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Michael Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Michael
Episodennummer: 2x18
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 24. Februar 2006
Erstausstrahlung D: 22. November 2006
Drehbuch: Carl Binder
Regie: Martin Wood
Hauptdarsteller: Joe Flanigan als Major John Sheppard, Torri Higginson als Dr. Elizabeth Weir, Rachel Luttrell als Teyla Emmagan, Jason Momoa als Ronon Dex, Paul McGillion als Dr. Carson Beckett, David Hewlett als Dr. Rodney McKay.
Gastdarsteller: Connor Trinneer als Michael Kenmore, Claire Rankin als Dr. Kate Heightmeyer, Doug Chapman als Sgt. Cole, James Lafazanos als Michael Kenmore u.a.

Kurzinhalt: Lt. Michael Kenmare erwacht aus dem Koma, hat jedoch völlig das Gedächtnis verloren. Er erinnert sich weder daran, wer er ist, noch würde er die Personen aus dem Atlantis-Team erkennen. Man erzählt ihm, dass er kürzlich bei einem Einsatz von den Wraith gegangen genommen wurde. Langsam versucht Michael, sich wieder auf Atlantis einzuleben, und auch sich selbst wieder zu finden. Doch das Verhalten mancher Teammitglieder -nicht zuletzt von Ronon Dex – kommt ihm zunehmend seltsam vor, fast so, als hätte man Angst vor ihm oder würde ihn gar hassen. Erst als er in den medizinischen Unterlagen herumschnüffelt, erfährt er dann schließlich die bittere Wahrheit: Es handelt sich bei ihm um einen Wraith, der mit Hilfe der von Dr. Beckett entwickelten Gentherapie wieder in einen Menschen zurückverwandelt wurde. Nun da er die Wahrheit kennt, und weiß, um wen – oder was – es sich bei ihm handelt, muss Michael entscheiden, ob er weiterhin versuchen will, sich an ein Leben als Mensch zu gewöhnen, oder doch seiner wahren Natur nachgibt…

Denkwürdige Zitate: "You may not understand this now, but making you human… I believe this could make your life better."
"Really? Because from what I was told, you made me human in order to make your lives better."
(Ganz unrecht hat Michael damit ja nicht.)

"What do you want from me?"
"Just waiting for you to give me a reason to kill you."
(Michael und Ronon tauschen Herzlichkeiten aus.)


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) MGM/Showtime Mit "Michael" gewährt man – nach John Billingsley und Jolene Blalock – mit Dominic Keating dem nächsten "Enterprise"-Alumni Unterschlupf. Ganz so gewirkt wie bei anderen Veteranen hat es in seinem Fall zwar insofern nicht, als ich weder der größte "Enterprise"- noch Trip-Fan bin, dennoch fand ich das Wiedersehen grundsätzlich nett. Die Idee hinter der Episode weiß ebenfalls zu gefallen. Zwar wäre es mir wohl lieber gewesen, man hätte auf den Versuch verzichtet, den Zuschauer hereinzulegen, und on Anfang an mit offenen Karten gespielt – weil so hat mich das zu Beginn doch ziemlich irritiert, dass hier vermeintlich wieder mal eine völlig neue Figur aus dem Hut gezaubert wurde, und fragte ich mich unweigerlich, warum man dafür nicht Major Lorne nehmen könnte. Dann hätte man auch Michaels Kampf gegen seine wahre Natur noch etwas mehr ausbauen können. Insgesamt fand ich dieses Experiment aber grundsätzlich mal nicht uninteressant. Zumal diese dann zu einem durchaus gefälligen Showdown sowie einem düsteren Ausgang führte. Und vor allem die gemeinsamen Szenen von Michael und Teyla hatten es mir durchaus angetan.

