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Ein Pakt mit dem Teufel PDF Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Warner Bros.

Originaltitel: The Fall Of Night
Episodennummer: 2x22
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 01. November 1995
Erstausstrahlung D: 09. Juni 1996
Drehbuch: J. Michael Straczynski
Regie: Janet Greek
Hauptdarsteller: Bruce Boxleitner als Captain John Sheridan, Claudia Christian als Lt. Comdr. Susan Ivanova, Jerry Doyle als Michael Garibaldi, Mira Furlan als Delenn, Andrea Thompson als Talia Winters, Stephen Furst als Vir Cotto, Bill Mumy als Lennier, Robert Rusler als Warren Keffer, Andreas Katsulas als G'Kar, Peter Jurasik als Londo Mollari
Gastdarsteller: Roy Dotrice als Frederick Lantz, John Vickery als Mr. Wells, Jeff Conaway als Zack Allan, Rick Hamilton als Mitch u.a.

Kurzinhalt: Der Krieg mit den Narn ist zwar beendet, doch die Centauri haben offensichtlich immer noch nicht genug: Immer mehr Vertreter der Liga der Blockfreien Welten beschweren sich über Angriffe und Ansprüche der Centauri auf ihr Territorium. Umso mehr begrüßen Sheridan und Ivanova den Besuch zweier Vertreter der Erdregierung, welche die Vorwürfe untersuchen sollen: Mr. Lantz vom Friedensministerium, und Mr. Wells von Night Watch. Kurz darauf erhält Babylon 5 allerdings noch höchst unerwarteten – und potentiell brisanten – Besuch: Denn ein schwerer Kreuzer der Narn hat den Krieg unbeschadet überlebt, und versteckt sich seither vor der Flotte der Centauri. Die Vorräte sind erschöpft, und es sind dringend Reparaturen nötig. Der Captain der G'Tok sucht bei Captain Sheridan daher um Asyl an. Als Lantz davon erfährt, ist er außer sich vor Wut – droht Sheridan doch damit all seine Bemühungen zunichte zu machen. Denn: die Erde ist zwar kurz davor, was die Centauri betrifft Stellung zu beziehen – jedoch nicht so, wie sich Sheridan, Ivanova und auch G'Kar dies erhoffen. Denn anstatt ihren Kriegsbemühungen Einhalt zu gebieten, soll Mr. Lantz vielmehr einen Nichtangriffspakt mit ihnen beschließen. Eine Absicht, die zu scheitern droht, als die Centauri ein Schlachtschiff nach Babylon 5 schicken um den Narn-Kreuzer auszuschalten, Captain Sheridan sich jedoch an sein Versprechen, sie während sie sich im Sektor der Station befinden zu beschützen, gebunden sieht…

Denkwürdige Zitate: "What's wrong? Bombing the Narn back to the stone age wasn't enough for you?"
(Sheridan zu Londo, als er von den Angriffen der Centauri auf benachbarte Gebiete erfährt.)

"A non-aggression-treaty with the Centauri? I mean, that's like trying to make nice with a Piranha. Sooner or later it's gonna turn around and bite you."
(Sheridan hat keine allzu hohe Meinung vom Nichtangriffspakt mit den Centauri.)

"I'm sorry. I'm sorry we had to defend ourselves against an unwarranted attack. I'm sorry that your crew was stupid enough to fire on a station filled with a quarter million civilians, including your own people. And I'm sorry that I waited as long as I did before I blew them all straight to hell."
(Die - eher undiplomatische - Entschuldigung die Sheridan vorm Spiegel einstudiert.)

"And you, ambassador Mollari? What did you see?"
"Nothing. I saw… nothing."
(Londo Mollari, nachdem sich Kosh offenbart hat.)

"It was the end of the earth year 2259, and the war was upon us. As anticipated, a few days after the Earth-Centaury-treaty was announced, the Centauri widened their war to include many of the non-aligned worlds. And there was another war brewing closer to home. A personal war whose cost would be higher than any of us could imagine. We came to this place because Babylon 5 was our last, best hope for peace. By the end of 2259, we knew that it had failed. But in so doing it became something greater. As the war expanded it became our last, best hope for victory. Because sometimes, peace is another word for surrender."
(Der wunderbare Abschlussmonolog von Ivanova.)


