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Übermenschen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Tin Man
Episodennummer: 1x19
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. Februar 1998
Erstausstrahlung D: 05. Mai 1999
Drehbuch: Jeff F. King
Regie: Jimmy Kaufman
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond.
Gastdarsteller: Jay Brazeau als Harlan, Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser u.a.

Kurzinhalt: P3X-989 macht auf den ersten Blick einen wenig interessanten Eindruck – findet sich das Team von SG1 doch in einem großen Komplex wieder. Als sie eines der Geräte aktivieren werden sie von einer Art Schlag getroffen, und werden bewusstlos. Als sie wieder Erwachen, finden sie sich auf Liegen wieder, und werden vom schrullig-eigentümlichen Harlan begrüßt. Dieser meint, sie "verbessert" zu haben, will sich jedoch keine genaueren Informationen bezüglich dieser Verbesserungen entlocken lassen. Obwohl Harlan darauf besteht, dass sie bei ihm bleiben, kehren O'Neill, Carter, Jackson und Teal'c daraufhin zur Erde zurück. Bei der Routineuntersuchung durch Dr. Fraiser stellt sich jedoch heraus, dass sie in Roboter verwandelt wurden. Zudem geht ihnen nach einigen Stunden die Batterie aus – um sich zu retten, müssen sie wieder zum Planeten zurückkehren. Dort offenbart Harlan ihnen, der letzte einer ausgestorbenen Zivilisation zu sein – der zudem dabei, den Komplex in Schuss zu halten, Hilfe braucht. In seiner Verzweiflung hat er seine Gäste deshalb in unsterbliche Androiden verwandelt, die zudem nun – da sie Energie benötigen – für immer an P3X-989 gebunden sind. Doch damit wollen sich O'Neill und Co. nicht einfach so abfinden…

Denkwürdige Zitate: "I think it's a greeting."
(Nur gut, dass sie Daniel den Linguisten mithaben. Weil darauf wär' ich nie gekommen!)

"Was not a copy made of me?"
"Oh, yes, but I had to disintegrate you."
"I see."
(Teal'c trägt den Tod seiner Roboter-Kopie mit Fassung.)

"I was kind of hoping I could figure out a way to undo all this. Get myself back into my body, where I belong."
"Well, it's occupied."
(Die beiden O'Neills am Ende.)

Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime "Übermenschen" vermittelte bei mir insofern ein wenig den Eindruck einer Achterbahn, als die Folge sehr gut beginnt, dann stark nachlässt, um schließlich zum Ende hin noch einmal so richtig in Fahrt zu kommen. Das erste Drittel lebt dabei in erster Linie vom netten Mysterium rund um die Geschehnisse auf dem Planeten, sowie der Frage, was genau Harlan mit dem Team vom SG1 angestellt hat – und wieso. Wer auf den englischen Titel achtet wird zwar schon sehr bald eine starke Vermutung haben, wie genau O'Neill & Co. "verbessert" wurden, da jedoch die Episode diese Frage ohnehin auch schon nach wenigen Minuten beantwortet, war das kein großer Nachteil. Zumal ich die Idee – die u.a. an die klassische "Star Trek"-Episode "Der alte Raum" erinnert – durchaus interessant fand. Sehr positiv fand ich auch die sehr plausibel wirkende Art und Weise, wie man im Stargate-Center auf diese Offenbarung reagiert. Handelt es sich um Spione bzw. Doppelgänger, die von den Goa'uld oder von einer anderen Zivilisation geschickt wurden? Wie genau können und sollen O'Neill und die anderen beweisen, dass sie zumindest geistig immer noch die alten sind?