ABER. Da sind wir halt schon bei meinen ersten, ganz großen Kritikpunkten. Zuerst einmal: Mittlerweile gibt es ja selbst von Atlantis eine Alpha-Basis. Wenn ich so ein hochriskantes Experiment vornehme, dann mach ich das doch bitte schön dort. Da sind wir halt wieder beim – aus meiner Sicht fehlgeleiteten – Wunsch der Macher, die Zuschauer, so wie Michael. In die Irre zu führen; weil in dem Fall hätten bei uns natürlich sämtliche Alarmglocken geschrillt. Aus der internen Storylogik heraus ist das aber halt schon stark zu hinterfragen – denn in dem Fall hätte sich der düstere Ausgang, mit dem zu den Wraith zurückkehrenden Michael, der diese nun wohl auch darüber informieren wird, dass Atlantis immer noch existiert, leicht verhindern lassen. Generell muss ich sagen: Es ist zwar noch zu früh, der Serie daraus einen Strick zu drehen, aber wie das momentan alles auf eine Wiederholung des Finales aus der ersten Staffel hinauszulaufen scheint, finde ich dann doch nicht sonderlich einfallsreich. Es hilft auch nicht, dass man den bislang ohnehin schon ausreichend vampirig auftretenden Wraith nun auch noch deren hypnotische Überzeugungskraft verleihen musste. Auch der klischeehafte Doppel-Aufwach-Trick, dem sich "Atlantis" bereits zum Ende der Staffel hin bei Teyla bedient hat, und den man aus meiner Sicht dann doch besser in der Mottenkiste gelassen hätte, sei negativ hervorgehoben. Und dass Teyla am Ende aus der Perspektive die Symbole sehen und die so schnell einritzen konnte, kaufe ich Carl Binder auch nicht ab. Das war entweder schlecht geschrieben, oder schlecht inszeniert (weil hätte man die Szene anders gestaged, wäre es ev. überzeugender gewesen) – oder beides.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Ich verstehe zwar grundsätzlich, was die Macher mit "Michael" beabsichtigten: Dadurch, dass wir als Zuschauer genauso ratlos sind, wie Michael, soll es uns leichter fallen, mit ihm eine Verbindung aufzubauen, und generell die Handlung aus seiner Perspektive zu verfolgen. Leider hat dies bei mir insofern nicht funktioniert, als ich mich zu Beginn, als ich noch die Amnesie-Geschichte glaubte, daran störte, dass man hierfür einen völlig neuen Charakter aus dem Hut gezaubert hat, statt eine schon bekannte Figur zu nehmen. Das machte vor allem das erste Drittel doch eher mühsam. Wenn die Katze dann mal aus dem Sack ist, wird es zwar besser, aber das volle Potential konnte "Michael" aus dieser Idee rund um den Kampf gegen die eigene, dunkle Natur leider nie herausholen. Einige unplausible Momente sowie das generell nicht wirklich klug wirkende Vorgehen der Atlantis-Crew kommen dann nochmal erschwerend hinzu. Gefreut habe ich mich dafür über das Wiedersehen mit Connor Trinneer; und grundsätzlich hat mir die Idee hinter der Folge schon gut gefallen. Die Umsetzung hat mich aber halt leider eher nur so halb überzeugt.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel


Review von Michael Melchers: Michael ist eine sehr gute Episode, nicht nur weil Connor Trinneer Lt. Michael Kenmore spielt, nein, diese Episode hatte einfach alle Emotionen, die sich in Wut, Freude und Hass ausdrückten. Connor Trinneer ist vielen aus der Star Trek Enterprise bekannt, wo er Trip Tucker, den Chefingenieur spielte. In welche Rolle Trinneer auch springt, das Resultat ist einfach bombastisch. In dieser Episode konnte man endlich mal die Alphabasis sehen, die schon so oft in anderen Episoden erwähnt wurde. Die Wraith haben durch Michael nun erfahren, dass Atlantis noch existiert; es ist der Auftakt zu einem zweiten "Siege". Ich glaube, das Staffelfinale hätte nicht besser eingeläutet werden können, als mit so einer super Episode. Der eine oder andere möchte Weir und Co nun etwas vorwerfen, weil sie einen Wraith entführt haben und mit ihm Experimente durchgeführt haben, aber machen die Wraith das nicht auch mit uns? Sie haben es nur gut gemeint. Als Michael die Wahrheit herausgefunden hat, ist er ja beinahe an die Decke gegangen. Positiv fand ich auch, dass man Michael bekehrt hat, er hat Teyla nicht angerührt, obwohl er es hätte machen können. Vielleicht haben Sheppard/Weir und Co in Michael einen Ansprechpartner unter den Wraith. Wir werden sehen, was die letzten zwei Episoden bringen und wir dürfen gespannt sein. Die Folge erhält eine 5 mit Sternchen.

