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Q2 Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Q2
Episodennummer: 7x19
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 11. April 2001
Erstausstrahlung D: 26. Oktober 2001
Drehbuch: Robert Doherty & Kenneth Biller
Regie: LeVar Burton
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: John de Lancie als Q, Keegan de Lancie als Q Junior, Manu Intiraymi als Icheb, Michael Kagan als Chokuzan Commander, Lorna Raver als Q Judge, Anthony Holiday als Nausicaan, Scott Davidson als Bolian, Majel Barrett als Computer Voice u.a.

Kurzinhalt: Q bringt seinen Sohn – der sich mittlerweile im Teenageralter befindet – auf die Voyager. Dort soll Captain Janeway ihrem Patenkind Manieren beibringen, da Q mit dessen Erziehung heillos überfordert ist, und dessen Mutter sich abgeseilt hat. Doch sowohl "Tante Kathy" als auch der erziehungstechnisch erfahrene Neelix tun sich schwer, zu "Junior" durchzudringen. Erst als ihm das Kontinuum aufgrund seiner ganzen "Späße" seine Kräfte wegnimmt und ihn dazu verdonnern, eine Woche als ganz normaler Mensch ohne die typischen übernatürlichen Fähigkeiten der Q zu leben, beginnen sie langsam Fortschritte zu machen. Q Junior beginnt sich anzustrengen und sich in die Crew zu integrieren, wobei sich aufgrund ihres ähnlichen Alters vor allem mit Icheb eine Freundschaft zu entwickeln beginnt. Doch selbst ohne seine Kräfte kann Junior sein jugendlich-rebellisches Wesen nicht ganz verbergen, weshalb er schließlich zusammen mit Icheb den Delta Flyer stiehlt, um einen kleinen Ausflug zu unternehmen. Dabei stößt er auf ein außerirdisches Schiff, welches das Shuttle angreift – und dabei Icheb schwer verletzt…

Denkwürdige Zitate: "Coffee, black."
"Make it yourself."
(Ganz schön frech, der Computer!)

"Don't provoke the Borg!"
(Interessant, dass dieser Ratschlag just von Q kommt, dem die Menschen ihre erste Begegnung mit ihnen zu verdanken haben.)

"Think back to my last visit. I made you the offer of a lifetime."
"Asking me to mate with you was hardly the offer of a lifetime."
(Das dürfte Qs Ego jetzt aber schon verletzen.)


Review: Episodenbild (c) CBS In "Q2" kehrt zum vorerst letzten Mal jenes omnipotente Wesen zurück, das mit seinem Auftritt im TNG-Pilotfilm "Der Mächtige/Mission Farpoint" die damalige "Star Trek"-Ära mitbegründet hatte. Nachdem er sich bei DS9 doch eher rar gemacht hatte, kommt er hier nun bei "Voyager" zu seinem dritten und letzten Auftritt – und hat mit seinem Sohn Verstärkung mitgebracht. Dieser wird auch von John de Lancies tatsächlichen Sohn Keegan verkörpert, dem es sehr gut gelingt, sich die typischen Manierismen die sein Vater in der Rolle anzueignen, und die gleiche Arroganz auszustrahlen wie dieser. Aber auch, wenn es später dann gilt, demütiger zu werden. überzeugt er. Insofern haben wir hier keinen bedauerlichen Fall von Vetternwirtschaft, und ist die Besetzung auch mehr als ein reiner Gag. Vielmehr hätte man aus meiner Sicht wohl kaum einen besseren Darsteller für die Rolle von Qs Sohn finden können. Zumal die beiden halt auch – vermeintlich aufgrund ihrer echten familiären Beziehung – vor der Kamera prima miteinander harmonieren, und sich halt auch ein wenig ähnlich sehen. Jedenfalls lag in diesem Doppelgespann für mich die größte Stärke der Folge.

Sehr schön waren zudem auch hier wieder die gemeinsamen Szenen von Q und Kathryn. Während mich die Dynamik zwischen John de Lancie und Avery Brooks nie so recht ansprach, kommt jene zwischen ihm und Kate Mulgrew jener mit Patrick Stewart schon näher (und gewinnt durch die unterschiedlichen Geschlechter noch einen gewissen zusätzlichen Reiz). Jedenfalls trugen ihre amüsanten Wortgefechte viel zum Unterhaltungswert der Episode bei – die generell sehr humorvoll geschrieben war und mit einigen witzigen Momenten (wie der frechen Antwort des Computers auf Janeways Bitte nach Kaffee) aufwarten konnte. Nett fand ich es zudem, hier wieder einmal eine Referenz auf Captain Kirk und die legendäre Fünfjahresmission der "ersten" Enterprise zu erhalten. Und auch, dass die Q-Richter die aus der TNG-Pilotfolge bekannten Kutten trugen, gefiel mir. Und trotzdem war ich von Q-Episoden auch schon mal mehr beeindruckt. Der Einstieg mit dem omnipotenten Halbwüchsigen weckte Erinnerungen an "Der Fall Charlie". Sobald er seine Kräfte dann mal verloren hatte, verpuffte irgendwie jegliche Spannung, bzw. verlor die Episode eben jene "Q-ness" (wie man es in der Folge ja selbst so schön ausdrückt), die sie zuvor ausgezeichnet hatte (zudem erinnerte das wiederum an eine – schwache – Variante von "Noch einmal Q"). Der Twist mit Q, der sich als das unbekannte Alien offenbart, war auch eher nur so na ja. Und generell gelang es der Episode nicht, mich eine Verbindung zu Junior aufbauen zu lassen, um bei seinem Urteil am Ende mit ihm mitzufühlen – weshalb der angedeutete üble Ausgang die gewünschte schockierend-erschütternde Wirkung bei mir auch völlig verfehlte. Ich hätte mir gewünscht, dass man viel stärker auf Junior eingeht. Wenn du ein Jugendlicher mit solchen omnipotenten Kräften bist, was macht das mit dir? Das hätte spannend sein können. Schade, dass man sich damit nicht näher beschäftigt hat.

Fazit: Episodenbild (c) CBS "Q2" war soweit ok, und punktete vor allem mit den amüsanten Szenen rund um Q und Captain Janeway, sowie dem Coup, als Q Junior John de Lancies echten Sohn zu besetzen – der sich noch dazu neben und im Zusammenspiel mit seinem Vater sehr gut schlägt. Darüber hinaus hatten es mir kleine Details wie die Referenzen auf James T. Kirk und/oder die Richterkutten des Q-Tribunals. Vor allem aber war die Episode stellenweise sehr witzig und dementsprechend unterhaltsam. Leider aber wollte mich der sowohl innere als auch äußere Konflikt rund um Q Junior nie so recht ansprechen. Letzteres ging sobald er seine Kräfte verlor flöten, und für ersteres hätte man sich viel stärker mit seiner Vergangenheit und seinem Innenleben auseinandersetzen müssen. Was bedeutet es, das erste Kind im Q-Kontinuum seit Ewigkeiten zu sein, mit dem Erwartungsdruck, der auf ihm lastet? Von seinen Superkräften die es ihm erlauben, sich mit dem Schnippen eines Fingers jeden Wunsch zu erfüllen, ganz zu schweigen. Aus diesen Fragen hätten sich bestimmt interessante Antworten finden lassen können – wenn man sie den nur gestellt hätte. Doch statt in die Tiefe zu gehen, verlegt man sich auf oberflächliche Unterhaltung – was zwar soweit auch ganz gut funktioniert, aber halt auch dafür sorgt, dass "Q2" das volle Potential nicht ausschöpfen konnte.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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