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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Cure
Episodennummer: 6x10
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 16. August 2002
Erstausstrahlung D: 28. Mai 2003
Drehbuch: Damian Kindler
Regie: Andy Mikita
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Corin Nemec als Jonas Quinn, Don S. Davis als General George Hammond.
Gastdarsteller: Peter Stebbings als Malek, Malcolm Stewart als Dollen, Gwynyth Walsh als Kelmaa/Egeria, Allison Hossack als Zenna Valk, Daryl Shuttleworth als Tegar, Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser, Trever Havixbeck als Pangar Sentry, Andrew Moxham als Pangar Sentry u.a.

Kurzinhalt: Nachdem sich das Stargate nach lange Zeit auf einmal wieder geöffnet hat, wartet die Bevölkerung von Pangar gespannt auf die Delegation eines fernen Planeten, genannt Erde. Kurz darauf tritt das Team von SG-1 aus dem Sternentor, und nach einer ersten Begrüßung beginnt man auch schon mit den Verhandlungen, was einen Austausch von Wissen und Technologie betrifft. Die Bewohner von Pangar machen den Menschen der Erde dabei ein überaus verlockendes Angebot, verfügen sie doch angeblich über ein Wunderheilmittel, Tretonin genannt, welches Krankheiten heilt und das Leben verlängert. Im Gegenzug wollen sie Toradressen von Welten, die von den Goa'uld besetzt sind. Eben dies macht SG-1 erst einmal stutzig, und vor allem Colonel O'Neill rät ihnen entschieden davon ab, diese zu besuchen. Aber auch das Tretonin macht sie stutzig. Als es ihnen mit Hilfe einer Archäologin vom Planeten gelingt, sich in eine der Fabriken zu schleichen, finden sie heraus, dass für dessen Herstellung Goa'uld-Larven verwendet werden. Und nicht nur das: Tretonin macht zudem abhängig – und in Kürze droht jene Goa'uld-Königin, die sie mit immer frischen Wirten versorgt, zu sterben, und damit auch der Nachschub an Tretonin abzureißen. Gelingt es nicht, sie nur eine neue Königin zu ersetzen, droht allen Pangaranern der Tod…



Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Trotz einzelner netter Ansätze fand ich "Heilung" doch eher unauffällig. Nett fand ich die Idee, die Goa'uld-Larven auf diese Art und Weise zu verwenden, sowie das sich in weiterer Folge ergebende (moralische) Dilemma, als man erfährt, dass sie dafür die Tok'ra-Königin heranziehen. Somit wird just jenes Wesen, dass sich dafür eingesetzt hat, die Versklavung anderer Wesen durch die Goa'uld zu bekämpfen, selbst versklavt. Zugleich haben sich die Pangaraner durch die Abhängigkeit des Tretonin in die Bredouille gebracht. Denn würde man einfach aufhören, dieses weiter zu produzieren, würde jener Teil der Bevölkerung der das Wundermittel zu sich genommen hat sterben. Im ersten Moment weiß dieses Dilemma durchaus zu gefallen, und ich fand auch schön, wie ausgewogen beide Positionen präsentiert wurden. Man konnte als Zuschauer die Argumentation beider Seiten nachvollziehen, und stand – so wie auch SG-1 – zwischen den Stühlen. Gut gefallen haben mir auch wieder mal die Landschaftsaufnahmen, oder auch die Einstellung mit den Zeppelinen und dem Lift. Und generell bleibt die Episode – nicht zuletzt aufgrund der Haken, die sie schlägt – soweit recht kurzweilig.

Vom Ausgang des Geschehens war ich jedoch schon etwas enttäuscht. Ich sage ja gerne immer: Jedes Mysterium ist nur so gut wie seine Auflösung. Analog dazu kann man auch sagen: Jedes (moralische) Dilemma ist nur so gut wie seine Lösung. Und irgendwie ging mir das bei "Heilung" dann doch zu leicht. Dank der Befreiung der Königin (wie auch immer dieses riesige Ding in die Tok'ra-Frau reingekommen ist) ist eine direkte Kommunikation möglich, und als letzten Akt vor ihrem Tod versorgt sie die Pangaraner mit einem Heilmittel. Klar war das eine grundsätzlich schöne Szene, gerade auch mit der Vergebung, die hier mitschwingt. Etwas schwieriger als das hätte die Lösung für ihr Problem aber ruhig sein dürfen. Generell fand ich die Handlung von "Heilung" leider nicht wirklich spannend. Und einzelne Wendungen, wie z.B. dass zwischen dem angepriesenen Heilmitteln und den Goa'uld eine Verbindung besteht, waren doch ziemlich absehbar. Kritisch sehe ich zudem die B-Story rund um Jonas und Zenna, die irgendwie nirgends hinführt. Sie haben einzelne Gespräche miteinander, diese wirkten auf mich aber eher wie Füllmaterial, um die Laufzeit voll- und zudem Jonas (der mit seinen Übersetzungen hier wieder einmal im Daniel-Ersatz-Modus war) etwas zu tun zu geben. Und generell rückte das Team von SG-1 im weiteren Verlauf der Episode doch ziemlich in den Hintergrund. Irgendwie hatten die alle bei "Heilung" nicht wirklich viel zu tun. Sie finden die Fabrik wo das Tretonin hergestellt wird, und bringen die Tok'ra ins Spiel – aber das war's dann auch schon. Und vor allem auch zur Lösung des Problems tragen sie irgendwie überhaupt nichts bei. Auch dies dürfte ein wesentlicher Grund dafür gewesen sein, dass ich – so wie SG-1 auch –nie so wirklich ins Geschehen involviert war.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime "Heilung" ist einer dieser "Bächlein"-Folgen. Sprich: Sie plätschert gemächlich vor sich hin. Dabei gerät sie zwar auch nie ins Stocken und bleibt damit soweit recht kurzweilig, hat jedoch zugleich auch keine echten Höhepunkte zu bieten. Am besten gefiel mir noch das zentrale moralische Dilemma, und dass man als Zuschauer die Positionen beider Seiten – Pangaraner und Tok'ra – nachempfinden konnte. Die Lösung des Problems war mir dann aber doch etwas zu einfach. Die Episode an sich ist generell sehr unspektakulär und irgendwie auch inhaltsarm – letzteres erklärt wohl auch den überflüssigen Nebenplot rund um Jonas und Zenna. Vor allem aber fällt auf, dass SG-1 in weiterer Folge zu Statisten degradiert werden, die das Geschehen kaum mehr maßgeblich beeinflussen. Vor allem dies schadet der Episode aus meiner Sicht doch merklich, da man dem Team nun mal stärker verbunden ist, und damit als Zuschauer vor allem ihre Taten gespannt verfolgt. Bei "Heilung" konnte m an in weiterer Folge aber nur mehr dabei zusehen, wie sie in der Gegend herumstanden. Dank der netten Aufnahmen des fremden Planeten, dem schon erwähnten, grundsätzlich gefälligen moralischen Dilemma sowie der Vermeidung von Langeweile reicht es aber immerhin für eine durchschnittliche Wertung.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)




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