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Fleisch und Blut (Teil 1) Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Flesh and Blood (Part 1)
Episodennummer: 7x09
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 29. November 2000
Erstausstrahlung D: 10. August 2001
Drehbuch: Bryan Fuller, Jack Monaco & Raf Green
Regie: Mike Vejar
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Jeff Yagher als Iden, Ryan Bollman als Donik, Michael Wiseman als Beta Hirogen, Cindy Katz als Kejal, Spencer Garrett als Weiss, Vaughn Armstrong als first Alpha Hirogen, Paul Eckstein als second Alpha Hirogen u.a.

Kurzinhalt: Die Hirogen haben den Vorschlag von Kathryn Janeway, ihren Jagdinstinkt gegenüber Hologrammen auszuleben, zumindest teilweise angenommen. So dient ihnen eine Raumstation, die lediglich aus einem einzigen, großen Holodeck besteht, als Ort, wo sie junge Hirogen in der Jagd unterweisen können. Die Hologramme wurden von ihnen aus den Datenbanken der Voyager zusammengestellt, und bestellen aus allen möglichen Völkern des Alpha-, Beta- und Gamma-Quadranten. Zudem wurden den Hologrammen eine künstliche Intelligenz verpasst, und die Programmierung zudem so eingestellt, dass sie lernen können. Immerhin soll die Jagd ja auch in der Holo-Station eine Herausforderung darstellen. Letztendlich funktioniert dies jedoch besser, als es von den Hirogen beabsichtigt war: Die Hologramme proben den Aufstand, bringen ihre Häscher um, und können mit Hilfe eines Schiffes mit Holodeck-Technologie an Bord von der Station fliehen. Nun machen sie Jagd auf die Jäger – und die U.S.S. Voyager gerät mitten in den Kampf beider Schiffe. Da sie den Hirogen die Holo-Technologie übergeben hat, fühlt sich Captain Janeway für den aktuellen Konflikt mitverantwortlich, und strebt eine friedliche Lösung an. Doch die Hologramme sinnen auf Rache – und entführen den Doktor, damit er ihnen hilft. Anfänglich tut er dies nur widerwillig – als er jedoch erfährt, was die Hologramme durchmachen mussten, wird er zunehmend auf ihre Seite gezogen…

Denkwürdige Zitate: "Why do I get the feeling you're about to gang up on me?"
(Janeway zu Tuvok und Chakotay, als sie in ihrem Büro erscheinen.)

"What happened there couldn't be avoided."
"Really? You'd be surprised how easy it is not to kill someone."
(Der Doktor reagiert auf die Rechtfertigung der Hologramme schnippisch.)


Review: Episodenbild (c) CBS Nachdem es bei "Das Tötungsspiel" so gut geklappt hatte, und man sich die Borg wohl für das Serienfinale aufheben wollte, beschloss man, für den ersten Mitt-Staffel-Zweiteiler von Season 7 neuerlich auf die Hirogen zu setzen. Ein bisschen konstruiert erschien mir dies insofern, als sie als Volk bzw. Bedrohung zuletzt in eben besagtem Zweiteiler der vierten Staffel aufgetreten waren (danach traf man nur mehr auf einzelne Vertreter wie z.B. als Teil der Unimatrix Zero, oder bei den Tsunkatse-Kämpfen), und die Voyager seither ein paar ordentliche Sprünge auf dem Weg nach Hause gemacht hat. Dementsprechend sollte man annehmen, dass man den Raumbereich der Hirogen mittlerweile längst verlassen hätte. Hier nun so viele Lichtjahre später auf eine Raumbasis und mehrere Schiffe von ihnen zu stoßen, die zudem schon die in "Das Tötungsspiel" übergebene Holo-Technologie anwenden, wirkt somit doch eher unplausibel. Zwar kann ich grundsätzlich den Wunsch der Macher verstehen, in der letzten Staffel einem der hervorstechendsten Feinde von "Voyager" noch einen großen Auftritt geben zu wollen, aber dann hätte man sich halt irgendeine originelle Erklärung dafür einlassen müssen. Weil so wunderte ich mich darüber in etwa ähnlich stark, als wenn auf einmal die Kazon aufgetaucht wären.

