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Verräter ohne Schuld PDF Drucken E-Mail
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Originaltitel: Divided Loyalties
Episodennummer: 2x19
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 25.07.1995
Erstausstrahlung D: 12.05.1996 (Pro7)
Drehbuch: J. Michael Straczynski
Regie: Jesus Trevino
Hauptdarsteller: Bruce Boxleitner als Captain John Sheridan, Claudia Christian als Lt. Comdr. Susan Ivanova, Jerry Doyle als Michael Garibaldi, Mira Furlan als Delenn, Andrea Thompson als Talia Winters Winters, Stephen Furst als Vir Cotto, Bill Mumy als Lennier, Robert Rusler als Warren Keffer, Andreas Katsulas als G'Kar, Peter Jurasik als Londo Mollari
Gastdarsteller: Patricia Tallman als Lyta Alexander, Jeff Conaway als Zack Allan

Denkwürdige Zitate: "That's one cabinet that'll never threaten us again."
(Talia zu Ivanova, nachdem diese ihren Frust an einem Schrank ausgelassen hat.)

"I suggest you move those eyes somewhere else. While you still have them."
(Ivanova zu Lyta, als diese sie erneut verdächtigt hat, die Verräterin zu sein.)

"I take it this would not be the right time to suggest we all join hands and sing 'Kumbaya'?"
(Öhm… nein, Garibaldi, ich glaub eher nicht…)

Kurzinhalt: ImageLyta Alexander, die ehemalige Telepathin von Babylon 5, kehrt auf die Station zurück, und bringt schlechte Neuigkeiten: Jemand vom Stationspersonal ist ein Verräter – und weiß es nicht einmal! Denn das Psi Corps hat bei einer Person des Kommandostabs eine Schläferpersönlichkeit implementiert, welche alle Vorgänge beobachtet und ausspioniert. Sobald ein Code telepathisch übermittelt wird, wird dieser Schläfer aktiv, und die alte Persönlichkeit hört auf, zu existieren. Die einzige Möglichkeit, um herauszufinden, bei wem es sich um den Verräter handelt, ist, das Passwort zu senden, und abzuwarten, was passiert. Anfangs möchte keiner von ihnen glauben, dass es sich dabei um die Wahrheit handelt, doch nachdem Lyta nur knapp einem Anschlag auf ihr Leben entkommt, ordnet Captain Sheridan an, das Personal der Station scannen zu lassen. Doch Ivanova, die Hirnscans kategorisch ablehnt, und dies auch bereits in der Vergangenheit mehrmals deutlich gemacht hat, ist nicht dazu bereit, sich dem Test zu unterziehen…

Erwähnenswerte Synchro-Fehler: Sehr vieles gibt es diesmal ausnahmsweise nicht zu berichten. Als man Ivanova nach ihrer Meinung zu Lytas Plan fragt, meint sie im Original "Does the phrase 'No way in hell' ring a bell?", was ihre Ablehnung, Lyta in ihrem Hirn herumstochern zu lassen, deutlicher macht, als das deutsche "Kennen sie den Ausdruck Schnappsidee?" Die größten Änderungen hat man wohl am "butt"-Dialog zwischen Sheridan und Delenn vorgenommen, aber ganz ehrlich: Da dieser auf ein Wortspiel aufbaut, welches nur in der englischen Sprache funktioniert, gab es keine vernünftige Möglichkeit, den Dialog sinnvoll ins Deutsche zu übersetzen. Trotzdem fällt negativ auf, dass sich die Synchro mit jedem Satz immer weiter vom Original-Dialog entfernt. Zudem wurde die Information von Talia, dass es für Telepathen nicht ungewöhnlich ist, bis zu 10 Mal die Abteilung zu wechseln, ehe man sich entscheidet, von den deutschen Synchro-Autoren hinzugedichtet; im Original erklärt sie vielmehr die innerhalb des Psi-Corps verwendeten Begriffe "teeps" (für Telepathen) und "teeks" (für Telekineten). Etwas ungeschickt erscheint mir auch Ivanovas Bemerkung, ihre latente Telepathie wäre für das Psi-Corps schon Grund genug, "um Ansprüche zu stellen" (im Original "to pull me in"). Etwas später wird wieder einmal etwas Aggression aus der Sprache herausgenommen und somit verharmlost, als man Ivanova's "Go to Hell" nach Lytas Entschuldigung mit "Sparen Sie sich das" übersetzt. Am meisten bedaure ich jedoch die ungenaue Übersetzung des letzten Zitats zur Folge, da ich "Vielleicht sollten wir uns an den Händen halten und uns gegenseitig das Vertrauen aussprechen." bei weitem nicht so amüsant finde wie das oben angegebene Originalzitat.

