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Helden (Teil 2) PDF Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Heroes (Part 2)
Episodennummer: 7x18
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 10. Februar 2004
Erstausstrahlung D: 26. April 2004
Drehbuch: Robert C. Cooper
Regie: Andy Mikita
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond, und Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson.
Gastdarsteller: Saul Rubinek als Emmett Bregman, Robert Picardo als Agent Richard Woolsey, Mitchell Kosterman als Colonel Tom Rundell, Gary Jones als MSgt. Walter Harriman, Tobias Slezak als TSgt. Dale James, Christopher Redman als Airman Shep Wickenhouse, Julius Chapple als Senior Airman Simon Wells, Adam Baldwin als Colonel David Dixon, Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser, Jim Byrnes als Narrator, Katey Wright als Marci Wells, Christopher Pearce als Senior Airman Jake Bosworth u.a.

Kurzinhalt: Emmett Bregman muss zusehen, wie die Stargate-Teams geschlagen vom Planeten zurückkehren. Ein verwundeter Jack O'Neill wird in die Krankenstation gebracht, und unter Tränen beschimpft Samatha Carter die Filmcrew, die immer schön weiterfilmt und keinerlei Respekt vor den Gefühlen der Menschen zu zeigen scheint. Eben dies bewegt Emmett schließlich zum Umdenken und er erkennt, dass er zu weit gegangen ist. Kurz darauf macht ein schreckliches Gerücht die Runde am Stargate-Center: Angeblich ist Colonel Jack O'Neill bei dem Einsatz gestorben. Auch Emmett selbst ist überrascht, wie ihn diese Nachricht mitzunehmen scheint. Er bittet Daniel Jackson darum, ihm das Band der Videokamera – die dieser auf Drängen von Emmett hin auf die Mission mitgenommen hatte – zu geben, um zu sehen, was genau passiert ist. Doch als Jackson schließlich einwilligt, erkennt Bregman, dass nicht der Colonel, sondern ein anderes, langjähriges und treues Mitglied des Stargate-Programms ums Leben gekommen ist…

Denkwürdige Zitate: "All right, cut that line. Nobody cares that nobody cares what I think."
(Da dürfte Bregman recht haben.)

"Call whoever you want on your way out. There's a payphone at the surface."
"Actually, I'd like to borrow your red one."
(Bregman geht gegenüber Hammond in die Offensive.)


Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Zwar gibt es zugegebenermaßen bei "Helden – Teil 2" wesentlich interessanteres zu besprechen, als den ersten, noch relativ unspektakulären Auftritt von Agent Woosley, da "Stargate" hier jedoch die Tradition fortsetzt, Veteranen aus Science Fiction-Serien quasi Asyl zu gewähren, ist mir das doch (auch) eine Erwähnung wert. Nach sieben Jahren Dienst auf der Voyager, tritt Robert Picardo hier demnach zum ersten Mal bei "Stargate" an, wo er jedoch in eine wesentlich unsympathischere Rolle schlüpft – kommt ihm hier noch, als offensichtlicher Kritiker des Stargate-Programms, und dementsprechend hartem Inquisitor, die Rolle des Haupt-Bösewichts zu (ja selbst der in der vorangegangenen Episode noch ähnlich kritisch gezeichnete Reporter Emmett Bregman wirkt im direkten Vergleich harmlos, und fast schon freundlich). Dabei darf er sich nach seiner Befragung von Sam, Daniel und Teal'c auch ein Kräftemessen mit General Hammond liefern – wo er letztendlich den Kürzeren zieht. Die betreffende Szene war zweifellos nicht schlecht, und Picardo und Davis schienen es sichtlich zu genießen, dieses Aufeinandertreffen ihrer Figuren zu spielen. Letztendlich hinterlässt Woosley aber – nicht zuletzt auch, da er von einer Szene auf die nächste sang- und klanglos verschwindet – nicht wirklich einen bleibenden Eindruck.