Review: Episodenbild (c) Warner Bros. Wenn es etwas gibt, wo "Ein Pakt mit dem Teufel" gegenüber dem Finale der ersten Staffel, "Chrysalis", sowie einigen bahnbrechenden Episoden wie "Schatten am Horizont", "Das Geheimnis von Z'Ha'Dum" und "Die Armee des Lichts" etwas hinterherhinkt, dass ist es die Tatsache, dass die ganz großen, weltbewegenden Entwicklungen, dieses "nothing is the same anymore"-Gefühl, das besagte Episoden auf "galaktischer" Ebene verströmten, hier fehlt. Zwar gibt es auch in "Ein Pakt mit dem Teufel" wieder viele wichtige Entwicklungen – aber eben nicht diese eine große, alles überschattende Wendung, und zudem vorläufig doch eher noch auf einem kleineren Rahmen. Man kann auch so sagen: Es ereignen sich viele Dinge, die zweifellos in weiterer Folge noch große Auswirkungen haben werden. Aber die Ereignisse selbst sind – mit einer entscheidenden Ausnahme – vorläufig noch nicht diese absoluten "Wow"-Effekte. Die Veränderungen hier kommen etwas schleichender, und sind überwiegend subtilerer und verhaltener Natur. Statt hinter der Couch hervorzuspringen und "Buh!" zu rufen, schleicht sich die Folge vielmehr langsam und auf Zehenspitzen an uns heran – um uns danach gleich mehrmals hintereinander mit der Keule eins überzuziehen.

Dementsprechend ist auch der Einstieg hier noch eher gemächlich und vergleichsweise unspektakulär. Sheridan leitet Kampfübungen mit den Starfuries, Lennier und Vir haben eine amüsante Begegnung in der Bar, und so weiter. Dann erfahren wir von den Angriffen der Centauri auf andere Völker, Mister Lantz vom Friedensministerium kommt auf die Station um die Angelegenheit zu untersuchen, Mister Welles versucht Ivanova für die Night Watch zu lukrieren, ein Narn-Kreuzer springt in den Sektor und sucht nach Asyl an, Lantz trifft sich mit Vertretern der Liga der blockfreien Welten, blockt jedoch G'Kar ab, Welles trifft sich mit Mitgliedern der Night Watch und verpasst Zack einen Rüffel… und mit jeder dieser Szenen und Wendungen nehmen Spannung und Tempo zu, und scheint die Situation mehr und mehr außer Kontrolle zu geraten. Nach etwa dem ersten Drittel kommt es dann zur ersten großen Offenbarung, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr unbedingt eine Überraschung ist, für mich als Zuschauer bei der Erstsichtung als großer Sympathisant der Narn aber doch ein ziemlicher Schock war: Die Erde will mit den Centauri einen Nichtangriffspakt schließen, um den Frieden für die Erde zu garantieren. Alle anderen Welten und Völker können, wenn es nach der Erdregierung geht, brennen. Hauptsache, die Menschheit ist in Sicherheit. Hier wird ein weiterer wesentlicher, großer Schritt zu einer Wendung gemacht, die in der dritten Staffel folgen wird. Gleiches gilt für die Handlung rund um die Night Watch. Mir gefällt, wie perfide man Zack Allen hier zum Mittäter macht; wie leicht man es ihm macht, seine "Pflicht" zu erfüllen. Der Name des Geschäftsmanns ist ihnen ja eh schon bekannt – er braucht den Bericht nur noch zu bestätigen. Die Konsequenzen daraus erlebt er – und der Zuschauer – dann am Ende der Folge.

Episodenbild (c) Warner Bros. Als die Centauri ein Schlachtschiff schicken, um den Narn-Kreuzer auszuschalten, kommt es zur ersten großen Raumschlacht, in der die Station selbst mit ihren Abwehranlagen aktiv involviert ist. In der Vergangenheit wurde das Verteidigungsgitter schon mehrmals "angeteast" und ein großer Kampf in Aussicht gestellt, der dann doch noch verhindert werden konnte ("Die Feuerprobe", "36 Stunden auf Babylon 5"). Vor allem auch an letztere Episode erinnert die Ausgangsposition hier. Wieder sucht ein Narn-Schiff im Sektor der Station Schutz, und trifft ein Raumkreuzer der Centauri ein, um den Gegner auszuschalten. Wo es dort aber – wo wir die Ereignisse ja nur indirekt miterlebt haben, über die Reportage – gelang, die Centauri von ihren Absichten die Station anzugreifen abzubringen, eskaliert die Lage diesmal. Die nachfolgende Raumschlacht finde ich nach wie vor ungemein "cool" inszeniert. Ja, was die Auflösung und die Animationsqualität betrifft, mag "Babylon 5" mit aktuellen Produktionen was die CGI-Raumschlachten betrifft nicht mithalten können. Aber ich finde: Die großartige künstlerische Gestaltung reißt es locker wieder heraus, und was das betrifft, können zahlreiche jüngere, später entstandene Serien in meinen Augen nicht mithalten.