Review: ImageAls ich "Verräter ohne Schuld" das erste Mal gesehen habe, war ich vom Ende – das mich damals kalt erwischt hat – enorm schockiert, und auch dementsprechend begeistert. Damals kannte ich die Hintergründe der Entscheidung noch nicht, und übersah zudem alle Hinweise, die in Richtung Talia deuten. Mit solch einer Wendung hatte ich einfach nicht gerechnet, und nach dem Angriff auf Garibaldi am Ende von Staffel 1 (wenn dieser ihn auch überlebte) und dem Weggang von Sinclair machte man mir hier ein weiteres Mal deutlich, dass bei "Babylon 5" niemand sicher ist, und es jeden jederzeit erwischen kann. Heutzutage, mit dem Wissen, dass Talia zwar schon immer als Verräterin geplant war, dies jedoch noch nicht so früh hätte entlarvt werden sollen, sondern "Verräter ohne Schuld" vielmehr auf den Wunsch Andrea Thompsons zurückzuführen war, die Serie zu verlassen, sehe ich das ganze naturgemäß schon etwas nüchterner. Eine gute Folge ist "Verräter ohne Schuld" aber weiterhin; sie vermag es halt nur einfach, wenn man den Ausgang schon kennt, nicht mehr ganz so zu begeistern wird bei der Erstsichtung.

So fragt mein gegenwärtiges Ich den naiven Jüngling von einst zum Beispiel, wie er denn nur all die Hinweise, die auf Talia hindeuten, übersehen konnte. Schon allein der Einstiegsdialog zwischen Sheridan und Garibaldi, wie diese darüber sprechen, sie ins Boot zu holen, sollte doch eigentlich alle Alarmglocken schrillen lassen. Etwas, worauf ich jedoch schon damals nicht reingefallen bin, ist der rote Hering rund um Ivanova. Das war mir einfach schon immer zu offensichtlich als falsche Fährte aufgebaut, als dass es sich bei ihr tatsächlich um die Verräterin handeln konnte. Ich denke ein wichtiger Grund, warum mich die Wendung rund um Talia damals so eiskalt erwischt hat, ist, dass JMS mit der Figur ganz offensichtlich noch einiges vor hatte, und über die knapp zwei Staffeln hinweg so oft ihre Entwicklung vorangetrieben und für später geplante Handlungsstränge vorbereitet hat. Die Sache mit Kosh und der Aufzeichnung ihrer Gedanken, die man wohl – so spekuliere ich mal – ursprünglich dazu verwendet hätte, die alte Persönlichkeit doch wieder zurückzubringen. Ihre zunehmende Ablehnung dem Psi-Corps gegenüber. Das Geschenk von Ironheart, also ihre telekinetischen Kräfte – die wohl im Krieg gegen die Schatten an Bedeutung gewonnen hätten. All dies deutete darauf hin, dass JMS mit der Figur noch viel vor hat. Stattdessen nimmt er sie nun in "Verräter ohne Schuld" vom Spielbrett – und erst viel später erfuhr ich, dass dies keine künstlerische Entscheidung seinerseits war, sondern er von Andrea Thompson de facto dazu gezwungen wurde. Und mit diesem Wissen im Hintergrund fällt es schwer, sich nicht zugleich die Frage zu stellen, was für weitere Entwicklungen uns ins Haus gestanden wären, die uns durch Thompsons Entscheidung nun für immer entgehen werden. Und natürlich auch, dass die Zeit, die man dazu aufgewendet hat, ihre Figur langsam aufzubauen, nun doch etwas verschwendet erscheint.

ImageEin weiterer Punkt, der darunter sehr deutlich gelitten hat, ist die angehende Beziehung zwischen Ivanova und Talia. Langsam aber sicher, in sehr kleinen Schritten – die jedoch diese Entwicklung nur um so glaubhafter gemacht haben – wandelte sich Ivanovas Antipathie in Sympathie; nicht zuletzt, da auch Talia zunehmen Ivanovas Standpunkt zu verstehen und sich mehr und mehr vom Psi-Corps abzuwenden begann. Doch statt diese Entwicklung fortzuführen und eine längerfristige lesbische Beziehung einzubauen, konnte er stattdessen nur mehr 5 vor 12 noch schnell einen überhasteten Schatten dessen präsentieren, was er ursprünglich für die beiden geplant hatte. So wirkt die angedeutete Liebesbeziehung hier nun leider doch etwas verkrampft – zumal ich mir mittlerweile nicht mehr sicher bin, ob man hier nicht vielleicht doch etwas zu subtil vorgegangen ist. Damals empfand ich gerade das als Stärke, dass man es der Interpretation des Zuschauers überlässt, anstatt ihn mit der Nase darauf zu stoßen. Heute denke ich, dass es mutiger gewesen wäre, das ganze etwas deutlicher zu machen.

