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Unvollkommenheit Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Imperfection
Episodennummer: 7x02
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 11. Oktober 2000
Erstausstrahlung D: 22. Juni 2001
Drehbuch: Carleton Eastlake & Robert Doherty
Regie: André Bormanis
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Manu Intiraymi als Icheb, Marley S. McClean als Mezoti, Michael McFall als Salvage Alien, Debbie Grattan als Wysanti, Kurt Wetherill als Azan, Cody Wetherill als Rebi, Majel Barrett als Computer Voice u.a.

Kurzinhalt: Soeben haben sich Seven und Icheb von den anderen Borg-Kindern – für die ein neues Zuhause gefunden wurde – verabschiedet, da beginnt Sevens Auge zu tränen. Zuerst vermutet der Doktor eine völlig normale, emotionale Reaktion, als sich Seven dann jedoch in ihrem Alkoven nicht regenerieren kann, da dieser sie abstößt, wird deutlich, dass es doch eine andere – medizinische – Ursache dafür zu geben scheint. Der Doktor stellt daraufhin fest, dass Sevens Körper ihre Borg-Implantate abzustoßen beginnt. Verantwortlich dafür ist eine Fehlfunktion des Kortikalknotens. Dieser kann jedoch nicht repariert werden, vielmehr müsste man einen funktionierenden Knoten von einer Borg-Drohne bergen. Die Voyager-Crew sucht daraufhin nach verlassenen Borg-Schiffen. Als man ein entsprechendes Wrack entdeckt, geht man an Bord, stiehlt den Knoten einer ermordeten Drohne – und verteidigt diese auch gegen Plünderer, die unmittelbar danach auf dem Schiff eintreffen. Doch die Mühe war vergebens: Wie die Simulationen der Operation im Holodeck zeigen, war der Kortikalknoten zu lange inaktiv. Man müsste einen solchen daher von einer lebenden Drohne entnehmen und praktisch unmittelbar in Sevens Kopf einsetzen. Als Icheb dies hört, bietet er Seven seinen Knoten an – doch diese will davon nichts hören, denn auch wenn Ichebs Chancen, auch ohne Knoten leben zu können besser stehen als bei ihr, ist sie nicht dazu bereit, sein Leben zu ihren eigenen Gunsten aufs Spiel zu setzen…

Denkwürdige Zitate: "My link to the Collective has been severed for nearly four years. If I die, everything that I have accomplished in that time, everything I achieved as an individual, will be lost. My memories, my experiences. It will be as if they, as if I, never existed."
(Seven stellt sich ihrer Sterblichkeit.)

"If I'd accepted reality six years ago, I'd have settled on the first M class planet we came across. Instead, I'm thirty thousand light years closer to Bloomington, Indiana."
"Minus several members of your crew."
(Das war hart, Seven.)


Review: Episodenbild (c) CBS An "Unvollkommenheit" stachen für mich vor allem zwei Szenen positiv hervor. Ich mochte die Mission auf dem verlassenen Borg-Kubus, wo sich die Voyager-Crew zudem mal nicht gegen andere Borg (weil das hatten wir zuletzt nun wirklich schon ausreichend) sondern vielmehr andere Plünderer behaupten muss. Generell war besagte Mission packend umgesetzt. Aus spannungstechnischer Sicht war das jedenfalls zweifellos das Highlight der Folge. Davon abgesehen gefiel mir vor allem noch das längere Gespräch zwischen Janeway und Seven, wo letztere (siehe das zweite Zitat zur Episode) dem Captain die bisherigen Verluste der Voyager-Crew vorhält. Das war ein wirklich starker Moment, der für mich auch (wie so oft zwischen den beiden) einen gewissen Eltern-Kinder-Touch hatte. Irgendwann in unserem Leben – vor allem die Pubertät bietet sich hier an – hat wohl jeder von uns seine Eltern durch eine unbedarfte, im Zorn und/oder Frust geäußerte Aussage verletzt. Besagte Szene spiegelte dies sehr schön wider.

