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Feindlicher Übergriff (Teil 1)
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Originaltitel: Incursion (1)
Episodennummer: 1x19
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 28.05.2010
Erstausstrahlung D: 09.06.2010 (Free-TV, RTL II)
Drehbuch: Paul Mullie & Joseph Mallozzi
Regie: Andy Mikita
Hauptdarsteller: Robert Carlyle als Dr. Nicholas Rush, Justin Louis als Colonel Everett Young, David Blue als Eli Wallace, Brian J. Smith als Lt. Matthew Scott, Elyse Levesque als Chloe Armstrong, Jamil Walker Smith als Sgt. Ronald Greer, Alaina Kalanj als Tamara Johansen, Ming-Na als Camille Wray
Gastdarsteller: Richard Dean Anderson als General Jack O'Neill, Lou Diamond Phillips als Col. David Telford, Amanda Tapping als Col. Samantha Carter, Julia Anderson als 2nd Lt. Vanessa James, Haig Sutherland als Sgt. Hunter Riley, Peter Kelamis als Adam Brody, Patrick Gilmore als Dr. Dale Volker, Jennifer Spence als Dr. Lisa Park, Rhona Mitra als Kiva

Anmerkung: Da wir uns bei den Episodenguides an der US-Ausstrahlung orientieren, wurden beide Folgen dieses Zweiteilers einzeln besprochen. Nachfolgend das Review zum ersten Teil, jenes zu Teil 2 findet ihr hier.

Spoilerwarnung: Das nachfolgende Review beinhaltet Spoiler und nimmt somit wesentliche Punkte der Handlung vorweg. Falls ihr die Episode noch nicht gesehen habt, solltet ihr das Review überspringen, und nur das Fazit lesen!

Kurzinhalt: Col. Young lässt aus jenem Bereich des Schiffs, in dem er Col. Telford eingesperrt hat, die Atmosphäre entweichen – im Bewusstsein, dass er damit nicht nur ihn, sondern auch Dr. Rush ums Leben bringt. Als Telford ohnmächtig wird, eilt er sofort zu ihm um ihn wiederzubeleben. Es gelingt, Telford wieder zurückzuholen – und durch diese Aktion wurde auch die Gehirnwäsche der Luzianer-Allianz gebrochen. Telford warnt Young, dass die Destiny in Kürze angegriffen wird, da die Allianz einen weiteren Planeten mit Stargate und reichem Naquadriah-Vorkommen gefunden hat. Col. Young verständigt sofort General O’Neill im Pentagon, der daraufhin ein Schiff unter dem Kommando von Col. Samantha Carter. losschickt, um sie aufzuhalten und den Planeten im Idealfall auch gleich zu besetzen, um so die Crew der Destiny vielleicht wieder zurückholen zu können. Doch als die Luzianer-Allianz erkennt, dass sie entdeckt wurde, zwingen sie Rush dazu das Stargate zu aktivieren, und sie fliehen auf die Destiny. Dort gelingt es ihnen schon bald, den Plänen von Col. Young einen Strich durch die Rechnung zu machen. Nach dem ersten Aufeinandertreffen ergibt sich eine Patt-Situation. Während Col. Young mit der Anführerin der Allianz, Commander Kiva, verhandelt, bemerkt der mittlerweile in seinen eigenen Körper zurückgekehrte Rush, dass auf der Destiny seltsame Dinge vor sich gehen, die möglicherweise eine Bedrohung für beide Seiten darstellen könnten…

Review: ImageIn meinem Review zu "Die Luzianer-Allianz" hatte ich mich ja noch ob meiner eigenen Dummheit gescholten und vermutet, die Macher hätten kurz vor dem Finale einfach an Ressourcen gespart, und die Episoden wären eben genau deshalb nicht so prickelnd gewesen, da man sich alles für das große Finale aufheben wollte. Nun… vielleicht doch nicht. Nicht falsch verstehen, schlecht fand ich den ersten Teil von "Feindlicher Übergriff" nicht, aber nach dem vielversprechenden Einstieg in diese Handlung aus der letzten Episode hätte ich mir doch etwas mehr erwartet. Die erste Enttäuschung gab es schon früh zu Beginn, als sich herausstellte, dass Telford doch einer Goa’uld-Gehirnwäsche unterzogen wurde. Dabei hat mir die in "Die Luzianer-Allianz" vorgestellte Motivation eigentlich sehr gut gefallen, und ich fand sie auch durchaus verständlich und einleuchtend. Aber nein, er ist ja eigentlich eh ein ganz ein Guter, und wurde nur manipuliert. Wie… gewöhnlich und unoriginell. Was man leider auch über den Rest der Episode sagen kann. Beim Ansturm der Luzianer-Allianz und der nachfolgenden Belagerung wurde bisher kein Klischee ausgelassen. Ich hoffe nur, dass es zumindest im zweiten Teil noch gelingen wird, die Zuseher zu überraschen, und das alles nicht auf eine quasi-Wiederholung der Föderations/Maquis-Storyline aus "Voyager" hinausläuft. Das wäre nun doch ziemlich dämlich, und käme einer kreativen Bankrotterklärung gleich.