Darüber hinaus ergibt sich leider aus dieser Wendung auch der eine oder andere Logikfehler. So fragt man sich nach der Offenbarung rund um Talia unweigerlich, warum Büro 13 in "Freiheit für den Mars" ihre Ermordung in Auftrag gegeben hat. Seltsam wirkt auch, dass Lyta laut Talia ein Praktikum bei der Gedankenpolizei absolviert haben soll – wurde Lyta doch im Pilotfilm als P5 klassifiziert, doch Bester meinte in "Der Gedankenpolizist", dass alle Psi-Cops Stufe 12 hätten. Trotzdem möchte ich "Verräter ohne Schuld" jetzt auch nicht krampfhaft schlecht reden. Die Offenbarung rund um Talia mag etwas zu früh kommen (wenn diese auch, wie zuvor schon erwähnt, schon immer geplant war, hat sie doch den entsprechenden Handlungsstrang von Laurel Takashima übernommen; deshalb hat man sie auch so oft in Spiegeln gezeigt), weiß aber dennoch zu gefallen. Es gibt viele Serien, die zu Beginn der Episode große Versprechungen machen, die dann zum Ende hin nicht gehalten werden. "Babylon 5" gehört nicht dazu. Wenn uns Lyta zu Beginn mit der Offenbarung schockiert, dass einer von ihnen unbewusst ein Verräter ist, und für das Psi-Corps spioniert, dann stellt sich dieser Verdacht weder als falsch heraus, noch trifft es irgendeinen unwichtigen Hansel im Hintergrund; stattdessen müssen wir uns tatsächlich von einer Figur aus der Stammbesetzung verabschieden. Doch auch abseits der Haupthandlung gibt es ein paar sehr gute Szenen. So macht die Beziehung zwischen Sheridan und Delenn in ihrer gemeinsamen Szene im Garten wieder einen Schritt nach vorne. Und vor allem der Abschluss der Episode, als Lyta Kosh besucht und er sich ihr offenbart, ist sehr faszinierend, und weckt das Interesse des Zuschauers, wie es mit ihr wohl weitergehen wird. Generell war es ein Segen, dass Patricia Tallman zur Verfügung stand, und man somit mit Lyta ein bekanntes Gesicht zurückbringen könnte. Wäre die Neuigkeit rund um einen Verräter von einer bisher gänzlich unbekannten Person gekommen, hätte die Episode meines Erachtens nicht einmal halb so gut funktioniert.

ImageJene Person, die aber mit Abstand am meisten von dieser Episode profitiert, ist aber Ivanova. Die ersten 35 Minuten hinweg wird der Verdacht mehr und mehr auf sie gelenkt, und auch wenn mir dies wie gesagt schon fast wieder etwas zu deutlich und offensichtlich war, so kommt man bei der Erstsichtung dennoch nicht umhin, mit ihr mitzufühlen, und auch ein wenig Angst um sie zu haben. Ihre Weigerung, sich Scannen zu lassen, ihr Verschwinden in der Nacht… wie man den kompletten Kommandostab scannt, ohne den Verräter zu finden… alles deutet auf sie hin. Bis sie schließlich Sheridan und uns mit der Offenbarung überrascht, dass sie eine latente Telepathin ist – womit man uns zugleich aufzeigt, dass hinter ihren bisherigen Weigerungen, sich scannen zu lassen (siehe "Die Untersuchung") weitaus mehr steckt, als bisher angenommen. Ihre gemeinsame Szene mit Sheridan ist einfach nur großartig. Doch auch am Ende fühlt man unweigerlich mit ihr mit. Da gelang es ihr endlich, sich einer Telepathin zu öffnen und sich mit Talia anzufreunden, ja sogar ansatzweise eine Liebesbeziehung mit ihr einzugehen – nur um sie am Ende zu verlieren. Vor allem ihre letzte Szene mit "Talia" ist einfach nur ungemein hart. Zwar mag selbst das nur ein Schatten dessen sein, was JMS ursprünglich geplant hatte, aber… was für einer! Eine ungemein starke, berührende Szene, die – gemeinsam mit der letzten Szene rund um Lyta, die Episode mehr als versöhnlich abschließt.