Nach diesem ersten großen dramaturgischen Höhepunkt überschlagen sich die Ereignisse nun förmlich. So greift JMS hier nun den in "Rettet die Cortez!" begonnenen Handlungsstrang rund um Warren Keffer und seiner Suche nach dem Schattenschiff wieder auf – und beendet ihn auf die einzig logische Art und Weise: Keffer findet zwar, wonach er so verzweifelt gesucht hat – findet dabei allerdings den Tod. Als ich die Serie zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich ja noch keinen Zugang zu Hintergrundinformationen zur Entstehung der Serie, und somit auch keine Ahnung von JMS' Abneigung gegenüber der Figur, und dass ihm diese von den Network-Verantwortlichen förmlich aufgedrängt wurde. Unabhängig davon fand ich aber damals schon, dass es für diesen Handlungsstrang eigentlich gar keinen anderen Ausgang geben konnte. Es schien unvermeidlich zu sein, und unweigerlich darauf zuzusteuern. Und auch wenn dies ebenfalls so ein Punkt ist, der für sich genommen nicht großartig spannend oder packend ist – immerhin ist es für den Zuschauer ja keine große Offenbarung, und auch nicht wirklich eine Überraschung – so ist Keffers Entdeckung letztendlich für mich doch für den wirkungsvollsten Cliffhanger aus "Ein Pakt mit dem Teufel" verantwortlich. Gegen Ende spricht Delenn mit Sheridan, und macht deutlich, dass sie nicht glaubt, dass die Vorlonen bzw. die Armee des Lichts schon dazu bereit sind, den Kampf gegen die Schatten aufzunehmen. Aber solange die Schatten nicht wissen, dass sie entdeckt wurden, kann man sich auf den kommenden Krieg vorbereiten. Und dann kommt am Ende die Übertragung von ISN, die offenbar die Aufzeichnung von Keffers Flugschreiber in die Hände gekommen haben – und ich dachte mir damals einfach nur: "Scheiße!". Was wohl so ziemlich genau das ist, was JMS mit dieser Szene beabsichtigt hat.

Episodenbild (c) Warner Bros. Der wahre Höhepunkt der Episode findet aber natürlich parallel zu Keffers Entdeckung statt: Sheridan soll sich für die Zerstörung des Centauri-Kreuzers entschuldigen, macht sich auf den Weg in den Zen-Garten – wird auf dem Weg dorthin jedoch fast Opfer eines Bombenanschlags. In letzter Sekunde gelingt es ihm, aus dem Shuttle zu springen, doch damit hat er sich nur ein paar weitere Sekunden erkauft. Denn zwar herrscht in der Mitte der Station nur eine schwächere Schwerkraft, dennoch kommt der Boden mit 60 Meilen die Stunde auf ihn zu – ein Aufprall, den er nicht überleben wird. In dieser Situation, in der möglicherweise das weitere Schicksal der gesamten Armee des Lichts auf dem Spiel steht, wendet sich Delenn an Kosh, und fleht ihn an, einzugreifen. Und nachdem uns JMS zwei Staffeln lang immer wieder geteast und ob dem Aussehen der Vorlonen Andeutungen gemacht hat, ist es nun endlich soweit: Kosh verlässt seinen Anzug, und offenbart sich sowohl den anwesenden Botschaftern im Garten als natürlich auch dem Zuschauer als engelsgleiches Wesen. Jeder von ihnen sieht etwas anderes, und doch das gleiche. Eine großartige, erhebende Gänsehaut-Szene.

Doch nicht nur Idee, Inszenierung und Musik sind hier grandios. Auch die Effekte können überzeugen. Auch hier wieder: Diese sind sicherlich nicht auf der Höhe der Zeit. Aber wenn man sich in Erinnerung ruft, dass diese ungemein komplexe und umfangreiche Szene, die mehrere Minuten voller CGI-Erweiterungen und –Hintergründen umfasst, Mitte der 90er entstanden ist (wo die entsprechende Technologie noch in den Kinderschuhen steckte und gerade auch im Fernsehen erst sehr sporadisch eingesetzt wurde), dann ist die Leistung des Effektteams – gerade auch angesichts des bescheidenen Budgets von "Babylon 5" im Vergleich zur Konkurrenz (*hust*Star Trek*hust*) ungemein beeindruckend. Interessant finde ich auch die nachfolgende Diskussion zwischen Sheridan und Delenn: Ist Kosh wirklich ein engelsgleiches Wesen, oder wurden wir – so wie viele anderen Rassen auch – nur darauf programmiert, ihn so zu sehen? Und großartig ist natürlich auch, dass Londo, als alle staunend in den "Himmel" geblickt haben, nichts gesehen hat, und damit von diesem eindrucksvollen Ereignis praktisch ausgeschlossen war. So aggressiv er zu Beginn der Folge und auch während des Konflikts rund um den Narn-Kreuzer auch auftritt, versucht JMS auch erneut, ihn in Grautönen darzustellen. So scheint im Gespräch mit Sheridan zu Beginn der Folge für einen Augenblick die – gegenüber dem jüngsten Angriffskurs der Centauri ebenfalls negativ eingestellte – private Persönlichkeit durchzublitzen, ehe er dann wieder seine pompöse, öffentliche Maske aufsetzt. Auch das Gespräch zwischen Garibaldi und Sheridan versucht, ihn aus der Ecke des eindimensionalen Bösewichts hervorzuheben. Und am Ende als Londo auf die Frage des Drazi traurig und enttäuscht antwortet, dass er gar nichts gesehen hat, ist man schon fast versucht, mit ihm Mitleid zu haben – und hofft, dass er nun endlich dazu bereit ist, sich von den Schatten loszusagen. Der toll geschriebene und vorgetragene Abschlussmonolog von Ivanova, der auch schon das Motto aus dem Intro der dritten Staffel ansatzweise vorwegnimmt, untermalt mit einer wundervollen, tragischen Interpretation des Hauptthemas von Babylon 5, beendet diese Folge dann schließlich auf stimmige und zufriedenstellende Art und Weise, und lässt einen schon gespannt und mit hoher Erwartungshaltung auf die dritte Staffel blicken.