Wertung: 5 von 5 Punkten
Michael Melchers


Inhaltsbeschreibung: Episodenbild (c) MGM/Showtime Ein Mann wacht in der Krankenstation von Atlantis auf. Er scheint orientierungslos zu sein. Dr. Beckett kontaktiert Dr. Weir in ihrem Büro über das Erwachen des Patienten. Carlson begibt sich gleich zum Patienten und untersucht ihn. Als er fertig ist, kommen Dr. Weir und Colonel Sheppard in den Raum und begrüßen ihn mit dem Namen „Michael“. Michael jedoch kann sich an nichts erinnern. Sheppard versucht ihm zu helfen und erzählt ihm, dass er Lt. Michael Kenmore sei und zu seiner Einheit gehöre. Er wurde auf einer Mission von den Wraith gefangen genommen und erholt sich nun in der Krankenstation der Stadt Atlantis. Es scheint so, als ob er die Begriffe Wraith und Atlantis wieder erkennt. Er fragt was genau passiert sei, doch man kann ihm keine richtige Antwort geben, da sie es selber noch nicht wissen. Sie konnten ihn mit einem Rettungsteam retten, dabei wurde er verletzt und bewusstlos. Dr. Beckett wird einige Tests an ihm durchführen, um heraus zu finden warum er sein Gedächtnis verloren hat. Dr. Weir hat inzwischen den Raum verlassen und hat sich auf eine Ebene über der Krankenstation begeben, um Michael zu beobachten. Michael könnte ein großes Problem werden, deshalb solle man mit äußerster Vorsicht vorgehen.

Beckett verabreicht Michael eine Injektion und dieser will wissen was es ist. Carlson erzählt ihm, dass er an Amnesie leidet, die durch einen Schlag auf den Kopf verursacht wurde und diese führte wahrscheinlich zum Gedächtnisverlust. Beckett glaubt, dass seine Erinnerungen bald zurückkommen. Nachdem er ihn verlassen hat, kommt Teyla in die Krankenstation und Beckett schickt sie zu ihm. Sie erzählt Michael, dass sie gute Freunde sind, und dass sie schon öfters zusammen auf Missionen waren. Er ist zwar neu in Atlantis, aber er hat sich schnell eingelebt. Auf einer Mission hat er sich für den Rest des Teams geopfert, damit diese vor den Wraith fliehen können. Teyla erzählt während einer Besprechung von dem Treffen mit Michael, und dass sie ihm erzählt hat, dass sie Freunde seien. Dr. Heightmeyer findet, dass Teyla richtig gehandelt hat, es sei wichtig, dass man Michaels Psyche wieder aufbaut, denn so kann er sich schneller von den Geschehnissen erholen. Sie glaubt auch, dass es wichtig sei Michael wieder in die Gesellschaft der Stadt zu intrigieren. Colonel Sheppard hat zwar Einwände, aber Dr. Weir stimmt Dr. Heightmeyer zu. Als nächstes führt Teyla Michael durch die Stadt und zeigt ihm sein Quartier. Er entdeckt ein Foto und einen Cowboyhut auf seinem Schreibtisch. Teyla erzählt ihm, dass die Personen auf dem Foto seine Eltern sind, und dass er aus Texas kommt. Michael kann sich jedoch daran nicht erinnern. Der ganze Raum von Michael wird mit Videokameras überwacht und Sheppard, der in einem anderen Raum ist, hört das gesamte Gespräch zwischen Michael Kenmore und Teyla mit.

Episodenbild (c) MGM/Showtime In der Kantine ist McKay gerade mit dem Essen fertig. Als er den Raum verlassen will, entdeckt er Michael. Die Beiden begrüßen sich, als hätten sie sich noch nie gesehen. Michael erzählt McKay, dass er sich wieder frei in der Basis bewegen darf, aber es folgen ihm immer noch Wachen, nur zu seiner eigenen Sicherheit, wie man sagt. Michael entdeckt, dass Rodney Daten über die Wraith und dessen Transporter auf seinem Laptop hat. Michael ist etwas verwundert, warum er sich damit auf einmal so gut auskennt. McKay erzählt ihm nervös, dass es seine Aufgabe war Informationen über diese Technologie zu sammeln. Diese Aussage macht ihn etwas nachdenklich. In der Sporthalle versucht Teyla Michael an die Kampftechniken zu erinnern. Sie behauptet, dass er ein sehr guter Kämpfer war, doch die ersten Versuche sehen nicht gerade sehr gut aus. Als er es erneut versucht, gelingt es ihm, alle Angriffe abzublocken und sie zu überwältigen. In diesem Moment kommt Ronon in die Halle gestürmt, packt sich Michael und drückt ihm mit der Hand an seiner Kehle an die Wand. Ronon will, dass er seine Finger von Teyla lässt. Diese versucht Ronon davon abzuhalten Michael zu erwürgen.