Ganz im Gegensatz natürlich zu der zentralen Wendung der Episode. Bedauerlicherweise fand ich, dass man eben dies sehr ungeschickt umgesetzt hat. Ich meine, da ringen sich die Macher schon zur Entscheidung durch, einen der etablierten Dauergaststars ins Gras beißen zu lassen, und anstatt dies auch entsprechend zu zelebrieren, opfert man es für einen simplen Gag, einer Wendung, die ohnehin vorhersehbar war und daher null Wirkung erzielte. Wohlgemerkt: Ich habe absolut kein Problem damit, dass Dr. Frasier in dieser Folge sterben durfte/musste, ganz im Gegenteil. SG-1 war zu diesem Zeitpunkt schon in seinem siebenten Jahr, und in all dieser Zeit hat es von den "regulären" Guten eigentlich nur Kowalski erwischt, und das war immerhin schon in der ersten regulären Folge nach dem Pilotfilm (Daniel Jackson zählt nicht, da dieser ja wiedergeboren wurde). Irgendwann wird dies einfach problematisch, da man alle Figuren in Sicherheit wähnt, und daher nicht mehr wirklich mitfiebert. Es ist nicht die geringste Frage, dass unsere Helden auch diesmal alle Probleme überstehen werden, also bleibt nicht die Frage nach dem ob, sondern lediglich nach dem WIE. Der Tod einer langjährigen Figur kann hier etwas ändern und dem Zuschauer diese gewisse Unsicherheit zumindest teilweise wieder zurückgeben. Tatsächlich würde ich fast soweit gehen, zu behaupten, dass es allerhöchste Zeit war, dass die Macher diesen Schritt setzen – denn das entsprechende Leo für alle Helden wirkte sich zuletzt doch zunehmend negativ auf die Spannung aus, gerade auch, wenn man diese wieder einmal in unmittelbare Lebensgefahr brachte (wie z.B. bei "Bote des Todes"). Vom Grundgedanken her war es somit aus meiner Sicht definitiv die richtige Entscheidung, sich wenn schon nicht von einem Mitglied der Stammbesetzung so doch einem häufigen, gut etablierten und innerhalb des Fandoms auch durchaus beliebten Gaststar zu trennen.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Umso bedauerlicher ist für mich, dass man die Umsetzung aus meiner Sicht fast völlig vermasselt hat. Die ganze Folge über versucht man die Fans reinzulegen und sie davon zu überzeugen, dass man doch tatsächlich die Hauptfigur Jack O'Neill sterben lassen wird – was nicht funktioniert, da man keine Sekunde lang glaubt, die Macher könnten sich tatsächlich ihres Hauptdarstellers und zugleich des größten Zugpferdes der Serie berauben. Mit anderen Worten: Anstatt sich gebührend von Frasier zu verabschieden, wird ihr Tod in einer kurzen Szene als bemüht überraschende Wendung inszeniert, und man bekommt ihren Tod nicht mehr "live" mit sondern erfährt erst viel später davon, was die emotionale Wirkung zumindest bei mir äußerst negativ beeinflusst hat. Auch dürften Fans, wenn sie tatsächlich an O'Neills Tod geglaubt haben, eher erleichtert sein, dass es nicht ihn erwischt hat, sondern "eh nur" die gute Frau Doktor. Für mich ist diese Vorgehensweise jedenfalls völlig unverständlich: Da entscheidet man sich zu diesem großen Schritt, und anstatt es auch entsprechend dramatisch in Szene zu setzen, erfährt man relativ beiläufig und entsprechend emotionslos davon. Das ist wirklich äußerst schade, und meines Erachtens auch der Figur gegenüber höchst unwürdig.

Das soll jetzt allerdings nicht heißen, dass diese Folge ein kompletter Reinfall wäre, ganz im Gegenteil. Die Schießerei zu Beginn zählt für mich – nicht zuletzt dank der interessanten Art und Weise, wie diese inszeniert war (hier lehnte man sich bewusst an Militär- bzw. Kriegsberichterstattung an) – zu den besten und packendsten Actionszene, die uns "Stargate" bisher geliefert hat. Auch O'Neills Scheintod war toll inszeniert, mit dem in Zeitlupe fallenden O'Neill, das über ihn hinwegfliegende Schiff, wie Sam und die anderen zu ihm stürmen, das fast vollständige Ausblenden von Geräuschen – großartig! Auch Samantha Carters Rede während Dr. Frasiers Beerdigungszeremonie, als sie die Namen all jener verliest, die ohne ihren Einsatz nicht mehr am Leben wären, war originell, sehr gelungen und durchaus bewegend. Umso bedauerlicher, dass man es direkt darauf, beim Auszug aus Bregmans Doku, mit dem Pathos leider ordentlich übertreibt. Weil das strotzte – mit der wehenden amerikanischen Flagge, und dem Gebrabbel über den Heldenmut von Soldaten – nur so vor US-Hurra-Patriotismus. Und generell empfand ich leider abseits der packenden Mission auf dem fremden Planeten die Handlung wieder mal nicht unbedingt als Highlight. Die Befragungen durch Woosley sind nie ansatzweise spannend, da man ihm nie die Macht zutraut, dem SG-Team zu schaden. Und auch das Hickhack zwischen Bregman und dem SG-Team hat mich neuerlich nicht wirklich überzeugt – insbesondere, soweit es Daniel und das Band betrifft. Zuerst will Bregman es haben, aber Daniel nicht hergeben, dann gibt er es ihm doch, woraufhin es Bregman aber nicht in seiner Doku verwenden will, woraufhin Daniel wiederum eben genau darauf besteht. Seufz. Im Vergleich zu meiner Enttäuschung darüber, wie man Fraisers Tod umgesetzt hat, sind diese Kritikpunkte letztendlich aber eh vernachlässigbar.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Ich wünschte, ich könnte vor den Machern meinen imaginären Hut ziehen, da sie hier den Mut beweisen, sich von einer langjährigen, etablierten und auch durchaus beliebten Figur zu verabschieden. Doch so positiv ich dem Gedanken dahinter auch gegenüberstehen mag, mit der Umsetzung war ich leider überhaupt nicht glücklich. Die ganze Zeit versucht man den Zuschauer davon zu überzeugen, dass Jack auf der Mission gestorben wäre – weshalb man dann, wenn sich herausstellt, dass es eh "nur" Dr. Fraiser war, eher Erleichterung als Bestürzung empfindet. Generell fand ich es der Figur und ihrer Bedeutung gegenüber unwürdig, ihren Abgang auf diese Art und Weise quasi als Stunt umzusetzen. Und generell fand ich es schade, nicht "live" dabei gewesen zu sein, sondern erst nur so hinterrücks (und im Nachhinein) davon zu erfahren. Generell fand ich die Befragungen von Woosley oder auch das Hickhack rund um Bregman und das Band nicht sonderlich spannend. Und lasst mich erst gar nicht vom grauenhaft-pathetischen Clip am Ende anfangen, sonst kommt mir gleich mein Mittagessen wieder hoch. Zwar sind die Trauerszenen trotz der ungeschickten Umsetzung teilweise immer noch durchaus berührend – letztendlich verbleibt was die emotionale Wirkung betrifft aber nur mehr ein Bruchteil dessen, was möglich gewesen wäre. Dr. Fraiser hätte sich besseres verdient gehabt.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)




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