Fazit: Episodenbild (c) Warner Bros. "Ein Pakt mit dem Teufel" braucht ein bisschen, um in Schwung zu kommen – was für mich auch knapp die Höchstwertung verhindert. Im weiteren Verlauf der Handlung überschlagen sich die Ereignisse dann allerdings förmlich, und einige Handlungsstränge werden zu ihrem – vorläufigen – Abschluss geführt. Das Bündnis der Erdregierung mit den Centauri schockiert, beim Weltraumkampf blieb mir anno dazumal aufgrund der grandiosen künstlerischen Gestaltung der Mund offen stehen, und Warren Keffers verbissene Suche nach dem Schattenschiff wird zum einzig logischen Abschluss geführt. Vor allem die Aufnahmen am Ende sind es dann, die "Ein Pakt mit dem Teufel" einen packenden Cliffhanger verschaffen und den Zuschauer schon mit einer Mischung aus Vorfreude und Furcht – ob des drohenden Krieges gegen die Schatten – auf die dritte Staffel blicken lässt. Die hervorstechendste, beeindruckendste und beste Szene ist aber ganz klar Sheridans Fall, der Kosh dazu zwingt, sich zu offenbaren. Die Effekte sind wieder einmal – gerade auch für damalige TV-Verhältnisse – sehr gut gelungen, die Musik von Christopher Franke ist (vor allem bei Koshs Offenbarung und dem schön geschriebenen, stimmungsvollen Abschlussmonolog) ist auf dem gewohnt hohen Niveau, und auch die schauspielerischen Leistungen können gefallen. Insgesamt eine sehr gute Episode, und ein eindrucksvoller Abschluss der dritten Staffel.

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Christian Siegel


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Hintergrundinformationen:
Erwähnenswerte Synchro-Fehler:
Im Großen und Ganzen hat die Synchronisation auch bei "Ein Pakt mit dem Teufel" wieder gepasst – aber ein paar kleinere Freiheiten bzw. Ungenauigkeiten hat man sich hie und da erlaubt. So wird das Schaffenschiff im Original als "cross between a spider and your worst nightmare", also einer Spinne und deinem schlimmsten Alptraum, beschrieben. Die Synchro macht "eine Spinne und einem Monster" daraus. Das Narnschiff hat den Krieg auch nicht deshalb überstanden, da man bei der letzten Offensive der Centauri munter in der Gegend herumgeflogen ist, "um unbekannte Planeten zu kartographieren". Vielmehr haben sie potentielle Angriffsziele evaluiert. Ivanova spricht im Gespräch mit Wells von den "ideals of the alliance", die sie laut Night Watch verraten soll. Anstatt von diesen Idealen redet sie in der deutschen Synchronisation von der "Allianz mit anderen Völkern" generell. Zudem wünscht sie kurz darauf Sheridan nicht "Feliz Navidad", sondern "Happy Hannukah" (angesichts unserer Geschichte halte ich letztere Änderung für besonders bedenklich). Als die Centauri die Station angreifen, sagt er eigentlich nicht so wie in der Synchro "Die sind irrsinnig", sondern "Oh hell". Also ein Fluch statt einer Beleidigung. Ziemlich ungeschickt übersetzt finde ich auch Delenns Worte über Kosh am Ende. Im Original sagt sie, er habe sich jenen offenbart, die ihn verstehen, nämlich "You and me, and those who have been watching." Hier dichtet die Synchronisation ihr mit "Auf diese Weise ist er für uns jetzt existent" eine ziemlich sinnbefreite Aussage auf ihren Minbari-Leib. Auch sagt der eine Außerirdische am Ende "This place is blessed", also gesegnet, was ein bisschen was anderes ist als "Dieser Ort ist auserwählt". Last but not least: Beim Endmonolog spricht Ivanova davon, dass Babylon 5 ursprünglich die letzte Hoffnung auf Frieden war. Am Ende des Jahres 2259 "we knew that it had failed." Daraus macht man "Wussten wir es war ein Irrtum"; was denn Sinn nicht so recht wiedergibt. Da diese Zeilen aus dem Off kommen, und man daher nicht auf Lippenbewegungen o.ä. acht geben musste, finde ich diese Änderung besonders schade, unnötig und unverständlich. Ein großes Drama ist sie aber nicht.