In einer Besprechung bei Dr. Heightmeyer möchte Michael von ihr wissen, wieso Ronon so seltsam auf ihn reagiert hat. Sie erzählt ihm, dass Ronon auch noch nicht lange in der Stadt ist und durch seine Eigenart öfters Probleme hat, sogar mit Colonel Sheppard. Michael will wieder normal werden und es ist für ihn sehr schlimm, dass er sich nicht die Gesichter seiner Eltern erinnern kann. Dr. Heightmeyer versucht ihm milde zu erzählen, dass seine Erinnerungen vielleicht für immer fort sind und vielleicht nie wieder zurückkehren. Michael erwacht schweißgebadet in seinem Bett. Er hat von einem Wraithschiff geträumt, in dem er herum gelaufen ist. Er steht auf holt sich etwas zu trinken, als er in den Spiegel schaut sieht er plötzlich einen Wraith, statt seinem Gesicht. Plötzlich sieht man Michael, wie er wieder erwacht, es war wohl alles nur ein schlimmer Traum. Er erzählt Teyla am nächsten Tag von seinen Träumen, und dass sie so real waren. Er vermutet vor Teyla, dass die Wraith irgendetwas mit ihm angestellt haben. Teyla versucht ihm zu beruhigen und erzählt ihm, dass viele Menschen in Atlantis diese Träume haben. Die Gefahr eines Wraithangriffes schwebt ständig über ihnen. Teyla erzählt den Anderen davon, was Michael ihr anvertraut hat, und dass er glaubt, die Wraith hätten ihn irgendwie manipuliert. Carlson schlägt vor, die Stärke seiner Infusion zu erhöhen, um die Träume zu unterdrücken, doch das könnte schwere Nebenwirkungen haben. Teyla zweifelt, ob diese Mission der richtige Weg ist, am liebsten möchte sie ihm die Wahrheit sagen, da es schwer ist ständig zu lügen. In der nächsten Nacht hat Michael immer noch furchtbare Alpträume. Dr. Heightmeyer versichert ihm, dass es durch den Stress verursacht wird unter dem er gerade steht. Michael glaubt, alle in der Stadt verheimlichen ihm etwas.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Als er auf den Weg zurück in sein Quartier ist, trifft er auf Ronon und Sheppard. Michael möchte sich bei Ronon für die Sache in der Turnhalle entschuldigen und Sheppard will, dass Ronon die Entschuldigung annimmt, doch er ist abweisend und attackiert Michael erneut. Die Wachen halten Ronon davon ab, Michael erneut etwas zu tun. In der kommenden Nacht kann Michael nicht einschlafen und begibt sich auf die Krankenstation, um von Dr. Beckett ein Mittel zu bekommen, damit er besser schlafen kann. Als er den Raum erreicht ist Beckett jedoch während seiner Arbeit eingeschlafen. Michael schaut sich etwas um und entdeckt einen Kalender auf dem sein Nachname Kenmore steht. Er ist etwas stutzig und sieht sich etwas weiter um. Michael entdeckt eine Mappe mit Video-CD/DVDs auf dem überall sein Name steht. Heimlich steckt er sie ein und geht zurück in sein Quartier. Er ist neugierig, was auf den Disks ist. Er nimmt sich seinen Laptop und setzt sich so hin, dass die Kameras nicht sehen können, was er genau macht. Die Wachen in den Überwachungsraum versuchen das Display des Laptops ins Visier zu bekommen, doch es gelingt ihnen nicht. Sie alarmieren die Anderen.

