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Star Trek: Starfleet Academy - 1x09: Die 300. Nacht Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Paramount+

Originaltitel: 300th Night
Episodennummer: 1x09
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 05. März 2026 (Paramount+)
Drehbuch: Kirsten Beyer
Regie: Jonathan Frakes
Stammbesetzung: Holly Hunter als Nahla Ake, Sandro Rosta als Caleb Mir, Karim Diané als Jay-Den Kraag, Kerrice Brooks als SAM, George Hawkins als Darem Reymi, Bella Shepard als Genesis Lythe, Zoë Steiner als Tarima Sadal, Oded Fehr als Charles Vance, Gina Yashere als Lura Thok, Brit Marling als Main computer, Stephen Colbert als Digital Dean of Students, Tig Notaro als Jett Reno, Robert Picardo als The Doctor.
Gaststars: Tatiana Maslany als Anisha Mir, Raoul Bhaneja als Commander Kelrec u.a.

Kurzinhalt: Zum Ende des Studienjahres lädt Jay-Den seine Kameraden zum traditionellen klingonischen Bindungsritual ruStay ein. Genesis, Darem und SAM schließen dieses ab, nur Caleb zögert. Für ihn ist die Akademie nach wie vor nur Mittel zum Zweck, um seine Mutter zu finden. Sobald ihm dies gelungen ist, plant er auch weiterhin, ihr – und damit auch seinen Studienkollegen – den Rücken zu kehren. Kurz darauf scheint dieser Moment dann näher zu rücken als gedacht, den mit Hilfe der "neuen" SAM gelingt es ihm, verschlüsselte Nachrichten seiner Mutter ausfindig zu machen, und auf diese zuzugreifen. Wie sich zeigt, hat sie ihm nach ihrer Flucht in den letzten Jahren zahlreiche Nachrichten zukommen lassen. Die letzte stammt vom Planeten Ukeck. Dieser wird in Kürze von den Venari Ral angegriffen werden – doch die Föderation, die sich auf die Eröffnung ihrer neuen Zentrale auf Betazed vorbereitet, sieht sich außerstande, Hilfestellung zu leisten. Als Caleb versucht, ein Shuttle zu klauen, um seine Mutter zu retten, schließen sich SAM, Genesis und Darem ihm an…

Review: Episodenbild (c) Paramount+ In "Die 300. Nacht" kommt es nun zum – seitens der Charaktere – langersehnten Wiedersehen zwischen Mutter und Sohn. Die betreffenden Szenen waren für mich definitiv die Höhepunkte der Episode; nicht zuletzt aufgrund den starken schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Tatiana Maslany, mit der ich in diesen Momenten doch ordentlich mitgefühlt habe. Schön fand ich auch, dass Caleb auf diese sehr persönliche Mission letztendlich nicht allein aufbricht, sondern er von SAM, Genesis und Darem begleitet wird (noch schöner wäre es allerdings gewesen, wenn sich ihnen auch Jay-den und Tarima angeschlossen hätten; vor allem die Abwesenheit letzterer irritiert, nachdem sie zuvor im Turbolift noch meinte, wie leicht sie ihn lesen kann – aber dass seine Worte danach als Abschiedsworte gedacht waren, hat sie nicht "gelesen"?!). Nicht zuletzt auch deshalb, als wir wissen, was seine Mutter von Starfleet denkt, und dies für eine interessante Dynamik sorgt – insbesondere natürlich dann, als ihre entsprechende Herkunft auffliegt.

Die letzte wesentliche Stärke war dann die Inszenierung von Jonathan Frakes. "Die 300. Nacht" dürfte ja sein "Star Trek"-Abschiedsvorstellung gewesen sein, und im Hinblick auf die Qualität, die er hier wieder einmal abgeliefert hat, ist das doch ziemlich bedauerlich. Einerseits, weil er "Star Trek" halt ganz einfach versteht, vor allem aber, weil er es schafft, wunderbar klassisch, aber dennoch überaus hochwertig zu inszenieren (im Gegensatz zu einigen seiner Kolleg:innen bei "New Trek", die meinen, alles unbedingt auf hip und modern trimmen zu müssen). Ein paar Kritikpunkte gab es aber doch auch, die verhindern, dass "Die 300. Nacht" mit der bisher besten Folge der Serie, "Das Leben der Sterne", gleichziehen kann. So fand ich, nachdem bislang bei der Serie immer angenehm wenig auf dem Spiel stand, sehr bedauerlich, dass nun zum Staffelfinale erst recht wieder ein übertriebenes Bedrohungsszenario aus der Mottenkiste geholt wird. So ist hier gleich die ganze Föderation zu retten, zumindest was die Anwendung eines Warpantriebs betrifft. Ich weiß, die Omega-Partikel wurden früher schon etabliert, dennoch musste ich bei Omega 42 unweigerlich denken: "Nicht Omega 13?!" – und beim "Original" an eine Parodie denken zu müssen, ist halt nicht optimal. Zumal mich leider auch die Idee mit den Minen überhaupt nicht überzeugt hat. Haben die Autoren überhaupt eine Vorstellung davon, wie riesig das Weltall ist, und wie viele Minen die Venari Ral hier in kürzester Zeit hätten herstellen müssen? Zumal es die Grafik so aussehen lässt, als würde es nur um einen relativ geringen Raumbereich gehen; von der zweidimensionalen Grenze ganz zu schweigen (wobei das zugegebenermaßen ein Problem ist, dass es bei "Star Trek" schon früher gab); sprich, wenn überhaupt, müsste das eine Blase, und kein Kreis, sein. Und Ukeck erinnerte mich von der Umsetzung her etwas gar an den Planeten aus der dritten "Picard"-Staffel. Trotz dieser Kritikpunkte zählt "Die 300. Nacht" für mich aber ganz klar zu den besseren Episoden der ersten "Starfleet Academy"-Staffel.

Fazit: Episodenbild (c) Paramount+ An "Die 300. Nacht" hat für mich alles rund um das Wiedersehen zwischen Caleb und seiner Mutter Anisha am besten funktioniert. Tatsächlich fand ich ihre Szenen teilweise durchaus emotional, was vor allem auch Tatiana Maslanys intensivem Schauspiel zu verdanken war. Darüber hinaus profitiert "Die 300. Nacht" aber von der netten Dynamik, die sich innerhalb der Gruppe der Starfleet-Kadetten im Verlauf der ersten Staffel entwickelt hat, die ebenfalls viel zum Gelingen der Episode beiträgt. Und dann ist da noch Jonathan Frakes extrem hochwertige und zugleich auch wunderbar klassische Inszenierung. Auch diese wertete "Die 300. Nacht" für mich enorm auf. Demgegenüber steht das x-te ausgelutschte und übertriebene Bedrohungsszenario, welches mich zudem vom Konzept und der Art und Weise wie man es mit der Grafik am Ende hier vermittelt überhaupt nicht überzeugen konnte. Und auch, dass Jay-den und Tarima nicht mitkommen durften, fand ich schade. Dessen ungeachtet war "Die 300. Nacht" aber eine ziemlich gelungene Folge.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2026 Paramount+)







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