Vom Skript zur Folge:
  • Episodenbild (c) Warner Bros. Bei der Szene zwischen Vir und Lennier an der Bar handelt es sich um ein Überbleibsel aus "Das Verhör des Inquisitors". Zudem wurde die Szene auch leicht geschnitten. Im Drehbuch dreht sich Vir, nachdem beide gerade "Es macht mich nervös" gesagt haben, zu Lennier um, sagt "Bruder!" und streckt die Arme zu einer Umarmung aus, worauf ihn Lennier mit vorgehaltener Hand aufhält und meint "So nah sind wir uns auch wieder nicht". Wenn man genau aufpasst kann man sogar nach dem Schnitt noch die letzte Bewegung der verhinderten Umarmung erahnen, als sich Vir gerade wieder zur Bar umdreht.

  • Die Szene zwischen Ivanova und Wells in ihrem Quartier fand sich ursprünglich nicht im Drehbuch. Sie wurde eingefügt, als während den Dreharbeiten deutlich wurde, dass die Episode um rund drei Minuten zu kurz wird. Mehr dazu unter "Kommentare von JMS".

  • Auch der kurze Moment, als sich der Spitzel von C&C im Fahrstuhl an Wells wendet und ihn über den Narn-Kreuzer informiert, befindet sich nicht im Drehbuch. Die Frage, woher Londo davon erfahren hat, wird demnach im Drehbuch etwas anders beantwortet. In der fertigen Folge weist Invanova ja darauf hin, dass Mr. Wells seine Spitzel überall hat. Im Drehbuch erklären sie es sich so, dass Wells ja in der Kontrollzentrale war, und dort das Raumschiff der Narn auf kleinen Statusmonitoren angezeigt wurde.

  • Im Gespräch zwischen Sheridan und Londo nachdem das Narn-Schiff entdeckt wurde fehlt ein kleiner Wortwechsel. Nachdem Sheridan meint, dass das Narn-Schiff nicht mehr ihr Problem ist sobald es den Sektor von Babylon 5 verlassen hat, meint Londo "Wir werden es nie wieder finden!", woraufhin Sheridan lapidar antwortet: "Nicht mein Problem."

  • Quelle: "Babylon 5: The Scripts of J. Michael Straczynski - Volume 5"


    Produktionsnotizen:
  • Sehr zu JMS Missfallen wurde "Ein Pakt mit dem Teufel" in den USA, wie auch schon "Chrysalis", nicht zusammen mit dem Rest der zweiten Staffel gezeigt, sondern bis zum Beginn der 3. Staffel aufgehoben, da das Senderkonglomerat PTEN ihren Zuschauern keine lange Wartezeit bis zur Auflösung des Cliffhangers zumuten wollte.

  • Die Figur von Mr. Lantz ist an den britischen Premierminister Neville Chamberlain angelehnt, der von 1937 bis 1940 gegenüber Nazi-Deutschland eine Politik der Beschwichtigung vertrat.

  • Als die Realaufnahmen von Sheridans Sturz gefilmt wurden, vergas jemand am Set den Ventilator einzuschalten, weshalb sich Bruce Boxleitners Haare nicht bewegen – etwas, dass JMS bis zum heutigen Tag stört wenn er sich die Folge ansieht.

  • Quellen: "Babylon 5: The Scripts of J. Michael Straczynski - Volume 5", "Babylon 5: Season by Season-Guides - Volume 2: The Coming of Shadows"


    Stimmen zur Episode:
  • Episodenbild (c) Warner Bros. Janet Greek über die Szene im Garten: „Das war wirklich schwer. Wir hatten ausführliche Storyboards für diese Szene, und mussten dann natürlich alles auf dem Boden filmen. Wir brachten Kabelvorrichtungen an den Schauspielern an, und sie wurden mit diesen hinaufgezogen und mussten darin einige Sachen machen, und dann wurde das CGI-Zeugs um sie herum hineingemalt. Die wirklich weiten Aufnahmen, vieles davon war überhaupt nur CGI. In einigen nahm ich den Schauspieler im Vollbild auf, und auf dem Computer wurde das Bild dann verkleinert, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Die Arbeit die Foundation Imaging bei dieser Episode geleistet hat war wirklich phantastisch. Das war eine schwierige Episode, da es so viele Effektszenen gab und wir ihnen nur ein kleines Stück davon lieferten.”

  • Quelle: "Babylon 5: Season by Season-Guides - Volume 2: The Coming of Shadows"