Michael legt die Disk mit dem Namen „Day 12“ zuerst ein und sieht, wie er bewusstlos auf der Krankenstation an einem Bett gefesselt liegt. Auf der Disk mit dem 10 Tag sieht er, wie er schreiend versucht, sich zu befreien. Michael wird immer nervöser und legt eine Disk nach der anderen ein. Auf Disk 1 sieht er einen Wraith auf demselben Bett gefesselt. In diesem Moment kommen Weir, Sheppard und Beckett mit einigen Sicherheitsleuten in seinen Raum. Sie wollten verhindern, dass Michael die Aufzeichnungen sieht, doch es ist zu spät. Er dreht den Laptop in deren Richtung. Er kennt nun die Wahrheit: er ist ein „Wraith“. Sie erzählen ihm, dass Michael der erste Wraith sei, den man mit Hilfe des vor kurzem entwickelten Retrovirus, versucht hat in einen Menschen zu verwandeln, da die Wraith eigentlich Menschen sind die durch ein Insekt mit der „DNA“ der Wraith infiziert wurden und sich nach und nach in einen ihrer Art verwandeln. Das Virus ermöglicht, dass die „DNA“ der Wraith unterdrückt wird und die Merkmale der Menschen wieder herstellt. Sie erzählen ihm, dass er der Erste (nach Colonel Sheppards Umwandlung) ist, der erfolgreich mit diesem Virus behandelt wurde. Michael ist außer sich und fragt sie, welches Recht sie hätten, darüber zu entscheiden, ob er ein Mensch oder ein Wraith ist. Sheppard erzählt ihm, dass sie sich im Krieg mit den Wraith befinden, und dass die Wraith erst aufhören, wenn sie allen Menschen deren Lebensenergie ausgesaugt hätten. Colonel Sheppard erzählt ihm, dass sie versuchen mit Hilfe des Virus eine biologische Waffe gegen die Wraith herzustellen. Ronon erkennt, dass der Plan Michael in einen Mensch zu verwandeln gescheitert ist, genau wie er es zuvor behauptet hat.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Dr. Beckett deutet an, dass es noch ein langer Weg sei bist man die Waffe gegen ein Hiveschiff der Wraith einsetzen kann und deren Besatzung in Menschen verwandeln kann. Er deutet auch an, dass das Virus nur in Kombination mit vielen anderen Drogen funktioniert und täglich verabreicht werden muss, sonst wird der Prozess vom Körper rückgängig gemacht. Ronon ist es egal, ob man die Wraith in Menschen verwandeln kann, für ihn sind es am Ende immer noch Feinde, egal wie sie aussehen. In Michaels Quartier reden Teyla und Michael darüber, dass sie ihm keinen Gefallen getan haben, sondern ihn zu einem Gefangenen in seinem eigenen Körper gemacht haben. Teyla hat sich wirklich mit Michael angefreundet, und das von ihm zu hören ist etwas verletzend. Sie versucht ihn davon zu überzeugen, dass es vielleicht von Vorteil sein kann, ein Mensch zu sein. Sie bietet ihm auch weiterhin ihre Freundschaft an. Michael möchte wissen, warum es besser ist, ein Mensch zu sein. Er sieht nur die Vorteile von Teyla und den Menschen, aber nicht seine. Teyla erzählt ihm, dass die Wraith Monster und böse sind. Die Wraith saugen anderen Lebewesen Leben aus, um ihr eigenes Leben zu verlängern und sie besitzen keinerlei Gefühle oder Mitleid. Er konfrontiert sie damit, dass es Mitgefühl war ihn in einen Menschen zu verwandeln.

In einer Sitzung bei Dr. Heightmeyer hat Michael herausgefunden, was ihn quält. Es ist der Instinkt nach Lebensenergie und Aggression. Er erzählt, seitdem er die Wahrheit kenne haben sich diese Instinkte verstärkt und sie seien schwer zu kontrollieren. Man will Michaels RetroVrius Dosis erhöhen, damit Michael erneut sein Gedächtnis verliert. Ein Team holt Michael ab und bringt ihn zur Krankenstation. Unterwegs begegnet er erneut Ronon. Er bedankt sich bei Ronon, dass er der einzige ist, der ehrlich war. Als er weiter gehen will, dreht er sich plötzlich um, packt Ronon und überwältigt die Wachen und auch Ronon. Bewaffnet versucht er zu fliehen. Michael wird jedoch gleich von den Wachen und Ronon verfolgt. Er ertappt Sgt. Cole auf der Suche nach ihm und fordert diesen auf, seine Waffe wegzuwerfen. Cole will sich jedoch umdrehen und Michael erschießen. In diesem Moment feuert Michael und erledigt ihn. Er ist sehr betroffen, als er sich über den Sgt. beugt. In diesem Moment steht Ronon hinter ihm und hält Michael seine Waffe an den Kopf. Sheppard trifft einige Sekunden später ein und betäubt Michael mit einem Schuss. Man lässt Michael ins Gefängnis sperren, da er eine Gefahr für die Stadt ist. Um die Gefahr für die Stadt zu minimieren, beschließt man Michael in die Alpha-Basis bringen zu lassen und dort mit der Behandlung fortzufahren. Ronon ist dafür, dass man Michael beseitigt, da er für den Tod eines Mannes verantwortlich ist. Dr. Weir beschließt, dass man Michael auf die Alpha-Basis bringen soll und mit der Therapie weiter machen soll. Als Teyla Michael besucht, erzählt dieser, dass er den Mann nicht töten wollte, er haben lediglich entkommen wollen. Er weiß selber, dass er ein Risiko ist. Teyla erzählt ihm, dass er zwei Möglichkeiten hat: entweder er macht beim Experiment mit oder er wird sterben.