Fazit: "Verräter ohne Schuld" hat mir zugegebenermaßen beim ersten Sehen besser gefallen als heutzutage, wenn man schon weiß, a) dass es einen Verräter gibt und b) um wen es sich handelt. Trotzdem zeigt JMS hier wieder einmal seine Erfahrung als Krimiautor. Ganz Schlaue werden es sich, wie es sich für eine faire Auflösung eines solchen Rätsels gehört, wohl schon gedacht haben, einfach da Ivanova als roter Hering zwar durchaus geschickt und überzeugend, aber vielleicht doch eine Spur zu offensichtlich aufgebaut wurde. Dennoch ist die Offenbarung des Verräters bei der Erstsichtung ein ziemlicher Schock – nimmt JMS doch damit erneut eine wichtige Figur aus dem Rennen, was das Gefühl verstärkt, dass es bei "Babylon 5" jederzeit jeden treffen kann. Zudem kommt man nicht umhin, mit Ivanova mitzufühlen. Wie nach und nach das gesamte Personal des Kommandostabs getestet wird, man dabei keinen Verräter findet, und immer klarer wird, dass sich Ivanova dem Scan doch unterziehen wird müssen. Auch ihr Geheimnis, das ihre Abneigung dem Psi-Corps gegenüber und ihre Weigerung eines Scans noch verständlicher macht, ist großartig, und lässt vieles zuvor in einem neuen Licht erscheinen. Und dann ist da natürlich noch die Tatsache, dass sie sich am Ende von einer liebgewonnenen Person für immer verabschieden muss. Jedenfalls: "Verräter ohne Schuld" ist eine sehr gute und auch ungemein wichtige Folge, die jedoch meines Erachtens doch ein wenig darunter leidet, dass JMS dazu gezwungen war, diesen Teil der Handlung früher als geplant – und damit etwas überstürzt – abzuschließen.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
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Produktionsnotizen:
Vom Skript zur Folge:
Erneut sind die Änderungen zwischen dem Drehbuch und der fertigen Episode nur marginal. Zu Beginn, beim Gespräch von Sheridan und Delenn über die Presse, fehlt ein kurzer Satz, in dem Sheridan den früheren US-Präsidenten Thomas Jefferson zitiert: "Müsste ich mich entscheiden zwischen einer Regierung und keiner Presse, und einer Presse zu keiner Regierung, würde ich letzteres nehmen." In der Szene, als Lyta sie darüber einweiht, dass unter ihnen ein Verräter ist, fehlt ein kurzer einleitender Moment, als Garibaldi an alle Anwesenden PPGs austeilt. Ivanova meint daraufhin "Das ist verrückt. Wenn du nicht für sie gebürgt hättest, Garibaldi…" woraufhin dieser erwidert "Ich habe nicht für sie gebürgt. Ich… kenne sie einfach." Im Gegenzug fehlt dann später, als Lyta an sie das Passwort schickt auch jener kurze Moment, als Garibaldi bevor er an der Reihe ist seine PPG weglegt. Die einzige ansatzweise signifikante Änderung gibt es ganz zum Schluss, wo im Drehbuch noch beschrieben ist, wie Talia an Bord eines Shuttles geht, und dabei Garibaldi im Hintergrund erspäht. Dieser hat ja über den Verlauf der Serie mit ihr angebandelt – doch als sich ihre Augen nun treffen, erkennt man in seinem Blick nicht mehr das geringste Gefühl für sie.

Quelle: "Babylon 5: The Scripts of J. Michael Straczynski - Volume 4"


Stimmen zur Episode:
  • ImagePatricia Tallman über ihr telepathisches Starren: „Eigentlich möchte ich das ja gar nicht verraten, aber… der Hauptgrund für diesen Blick war, dass ich extrem kurzsichtig bin. Der Regisseur sagte "Ich kann nicht erkennen, wann du die Gedanken eines anderen liest. Ich denke, du musst dich mehr konzentrieren" und als ich dann die Augen zukniff als ich sie ansah, sagte er "Gut!". Ich wusste nicht einmal, was ich getan hatte! Erst dann erkannte ich, was ich da tat, und ich musste lachten, da ich im Prinzip nichts anderes tat, als sie deutlicher anzusehen. Dann wurde es zu diesem großen Witz. Bruce hat mich ständig aufgezogen. Wir hatten diese große Szene wo er Leute hineinbringt und sie würden sich ansehen, und ich würde die Augen zusammenkneifen, und dann kniff auch Bruce die Augen zusammen.”


  • Andrea Thompson über ihren Ausstieg: „Das war sehr hart für mich. Ich war bereit, zwei Jahre abzuwarten und ein sehr kleiner Teil der Geschichte zu bleiben. Ich ging vielleicht einmal alle paar Monate arbeiten, und verbrachte den Rest der Zeit mit meinem Sohn. Aber dann begann mein Sohn mit der Schule, und ich saß allein zu Hause – und dabei liebe ich es, zu arbeiten. Und so sprach ich mit ihnen darüber, aber es war einfach ausgeschlossen dass Talia öfter da sein würde, als sie es war. Ich sah, wie neue Figuren vorgestellt werden, und Gaststars die mehr zu tun bekommen als ich, und ich sagte "Ich kann nicht bleiben."”