    Kommentare von JMS
  • Wenn du eine TV-Serie produzierst, gibt es immer hunderte kleine Subplots die du innerhalb der Story entwickeln willst, aber die, wenn du all deine Hauptgeschichten in 42 Minuten erzählen musst, irgendwo am Straßenrand liegen bleiben. Einer davon war die Freundschaft zwischen Lennier und Vir. Ich mochte die Idee dieser beiden Assistenten, die wenig bis gar nichts gemein hatten, aber von Zeit und Zeit zusammenkommen um sich gegenseitig ihr Leid zu klagen. Ich dachte immer dass am Ende des Tages, mit Delenn die beschäftigt ist das Universum zu retten, und Londo der sein bestes dazu beiträgt große Teile davon zu zerstören, das Tagesgeschäft überwiegend von den beiden in Überstunden erledigt werden würde. Die Szene mit den beiden an der Bar, die zu einer Art Beileidsbekundung im Vorbeigehen wurde, war so ziemlich die einzige Gelegenheit die ich dazu bekam, diesen Subplot anzudeuten. Die Szene entwickelte sich schnell zu einem Lieblingsmoment der Fans. Ich bin mir nicht sicher ob das daran lag, dass sie die Idee dieser Freundschaft mochten und gern mehr davon gesehen hätten, oder ob die Szene genau deshalb so gut funktioniert eben es nur ein einmaliger Moment im Vorbeifahren ist, spontan und schnell… und deshalb nicht so erfolgreich gewesen wäre, wenn wir sie öfter verwendet hätten. Von einem kreativen Standpunkt aus ist einer der Gründe warum die Szene so gut funktioniert ihre parallele Struktur. Der Dialog ist so gestaltet um aus dem Mund beider Figuren gleich gut zu funktionieren. Du kannst Vir's Sätze über Londo nehmen und sie auf Delenn umlegen, und umgekehrt.

  • Episodenbild (c) Warner Bros. Als ich mich hinsetzte um "Ein Pakt mit dem Teufel" zu schreiben sah ich darin endlich die Gelegenheit, Warren Keffer loszuwerden, nun da niemand vom Network aufpasste. Lasst mich erneut betonen, dass diese Entscheidung nichts mit der Leistung von Robert Russler zu tun hatte, der wirklich alles gegeben und eine tolle Arbeit gemacht hat. Ich mochte nur einfach die Natur von Keffers Figur nie, und die Art und Weise wie er mir vom Network aufgezwungen wurde, als wir in einer verletzlichen Vor-Verlängerungs-Phase waren. Wie in Volume 4 erwähnt, mag ich es nicht, in die Ecke gedrängt zu werden, weshalb ich nachdem wir um eine dritte Staffel verlängert wurden entschloss, ihn bei nächster Gelegenheit loszuwerden. Und das war sie. Es gab nur ein Problem: Robert war ein ungemein liebenswürdiger Kerl. Er kam jeden Tag startklar und glücklich und vorbereitet und enthusiastisch zur Arbeit, und schauspielerte sich sein kleines Herz heraus. Als es also Zeit war, das Drehbuch zu veröffentlichen, konnte ich mich nicht dazu durchringen ihm zu sagen, dass dies seine letzte Vorstellung sein würde. Weshalb, wenn ihr genau auf das Drehbuch achtet, dieses nirgendwo dezidiert sagt, dass er stirbt. Szene 86 beschreibt lediglich, dass er von einem hellen weißen Licht getroffen wird. In einer späteren Szene sagt Ivanova, dass er vermisst wird. All das ist genau genommen korrekt. Ist es also meine Schuld, dass das zuvor genannte weiße Licht sein Fleisch von den Knochen brannte und ihn wie ein Tropfen Wasser auf einem heißen Schmelztiegel verdampfte als wir in der Nachproduktion waren? Ok, gut, ja… vielleicht war es ja meine Schuld. Wie auch immer, ich konnte mich nicht dazu durchringen ihm zu sagen, dass seine Figur sterben würde, als wir diese Szene drehten. Ich bin nun mal ein Softie. Na und? Ich wollte nicht allen die "wrap"-Party verderben, ok?

  • Während die Episode voranschreitet, lassen wir immer mehr Handlungsfäden zusammenlaufen, um dadurch die Ereignisse zu intensivieren. Wir haben den Centauri-als-Aggressoren-Faden, den Was-ist-dieses-Ding-im-Hyperraum?-Faden der die ganze Staffel lang aufgebaut wurde, sowie die Fäden die eine wachsende Diktatur auf der Erde betreffen, mit dem Ministerium des Friedens und der Night Watch, deren Vertreter mit dem gleichen Shuttle und auf sich überschneidenden Missionen eintreffen. Du komprimierst die Handlungsfäden in einen immer engeren Raum, bis sie die kritische Masse erreichen – und ein einzelner Funke ausreicht um alles zum Explodieren zu bringen.

    Was genau das ist, das passiert, als der Narn-Schlachtkreuzer G'Tok auftaucht und um Asyl ersucht. Und das ist für mich eine weitere entscheidende Zutat für ein Staffelfinale: So groß der Einsatz auch ist, so breit unser Blickwinkel, die Ereignisse der Geschichte müssen sich um die Handlungen einer einzelnen Person drehen. Ob dies nun Garibaldis Scheitern ist, President Santiago zu warnen um den Anschlag zu verhindern, oder Sheridans Entscheidung der G'Tok Aysl zu gewähren, diese individuellen Entscheidungen haben einen tiefgehenden Effekt auf die Welt um sie herum, und verändern die Form der Zukunft zum Guten oder zum Schlechten… so dass wir die Konsequenzen dieser individuellen Entscheidungen in den nachfolgenden Staffeln sehen können.

