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Kanonen, Lügner und Moneten (Teil 1) Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Mittwoch, 07 Oktober 2020
 
Um D'Argos Sohn aus der Sklaverei zu befreien, will die Moya-Crew eine sogenannte Schattenbank – wo Kriminelle ihre Wertsachen lagern – überfallen. Hilfe erhalten sie dabei vom zurückgekehrten Stark. Doch Scorpius Ankunft bringt ihren Plan gehörig durcheinander…
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Episodenbild (c) Syfy

Originaltitel: Liars, Guns and Money, Part 1: A Not So Simple Plan
Episodennummer: 2x19
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 04. Dezember 2000
Erstausstrahlung D: 19. Mai 2001
Drehbuch: Grant McAloon
Regie: Andrew Prowse
Hauptdarsteller: Ben Browder als Commander John Crichton, Claudia Black als Officer Aeryn Sun, Virginia Hey als Pa'u Zotoh Zhaan, Anthony Simcoe als Ka D'Argo, Jonathan Hardy als Dominar Rygel XVI, Gigi Edgley als Chiana, Lani Tupu als Pilot.
Gastdarsteller: Wayne Pygram als Scorpius, Paul Goddard als Stark, Claudia Karvan als Natira, Matthew Newton als Ka Jothee, Nicholas Hope als Akkor, David Franklin als Lt. Meeklo Braca, Jennifer Fisher als PK Nurse, Adrian Brown als Gan u.a.

Kurzinhalt: Zhaan behauptet, eine Vision von Stark empfangen zu haben, und lässt die Moya in den Nexus fliegen. Nachdem man dort drei Tage wartet, sind die anderen immer mehr davon überzeugt, dass Zhaan sich dies nur eingebildet hat, doch gerade als man den Nexus verlassen will taucht auf einmal Stark in einem Shuttle auf. Da er mittlerweile ein reines Energiewesen ist, war es ihm möglich, seinen Körper nach der Hinrichtung wieder zusammenzusetzen. Danach hat er an einem Plan gearbeitet, der es D'Argo ermöglichen soll, seinen Sohn zu retten. Nun hat er seine Vorbereitungen abgeschlossen, und es ist in der Zeit, zur Tat zu schreiten. Stark möchte mit Hilfe der Moya-Crew die Gammak-Basis überfallen. Bei dieser handelt es sich um eine sogenannte Schattenbank, wo alle möglichen Reiche und Kriminelle ihre Wertsachen lagern. Mit Hilfe eines ausgeklügelten Plans soll es ihnen möglich sein, ausreichend Geldmittel zu stehlen, um D'Argos Sohn aus der Sklaverei freizukaufen. Doch gerade als man dabei ist, dies in die Tat umzusetzen, bringt die plötzliche und unerwartete Ankunft von Scorpius ihren Plan gehörig durcheinander…

Review: Episodenbild (c) Syfy Vom ersten Dreiteiler der Serie war ich ja eher weniger begeistert, insofern war auch meine Vorfreude im Hinblick auf "Kanonen, Lügner und Moneten" jetzt nicht sonderlich groß – und den Einstieg fand ich noch alles andere als vielversprechend. Ich bin einfach in den seltensten Fällen ein Freund davon, wenn vermeintlich tote Figuren zurückkommen. Zugegebenermaßen hat "Die Wahrheit und der Sündenbock" die Frage rund um sein endgültiges Schicksal offen gelassen, und Stark dort ja noch selbst gemeint, dass es ihm gelingen wird, wieder zurückzukehren. Allerdings macht man damit die zumindest ansatzweise Tragik, welche die Wendung dort besessen hat, endgültig hinfällig. Wie mir die Figur generell zu mächtig erscheint; weil warum soll ich in Zukunft nun nochmal, wenn er in Gefahr gerät, mitfiebern? Kann sich ja eh wieder zusammensetzen. Neben dem Einstieg hat mich dann auch das Finale nicht wirklich überzeugt. Die Szenen mit den sterbenden John und Scorpius waren mir wieder mal viel zu überdreht inszeniert, und spätestens wenn Crichton dann die US-Hymne zu singen beginnt, war's für mich vorbei. Zumal ich ihnen den vermeintlichen Tod von Scorpi keine Sekunde lang abgekauft habe. Auch davor schon tat ich mir mit Johns "Anfällen" wieder mal ausgesprochen schwer. Und die spinnenartigen Kreaturen am Ende haben mich viiiiiel zu sehr an die Replikatoren aus "Stargate" erinnert.

