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Die Prophezeiung Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Prophecy
Episodennummer: 7x14
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 07. Februar 2001
Erstausstrahlung D: 21. September 2001
Drehbuch: Michael Sussman & Phyllis Strong
Regie: Terry Windell
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Sherman Howard als T'Greth, Paul Eckstein als Morak, Wren T. Brown als Kohlar, Peggy Jo Jacobs als Ch'Rega, Majel Barrett als Computer Voice u.a.

Kurzinhalt: Die U.S.S. Voyager wird mitten im Delta-Quadranten – doch eher unerwartet – von einem alten D7-Schlachtkreuzer der Klingonen angegriffen. Diese sind vor Jahrzehnten auf eine Pilgerreise aufgebrochen, da sie der Ansicht waren, dass die Klingonen vom Weg abgekommen sind. Dementsprechend haben sie auch noch nichts vom Friedensvertrag zwischen dem klingonischen Reich und der Föderation mitbekommen. Nach der entsprechenden – für sie überraschenden – Offenbarung stattet eine Delegation der Voyager einen Besuch ab, wo sie auch die einzige (Halb-)Klingonin der Crew kennenlernen. Als ihr Kapitän, Kohlar, B'Elanna erblickt, erkennt er sofort, dass sie schwanger ist – und sieht darin jene Prophezeiung, die sie seit ihrem Aufbruch begleitet, bestätigt. Laut dieser sei das Kind von B'Elanna Torres und Tom Paris – obwohl nur zu einem Viertel Klingone – der "kuvah'magh" – der Erlöser ihres Volkes. Die Klingonen sprengen daraufhin ihr Schiff, und lassen sich von der Voyager an Bord nehmen – was angesichts der Größe ihrer Besatzung den Normalbetrieb an Bord des Föderationsraumers ordentlich durcheinanderbringt. Doch nicht alle sind davon überzeugt, dass es sich bei B'Elannas Tochter um den kuvah'magh handelt. Einer von ihnen fordert schließlich ihren Gemahl Tom zu einem Kampf auf Leben und Tod heraus…

Denkwürdige Zitate: "You're with child."
"That's what the Doctor tells me."
(Der sollt's ja eigentlich wissen.)

"Today would be a very bad day to die."
(B'Elannas Rat an ihren Gatten.)


Review: Episodenbild (c) CBS Die Geschichte rund um B'Elannas Tochter und die religiösen Klingonen wurde in den Romanen von Christie Golden, die an die Serie anknüpften, weitererzählt. Zu dem Zeitpunkt wo ich mir die betreffenden Bücher vorknöpfte konnte ich mich an die betreffende Episode nicht mehr erinnern. Rückblickend wundert mich das nicht, war "Die Prophezeiung" doch jetzt nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Ich bin ja generell nicht der größte Freund solcher Prophezeiungs-Gschichterln, und brauche es gerade auch im Science Fiction-Bereich nicht wirklich ("Babylon 5" ist insofern die positive Ausnahme für diese Regel, als dort Valens Prophezeiungen letztendlich erklärt und dabei auf eine wissenschaftliche Basis gestellt wurden). Ganz besonders, wenn sich diese – so wie im vorliegenden Fall – dann auch noch bestätigen. Klar, mag alles nur ein dummer Aberglauben und ein Zufall sein, aber gerade auch das Ende rund um die Heilung der Krankheit unter der sie leiden deutet halt schon sehr stark an, dass an der Prophezeiung wirklich etwas dran sein könnte. Das gefiel mir dann doch weniger.

Das ist jedoch nicht das einzige Problem an "Die Prophezeiung". Die Episode wirkt zudem irgendwie ziellos, und auch sehr episodenhaft. Möglicherweise liegt das an der Fülle an Autoren, die zur Geschichte der Episode etwas beigetragen haben, aber irgendwie springt die Handlung teilweise ziemlich wild hin und her, bzw. hält sich auch mit der einen oder anderen Entwicklung auf, die sich dann ohnehin als unwichtig herausstellt. Man nehme nur alles rund ums Duell zwischen Tom und T'Greth. Kommt aus dem Nichts, verschwindet genauso wieder im Nichts, und erfüllt letztendlich narrativ keinen anderen Zweck, als den Virus zu etablieren, unter dem die Klingonen leiden. Das hätte sich anders aber auch hinbekommen lassen. Und generell: Zuerst geht es um die Klingonen (und ihre Ankunft an Bord) an sich, dann die Prophezeiung, dann das Duell, dann plötzlich um die Krankheit… irgendwie wirkt das mit der Zeit doch etwas planlos. Kritisch sehe ich auch, dass die Anzahl der geretteten Klingonen jene an Sternenflottenoffizieren übersteigt. Hier ist man dann ja wohl doch ein ziemlich großes Sicherheitsrisiko eingegangen, und irgendwie fragte ich mich angesichts ihrer Überzahl unweigerlich, was die Klingonen eigentlich davon abhielt, einfach die Kontrolle über die Voyager zu übernehmen. Und dass es auch dieser Episode wieder mal an Spannung mangelt, hilft auch nicht gerade. Vor allem auch die Herausforderung an Tom verfehlte die gewünschte, entsprechende Wirkung bei mir völlig. Gut gefallen konnte mir in erster Linie der Einstieg, vor allem auch dank des Auftritts des schönen, klassischen D7-Kreuzers, der bei mir wohlig-nostalgische Gefühle weckte. Und vor allem auch die amüsante B-Story rund um Neelix – zuerst, als er bei Tuvok einzieht, und später dann mit seinem amourösen Abenteuer mit der feurigen Klingonen – sorgte bei mir für Erheiterung, und trug damit wesentlich dazu bei, die Folge trotz der schwach-zerfahrenen Haupthandlung doch noch so halbwegs unterhaltsam zu machen.

Fazit: Episodenbild (c) CBS "Die Prophezeiung" punktete bei mir in erster Linie mit dem herrlich-nostalgischen Auftritt des alten D7-Kreuzers der Klingonen, sowie den überaus amüsanten Szenen rund um Neelix – sei es, wenn er bei Tuvok einzieht, oder danach Harry die liebestolle Klingonin abnimmt. An der Haupthandlung gefiel mir in erster Linie die Idee eines klingonischen Generationenschiffs, und dass es sich nicht einfach – wie von mir ursprünglich gedacht – um eine zeitliche Verlagerung handelte. Dafür konnte ich mit der titelspendenden Prophezeiung leider so gar nichts anfangen. Vor allem auch, dass sich diese am Ende tatsächlich zu bewahrheiten scheint, sehe ich äußerst kritisch. Vor allem aber war die Episode sehr zerfahren und episodenhaft, schlägt sie doch gleich mehrere Haken, und bewegt sich daraufhin in Richtungen, die wenig mit dem was zuvor kam zu tun haben: Von den verschollenen Klingonen über die Prophezeiung, die Unstimmigkeiten innerhalb der Klingonen, dem Duell mit Tom, bis hin zum Virus und dessen Heilung. All dies fand ich leider wenig interessant, geschweige denn spannend. Und damit setzt sich die Flaute innerhalb der siebten "Voyager"-Staffel leider auch mit "Die Prophezeiung" wieder fort.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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