Ziemlich irritiert hat mich auch der Auftritt von Spencer Garrett. Nun ist man es bei "Star Trek" ja durchaus gewohnt, dass Darsteller recycelt werden (man nehme nur Tim Russ, der einer der Terroristen war, welche die Enterprise in der gleichnamigen Episode in die Hand bekamen), aber meist ist das (aufgrund von unterschiedlichem oder halt auch mal keinem Make-Up) besser verborgen, als hier (wie z.B. bei Jeffrey Combs, den in seinen verschiedenen Rollen – u.a. Brunt, Weyoun und Shran – in erster Linie seine Stimme verriet). Kritisch sehe ich auch die Szene, wo sich der Doktor als gejagter wiederfindet. Angeblich soll er hier nur die Erinnerungen eines anderen Hologramms erleben, aber so wie er in der Szene spricht, ergibt das nicht wirklich Sinn. Auch hier wieder: Das hätte man besser durchdenken sollen. Und dann ist da auch noch die Tatsache, dass ich in der Diskussion unter den Führungsoffizieren auf der Seite von Tuvok und Chakotay stand, und nicht wirklich einsah, warum dies das Problem der Voyager sein soll. Ja, sie gaben den Hirogen die Technologie, aber wie sie diese einsetzen, und ob die Hologramme gar zurückschlagen und eine Rebellion anführen ist nun wirklich nicht ihre Schuld. Das haben sich die Hirogen selbst eingebrockt. Positiv fällt in erster Linie die Inszenierung auf. Mike Vejar zählt zu meinen Lieblings-TV-Regisseuren (egal ob bei "Star Trek", "Babylon 5", oder auch schon damals bei "Magnum" oder "MacGyver"), und stellt dies auch hier wieder unter Beweis. Vor allem der Angriff der Hologramme zu Beginn der Folge, mit dem Zeitlupeneinsatz, war nett inszeniert, aber generell stach die Episode optisch hervor. Die flott erzählte Handlung ließ zudem keine Zeit für Langeweile. Und die im ersten Teil erstmal nur angerissene Thematik der Rechte von Hologrammen fand ich grundsätzlich ebenfalls interessant. Letztendlich war das aber wieder einmal eine dieser "Voyager"-Episoden, die zwar auf oberflächliche Art und Weise gut unterhalten, aber nichts bieten, dass länger im Gedächtnis haften bliebe.

Fazit: Episodenbild (c) CBS "Fleisch und Blut – Teil 1" war zwar erstmal soweit ganz unterhaltsam, allerdings gelang es in meinen Augen (noch?) nicht, an das gute "Tötungsspiel" anzuknüpfen. Hauptverantwortlich dafür waren in erster Linie ein paar logische Ungereimtheiten – insbesondere die Frage, wie weit sich ihr Raumbereich denn eigentlich erstreckt – sowie die Tatsache, dass mich die Handlung irgendwie nicht so recht ansprechen wollte. Man flirtet zwar ein bisschen mit der Idee, sich mit den Rechten von Hologrammen oder generell künstlichen Intelligenzen auseinanderzusetzen, letztendlich gerät diese grundsätzlich interessante und vielversprechende Idee aber gegenüber oberflächlicher Action und Spannung vollständig in den Hintergrund. Und warum die Voyager in diesen Konflikt eingreift, wollte mir auch nicht so recht einleuchten. Immerhin präsentiert man den Doktor hier wieder mal mit einem interessanten moralischen Dilemma, und seine Entscheidung, die Voyager-Crew zu verraten, sorgt für eine spannende Ausgangssituation für den zweiten und abschließenden Teil. Zudem war die Folge von Michael Vejar gewohnt hochwertig inszeniert. Und generell kam dank des hohen Erzähltempos keine Langweile auf. Insgesamt war das aber – wie es bei "Voyager" in letzter Zeit ja leider nur allzu oft der Fall ist – wieder einmal eine dieser Episoden, für die der gute alte Spruch gilt: So schnell vergessen wie gesehen.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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