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Das Rettungsboot PDF Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Lifeboat
Episodennummer: 7x06
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 18. Juli 2003
Erstausstrahlung D: 15. März 2004
Drehbuch: Brad Wright
Regie: Peter DeLuise
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond und Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson.
Gastdarsteller: James Parks als Pharrin, Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser, Gary Jones als MSgt. Walter Harriman, Travis Webster als Tryan, Ryan Drescher als Young Keenin, Kimberly Unger als Infirmary Nurse, Rob Hayter als Orderly, Colin Corrigan als Med Team Leader u.a.

Kurzinhalt: Das SG-1-Team reagiert auf den Notruf eines auf einem fremden Planeten gestrandeten Raumschiffs. Als das Team an Bord kommt erkennt es, dass sich die Besatzungsmitglieder des Schiffes allesamt in Kälteschlafkammern befinden und damit den Absturz größtenteils gut überstanden haben. Doch die Energiequelle wird bald versagen bzw. die Energie nicht mehr ausreichen, um alle Kammern in Betrieb zu halten. Als das Team voneinander getrennt die verschiedenen Gänge durchsucht, werden sie vom einem Energiestrahl getroffen und fallen in Ohnmacht. Teal'c erwacht als erstes, und sofort weckt er die anderen Mitglieder des Teams auf. Doch Daniel Jackson verhält sich plötzlich recht seltsam. Des Rätsels Lösung: Irgendwie wurden die Gedankenmuster verschiedener Besatzungsmitglieder in sein Gehirn übertragen. Während Carter und Teal'c daran arbeiten, einen Naquadah-Generator zu installieren, um den weiteren Betrieb der Kälteschlafkammern zu gewährleisten, versucht Dr. Frasier, zumindest zu einem der zahlreichen "Besucher" von Daniel Jacksons Geist durchzudringen, um herauszufinden, was genau passiert ist, und wie sich der Prozess wieder umkehren lässt…

Denkwürdige Zitate: "You would never have consented, would you?"
"We would not."
"Then we chose correctly."
(Da hat Pharrin nicht ganz unrecht.)


Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Ok, schaffen wir den offensichtlichsten Kritikpunkt gleich mal aus dem Weg: Sonderlich originell ist die Grundidee hinter "Das Rettungsboot" nicht gerade. Die Körper diverser Teammitglieder von SG-1 wurden zuvor bereits u.a. in "Seelenwanderung" und "Die falsche Wahl" von einem anderen Bewusstsein übernommen (von den Goa'uld, die ja ebenfalls ihre Wirte kontrollieren, ganz zu schweigen), und das mit den mehreren Persönlichkeiten in einem Körper erinnert natürlich ganz extrem an die TNG-Folge "Der Komet" bzw. die VOY-Episode "Das Vinculum". Sprich, was Originalität betrifft, bekleckert man sich bei "Das Rettungsboot" nicht gerade mit Ruhm. Ich fand zudem, dass die Episode doch etwas braucht, um so richtig in Schwung zu kommen. So richtig dreht die Episode eigentlich erst am Ende auf, wenn man weiß, was es mit den in Daniels Kopf gefangenen Bewusstseinen auf sich hat, und welches Opfer diese erbringen müssen, damit all die anderen – deren Rettungskapsel noch funktioniert – ihr Ziel erreichen können. Bis es soweit ist, ist "Das Rettungsboot" aber nur bedingt spannend; nicht zuletzt, als halt auch von vornherein klar ist, dass es gelingen wird, die in Daniel gefangenen Persönlichkeiten irgendwie wieder loszuwerden.

Davon abgesehen hat mir "Das Rettungsboot" aber sehr gut gefallen. Die Episode wirkt dabei ein bisschen wie ein Willkommensgeschenk an Michael Shanks, aus Anlass seiner Rückkehr zur Stammbesetzung. Immerhin ist er nach der fünften Staffel – seiner Aussage nach – ja in erster Linie deshalb ausgestiegen, da er die Rolle von Dr. Daniel Jackson wenig herausfordernd fand. Hier gibt man ihm nun die Gelegenheit, gleich in die Haut von mehreren Personen zu schlüpfen, und so viele verschiedene Figuren auf einmal darzustellen – und damit auch zu beweisen, dass er mehr kann, als nur Daniel überzeugend darzustellen. In seiner schauspielerischen Leistung sehe ich dann auch die größte Stärke der Folge, da Shanks als verunsichertes Kind genauso überzeugen kann, wie als arrogant-fordernder Herrscher. Aber nicht nur Shanks, sondern auch Teryl Rothery kann sich hier nach längerem wieder einmal so richtig auszeichnen, dank ihren gemeinsamen Szenen mit den diversen Persönlichkeiten, die in Daniel Zuflucht finden (im Gegensatz zu Shanks ist es bei ihr aber wohl eher ein Abschiedsgeschenk). Gut gefallen hat mir auch das Bild des außerirdischen Raumschiffs, welches zudem nett designt war. Und Szenen, wie wenn O'Neill obwohl er Daniel nicht helfen kann, im Beobachtungsraum bleibt, vermitteln wieder einmal die tiefe Verbundenheit, die innerhalb des Teams herrscht. Neben der tollen schauspielerischen Leistung von Michael Shanks (die auch mit einem Leo Award quittiert wurde) liegt die größte Stärke von "Das Rettungsboot" aber im emotionalen Ausklang des Geschehens, wenn sich die in Daniel ruhenden Persönlichkeiten opfern (müssen). Vor allem der Abschied zwischen Pharrin und seinem Sohn hat mich doch ordentlich berührt – und wertete die Episode nochmal auf.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Zugegeben, übermäßig originell ist "Das Rettungsboot" nicht. Einerseits waren Teammitglieder von SG-1 in der Vergangenheit schon mal von anderen Wesen "besessen", und andererseits erinnert vor allem das Konzept von gleich mehreren Fremden, die sich ein Bewusstsein teilen, stark an die beiden "Star Trek"-Folgen "Der Komet" (TNG) bzw. "Das Vinculum" (VOY). Zudem gab es in der ersten halben Stunde zwar schon den einen oder anderen netten Moment, so richtig packen konnte mich die Geschichte aber dann erst zum Ende hin, als sich der tragische Ausgang des Geschehens abzeichnet. Eben dieser war dann auch eine der größten Stärken der Episode, und sorgte für einen emotionalen Ausklang. In erster Linie ist es aber Michael Shanks, dessen wirklich starke schauspielerische Leistung zumindest ansatzweise über die mangelnde Originalität hinwegtrösten kann. Er nutzt die Gelegenheit, seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, mit Bravour, und lässt allein nur aufgrund des Blicks und der Änderung seiner Haltung erkennen, mit welcher Person wir es gerade zu tun haben. Eine tolle Leistung in einer herausfordernden Rolle, mit der die Macher ihm ein nettes Comeback-Geschenk gemacht haben.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)




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