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Blutsbande Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Bloodlines
Episodennummer: 1x12
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 10. Oktober 1997
Erstausstrahlung D: 17. März 1999
Drehbuch: Mark Saraceni & Jeffrey F. King
Regie: Mario Azzopardi
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond.
Gastdarsteller: Tony Amendola als Bra'tac, Salli Richardson als Drey'auc, Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser, Neil Denis als Rya'c, Brian Jensen als Head Priest, Bob Wilde als Priest u.a.

Kurzinhalt: Teal'c offenbart dem SG-Team, dass er bezüglich seiner familiären Verhältnisse gelogen hat, und auf Chulak eine Frau und einen Sohn zurückließ. Nun möchte er zum von den Goa'uld kontrollierten Planeten zurückkehren, da in Kürze jene Zeremonie ansteht, bei der Rya'c eine Goa'uld-Larve eingesetzt wird. Eben dies möchte er um jeden Preis verhindern. Anfangs spricht sich General Hammond gegen so einen Einsatz aus, da er diesen für zu gefährlich hält. Die Möglichkeit, eine der Larven zu erbeuten und zu Forschungszwecken zur Erde bringen zu können, überzeugt ihn dann jedoch davon, dass es das Risiko wert ist. In Chulak angekommen, sucht man zuerst Teal'cs früheres Heim auf, welches jedoch mittlerweile niedergebrannt und als das Haus eines Verräters gebrandmarkt wurde. Kurz darauf treffen sie auf Teal'c alten Lehrmeister und Freud Bra'tac, der Teal'c Ankunft schon erwartet hat und ihm dabei helfen will, seinen Sohn zu retten. Er führt sie zu jener Siedlung, in die sich Drey'auc und Rya'c zurückgezogen haben, wo Teal'c gerade rechtzeitig kommt um die Einpflanzung der Goa'uld-Larve zu verhindern. Seine Frau ist jedoch darüber alles andere als erfreut, litten sie doch unter Teal'cs Verrat, und hoffte, so die Ehre ihrer Familie wieder herstellen zu können. Zudem leidet Rya'c unter einer Erkrankung, welche durch die Transplantation geheilt worden wäre. Als sein Sohn auf dem Weg zum Stargate immer schwächer wird, trifft Teal'c eine schwierige Entscheidung…

Denkwürdige Zitate: "You're over a hundred years old?"
"A hundred and thirty three."
"You must work out."
(O'Neill zeigt sich ob Bra'tacs körperlicher Form beeindruckt.)

"If we kill them when they are as vulnerable as they are right now, we'd be no better than the Goa'uld."
(Carter versucht Jackson davon zu überzeugen, die Goa'uld-Larven zu verschonen.)

"Not bad for a man of a hundred and thirty-three."
"Not bad at all."
(Bra'tac und O'Neill, nachdem ersterer die Jaffa im Alleingang besiegt hat.)

Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime In "Blutsbande" lernen wir Teal'cs Familie kennen. Da ich mittlerweile von der Serie doch schon vieles vergessen hatte, wurde ich von dieser Offenbarung ähnlich überrascht wie die anderen Teammitglieder von SG1 – und offen gestanden hat sie mich auch nur bedingt überzeugt. Als sich Teal'c in "Das Tor zum Universum" den Menschen angeschlossen hat, schien ihn nichts mehr an sein früheres Leben zu binden. Rückwirkend erscheint es jedoch höchst seltsam, dass er einfach so seine Frau und sein Kind auf Chulak zurückgelassen hätte. Zumal ihn niemand dazu gezwungen hat, sich den Menschen anzuschließen. Er hätte ihnen genauso gut bei der Flucht helfen und danach wieder nach Hause zurückkehren können. Insofern erschien mir das schon mal ziemlich weit hergeholt. Erschwerend kommt nun noch hinzu, dass mir diese Wendung etwas verkrampft und hilflos erscheint. Offenbar wollten die Macher Teal'c so mehr Profil verleihen und ihm eine nachvollziehbare Motivation mit auf den Weg geben (sein Volk befreien zu wollen reicht scheinbar nicht). Dass ihnen dabei nichts Besseres eingefallen ist, als quasi jene von Daniel und Jack zu wiederholen – die beide geliebte Menschen vor den Goa'uld retten wollen – ist schon ein bisschen ein kreatives Armutszeugnis.

