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Cassandra Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Singularity
Episodennummer: 1x15
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 31. Oktober 1997
Erstausstrahlung D: 07. April 1999
Drehbuch: Robert C. Cooper
Regie: Mario Azzopardi
Hauptdarsteller: Richard Dean Anderson als Colonel Jack O'Neill, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson, Amanda Tapping als Captain Samantha Carter, Christopher Judge als Teal'c, Don S. Davis als General George Hammond.
Gastdarsteller: Teryl Rothery als Dr. Janet Fraiser, Katie Stuart als Cassandra, Gary Jones als MSgt. Walter Harriman, Kevin McNulty als Dr. William Warner u.a.

Kurzinhalt: Auf dem Planeten Hanka bietet sich in Kürze die Gelegenheit, aufgrund einer Sonnenfinsternis eine Singularität, also ein Schwarzes Loch, zu beobachten. Kurz bevor es soweit ist stattet SG-1 dem dorthin entsandten Wissenschaftsteam einen Besuch ab – nur um sowohl diese als auch die einheimische Bevölkerung tot vorzufinden. Offenbar wurden sie Opfer einer tödlichen Seuche. Einzig ein kleines Mädchen namens Cassandra hat die Katastrophe überlebt. Während O'Neill und Teal'c auf Hanka verbleiben, um die Forschungen am Schwarzen Loch wie geplant umzusetzen – damit die Wissenschaftler wenigstens nicht umsonst gestorben sind – bringt man Cassandra zurück zur Erde, um sie zu untersuchen. Anfänglich ist sie noch sehr verschreckt, dann beginnt sie jedoch zunehmend, sich mit Samantha Carter anzufreunden und eine innige Beziehung zu ihr aufzubauen. Als sie plötzlich keine Luft mehr bekommt, entdeckt Dr. Fraiser ein künstliches Gerät, das sich nahe ihres Herzens befindet. Dabei scheint es sich um eine Bombe zu handeln, die zudem mit einem Countdown ausgestattet ist. Als Teal'c und O'Neill im Orbit des Planeten ein Schiff der Goa'uld entdecken, sind die Schuldigen gefunden. Gerade noch können sie verhindern, dass Cassandra wieder durch das Sternentor zurück nach Hanka geschickt wird – was die Bombe ausgelöst hätte. Nun bleibt ihnen aber weniger als eine Stunde Zeit, um eine andere Lösung zu finden…

Denkwürdige Zitate: "You didn't think the Colonel had a telescope on his roof just to look at the neighbors, did you?"
(Sam zu Daniel, als sich dieser über Jacks astronomische Kenntnisse wundert.)

"Look, Sir, I know this decision isn't easy for you."
"In fact, the decision is quite easy. The consequences are what's difficult."
(Carter und Hammond, als sie die weitere Vorgehensweise bezüglich Cassandra besprechen.)

"I know I'm supposed to be detached.."
"Who said that?."
"Sometimes I forget you're not military.."
(Sam schüttet Daniel ihr Herz wegen Cassandra aus.)

Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Wenn man sich so wie ich an die meisten "Stargate"-Episoden – vor allem auch der früheren Staffeln – kaum mehr erinnern kann, da die Erst- und bisher zugleich auch einzige Sichtung mittlerweile doch wieder mehr als 15 Jahre her ist, wird man von Episoden wie "Cassandra" so eiskalt erwischt, als würde man sie zum ersten Mal sehen. So ist zu Beginn noch nicht wirklich klar – oder eher, wird bewusst ein falscher Eindruck vermittelt – worum es in der Folge denn eigentlich geht. Denn nach den ersten paar Minuten denkt man noch, SG-1 würde nun die Seuche erforschen, ev. selbst erkranken und man müsste ein Heilmittel finden, oder ähnliches. Oder aber, dass das Schwarze Loch – und somit die im englischen titelspendende Singularität – in den Mittelpunkt rücken würde. Stattdessen offenbaren sich die Ereignisse auf Hanka als ausgeklügelter Plan des Goa'ulds Nirti, und rücken in weiterer Folge sowohl dieser als auch generell das gefundene, als einzige überlebende Mädchen Cassandra in den Mittelpunkt des Geschehens. Insofern schlägt die Episode ein paar – bei der Erstsichtung durchaus – unerwartete Haken, die sie somit bis zu einem gewissen Grad angenehm unvorhersehbar machen.