    Die Message ist immer dieselbe: Dass Individuen die Macht haben, die Welt zu verändern. Ja, vielleicht war ich in der Art und Weise wie ich diese Message kommunizierte ein bisschen redundant, plump und belehrend, aber der Lauf der Zeit hat mich nur mehr und mehr davon überzeugt, dass es eine Message ist, die es wert ist, sie zu wiederholen.

  • Episodenbild (c) Warner Bros. Nachdem wir verschiedene Längen ausprobiert hatten, stellten wir fest dass 48 Seiten ziemlich genau die richtige Länge für unsere Drehbücher war. Dies erlaubte uns üblicherweise, in etwa drei Minuten zu lang zu werden, was perfekt war da wir danach die Szenen straffen und zudem Sätze streichen konnten, die nicht so gut funktionierten wie wir das gehofft hatten. Dein schlimmster Alptraum ist es, zu kurz zu werden, denn dann musst du entweder die Episode mit CGI-Plathhaltern oder langen Kamerabewegungen quer durch den Raum bevor jemand anfängt zu sprechen ausdehnen… oder du drehst im Nachhinein zusätzliches Material.

    Zwei Tage bevor die Dreharbeiten für diese Folge beendet waren, bemerkten wir dass uns fast drei Minuten fehlten, da die Gastdarsteller nicht nur ihren Text kannten, sondern diesen mit einer Schnelligkeit und Intensität aufsagen konnten, der für unsere Gastdarsteller nicht immer typisch war (sagte er behutsam, ohne Namen zu nennen). Daher schrieb ich in dieser Nacht schnell die Szene zwischen Ivanova und Wells in ihrem Quartier, eine Szene die zu einer meiner Favoriten wurde, wegen der Stärke die sie ihrer Figur verlieh, der Art und Weise wie sie die wahren Absichten von Night Watch beleuchtete, und als Demonstration dass wir den Kräften der Einschüchterung widerstehen können wenn wir das nur wollen. Ich brachte die Seiten am nächsten Tag aufs Set, die Schauspieler lernten sie, und in nur wenigen Klappen hatten wir es.

  • Um die Kosh-Offenbarungs-Szene zu erschaffen, mussten wir jedes Gesicht einzeln kreieren und formen, bestimmen was – wenn überhaupt – sie tragen würden, die Person mit den CGI-Flügeln und – Torso verbinden, und sie in die CGI-Umgebung des Gartens einfügen. Das mag von einer 2006er-Perspektive aus nicht nach viel klingen, aber angesichts dessen was uns 1995 für diese Arbeit zur Verfügung stand, waren wir kurz davor, unsere Hände als Zeichen das wir aufgeben in die Höhe zu strecken, die gesamte CGI-Szene nach Lourdes zu verschicken und die ganze Sache an Gott zu überstellen.

  • Quelle: "Babylon 5: The Scripts of J. Michael Straczynski - Volume 5"


  • In ein paar Tagen beginnen wir mit den Aufnahmen zur letzten Episode von Staffel Zwei: "Ein Pakt mit dem Teufel". Hinsichtlich des dramatischen Geschehens ist es das Größte, was wir je in Angriff genommen haben. Wo unsere Drehbücher normalerweise 50 bis 80 Szenen/Einstellungen haben (mit fortlaufenden Zahlen in der Kopfzeile angemerkt), hat dieses hier 134, von denen 64 EFX-Einstellungen sind, manche davon kombiniert. Um diese Gewichtung einschätzen zu können: Es gab 60 EFX-Einstellungen im gesamten 2-Stunden-Pilotfilm. Außerdem hat diese hier mehr und komplexere CGI als die ersten 13 Episoden unserer ersten Staffel zusammengenommen. Nichts von diesem Umfang ist jemals zuvor in einer TV-Serie gemacht worden, und das Ironische daran ist, dass der größere Teil davon nur ein paar Minuten im vierten Akt umfasst.

    Episodenbild (c) Warner Bros.An dieser Sache wird jede einzelne unserer EFX-Abteilungen beteiligt sein, Abmischung, Maskenbildnerei, Abteilung für prothetische Masken, Kostümabteilung, die Abteilung für Spezialeffekte, Mattezeichner, CGI; die Sitzung, auf der die visuellen EFX besprochen wurden, war die längste, die wir je hatten, und jeder steht der Sache ganz nüchtern und zugleich aber auch begeistert gegenüber. Denn es gibt nur zwei Möglichkeiten, wenn man etwas derart Wichtiges vorhat: Entweder man bringt etwas wirklich Erstaunliches zu Stande oder man wird ganz schön auf die Schnauze fallen. Für unsere EFX-Leute ist das so, als ob sie in die wildeste Achterbahn einsteigen und als Mutprobe den Sitzgurt offen lassen. Es ist eine Wahnsinnsfahrt, aber Junge, Junge, ganz schön gefährlich.