Ein weiterer Schwachpunkt waren für mich die ersten paar Minuten. Während das Ende vergleichsweise überhastet erscheint, nimmt man sich zu Beginn zu viel Zeit, um die Handlung in Schwung zu bringen. Wir wissen ja eh, dass Teal'c und das SG-Team nach Chulak reisen werden, um seinen Sohn zu retten. Da hätte man sich das Hickhack rund um General Hammond ruhig sparen können. Offen gestanden war mir auch nicht ganz klar, warum es Teal'c so wichtig ist, das Einsetzen der Goa'uld-Larve zu verhindern. Er selbst hat ja auch einen kleinen Junior, der ihm Kraft und Gesundheit gibt, ihn jedoch in keinster Weise kontrolliert. Inwiefern ist es also von Belang, ob Rya'c auch so eine Larve eingesetzt wird, oder nicht? Seltsam auch, dass die Goa'uld-Getreuen des Planeten nicht schon Vorkehrungen für eine mögliche Rückkehr Teal'cs rund um die Zeremonie getroffen haben. Last but not least war der Ausgang des Geschehens in dem Moment klar, wo wir erfahren, dass Rya'c krank ist. Insofern verfehlten die betreffenden Wendungen, z.B. auch rund um die Tatsache, dass Teal'c seine eigene Larve hergibt (und wir wissen, dass Daniel und Sam eine andere erbeutet haben) die gewünschte dramatische Wirkung, bzw. fand ich das Geschehen insgesamt jetzt nicht unbedingt sonderlich spannend. Auch der Showdown war jetzt irgendwie wenig begeisternd, so nett es grundsätzlich auch gewesen sein mag, Zeuge von Bra'tacs Kampfkünsten zu werden. Aber insgesamt schien mir so ziemlich alles an dieser Folge, ihre Ankunft, Ryac's Rettung, der Diebstahl der Goa'uld-Larve, und ihre letztendliche Flucht, viel zu leicht vonstatten zu gehen.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Positiv sticht an "Blutsbande" in erster Linie seine Bedeutung für den weiteren Verlauf der Serie hervor. Noch wichtiger als unsere erste Begegnung mit Drey'auc und Rya'c ist dabei wohl jene mit Bra'tac (dargestellt von Tony Amendola), der uns nun für eine lange Zeit als treuer Weggefährte von SG-1 immer wieder unterkommen wird. Sehr gut gefallen hat mir auch der kurze POV-shot zu Beginn, als sich das Team durch das Sternentor begibt. Die Reise an sich ist und zwar aus dieser Ansicht bekannt, aber diesmal reisen wir bereits davor quasi durch das Tor an sich, und den dortigen Ereignishorizont. Das sah schon cool aus. Die größte Stärke von "Blutsbande" war für mich aber jener Moment, als Daniel und Sam die junge Goa'uld-Larve gestohlen haben, und Daniel daraufhin die Waffe anlegt, um das Gefäß zu vernichten. Daraufhin sagt ihm Sam, dass sie wenn sie diese Larven töten nicht besser sind als die Goa'uld selbst. Normalerweise ist man es bei solchen Szenen gewohnt, dass unsere Helden nun von ihrer bösen Tat absehen und sich von ihrem Gefährten überreden lassen. Stattdessen dreht sich Daniel herum, zerstört das Behältnis, und tötet so die Larven. Das war ein angenehm harter und zwielichtiger Moment, durch den der sonst oftmals eher für auflockernden Humor, Technogebrabbel und zur Informationsvermittlung Daniel an Charaktertiefe gewann.

Fazit: "Blutsbande" sehe ich leider doch eher kritisch. Die Offenbarung, dass Teal'c eine Familie hat, kam für mich doch ziemlich aus dem Nichts, und wirft unweigerlich die Frage auf, warum er sie im Pilotfilm zur Serie allein auf Chulak zurückgelassen hat. Auch davon abgesehen vermochte es die Episode leider nur sehr sporadisch, mich wirklich zu begeistern. Vieles war mir zu vorhersehbar, anderes – wie der Einstieg – zu ausgedehnt, und der Showdown nicht spektakulär genug. Generell ließ die Folge die ganz großen Action- und/oder Spannungsmomente vermissen. Und insgesamt erschien mir die Mission teilweise schon fast zu leicht zu sein. Demgegenüber steht die Vorstellung wichtiger Figuren wie Drey'auc, Rya'c, sowie insbesondere natürlich Bra'tak, die zusätzliche Charaktertiefe für Teal'c, sowie der starke Moment, als Daniel die hilflosen, in ihrem Tank schwimmenden Goa'uld-Larven vernichtet. So finster dürfen Helden bei "Stargate" ja doch eher selten agieren. Letztendlich waren aber selbst diese Aspekte nicht ausreichend, um die Kritikpunkte vollständig auszugleichen.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/Showtime)




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