Am besten hat mir alles rund um den Raub gefallen. Zwar war auch das alles jetzt nicht unbedingt originell (wobei im Hinblick auf einen eventuellen Einfluss des "Ocean's Eleven"-Remakes von Steven Soderbergh darauf hingewiesen werden muss, dass dieses erst ein Jahr nach der US-Ausstrahlung dieser Folge in die Kinos kam), aber durchaus unterhaltsam umgesetzt. Die Moya-Crew in verschiedenste Charaktere schlüpfen zu sehen, war schon ganz nett, wobei insbesondere Zhaans Rolle als Verbrecherlady – mit Augenklappe – für mich hervorstach. Der Plan war zudem ganz nett ausgearbeitet, angefangen bei der inszenierten Gefangennahme von D'Argo, über John und Aeryn als Peacekeeper-Bewacher, eben Zhaan als Kriminelle mit ihrer Partnerin Chiana, bis hin zu Rygel, den man in eine der Kisten gesteckt hat – und dem mit dem geplanten Tausch der Container eine entscheidende Rolle zukommt. Sehr gut gefallen haben mir zudem wieder die unterschiedlichen außerirdischen Masken, wobei ich vor allem vom Design von Natira – trotz eines unverkennbaren Borg-Königin-Einflusses – überaus angetan war. Aber auch die außerirdische Landschaft war in den (wenigen, kurzen) Aufnahmen gut und überzeugend umgesetzt. Und die Sets, nicht zuletzt die Tresorräume, hatten es mir ebenfalls angetan. Sowohl inhaltlich als auch was die Spannung betrifft fand ich den ersten Teil von "Kanonen, Lügner und Moneten" aber halt leider wieder eher nur so lala, und die wieder einmal zunehmend schrille Inszenierung zum Ende hin hat die Folge dann noch einmal zusätzlich nach unten gedrückt. Das ist halt einfach überhaupt nicht meins.

Fazit: Episodenbild (c) Syfy An "Kanonen, Lügner und Moneten – Teil 1" konnte mir in erster Linie der Mittelteil, rund um den Überfall, gefallen. Der Plan war schön ausgeklügelt, und natürlich, wie es sich für solch einen "Caper" gehört, geht dann auch einiges schief. Das machte durchaus Laune. Produktionstechnisch gab's hier ebenfalls nichts zu bemängeln, im Gegenteil; gerade auch das Design von Natira hatte es mir durchaus angetan, und auch die Sets sowie die Aufnahmen des außerirdischen Planeten konnten sich wieder sehen lassen. Allerdings: Mit der Rückkehr von Stark war ich nicht wirklich glücklich. Spannung kam leider bei "Kanonen, Lügner und Moneten – Teil 1" zu keinem Zeitpunkt auf. Zum Ende hin wurde mir das ganze zudem, mit dem "Kampf" (wenn man es so nennen will/kann) zwischen John und Scorpius, auch wieder zu überdreht. Und die Replikator-Kopie am Ende hat mich auch absolut nicht überzeugt. Insgesamt also ein doch eher mittelmäßiger Auftakt. Mal schauen, ob es dem Dreiteiler gelingt, sich noch zu steigern, und "Intrigen, Macht und Mörder" insgesamt betrachtet vielleicht doch noch hinter sich zu lassen.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2000 Syfy)








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