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Die Seuche Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: The Broca Divide
Episodennummer: 1x05
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 15. August 1997
Erstausstrahlung D: 27. Januar 1999
Drehbuch: Jonathan Glassner
Regie: William Gereghty
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond.
Gastdarsteller: Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser, Gary Jones als Sgt. Walter Harriman, Steve Makaj als Colonel Robert Makepeace, Nicole Oliver als Leedora, Gerard Plunkett als Councilor Tuplo, Danny Wattley als Lt. Daniel Johnson, Roxana Phillip als Melosha u.a.

Kurzinhalt: Das Team von SG-1 stattet, mit Unterstützung von SG-3, dem Planeten P3X-797 einen Besuch ab, der über keine Eigenrotation verfügt, weshalb eine Seite des Planeten in ständiger Dunkelheit schwebt, während die andere von der Sonne angestrahlt wird. Auf der dunklen Seite des Planeten stößt das Team auf ein Volk, dass vom Verhalten an Menschen einer primitiveren Entwicklungsstufe erinnert. Auf der hellen Seite wiederum werden sie von den Bewohnern des Lands des Lichts begrüßt, die einen relativ normalen Eindruck machen. Da jedoch von Goa'ulds weit und breit jede Spur fehlt, kehren die Teams daraufhin zur Erde zurück. Kurz darauf zeigen jedoch die meisten Teammitglieder rätselhafte Symptome. Sie scheinen eine ähnliche Entwicklung durchzumachen, wie die Bewohner der Nachtseite von P3X-797, um sich in ein früheres Stadium der Menschheit zurückzuentwickeln. Dr. Janet Fraiser findet schließlich heraus, dass es sich um einen Virus handelt – der sich daraufhin im gesamten SG-Kommandozentrum ausbreitet. Einzig Teal'c und Daniel Jackson scheinen immun zu sein. Während Fraiser ihr Bestes tut, um den Ausbruch der Seuche einzudämmen, kehren Teal'c und Jackson zum Planeten zurück, um nach einem Heilmittel zu suchen…

Denkwürdige Zitate: "Don't you worry boys. That's why the SG-3 Marines are coming with. You can count on us to watch your backsides."
"Actually, it's more my front side I was worried about."
(Das kann ich ihm durchaus nachfühlen.)

"I got into a little wrestling match with Carter."
"Why?"
"I guess she's got whatever Johnson got. I had to drag her off to the infirmary."
"What, she start a fight with you like Johnson did with Teal'c?"
"No, she… uh… she tried to seduce me."
"Oh. You poor man."
(Daniel Jacksons Mitgefühl hält sich in Grenzen.)

"Maybe I have a natural immunity?"
"Perhaps you will develop symptoms later."
"Thank you for the moral support."
(Menschliches Taktgefühl muss Teal'c wohl erst noch lernen.)


Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Nach "Verraten und verkauft" ist "Die Seuche" schon die zweite Episode in Folge, wo man den Machern anmerkt, dass sie nach dem noch überwiegend überzeugenden Pilotfilm etwas gebraucht haben, um den Ton und die Identität der Serie zu finden. Gut gefallen hat mir an der Episode in erster Linie die Idee des nicht rotierenden Planeten, weshalb eine Seite immer in ewige Dunkelheit getaucht ist, während es auf der anderen immer hell ist. Ja, die Umsetzung mit einem so dünnen Streifen zwischen beiden Seiten mag völlig hirnrissig sein, aber das ist ein Punkt, wo ich päpstlich mit "Es ist der Gedanke, der zählt" urteilen würde. Gut gefiel mir auch, dass das Team nicht lange herumgeeiert und stattdessen in dem Moment wo klar war, dass sie die Goa'uld dort nicht finden werden und sich auch sonst nichts nennens- und lohnenswertes auf dem Planeten befindet, kurzerhand wieder umgedreht sind. Mit der ebenfalls von mir positiv aufgenommenen Entscheidung des Präsidenten, das Sternentor auch zur Erforschung des Alls zu nutzen wird zwar der weiteren SG-Mission nun Tür und Tor geöffnet – dennoch machte die ursprüngliche zielorientierte Entscheidung O'Neills Sinn.