Eine weitere Stärke war für mich die Szene mit dem Ha'tak-Kampfschiff. Auch wenn "Cassandra" den Schwerpunkt weniger auf Action legt, bot zumindest dieser kurze Moment zwischendurch auch mal ein bisschen Spektakel, dass die Episode für mich aufwertete. Auch der eingestreute Humor konnte mir wieder gut gefallen. Und die Szenen rund ums Schwarze Loch vermittelte mir plausibel das Gefühl, dass es den Autoren dabei primär darum ging, ein bisschen Spaß zu haben, als vielmehr Teal'c dämlich aussehen zu lassen, nur damit man den Zuschauern dieses Phänomen erklären kann (was bei solchen Szenen ja leider nicht immer der Fall ist). Herzstück der Episode ist aber ganz klar die innige Mutter-Tochter-Ersatz-Beziehung, die zwischen Samantha Carter und Cassandra entsteht (und zwar an jene zwischen Ripley und Newt aus "Aliens" erinnern mag; jedoch war die Handlung derart unterschiedlich, dass mich diese Parallele nie gestört hat). Eben dieser verdankt "Cassandra" dann auch die stärksten Momente, insbesondere natürlich das Finale, wo Sam sie in den Untergrund-Bunker führt, um sie dort allein zum Sterben zurückzulassen – dann jedoch es sich anders überlegt und zu ihr zurückkehrt. Kritisch sehe ich in erster Linie, dass in dem Moment, wo Carter umdreht klar ist, dass die Bombe nicht explodieren wird (wobei ich den Machern offen gestanden nicht einmal ernsthaft zugetraut hätte, Cassandra umzubringen; hier rächt es sich ein wenig, dass sie die Serie so klar und offensichtlich auf familientauglich auslegen, weshalb man solche tragische Wendungen von vornherein nicht in Betracht zieht). Vor allem aber die Offenbarung, dass sie irgendwie geahnt bzw. gewusst hätte, diese würde nicht hochgehen. Man kann es so interpretieren, dass sie O'Neill hier ein bisschen anflunkert, und es sich dabei eher um eine vage Hoffnung von ihr gehandelt hat, aber in meinen Augen reduziert allein die Tatsache, dass sie die Möglichkeit sah, sie könnte zusammen mit Cassandra heil aus dieser Angelegenheit herauskommen, die emotionale Wirkung der Szene zuvor, als sie umkehrt – vermeintlich, um sich zusammen mit Cassandra zu opfern, nur damit das arme kleine Mädchen nicht allein sterben muss. Zumal mich die Erklärung, warum die Bombe nicht explodierte, auch nur bedingt überzeugt hat.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Im ersten Drittel schlägt "Cassandra" einige nette, unerwartete Haken, ehe zur Mitte dann endlich deutlich wird, worum genau es eigentlich geht. Bis zu diesem Zeitpunkt ist dem Zuschauer das kleine Mädchen dann ebenso ans Herz gewachsen, wie Samantha Carter, was das weitere Geschehen entsprechend emotional und packend macht. Das Highlight der Episode war für mich dann auch der dramaturgische Höhepunkt rund um Cassandras vermeintlichen Tod im Atombunker ("Please, go back to sleep."). Neben dem Drehbuch ist hier auch den beiden Darstellerinnen Katie Stuart und Amanda Tapping ein ganz großes Lob auszusprechen. Ein bisschen schade fand ich jedoch, dass spätestens in dem Moment, wo Sam bei ihr bleibt klar ist, dass auch Cassandra überleben wird. Und die Andeutung, Sam hatte gewusst oder zumindest geahnt, dass die Bombe nicht explodieren wird, reduzierte für mich rückwirkend die emotionale Wirkung jener Szene, in der sie sich dazu entschließt, zu Cassandra zurückzukehren. Abseits dieses Kritikpunkts hat mir "Cassandra" aber gut gefallen – und führt auch wieder ein paar wichtige Aspekte/Figuren in die Mythologie ein.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/Showtime)




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