Episodenbild (c) MGM/ShowtimeLadon In der Krankenstation bereitet Beckett alles vor um die Therapie auf der Alpha-Basis fortzuführen. In einem Gespräch mit Dr. Weir gibt Beckett sich die alleinige Schuld für das, was man mit Michael gemacht hat. Dr. Weir nimmt die Schuld von seinen Schultern und sagt, dass sie diejenige war, die den Befehl gegeben hat, das Experiment zu starten, weshalb sie auch die Verantwortung trägt. Sheppard betäubt Michael, damit er leichter transportiert werden kann und keinen Widerstand leistet. Als Michael aufwacht, ist er bereits in einem Zelt auf der Alpha-Basis. Er ist an eine Liege gefesselt, Teyla ist bei ihm und bringt ihm etwas zu essen. Teyla versucht ihn zu füttern, da er ans Bett gefesselt ist, aber nach dem ersten Löffel hat Michael genug. Er will lieber hungern, als sich füttern zu lassen, wie ein Tier. Michael erzählt Teyla, dass er entdeckt hat, dass sie etwas Besonderes ist. Mit telepathischen Fähigkeiten gelingt es ihm, Teyla zu manipulieren. Sie öffnet auf seinen Befehl die Fesseln und lässt ihn frei.

Ronon und Colonel Sheppard bemerken schnell, dass Teyla und Michael fort sind. Michael hat Teyla als Geisel genommen und sie sind auf den Weg zum Stargate. Ronon und Sheppard sind ihnen auf der Spur und verfolgen sie. Am Stargate angekommen wählt Michael eine Adresse. Teyla kratzt die Chevrons auf einen Stein, damit man sie findet. Als Ronon und Sheppard das Stargate erreichen, schließt sich dieses gerade vor ihren Augen. Auf dem fremden Planeten bemerkt Teyla die Präsenz von anderen Wraith. Inzwischen hat sich Michaels Gesicht verändert, die DNA der Wraith beginnt langsam die menschliche zu unterdrücken. Teyla wird bewusstlos. Als sie wieder aufwacht, befindet sie sich alleine auf einer Lichtung, ihre Fesseln sind gelöst und Michael ist nirgendwo zu sehen. Als sie sich umsieht, entdeckt sie ein Hive-Schiff welches gerade auf den Planeten gelandet ist und viele Wraith verlassen das Innere des Schiffs. Plötzlich steht Michael neben ihr und erzählt, dass die Wraith der Grund seien warum sie auf diesen Planeten sind. Das Gesicht von Michael hat sich fast völlig wieder in einen Wraith verwandelt und seine Hände weisen wieder Spuren von den Saugorganen der Wraith auf. Auch seine Stimme hat sich verändert. Michael erzählt Teyla, dass er zu seinem Volk zurückkehren will. Teyla fordert Michael auf, ihr die Energie auszusagen, doch er zögert. Als er sie doch aussaugen will, wird er von einem Blaster betäubt. Sheppard und Ronon sind ihnen gefolgt, doch plötzlich erreichen die anderen Wraith sie und beginnen zu feuern. Teyla, Ronon und Sheppard bleibt nur noch die Flucht. Michael wird von den Wraith gefunden und zum Schiff gebracht. Atlantis schwebt nun sehr in Gefahr, da die Wraith wissen, dass sie nicht vernichtet wurden. Sie vermuten, die Wraith werden erneut mit einer Flotte hier auftauchen. Es muss ein neuer Verteidigungsplan her, denn ein zweites Mal fallen die Wraith nicht auf den Plan mit der Tarnung und der Atombombe rein.

Michael Melchers
(Bilder © MGM/SyFy Channel)







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