  • Patricia Tallman über ihre Rückkehr: „Am ersten Tag auf dem Set war ich so nervös. Ich hatte das seit zwei Jahren nicht mehr gemacht, war vor keiner Kamera mehr gestanden. Ich hatte vier Seiten Dialog, und es sind diese riesigen Reden. Es gab viel technisches Geplapper dass ich irgendwie überzeugend rüberbringen musste, und dann hatte Bruce einen Satz wie "Und was passierte dann?". Und dann sprach ich wieder für zwanzig Minuten, und dann würde Claudia "Ah ha" sagen, und dann war ich wieder mit reden dran – und Richard ist tatsächlich auf der Couch eingeschlafen! Wir drehten den ganzen Vormittag. Es war eine riesengroße Szene, und ich musste es wieder und wieder und wieder sagen. Sie waren alle so wundervoll, haben mich sehr unterstützt, und lachten und machten Witze.”


  • Claudia Christian über die angedeutete Liebesbeziehung: „Ich hatte nicht das geringste Problem damit. Ich meine… Andrea ist heiß! Ich wollte, dass Kinder zusehen können, ohne es zu bemerken, aber auch, dass sich die Erwachsenen ihre eigene Meinung darüber bilden können. Ich dachte, es war realistisch und sensibel dargestellt. Ich bin mein ganzes Leben lang in homosexuellen Gemeinschaften aufgewachsen. Ich ging in Laguna Beach zur High School, und ich lebe jetzt in West Hollywood. Das ist nicht etwas, dass für mich überraschend oder gar schockierend ist, und ich denke auch nicht darüber nach. Entweder bist du ein Paar, oder nicht. Ich bin sehr aufgeschlossen. Andrea und ich hatten unseren Spaß zwicshen den Aufnahmen. Wir alberten herum, und machten die Männer alle scharf und unbehaglich. Und dann ging sie weg und heiratete Jerry! Und ich verlor meine Frau – und das an Garibaldi!”


  • Andrea Thompson über den verhinderten Kuss: „Ich hatte kein Problem damit, als sie mir sagten, dass meine Figur lesbisch oder bisexuell wäre, aber wenn wir das machten so wollte ich es nicht nur den Quoten wegen tun, sondern um etwas Wahrheit und Realität hineinzubringen. Eine Beziehung ist eine Beziehung, und es ist mir egal ob sie zwischen zwei Männern, zwei Frauen, oder einem Mann und einer Frau besteht. Liebe ist Liebe. Aber ich fühlte mich ein wenig übertölpelt da ich fand, sie sollte die Frau können, denn wenn das ein kerl gewesen wäre hätte sie uns schon längst herumknutschen lassen. Ich sagte, "Wenn ihr das macht, lasst uns den Kuss machen", aber sie taten es nicht.”


  • Quelle: "Babylon 5: Season by Season-Guides - Volume 2: The Coming of Shadows"


    Kommentare von JMS
  • Lasst mich zur Einleitung einen kurzen Moment über Schauspieler im Allgemeinen reden. Schauspieler mögen es, zu arbeiten, sie möchten Teil der Handlung sein, sie möchten Teil des größeren Ganzen sein. Sie möchten vor der Kamera stehen. Deshalb sind sie Schauspieler. Sie treten gerne auf. Viel. Das ist, was sie tun.

    ImageAls ich mit "Babylon 5" begann, machte ich allen im Ensemble klar, dass es um eine große Geschichte geht, und dass jeder von ihnen ihre Rolle in dieser Geschichte zu spielen haben werden, und dass diese Rollen über dem Verlauf der fünf Jahre auf- und abebben würden. Ein Schauspieler mag in der ersten Staffel wenig zu tun bekommen, dafür viel in der zweiten Staffel, in der dritten dann im Mittelpunkt stehen, in der vierten wieder etwas in den Hintergrund rücken, und in der fünften wieder größere Bedeutung erlangen. Das war der einzige Weg, um all den Charakteren die wir bei dieser Serie hatten gerecht zu werden; jeder würde seinen oder ihren Moment im Rampenlicht bekommen, und sie alle würden eine wichtige Rolle im übergreifenden Handlungsrahmen der Geschichte haben. Die Art und Weise, in der diese Rollen auf- und abebben, so erklärte ich, würden nichts mit persönlichen Begünstigungen zu tun haben, und sich nicht durch lobbying oder dem Ringen nach mehr Sendezeit beeinflussen lassen. Die Erfordernisse der Handlung wären die einzigen Einflüsse dabei.

    Wenn also Andrea – eine großartige und talentierte Darstellerin – gegen Ende der ersten Staffel um mehr Sendezeit anzufragen begann, und dies die komplette zweite Staffel hinweg fortführte, erklärte ich erneut alles, dass im vorangegangenen Absatz beschrieben ist. Ich betonte, dass es einen riesigen Handlungsbogen geben würde, was die Beziehung ihrer Figur zu Ivanova betrifft, und dass sie bei der Beendigung des Schattenkrieges eine entscheidende Rolle spielen würde – alles Elemente, die Talia von Lyta geerbt hat. Ich sprach über das Rampenlicht. Ich sprach über das mit der Ebbe und der Flut. Ich hätte genauso gut marsianisch sprechen können.