Soweit ganz nett fand ich auch die Grundidee rund um den Virus, wenn das Ganze auch letztendlich auf Gegrunze und Herumgeholpere der Besetzung hinauslief (dazu gleich). Immerhin waren die schauspielerischen Leistungen soweit ganz gelungen (wenn sich Richard Dean Anderson in der Szene, wo er sich ständig gegen die Wand wirft, auch ziemlich dämlich vorgekommen sein dürfte), wobei für mich hier vor allem – und erstmals – Michael Shanks positiv hervorstach. Und die letzte wesentliche Stärke war der erste Auftritt von Dr. Janet Fraiser, dargestellt von Teryl Rothery, die uns nun eine ganze Weile als Chefärztin der SG-Basis eine Weile begleiten wird. Davon abgesehen vermochte es "Die Seuche" aber leider kaum, mich so richtig zu packen. Ein Problem habe ich ja gerade kurz angesprochen: Mit der Zeit ist es leider wenig interessant, O'Neill & Co. beim Herumprimitivieren zuzusehen. Kritisch sehe ich auch die scheinbar von "Star Trek" übernommene Angewohnheit, dass unser Oberheld – in diesem Fall Colonel O'Neill (bei "Raumschiff Enterprise" ja zumeist Captain Kirk) – natürlich am längsten/besten gegen die Krankheit bestehen kann (wenn auch zugegebenermaßen mit Hilfe eines Beruhigungsmittels). Darüber hinaus mangelt es der Episode leider auch ziemlich an Spannung, da man natürlich weiß, dass am Ende der Folge ein Heilmittel gefunden wird. Eben dieses hat mich dann auch insofern nicht überzeugt, als man damit den Krankheitserreger eventuell auf der Erde – genauer gesagt der Stargate-Basis – ausrotten kann… aber auf dem Planeten? Damit müsste man ja auch wirklich jeden einzelnen Betroffenen zur gleichen Zeit behandeln. Möglich, aber schwierig. Last but not least: So gut mir die Musik ja grundsätzlich auch gefallen mag, wird deutlich, dass man für "Die Seuche" teilweise recht stark auf die vorhandene Musikbibliothek (und dabei insbesondere den Kino- sowie den Pilotfilm) zurückgegriffen hat, weshalb die musikalische Untermalung – wie z.B. das Einspielen des Goa'uld-Themas, wenn von diesen jede Spur fehlt – teilweise nicht wirklich zum Geschehen passt. Auch hier hat man somit eine Angewohnheit der klassischen "Star Trek"-Serie übernommen – die jedoch Ende der 90er, wo die meisten Serien in jeder Folge auf frisch komponierte Musik zurückgreifen konnten, nicht mehr wirklich zeitgemäß war.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime "Die Seuche" ist leider nach "Verraten und verkauft" gleich das nächste Beispiel einer Episode aus der Frühzeit von "Stargate – Kommando SG-1", bei der deutlich wird, dass die Macher doch ein wenig gebraucht haben, um in die Serie zu finden. Der Plot an sich ist zwar nicht uninteressant, jedoch zugleich auch leidlich spannend, und mit der Zeit ist man die grundzend-primitiven SG-1-Mitglieder doch ein wenig leid. Negativ erweisen sich zudem ein paar Klischees, wobei ich mich vor allem an die klassische "Star Trek"-Serie des Öfteren erinnert fühlte. Und auch ein paar logische Ungereimtheiten haben sich eingeschlichen. Positiv sticht in erster Linie die nette Idee rund um den Planeten ohne Rotation hervor (wenn diese zugegebenermaßen auch sehr dürftig umgesetzt wurde, mit dem schmalen Landstrich als Trennlinie, und Bäumen, die auf der ständigen Schattenseite wachsen und gedeihen), der eine oder andere amüsante Moment, sowie die schauspielerischen Leistungen. Ich beneide Richard Dean Anderson nun wirklich nicht um die Arbeit, die er hier abliefern musste – noch mehr beeindruckt war ich jedoch von Michael Shanks, Und auch der erste Auftritt von Teryl Rothery soll nicht unerwähnt bleiben, und sticht positive hervor. Letztendlcih fand ich "Die Seuche" aber leider wenig packend.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/Showtime)




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