Davon abgesehen war "Unvollkommenheit" aber sehr unaufregend, vorhersehbar, und unspannend. Es ist einfach in dem Moment, wo der Doktor meint, dass sie einen Kortikalknoten aus einer lebenden Drohne bräuchten – vor allem in Kombination mit der Tatsache, dass Icheb als einziges der Borg-Kinder auf der Voyager verblieb, und generell bis zu dem Zeitpunkt in der Folge eine größere Rolle spielte – sonnenklar, worauf das hinausläuft. Es hilft auch nicht, dass ich mit Icheb schon immer wenig bis gar nichts anfangen konnte, und mir die Figur und damit auch ihr weiteres Schicksal doch eher egal war (aus Zuschauersicht wäre ich nun mal sofort bereit dazu gewesen, Icheb zu opfern, wenn sich damit die wesentlich interessantere Seven retten lässt). Wobei dies im vorliegenden Fall letztendlich insofern egal war, als man den Machern ohnehin keine Sekunde lang zutraut, dass sie Icheb sich wirklich opfern lassen werden, um Seven zu retten. Insofern verfolgte ich das Geschehen doch eher unbeteiligt, und sah zu, wie die Macher – wie bei einem Malen nach Zahlen-Bild – dem früh absehbaren Muster folgen, und wartete halt nur darauf, dass sie den Endpunkt erreichen. Nun gab es auf diesem Weg dennoch ein paar positive Aspekte. Vor allem Jeri Ryans schauspielerische Leistung stach wieder einmal hervor. Auch Manu Intiraymi (auch wenn ich mit seiner Figur noch nie viel anfangen konnte) schlägt sich nicht schlecht. Die Effekte sind wie immer gelungen (auch wenn mir das mit dem Delta Flyer II doch etwas zu schnell gegangen ist), und die Inszenierung ebenfalls auf dem gewohnt hohen Niveau. Zudem fand ich es gut, dass man sich zu Beginn der Folge nun von den restlichen Borg-Kindern verabschiedet hat, denen mal in den letzten Folgen der sechsten Staffel aus meiner Sicht doch etwas zu viel Aufmerksamkeit schenkte (u.a. auf Kosten von Nomi Wildman). Aber mit Ausnahme der Mission auf dem Borg-Schiff war das Geschehen zu keinem Zeitpunkt packend, und die Story nicht interessant. Ich finde, aus der Idee, dass sich Seven ihrer Sterblichkeit stellen muss, hätte man mehr machen können. Denn so ist "Unvollkommenheit" vor allem eins: Unauffällig.

Fazit: Episodenbild (c) CBS In "Unvollkommenheit" stehen wieder einmal die – nachdem man die anderen Borg-Kinder zu Beginn der Episode verabschiedet hat – letzten beiden ehemaligen Borg-Drohnen an Bord im Mittelpunkt des Geschehens. Da ich persönlich jedoch mit Icheb noch nie viel anfangen konnte, wäre es mir lieber gewesen, wenn man den Fokus (noch) stärker auf Seven gelegt hätte, die sich hier – als ganz natürlichen Prozess ihrer Entwicklung – zum ersten Mal so richtig mit ihrer eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen muss. Eben diese Momente waren für mich dann auch die besten der Episode. Zudem war die Mission auf dem verlassenen Borg-Schiff packend inszeniert. Und vor allem Sevens Gespräch mit Captain Janeway cirka zur Mitte der Episode (wo sie dieser die Opfer der Voyager-Crew aufzählt) stach hervor. Davon abgesehen war "Unvollkommenheit" aber wenig aufregend und/oder interessant, und litt vor allem darunter, dass sowohl die Art und Weise, wie man Seven am Ende doch noch retten wird, als auch der (glückliche) Ausgang des Geschehens, viel zu früh klar waren. Insofern fühlte ich mich bei "Unvollkommenheit" teilweise so, als würde ich jemandem dabei zusehen, wie er ein "Malen nach Zahlen"-Bild Punkt für Punkt fertigstellt – nur dass man spätestens ab der Mitte bereits erkennen konnte, wie das Endprodukt aussehen wird. Was das Ganze halt nicht unbedingt sonderlich spannend machte.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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