    Selbst Jerry Doyle, zu diesem Zeitpunkt mit Andrea verheiratet, begann in mein Büro zu kommen, mit den gleichen Anfragen für mehr Sendezeit für ihre Figur. "Du musst mir etwas geben mit dem ich zurückkommen kann, oder sie lässt mich nicht in den Wohnwagen zurück", sagte er mehr als einmal. Die Antwort war in allen Fällen die gleiche: Nicht jetzt. Später. Warte. Alles wird gut. Ich verspreche es.

    Dann, eines Tages – und wenig überraschend – kam der Anruf ihres Agenten. "Mein Klient ist nicht glücklich, sie hat das Gefühl, nicht genug verwendet zu werden, und sie möchte das entweder geändert haben, oder aus ihrem Vertrag entlassen werden." Es gab nichts, dass ich hätte verändern können, selbst wenn ich dazu geneigt gewesen wäre, es zu versuchen. Einerseits, wie schon erwähnt, da die Geschichte die Geschichte war, und es gab keinen Weg den laufenden Handlungsbogen zu verändern ohne ihn massiv zu beschädigen. Andererseits, falls ich wirklich versuchte, darauf einzugehen, war es keine Frage dass es schon bald weitere solche Anfragen geben würde, und dann könnte ich den kompletten fünfjährigen Handlungsbogen genauso gut gleich beim Fenster rauswerfen. Und so traf die unwiderstehliche Kraft auf ein unbewegliches Objekt.

    Die Story konnte nicht verschoben werden, und sie entschied sich, die Serie zu verlassen – und verließ nicht viel später auch Jerry Doyle.

    ImageAber, wie sagt man so schön, für jede Türe die sich schließt, öffnet sich eine andere. Als Andrea die Tür auf ihrem Weg hinaus zumachte, öffnete sie eine andere Tür, welche die Rückkehr von Patricia Tallman ermöglichte, die ich von Anfang an für die Rolle haben wollte. Und diesmal war ich in der Stadt, um sicherzustellen, dass die Verhandlungen gut verliefen (Es schadete auch nicht dass diese damit begannen, dass ich Pat anrief und ihr klar und deutlich sagte: Vermassel das nicht wieder). Was nicht heißen soll, dass dieser Wechsel ohne Komplikationen oder Verluste verlief. Ich hatte mit der wachsenden Liebesgeschichte zwischen Talia und Ivanova noch viel vor, die ich langsam und geduldig aufgebaut hatte, davon ausgehend dass ich mehr als genug Zeit haben würde, diese zu entwickeln. Lyta zurückzubringen und sie ebenfalls etwas für Ivanova empfinden zu lassen fühlte sich erzwungen an. Ich hatte also keine Wahl, als diesen Faden fallen zu lassen, worüber ich nicht glücklich war; mir gefiel die Idee, die erste Science Fiction-Serie zu schreiben, die eine laufende lesbische Beziehung zwischen zwei Hauptfiguren beinhaltet… aber es hat offenkundig nicht sollen sein.

    Und um sie im Schattenkrieg an der richtigen Stelle haben zu können, musste ich nun sicherstellen, dass Lyta's Kräfte an jedem Punkt waren, wo ich sie benötigte, was bedeutete, sie noch näher zu den Vorlonen zu bringen. Die hatten die Möglichkeit, ihre Kräfte zu steigern, ohne dass es jemand wirklich hinterfragen würde. Und so kam es, dass "Verräter ohne Schuld" geschrieben und gedreht wurde.


  • Pat in der zweiten Staffel zurück in die Serie zu bringen, war für alle Beteiligten eine seltsame Erfahrung, insbesondere Pat, die in der Zwischenzeit ein Kind zur Welt gebracht hatte, und gerade erste dabei war wieder in Form zu kommen. Sie trat zudem in eine sehr unterschiedliche Besetzung an Figuren als jene, die zwei Jahre zuvor anwesend waren, und das war etwas unangenehm. Aber es war ein Schub für die Produktion und die Geschichte, da es uns direkt mit den Anfängen unserer Saga verband, und dadurch war es mir möglich einige Storyelemente zusammenzuknoten, die zwischenzeitlich abgeklungen waren und an Bedeutung verloren hatten. Was also ein Rückschlag hätte sein können, entpuppte sich als eines der besten Dinge, die der Serie in dieser Staffel widerfahren sind. Und ich bekam endlich den Telepathen, den ich von Anfang an wollte. Das Leben ist manchmal in dieser Hinsicht echt komisch.


