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Anna PDF Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Resurrection
Episodennummer: 7x19
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 17. Februar 2004
Erstausstrahlung D: 03. Mai 2004
Drehbuch: Michael Shanks
Regie: Amanda Tapping
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond, und Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson.
Gastdarsteller: Kristen Dalton als Anna, Brad Greenquist als Dr. Keffler, Peter Flemming als Agent Malcolm Barrett, Bill Dow als Dr. Bill Lee, Martin Novotny als Interrogation Room Guard u.a.

Kurzinhalt: SG-1 wird auf ein geheimes Projekt des NID aufmerksam, welches in einer verlassenen Lagerhalle durchgeführt wurde und offenbar völlig schief gegangen ist – sind doch bis auf einen einzigen Wissenschaftler alle, die daran gearbeitet haben, tot. Dr. Keffler behauptet, dass diese von jener jungen Frau umgebracht wurden, die im Mittelpunkt ihrer Experimente steht, und die in der Mitte der Lagerhalle in einer Art gläsernem Käfig gefangen ist. Diese stellt sich Daniel gegenüber als Anna vor, und macht generell einen sehr verängstigten und kindlichen Eindruck. Es scheint unvorstellbar, dass sie für das Blutbad verantwortlich ist – und doch zeigen die Aufnahmen der Sicherheitskameras genau das. Des Rätsels Lösung steht in unmittelbaren Zusammenhang mit den Experimenten, die vom NID in der Lagerhalle durchgeführt wurden: Anna ist ein Hybrid aus menschlicher und Goa'uld-DNA. Auf diese Weise wollte das NID auf das genetisch gespeicherte Wissen der Goa'uld zugreifen. Nun hat sich daraus eine Art gespaltene Persönlichkeit entwickelt. Und der Goa'uld-Teil in Anna hat eine Bombe aktiviert, die – wenn es nicht gelingt, sie zu entschärfen – droht, halb Kalifornien in Schutt und Asche zu legen…

Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Irgendwie haben die ganzen erd-basierten "Stargate"-Episoden, die sich um geheime Projekte des verschwörerischen NID drehen, von vornherein immer einen starken "Akte X"-Touch. "Anna" fast noch mehr als frühere Episoden, weil es um Alien-Mensch-Hybriden geht, und Sam (und Agent Barrett) in einer Szene vor entsprechenden Föten in runden Glasbehältern stehen. Wer da nicht automatisch an die Szene aus dem Finale der ersten "Akte X"-Staffel denken muss, in der Dana Scully einen eingefrorenen Alien-Embryo aus einem Kühltank zieht, der hat die legendäre Mystery-Serie wohl nie gesehen. Die Sache ist halt nur: Auch wenn "Akte X" beim besten Willen nicht perfekt war, aber diese ganzen Verschwörungsgeschichten haben sie halt wesentlich besser hinbekommen, als es hier nun bei der "Stargate"-Nachahmung der Fall war. Nicht zuletzt auch, weil dort halt der Fokus darauf (und das Monster der Woche) lag, während "Stargate" halt nur zwischendurch immer wieder mal damit flirtet – vermeintlich, um ein bisschen Geld zu sparen. Jedenfalls zählte das NID noch nie zu den eindrucksvollsten und/oder denkwürdigsten Gegnern von "Stargate", und die darauf basierenden Episoden dementsprechend auch nie zu den Highlights der Serie (sonst würde diese ja auch "The NID-Files" heißen, und nicht "Stargate").

"Anna" ist nun leider eine ganz besonders schwache Folge, die wie ein überaus überflüssiger Lückenfüller zum großen Staffelfinale wirkt. Und das, obwohl mit den illegalen und moralisch verwerflichen Experimenten durchaus interessante Ansätze dagewesen wären. Leider aber ist Dr. Keffler ein derart klischeehafter verrückter (Nazi?-)Wissenschaftler, dass er fast schon zur Karikatur verkommt. Und Anna gelingt es leider in den wenigen Momenten die wir mit ihr verbringen nicht, Eindruck zu hinterlassen, und meine Sympathien für sie zu gewinnen. Dementsprechend unbeteiligt verfolgte ich das Geschehen – was leider auch fürs Finale gilt, wo Anna dann zwar ihre Rache bekommt, jedoch dabei auch selbst getroffen wird und verstirbt. Auch die Bombe erweist sich leider als ungeeignet, um ein bisschen Spannung hineinzubringen – kann man als Zuschauer doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen, dass diese hochgehen wird. Die entsprechenden Szenen mit Dr. Lee (über dessen Rückkehr ich mich zwar grundsätzlich durchaus freute, der hier jedoch dazu verdonnert wird, sich als ineffektiv zu erweisen) und Teal'c waren zwar eh noch mit das Beste an der Folge, konnten aber auch nicht viel retten. Es hilft auch nicht, dass Richard Dean Anderson bei "Anna" zum wiederholten Mal in der siebenten Staffel mit Abwesenheit glänzt, und die Episode somit auch nicht von Jacks typisch-zynischen Kommentaren profitieren kann. Und lasst mich bitte erst gar nicht mit dem Dr. Keffler bewachenden – angeblichen – Sicherheitsmann (ich behaupte ja, der ist Zwilling, und just an diesem schicksalhaften Tag für seinen Bruder eingesprungen; weil ganz ehrlich, kein ausgebildeter Sicherheitswächter kann so dämlich sein) anfangen, der auf den ältesten Trick der Welt reinfällt. Letzten Endes war die entsprechende bescheuerte Szene aber eh noch das geringste Problem von "Anna".

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime "Anna" ist leider eine sehr überflüssige Lückenfüller-Episode, mit der die Serie einerseits Zeit bis zum Finale schinden, und andererseits scheinbar Geld für dieses sparen will. Neuerlich haben mich der Plot an sich, sowohl einzelne Idee und/oder Szenen, stark an "Akte X" erinnert – wirkten dabei allerdings leider wie ein mäßiger Abklatsch. Auch die zentrale Story rund um Anna, die fragwürdigen Experimente des NID, und den verrückt-diabolischen Wissenschaftler Dr. Keffler wollten partout keinen Eindruck bei mir hinterlassen. Letzterer war mir viel zu klischeehaft und überzeichnet; am schwersten wiegt aber wohl, dass es der Episode nicht gelang, mir Anna sympathisch zu machen und somit auch mit ihr mitzufühlen. Der Plot rund um die Bombe beschert uns zwar einzelne gelungene Momente, verfehlt jedoch die gewünschte spannungssteigernde Wirkung komplett. Und Jack bzw. RDA habe ich bei "Anna" auch wieder mal schmerzlich vermisst. Aus meiner Sicht hat Michael Shanks seiner Kollegin Amanda Tapping bei ihrem Regiedebüt mit seinem Drehbuch zu "Anna" jedenfalls nicht gerade ein Geschenk gemacht.

Wertung: 1.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)




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