In erster Linie waren es ein aber paar logische Ungereimtheiten, die mir den Spaß an der Folge doch etwas verdorben haben. Dass die Luzianer-Allianz einen Allzweck-Türöffner für die Destiny mit hat und sich auf dem Schiff gut auskennt, mag man noch mit den Informationen von Col. Telford erklären können. Aber warum verfügen die einerseits über so fortschrittliche Technologie und schießen andererseits mit normalen Handfeuerwaffen herum? Seltsam wirkt auch, dass Dr. Rush ebenfalls zu ersticken scheint, als man die Atmosphäre aus Telford’s "Gefängnis" ableitet. Dass beide zugleich das Bewusstsein verlieren und auch Rush gestorben wäre, lasse ich mir ja noch einreden – dies passt auch zur bisherigen Darstellung dieser Technologie. Aber dass Rush körperliche Symptome zeigt, während dies bisher weder bei chronischem Leiden (man denke an "Sabotage") noch bei Schmerz und Folter (wie in der vorangegangenen Episode) der Fall war, hat mich irritiert. Das Schlimmste ist aber natürlich, dass Young keinerlei Bedenken hat, Telford "sterben" zu lassen um damit die Programmierung durch die Luzianer-Allianz zu brechen, später als diese auf dem Schiff einmarschieren aber zögert, das gleiche nochmal zu tun. Sorry, aber das ergab einfach überhaupt keinen Sinn. Hier hat man schlicht und ergreifend die Story-Logik der Dramaturgie geopfert, da die Folge sonst wenig spannend (und zu kurz) geworden wäre.

ImageVölliger Reinfall war "Feindlicher Übergriff - Teil 1" für mich aber trotzdem keiner. Auch wenn’s nicht übertrieben originell war, hat man das mit der Pattsituation bisher recht gut umgesetzt und damit für einiges an Spannung gesorgt. Auch die Idee, dass auf dem Schiff irgendetwas vorgeht, dass außerhalb des Einflussbereichs beider Seiten liegt, gefällt mir, und könnte noch für einen interessanten zweiten Teil des Finales sorgen. Die Eli-Chloe-Handlung fand ich ebenfalls recht nett – vor allem, da sie ja erst wegen ihm in diese Situation geraten ist, und er sich daher für ihre Verletzung verantwortlich fühlt. In ihren gemeinsamen Szenen profitiert "Universe" auch von ihrer bisherigen Charakterentwicklung (wie z.B. in "Die Rückkehr"). Die größte Stärke war aber für mich der (leider sehr kurze) Auftritt von Samantha Carter sowie das erneute Wiedersehen mit O’Neill, der Col. Young gleich mal einen ordentlichen Tritt in den Hintern geben darf. So eine Szene, in der der große Anführer/"Captain" der Serie von einem anderen Sympathieträger kritisiert wird, gab‘s soweit ich mich erinnern kann bisher bei keiner Stargate-Serie. Erfrischend! Schade nur, dass man dieses Prädikat leider nur einem einzigen kurzen Moment der Folge verleihen kann…

Fazit: Der erste Teil des Staffelfinales "Feindlicher Übergriff" leidet vor allem unter ein paar logischen Schwächen und der nicht übertrieben originellen Handlung. Auf der positiven Seite verbucht er dafür ein paar interessante Entwicklungen, die durchaus spannende Handlung und das Wiedersehen mit Amanda Tapping und (erneut) Richard Dean Anderson. Alles in allem durchaus unterhaltsam – und der Cliffhanger verspricht einiges an Spannung für die nächste Episode – aber (noch) nicht ganz das Highlight, das man von Stargate sonst zum Abschluss einer Staffel gewohnt ist.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel



(Bilder © MGM/SyFy)


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