  • Einige Leute haben sich gefragt, ob wir in der Szene, in der Talia meint, sie können nur Ivanova vertrauen, einen Kuss rausgeschnitten haben. Die Antwort lautet: Nein. Dieser Eindruck entsteht durch eine Diskrepanz des Kamerawinkels, so dass sie wenn wir rüberkommen und die Szene von der anderen Seite aus betrachten, sie nicht in genau im gleichen Blickwinkel zueinander stehen. Es gibt einen ungefähr acht Zentimeter großen Rutsch auf die Seite, aber auf einem Fernsehbildschirm wird aus dieser kleinen Veränderung ein großer visueller Sprung. Also nein, da war kein großer, feuchter Kuss.

    Verflixtes Pech aber auch.

    Aber wenn Talia im Bett in der Nacht hinübergreift, ist es gar keine Frage, dass sie die Hand nach Ivanova ausstreckt


  • Quelle: "Babylon 5: The Scripts of J. Michael Straczynski - Volume 4"


  • ImageDie Situation um Talia hätte mit etwas mehr Finesse noch glatter ausgearbeitet werden könne, kein Zweifel. Manchmal gibt es auch rauhe Ecken und Kanten. Sowas kommt vor.

    Hier kommt der beste Vergleich zu meiner Lage in dieser ganzen Geschichte: Harlan Ellison hat es sich zur Gewohnheit gemacht, hin und wieder in einen Buchladen zu gehen und eine Geschichte unter den Augen des Publikums zu schreiben. Wenn eine Seite ist, wird sie an eine Wand geklebt bis alles fertig ist. Das ist ein ziemlich neckisches Kunststückchen. Das setzt sich dann so über vielleicht 15-20 Seiten fort.

    Was ich hier mache, ist so ziemlich das gleiche. Es ist eine sich entwickelnde Geschichte. Ich kann nicht zurückgehen, nur vorwärts. Wenn eine Seite (Episode) fertig ist, pinne ich sie an die Wand und muss mit der nächsten weitermachen. Bis heute habe ich 2400 Seiten an dieser Wand. Nochmals: ich kann nicht zurückgehen und irgendetwas ändern. Und wenn es ein Riß entsteht, durch ein Problem aus der realen Welt, dann muss ich den einfach so gut es eben geht ausgleichen und trotzdem weiter auf mein Ziel zusteuern.

    Hin und wieder wird es einen falschen Anschlag geben oder einen Tippfehler der mir durchrutscht. Das ist unvermeidbar wenn man vor so einem breiten Publikum in einem Medium wie dem Netz arbeitet. Solange das Gesamtbild stimmt, solange die Geschichte erzählt wird, das Ergebnis irgendwann stimmt... dann ist das, was letztendlich zählt.

    Das sowas hin und wieder passiert sollte klar sein, dass es so selten passiert, grenzt schon an ein Wunder, denke ich. Denkt dran, es ist alles Trial-and-Error, denn niemand hat sowas vorher versucht, und mittlerweile verstehe ich auch, warum. Aber wir kriegen das schon hin.


  • Der Film wird am Set aufgenommen, dann auf Video übertragen, und das dann auf das Avid Computersytsem digitalisiert wird, das jede Aufnahme jeder Szene speichert. Jede Szene wird mehre Mal aus verschiedenen Blickrichtungen aufgenommen: Gesamtbild, Dreieraufnahmen (bei 3 Leuten), Zweieraufnahmen, Kamerafahrten, verschiedene Stufen von Nahaufnahmen und manchmal noch Überkopfaufnahmen (sowie CGI- und Mischaufnahmen).

    John Copeland und ich setzen uns dann zusammen und erarbeiten aus der Version der Episode, die der Regisseur erstellt hat, den Producers Cut. Wir setzen uns mit dem Schnittmeister hin und gehen alles Szene für Szene durch. Das funktioniert im allgemeinen wie folgt: Man bekommt eine Gesamtaufnahme, damit man weiß, wie die Geographie aussieht, wo man ist und wo sich alle anderen relativ dazu aufhalten. Schrittweise geht man näher ran, zu den Zweier- oder Dreieraufnahmen, dann Einzel- oder Nahaufnahmen zur Betonung der Dramatik. Und hin und wieder geht es zurück zur Masteraufnahme, wenn sich jemand bewegt oder um den Eindruck von Klaustrophobie zu vermeiden.

    ImageWenn man näher herangeht, hat man diese Aufnahmen über die Schulter hinweg. Das heißt, man dreht die selbe Szene noch mal aus der Gegenrichtung, damit man beide Seiten des Gesprächs sieht. Wegen der Beleuchtung dreht man eine Aufnahme nach der anderen. Man leuchtet eine Seite für die Aufnahmen von links nach rechts aus, dann bringt man Kamera und Beleuchtung auf die andere Seite, um die Aufnahme zu drehen, wo man nach links guckt (oder um es anders zu sagen, einmal leuchte man für Susan aus, wie sie Talia anschaut und einmal für Talia, die Susan anschaut). Die Schauspieler spielen die Szene noch einmal, mit der Kamera auf der anderen Seite.

