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Orpheus PDF Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Orpheus
Episodennummer: 7x04
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 27. Juni 2003
Erstausstrahlung D: 08. März 2004
Drehbuch: Peter DeLuise
Regie: Peter DeLuise
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond und Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson.
Gastdarsteller: Tony Amendola als Bra'tac, Obi Ndefo als Rak'nor, Neil Denis als Rya'c, David Richmond-Peck als Erebus Commander, Gary Jones als MSgt. Walter Harriman, Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser, Sheri Noel als Physiotherapist, Martin Wood als Major Wood u.a.

Kurzinhalt: Die Sicherheit hat einen Jungen aufgeschnappt, der in den SGC-Komplex eindringen wollte, und behauptet, er wäre Jack O'Neill. Anfangs fällt es dem Rest von SG-1, aber auch General Hammond, schwer, dem Teenager zu glauben. Allerdings verblüfft er sie nicht nur mit seinem Detailwissen über das Stargate-Programm, sondern auch einigen persönlichen Details, die eigentlich nur Jack wissen kann. Und die DNA-Analyse von Dr. Fraiser scheint seine Identität dann ebenfalls zu bestätigen. Nun gilt es, herauszufinden, was genau mit Jack passiert ist – und einen Weg zu finden, um den Prozess wieder umzukehren. Man rekapituliert Jacks letzte Schritte in dessen Haus. Währenddessen erlebt Jack einen kurzen Flashback, der andeutet, dass er von einem Asgard entführt wurde. Jacks Bericht deckt sich interessanterweise mit einigen anderen Personen, die bereits vor Jahren oder gar Jahrzehnten behaupteten, von Außerirdischen entführt worden zu sein. Nehmen die Asgard etwa schon seit einer geraumen Zeit Experimente an Menschen vor? Als man ein Muster erkennt, nachdem die Aliens immer nach genau einer Woche zurückkehren, um den zuvor Entführten noch einmal zu holen, beschließt man, dem Asgard eine Falle zu stellen…

Denkwürdige Zitate: "Daniel Jackson, for a successful kel'no'reem, there is one element required above all others."
"What?"
"Silence."
(Ich glaub, den Hinweis hat Daniel verstanden.)

"You have forgotten that a warrior's true strength comes from his heart and his mind. You have had a physical advantage over me for a long time and yet I have never lost a sparring match to you."
(Bra'tacs lehrreiche Worte an Teal'c.)


Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime "Orpheus" schlägt einige narrative Haken, im Mittelpunkt steht aber Teal'c Selbstwertgefühl. Nachdem er seinen Symbionten verloren hat, heilt er nicht mehr so schnell wie früher, und fühlt sich generell schwächer. Seine entsprechenden Selbstzweifel werden noch einmal verstärkt, als er nach einer Mission im Stargate-Raum angeschossen wird, und danach dank der heilenden Wirkung von Junior eben nicht gleich wieder wenige Stunden später auf der Matte steht, sondern erst langsam wieder zu Kräften kommen muss. Etwas, dass Teal'c doch ordentlich frustriert und deprimiert, und heftige Selbstzweifel bewirkt. Ist er denn in dieser geschwächten Form (wobei er, wie ihm die anderen Teammitglieder mitteilen, immer noch der stärkste und robusteste von ihnen ist) für SG-1 denn überhaupt noch von nutzen? Eben dieser Plot war grundsätzlich nicht schlecht, verläuft jedoch halt auch extrem vorhersehbar. Es ist von Anfang an klar, dass er am Ende im Alleingang den großen Gegner besiegen und so sowohl dem Zuschauer, SG-1 als vor allem auch sich selbst beweisen wird, es immer noch drauf zu haben. Das vom weiten sichtbare Ziel macht die Reise dorthin teilweise leider wenig interessant, und so schlich sich zwischenzeitlich doch auch etwas Langeweile ein.

Zumal nicht nur diese ganze Entwicklung, sondern auch manch andere Elemente, etwas gar zweckmäßig und/oder konstruiert wirken. Hier sticht insbesondere ins Auge, dass sich Daniel just nun zum denkbar günstigsten Zeitpunkt beginnt, an seine Zeit als Aufgestiegener zu erinnern. Etwas seltsam wirkt es aber schon, dass er Teal'c nicht schon zu dieser Zeit (oder auch in "Der Kreis schließt sich", wo er dann ja überhaupt begonnen hat, die Nichteinmischungspolitik der Aufgestiegenen zu ignorieren) darüber informiert hat. Zudem drängte sich mir die Frage auf, wie lang Ry'ac und Bra'tac denn eigentlich gefangen waren, und wie der Tretonin-Vorrat des letzteren so lange halten konnte – weil mittlerweile sind seit dem Finale der sechsten Staffel (und direkt danach wurde Daniel ja scheinbar ausgestoßen) ja doch einige Wochen ins Land gezogen. Sehr seltsam war auch der eine Typ, der dem Aufseher genau vor die Lanze läuft, um so direkt vor der Kamera und extra dramatisch sterben zu können – weil ganz ehrlich, an seiner Stelle wäre ich ja eher vor dem Aufseher weg- als auf ihn zugelaufen. Und auch wenn's nur eine Randnotiz ist, aber das Lästern über "Signs" (einen Film, den ich sehr schätze) habe ich auch gestört (zum 100sten Mal: Die Aliens kamen nicht, um die Erde zu erobern, sondern um die Menschen zu ernten). Last but not least: Durch den Schwerpunkt auf Teal'c kam alles rund um Ry'ac und Bra'tac und ihre Zwangslage für mich nie so recht zur Geltung. Zumal auch hier gilt: Das Wissen, dass beide selbstverständlich überleben werden, drückt halt schon ziemlich auf die Spannung. Trotzdem war die Episode nicht per se schlecht. Teal'cs Selbstzweifel wussten insofern zu gefallen, als sie mal wieder eine neue, verletzlichere Seite des großen Kriegers zeigte. Nach der Ankunft auf dem Planeten kam zudem kurzzeitig (mit der Mission in der Nacht) doch einiges an Spannung auf. Und vor allem die Action am Ende fand ich dann ganz nett. Wirklich begeistert hat mich "Orpheus" aber leider nicht.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime "Orpheus" ist doch eine ziemlich formelhafte und dadurch sehr vorhersehbare Episode, wo man zudem auf das eine oder andere Plotkonstrukt (wie Daniels plötzlich auftretende Visionen) angewiesen war, um die Geschichte wie gewünscht erzählen zu können. So interessant und nett es grundsätzlich auch war, Teal'c mal so niedergeschlagen und verletzlich zu sehen, so reduzierte die sehr klischeehafte weitere Entwicklung – inklusive eines abschließenden Kampfes gegen einen "Endgegner", den er natürlich gewinnt – für mich die emotionale Wirkung doch erheblich. Zudem kam durch den Schwerpunkt auf Teal'c die Notlage von Bra'tac und Ry'ac irgendwie nicht so recht zur Geltung. Vor allem der Mittelteil plätscherte generell ohne große Höhepunkte vor sich hin; hier schlich sich mitunter schon auch mal kurz Langeweile ein. Gut fand ich aber grundsätzlich mal den Einstieg, sowie vor allem auch das Finale, dass dann immerhin nette Action bietet. Insgesamt war die Episode schon gerade noch so ok, vor allem auch aufgrund des netten Setups – aber etwas weniger absehbar und 08/15 hätte die Handlung ruhig verlaufen dürfen.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)




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