Nach ihrer Rückkehr nach P3X-989 steht dann erstmal die Frage im Mittelpunkt, warum Harlan diese Umwandlung denn überhaupt durchgeführt hat, noch dazu gegen ihren Willen – oder genauer gesagt, ohne sie davor zu fragen. Das nächste schöne an "Übermenschen" ist nun, dass man, ohne mit seiner Vorgehensweise überzustimmen, doch zumindest seine Motivation nachvollziehen kann. Er ist der letzte dieses ausgestorbenen und in Roboter verwandelten Volkes, der noch funktioniert, und seit einer halben Ewigkeit allein. Verständlich, dass er hier nicht groß um Erlaubnis fragt – und dabei das Risiko eingeht, dass die Besucher die Transformation ablehnen. Zumal er auch auf Hilfe angewiesen ist, um den riesigen Komplex auch weiterhin am Leben zu erhalten. Ebenso verständlich ist aber natürlich, dass SG1 über diese Verwandlung – zumindest überwiegend – alles andere als erfreut sind. Eben hier beginnen dann jedoch auch schon die Probleme der Folge. So geht man zu diesem Zeitpunkt noch fest davon aus, dass O'Neill & Co. natürlich keine Roboter bleiben sondern wieder in ihre Körper zurückkehren werden, weshalb es an dieser Stelle noch schwer bis unmöglich ist, so richtig mit ihnen mitzufühlen. Völlig unverständlich war mir auch Daniel Jacksons Reaktion, der sich als einziger mit dem Gedanken, ein Roboter zu sein und ewig zu leben, anfreunden kann. Was ich zwar grundsätzlich verstehen könnte – nicht jedoch, wenn dies zugleich bedeutet, an diesen Planeten gebunden zu sein. Man sollte meinen, dass er sich als Forscher schon rasch langweilen würde. Davon, dass er ja eigentlich seine Frau aus den Fängen der Goa'uld befreien will, ganz zu schweigen. In erster Linie fand ich aber die darauffolgenden 10 Minuten rund um die Reparaturarbeiten sehr schwach. Echte Spannung kam hier nie auf, wir erleben SG1 und Harlan bei diesen wenig interessanten Tätigkeiten, und insgesamt konnte ich mich des Eindrucks von überflüssigen und belanglosen Füllmaterials nicht erwehren. An dieser Stelle der Folge hatte ich mich jedenfalls kurzzeitig richtiggehend gelangweilt.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Wären wir also insgesamt auf ausgewogen-mittelmäßigem Niveau – wenn da nicht die letzten 10 Minuten wären, wo klar wird: Das Bewusstsein der Mitglieder von SG1 wurde nicht übertragen, sondern vielmehr kopiert, und steckt nach wie vor in ihren Original-Körpern. Heißt auch, dass es für die Roboter-Kopien von O'Neill, Carter und Jackson – vom Bewusstsein her von ihren Vorlagen nicht zu unterscheiden – kein Zurück gibt. Sie werden somit für immer auf dem Planeten bleiben und nie in ihr altes Leben zurückkehren können. Eben dies dort dann doch noch einmal für einen tragisch-emotionalen Ausklang, wobei ich vor allem die entsprechende Szene, in der sich die beiden O'Neills miteinander unterhalten (man könnte sagen, Richard Dean Anderson spielt, wie schon bei "Die Auferstehung", wieder einmal mit sich selbst; was übrigens auch hier wieder phantastisch umgesetzt wurde. Amanda Tapping tat sich da zuvor vom Timing her etwas schwerer), sehr gelungen fand. Die letzten 10 Minuten reißen jedenfalls noch einmal einiges heraus; dennoch hätte ich es wohl vorgezogen, man hätte die Offenbarung noch etwas früher gebracht und somit noch etwas mehr Zeit gehabt, sich mit diesem Dilemma auseinanderzusetzen.

Fazit: Auf einen interessanten Beginn folgt ein eher schwacher Mittelteil, ehe das starke Finale die Folge dann noch einmal deutlich aufwertet – so könnte man meine Meinung zu "Übermenschen" zusammenfassen. Die ersten paar Minuten sind schön mysteriös, und danach dominiert die Frage, warum Harlan sie denn eigentlich – noch dazu ungefragt – in Androiden umgewandelt hat. Positiv fand ich daran u.a. auch, dass man Harlans Motivation trotz allem durchaus nachvollziehen konnte. Der Mittelteil fällt dann leider etwas ab, was neben Daniel Jacksons etwas unglaubwürdiger Reaktion (angesichts der Tatsache, dass sie als Roboter den Planeten nie für einen langen Zeitraum verlassen können, und er ja eigentlich noch eine Frau zu retten hätte) vor allem am recht überflüssigen und wenig interessanten Füllmaterial rund um die Reparaturarbeiten liegt. Zumal man zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich daran glaubt, dass O'Neill & Co. ihr restliches Dasein tatsächlich als Androiden fristen werden müssen. Erst nach der Offenbarung, dass ihr Bewusstsein jedoch nur kopiert – und nicht transferiert – wurde, wird einem bewusst, dass es zumindest für jene Figuren, mit denen wir den Großteil der Folge verbracht haben, kein Zurück mehr gibt, und die Kopien von O'Neill, Carter und Jackson ihr Schicksal wohl oder übel akzeptieren müssen. Hier dreht "Übermenschen" noch einmal so richtig auf – den schwachen Mittelteil konnte aber selbst das starke Finale nicht mehr vollständig kompensieren.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel


Inhaltsbeschreibung: Episodenbild (c) MGM/Showtime Das SG-1 Team landet, als sie durch das Stargate gehen in einer riesigen Halle voll mit alten Maschinen. Daniel glaubt, dass hier einst eine sehr fortschrittliche Zivilisation gelebt haben muss, doch wie Jack sagt, wirkt alles ein wenig angegammelt. Als Sam einen Computer entdeckt, wird das Team plötzlich von einem Energiestrahl getroffen und die Mitglieder werden ohnmächtig. Als die Vier wieder zu sich kommen, ist ihre Kleidung eine andere und ihre Ausrüstung ist verschwunden. Eine Tür öffnet sich und ein Mann, der sich als Harlan vorstellt, begrüßt die Vier. Er versucht ihnen zu erklären, dass dieser Planet von nun an ihre neue Heimat ist. Sie glauben Harlan nicht und kehren durch das Gate zurück auf die Erde. Dr. Fraiser entdeckt, dass O´Neill, Sam, Daniel und Teal´c keinen Herzschlag und Blut besitzen. Es hat den Anschein, dass sie keine Menschen sind. Jack schneidet sich mit einem Skalpell den Arm auf und entdeckt ein metallisches Skelett, welches mechanisch arbeitet. Dr. Fraiser gibt sofort Alarm und General Hammond lässt die Vier festsetzen. Hammond glaubt, dass die Goa´uld Spione in Form von Maschinen geschickt haben. Die Vier verlieren plötzlich ihre Kräfte. Mit letzter Kraft können sie auf dem Planeten von Harlan zurückkehren. Hammond will ein weiteres SG Team schicken, um nach ihnen zu sehen, doch O´Neill will das nicht.

Die Vier fühlen sich sofort besser, als sie das Stargate auf dem Planeten durchschreiten. O´Neill schnappt sich Harlan und will wissen, was er mit ihnen gemacht hat. Am liebsten würde er ihn umbringen für das was er ihnen angetan hat. O´Neill will, dass Harlan diese Transformation rückgängig macht, doch er muss ihnen sagen, dass die organischen Körper nicht mehr existieren. Er erklärt ihnen auch, dass sie diesen Planeten nicht verlassen können, ohne an Energieverlust zu sterben. Harlan meint, dass diese Körper sowieso viel besser seien und, dass sie stärker und klüger seien. Harlan versucht ihnen zu erklären, dass er sie braucht, um die Anlage zu reparieren. Die Anlage befindet sich unter der Oberfläche, auf der Oberfläche ist alles verseucht. Seit mehr als 11 000 Jahren ist Harlan schon unter Erde und versucht den Komplex instand zu halten. O´Neill hat sich damit noch nicht abgefunden, älter als 10 000 Jahre alt zu werden und für immer auf diesem Planeten zu leben. Teal´c zeigt auf einmal seltsame Symptome. Harlan vernichtet ihn deshalb und stellt eine neue Version her. Sam stellt die Frage, wie er einen zweiten Teal´c herstellen kann ohne das Original zu haben. Jack will endlich eine Antwort und Harlan zeigt ihnen daraufhin die echten Körper. Jack, Sam und Daniel erkennen, dass Harlan ihr Bewusstsein nicht transferiert hat, sondern Kopien hergestellt hat und dass die originalen Körper komplett intakt mit eigenem Bewusstsein sind. Harlan wollte das echte SG-1 Team durch das Stargate zurückschicken, nachdem die Kopien ihre Existenz akzeptiert haben. In der Zwischenzeit unterhalten sich die Kopien mit den Originalen. Die Carters sind total fasziniert. Die beiden O´Neills beschließen, dass die Originale zurück auf die Erde kehren und, dass die Kopien das Stargate auf dem Planeten deaktivieren sollen. Die Kopien verabschieden sich von Echten und sind etwas neidisch, dass sie nun auf diesem Planeten mit Harlan feststecken.

Michael Melchers
(Bilder © MGM/Showtime)




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