    Der Schauspieler muss sehr sorgfältig darauf achten, jede Bewegung exakt zu wiederholen. Wenn er seine Teetasse beim Wort "Kleinigkeit" aufnimmt, muss er absolut sicherstellen, dass er die Tasse jedes Mal bei genau diesem Wort aufnimmt, in jeder Aufnahme, auf die gleiche Weise, mit der richtigen Hand. Wenn der Schauspieler sich vertut (und das passiert manchmal), hat man ein Problem mit der Übereinstimmung, wenn man die andere Seite der Szene zeigen will. In der Aufnahme über Talias Schulter Richtung Susan, nimmt der Schauspieler die Hand hoch. In der Aufnahme über Susans Schulter Richtung Talia hebt der Schauspieler (eine generischer Terminus, das schließt Frauen mit ein) die Hand nicht. Wenn man die beiden Aufnahmen dann zusammenschneidet, hat man ein Problem. Manchmal kann man das vermeiden, indem man einfach auf einer Seite der Szene bleibt, aber dann kann man nicht die Reaktionen auf das Gesagte im Gesicht der anderen Figur zeigen. Und in genau dieser Szene brauchten wir beide Seiten.


  • Etwas, das man beachten muss, ist, dass Talia, obwohl sie im Titel genannt wird, für das Psi-Corps nur eine programmierte Persönlichkeit von vielen an vielen unterschiedlichen Plätzen ist. Die Figur in "Freiheit" war eine sehr wertvolle Infiltrationseinheit, mit sehr teuren "Bauteilen". Von diesen beiden, wäre Talia viel eher entbehrlich. Und ich kann mich nicht erinnern, daß Control wirklich einen Todesbefehl gegeben hätte. Das war in jedem Fall das Psi-Corps/B13.


  • Die richtige Talia war immer weniger vom Psi Corps begeistert und das hätte über kurz oder lang dazu geführt, dass sie Aktivitäten beim Widerstand übernommen hätte. Davon wäre Talia Version 2.0 ganz hingerissen gewesen. Der Selbstschutz wird nur aktiv, wenn die Existenz der Person gefährdet ist.


  • Takashima wäre Control gewesen. Eine Zeitbombe des Psi-Corps. (Ihre Geschichte auf dem Mars wäre eine perfekte Gelegenheit gewesen, sie hochgehen zu lassen.) Als Laurel ging, nahm ich diese eine Geschichte und ließ sie so früh wie möglich, in der allerersten Episode, auf Talia übergehen, als sie und Ivanova sich das erste Mal treffen und später leicht widerstrebend einen Drink zusammen nehmen. An einem Punkt sagt Ivanova, bezugnehmend auf ihre Mutter, zu Talia: "Du bis genauso ein Opfer, wie sie es war." Woraufhin Talia erwidert: "Ich fühle mich nicht wie ein Opfer." Und natürlich war sie genau das, nur wußte sie es noch nicht. Ivanovas Analyse war 100% korrekt.


  • ImageWenn Laurel bei der Serie geblieben wäre, wäre der Fakt, daß sie Control ist, Mitte des zweiten Jahres durch den Zwischenfall mit dem Passwort enthüllt worden. Zu dem Zeitpunkt wäre dann es dann eine mögliche Lösung gewesen, daß ihre Stellvertreterin - ein eher halsstarriger russischer Lieutnant namens Ivanova - befördert worden wäre, um ihren Platz einzunehmen, während Laurels Figur vom Schachbrett genommen worden wäre. (Das war so geplant, weil wir wußten, daß Tamlyn Tomita eine aufstrebende Karriere beim Film hatte und wir sie wahrscheinlich unter besten Bedingungen ohnehin nur ein paar Jahre hätten halten könne. Warum das also nicht zu unserem Vorteil nutzen?). Die Position die jetzt von Corwin, Ivanovas Stellvertreter, besetzt wird, ist die, die Ivanova inne gehabt hätte (allerdings ein wenig mehr in den Mittelpunkt gerückt) wenn Laurel geblieben wäre. (Und nein, dieser Arc lauert jetzt nicht auf Corwin…).

  • Schau, es ist einfach, an einem Entwurf ohne Einschränkungen festzuhalten, wenn man Figuren für einen Roman schreibt. In einer Fernsehserie mit richtigen Schauspielern muß man flexibel sein, vorausplanen und Handlungsfäden spinnen, die sich auf eine Art und Weise bewegen und verbinden können, die einem ein Maximum an Flexibilität geben und dennoch in Richtung Ziel steuern.


  • Was das Passwort war? Ich bin fürchterlich versucht, "Z'ha'dum" zu sagen.


  • Quelle: Der deutsche Lurker’s Guide für Babylon 5


    Zusammengestellt von Christian Siegel




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