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Intrigen, Macht und Mörder (1) Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Samstag, 26 Mai 2007
 
Als John während des Besuchs eines Planeten gemäß der dortigen Bräuche mehrere Frauen küsst, denkt er sich nichts weiter dabei – bis sich eine von ihnen als Prinzessin herausstellt, und er sie aufgrund ihrer genetischen Kompatibilität heiraten soll…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Look at the Princess - A Kiss is but a Kiss
Episodennummer: 2x11
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 21. Juli 2000
Erstausstrahlung D: 15. April 2001
Drehbuch: David Kemper
Regie: Andrew Prowse & Tony Tilse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Wayne Pygram als Scorpius, Felicity Price als Princess Katralla, Felix Williamson als Prince Clavor, Tina Bursill als Empress Novia, Matt Day als Councilor Tyno, Nick McKay als Cargn, Bianca Chiminello als Jenavian Charto, Aaron James Cash als Dregon Carzenova, Francesca Buller als ro-NA, John Clardidge als Assassin u.a.

Kurzinhalt: Als vor der Moya plötzlich mehrere Peacekeeperschiffe auftauchen, bricht an Bord kurz Panik aus. Dann jedoch stellt sich heraus, dass diese zu den unabhängigen Kolonien gehören, in denen die Peacekeeper keine Gerichtsbarkeit besitzen. John, Aeryn, Rygel, Chiana und D'Argo beschließen daraufhin, dem Planeten einen Besuch abzustatten, während Zhaan und Pilot auf der Moya die Stellung halten. John ist schon bald sehr erfreut, als er mehr über die Bräuche der Bewohner des Planeten kennenlernt, zeigen sich diese doch überaus kussfreudig. So richtig zufrieden scheint jedoch keine mit ihm zu sein. Erst später erfährt er, was es damit auf sich hat: Mit Hilfe von Tropfen, die man zuerst auf die Zunge träufelt, lässt sich so die genetische Kompatibilität zwischen zwei Personen testen. Zur Überraschung aller ist Crichton dann just mit Katralla kompatibel. Bei ihr handelt es sich um die Prinzessin des Königshauses, deren DNS von ihrem Bruder Clavor korrumpiert wurde. Da sie jedoch nun mit Crichtons Hilfe für einen Erben sorgen kann, steht einer Machübernahme durch sie mehr im Wege. Eine Entwicklung, die nicht nur Clavor ein Dorn im Auge ist. Denn auch John ist von der Idee, die Prinzessin zu heiraten und auf dem Planeten zu bleiben, nicht gerade begeistert – von einer zunehmend eifersüchtigen Aeryn ganz zu schweigen. Als jedoch die Königin droht, ihm bei Ablehnung der Hochzeitspläne an Scorpius auszuliefern, scheint ihm keine andere Wahl zu bleiben…

Review: Episodenbild (c) Syfy Ich werde erst nach Sichtung der nächsten Episode genau sagen können, ob nun der erste oder der zweite Teil dieses Dreiteilers damals vor ein paar Jahren meine letzte "Farscape"-Folge war (wobei ich fast glaube, es war tatsächlich diese hier), so oder so werde ich aber jedenfalls was die Serie betrifft – für mich – in Kürze Neuland betreten. Falls "Intrigen, Macht und Mörder – Teil 1" damals tatsächlich die letzte Folge gewesen sein sollte, lag es jedenfalls weniger an dieser einzelnen Episode an sich, als allgemeinen Ermüdungserscheinungen, als mich die Serie abseits einzelner herausragender Folgen sowie der merklichen Steigerung zum Ende der ersten Staffel hin bislang nicht so recht begeistern wollte. Was eben nun auch für diesen ersten Teil von "Intrigen, Macht und Mörder" gilt. Die Episode ist ja soweit ganz kurzweilig und punktet vor allem mit den gemeinsamen Szenen von John und Aeryn, und wie die aktuelle Krise insbesondere letztere dazu zwingt, sich ihren Gefühlen für Crichton zu stellen. Bislang hat sie ihn nämlich, aus Angst, von ihren eigenen Gefühlen überwältigt zu werden, doch eher auf Abstand gehalten – was sich nun zu rächen droht.