    Doch wie Ron Thornton betonte: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

    Diese Episode wird außerdem unter der Regie von Janet Greek stehen, die aus verschiedenen Gründen nur für die dieser Folge vorausgegangene erste Episode zur Verfügung stand, aber sie ist so etwas wie unser Glücksbringer, und wir wollten, dass jemand, der schon so viel für uns gemacht hat wie sie, zu uns kommt und das Steuer führt. Denn es könnte vermutlich einen (mit B5) weniger erfahrenen Regisseur kaputtmachen.

  • Koshs Flügel sahen aus wie die der Aliens in "The Abyss".
    Das war keine beabsichtigte Hommage, aber derjenige, der bei der Gestaltung half und der mit mir gearbeitet hat, war Steve Burg, der an "Abyss" und "T2" mitgearbeitet hat.

  • Es gibt eine Anzahl von Metaphern in der Serie, die auf vielen unterschiedlichen Ebenen ablaufen; es kann keine Eins-zu-eins-Übereinstimmung zum Zweiten Weltkrieg sein, denn sowas schränkt deine Geschichte ein und macht sie vorhersehbar.

    Musikalisch gesprochen ist es fast ein tonales Stück, es greift Elemente auf, für die wir, beinahe unterbewusst, empfänglich sind, und ordnet sie um zu etwas, das dann hoffentlich ein neues Konstrukt ist. Du findest hier Nachklänge von Vietnam, von Kennedy, von Chamberlain, vom Zweiten Weltkrieg, von Korea, vom Mittleren Osten; in gewisser Weise ist es ein thematisches Stück, das daran rührt, wie wir, im Verlauf des 20. Jahrhunderts, dazu kamen, über Kriege zu denken und Konflikte und über die Rolle des Einzelnen in dieser Hinsicht.

    Wir haben gelernt, den Krieg jetzt als etwas anzusehen, das ungeheure Ausmaße hat, als eine Wesenheit an sich. Vor langer Zeit, noch vor dem Schießeisen und dem Selbstladegewehr, war Kampf etwas Individuelles, selbst in größeren Kriegen, eine Person gegen den Feind… und diese Person war ehrenvoll, eine Person konnte im Kampf gegen den Feind dafür sorgen, dass sich das Blatt wendete. In einer Welt, in der es Waffen zur Massenvernichtung gibt, wo bleibt da der Einzelne? Wo bleibt die Tapferkeit, der Kampf, der Triumph und das Scheitern? Wo bleibt da im Grunde die Verantwortung?

    All dies ist in die Handlung der Geschichte eingeflochten, und um mitzuteilen, dass ich nicht abgeneigt bin, Elemente der Historie, die in diesem Thema nachklingen, aufzugreifen und sie umzuarbeiten, im Wissen, dass wir, auf molekularer Ebene, diesen Bezug erkennen, dass wir ihn gesehen haben… jetzt aber in einem neuen Zusammenhang; wir können ihn anders sehen, wir können über seine eigentliche Bedeutung diskutieren, davon lernen.

    Das ist eins der Dinge, über die ich selten spreche, denn es ist etwas, das man in seinem Werk am besten einfach andeutet oder unausgesprochen lässt, weil ich glaube, wenn man die Aufmerksamkeit auf etwas in seiner Arbeit lenken muss, dann schmälert man irgendwie das Ganze, denn es klappt am besten, wenn man es unerwähnt lässt. Und weil ich denke, es klingt etwas überheblich, hochtrabend und selbstgefällig. Aber es ist eins der Dinge, auf die es mir im Kontext der Geschichte ankommt.


  • Episodenbild (c) Warner Bros.Keffer warf seine Aufnahme ab, sobald das Schattenschiff anfing, ihn zu scannen. Aber in der ISN-Sendung wurde gezeigt, wie das Schattenschiff wendete und feuerte.
    Ja, ich hab mir irgendwie vorgestellt, dass Aufnahmegeräte wie dieses mit einem Empfänger für die Kamera der Schiffsgeschütze ausgestattet sind. Dies wäre von enormer Bedeutung, um Schiffe zu lokalisieren, die verloren gegangen sind, und um solange wie möglich verfolgen zu können, was geschah, nachdem das Logbuch abgeworfen wurde und bevor sich das Aufnahmegerät außerhalb des Empfangsbereiches befinden würde.

    Ja, die Kamera war noch immer auf der Starfury montiert, aber selbst heutzutage übertragen Kameras beständig an andere Standorte; TV-Kameras senden nicht nur über ein Kabel in den Kasten, an dem sie befestigt sind, sie sind noch mit weiteren Stellen verbunden. Entsprechend empfing das Aufnahmegerät weiterhin die Übertragungen von der Starfury, solange bis es entweder außerhalb des Empfangsbereiches geriet oder bis, wie in diesem Fall, der Sender zerstört wurde.

  • Quelle: Der deutsche Lurker’s Guide für Babylon 5


    Zusammengestellt von Christian Siegel
    (Bilder © Warner Bros.)







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