Die Krux an der ganzen Sache ist aber halt leider: Als Zuschauer ist einem bewusst, dass John jetzt nicht auf dem Planeten bleiben wird. Es stellt sich daher nur die Frage, wie es ihm gelingen ist, aus dieser Zwangslage wieder zu entkommen. Dies bedeutet aber halt auch, dass einige der dramatischeren Szenen, seien es nun Streitgespräche oder Abschiede, die gewünschte Wirkung bei mir nicht entfalten wollten. Zudem muss ich sagen, dass es mir mit der Zeit immer schwerer fiel, Crichtons Entscheidung nachzuvollziehen. Zu Beginn natürlich schon, da steckte Crichton angesichts von Scorpius Anwesenheit und der Flucht der Moya ja wirklich in der Bredouille; natürlich sagt er da erstmal zu. Dass er jedoch selbst dann noch dabei bleibt, als er später erfährt, dass die Hochzeit auch bedeutet, dass er danach für achtzig Jahre in eine Statue eingesperrt wird – na ja. Gebe zu, das hat mich nicht wirklich überzeugt; da würde ich wohl doch lieber mein Glück mit Scorpius versuchen, und darauf hoffen, dass es meinen Freunden gelingt, mich dort dann irgendwie wieder rauszuholen. Wie ich es generell besser gefunden hätte, wenn man die Hochzeit mit Katralla als echte, ernsthafte, verlockende Alternative präsentiert hätte. Mit der Simulation ihres gemeinsamen Kindes flirtet man kurz mal mit der Idee, da sich jedoch zwischen John und Katralla im Verlauf seines Besuchs keine echten Gefühle entwickeln, bleibt es letztendlich bei diesen – für meinen Geschmack zu zarten – Andeutungen. Hätte John mittlerweile die Hoffnung aufgegeben, jemals wieder zurückzukommen, und wäre das Leben auf der Moya – und Aeryns Hinhaltetaktik – zunehmend leid, wäre es etwas anderes. Ich hätte es jedenfalls dramatischer und interessanter gefunden, und John nicht nur rein um seine Haut vor Scorpius zu retten in Versuchung geraten würde, Katrallas Antrag anzunehmen. Immerhin, die Masken – nicht zuletzt von Cargn (auch wenn mich dieser an die haarlosen Kilrathi aus dem "Wing Commander"-Film erinnerte) hatten es mir wieder einmal angetan. Auch die Landschaftsaufnahmen konnten teilweise gefallen. Und der eine oder andere amüsante Kommentar (wie z.B. von Rygel rund um die inneren Organe) hat sich auch wieder eingeschlichen. Ansonsten gibt es über "Intrigen, Macht und Mörder – Teil 1" nicht wirklich viel zu sagen, außer, dass sich die Episode teilweise – insbesondere in der ersten Hälfte – etwas zu viel Zeit nimmt. Eine Doppelfolge – wie es ja ursprünglich geplant war – wäre vielleicht doch die bessere Option gewesen.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy Der erste Teil von "Intrigen, Macht und Mörder" bietet ein paar gute Momente zwischen John und Aeryn. Auch das Dilemma der Prinzessin konnte mir grundsätzlich durchaus gefallen. Einzelne Sets und/oder Locations waren ganz nett. Und ein paar amüsante Szenen hatte die Folge auch wieder zu bieten. Grundsätzlich sind solche Hofintrigen aber jetzt nicht unbedingt meins, und drohte man mir etwas zu sehr in seifenopernartige Gefilde abzudriften. Etwas gar gemächlich erzählt schien mir die Episode auch zu sein. Vor allem aber leidet sie darunter, dass zahlreiche Szenen im Wissen, dass es natürlich irgendwie gelingen wird, John aus dieser Bredouille zu befreien, die gewünschte dramatisch-tragische Wirkung bei mir verfehlten. Mal schauen, wie es nun im zweiten Teil – der dann auch die erste Folge sein dürfte, die ich noch nicht kenne, weitergeht.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2000 Syfy)








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