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Finsternis
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Originaltitel: Darkness
Episodennummer: 1x04
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 16.10.2009
Erstausstrahlung D: 03.03.2010 (Free-TV, RTL II)
Drehbuch: Brad Wright
Regie: Peter DeLuise
Hauptdarsteller: Robert Carlyle als Dr. Nicholas Rush, Justin Louis als Colonel Everett Young, David Blue als Eli Wallace, Brian J. Smith als Lt. Matthew Scott, Elyse Levesque als Chloe Armstrong, Jamil Walker Smith als Sgt. Ronald Greer, Alaina Kalanj als Tamara Johansen, Ming-Na als Camille Wray
Gastdarsteller: Lou Diamond Phillips als Col. Telford, Julia Anderson als 2nd Lt. Vanessa James, Jennifer Spence als Dr. Lisa Park, Peter Kelamis als Adam Brody, Mark Burgess als Jeremy Franklin, Peter Kelamis als Adam Brody, Patrick Gilmore als Dr. Volker

Spoilerwarnung: Die nachfolgende kurze Inhaltsangabe sowie das Review beinhalten leichte Spoiler, und nehmen bestimmte Punkte der Handlung vorweg. Große Spoiler wurden von uns hingegen markiert. Solltet ihr euch also einfach nur ein Bild von der Episode machen wollen und es euch nicht stören, ein bisschen etwas über ihre Handlung zu erfahren, könnt ihr gefahrlos weiterlesen. Achtet nur darauf, allfällig ausgewiesene Spoiler zu vermeiden!

Kurzinhalt: Das Lebenserhaltungssystem ist zwar nun (vorerst) repariert, doch wartet auf die unfreiwilligen Besucher der "Destiny" schon bald das nächste Problem: Die Energiereserven sind nahezu erschöpft. Verbissen arbeitet Dr. Rush daran, die Ursache festzustellen und das Problem zu beheben. Hilfe lehnt er dabei ab, da er der Einzige an Bord sei, der ausreichend mit der Sprache und den Systemen der Antiker vertraut ist. Doch je länger er sich erfolglos mit dem Energieproblem beschäftigt, desto ungehalten und geradezu irrational verhält er sich. Als schließlich sowohl der FTL-Antrieb als auch die Beleuchtung an Bord versagen, bricht er endgültig zusammen. Nun hat der Rest der Crew keine andere Wahl als auf sich allein gestellt zu versuchen, das Problem in den Griff zu bekommen – doch ihre Optionen scheinen sehr begrenzt zu sein. Währenddessen benutzt Colonel Young erneut einen Antiker-Kommunikationsstein, um das Pentagon über die Situation an Bord der Destiny zu unterrichten. Danach besucht er seine Frau, um sich mit ihr zu versöhnen – offenbar im Hinblick darauf, dass er sie vielleicht nie wieder sehen wird. Nachdem er wieder auf die Destiny zurückkehrt, gibt es immerhin einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die Destiny steuert auf einen Gasriesen zu, um mittels eines "Slingshot"-Manövers Geschwindigkeit aufzunehmen und die drei Planeten eines nahegelegenen Sonnensystems anzusteuern. Man hofft, auf zumindest einem davon Bedingungen vorzufinden, die das Überleben der Besatzung gewährleisten würden.

Christian Siegel


Review von Christian Siegel: ImageAuch wenn ich es grundsätzlich begrüße, dass man den recht originellen Kurs der Serie (noch) beibehält, so hat mich "Darkness" doch nicht mehr ganz so sehr überzeugt wie die Episoden zuvor. Ich sehe zwar immer noch viel Potential in diesem Konzept, und hoffe, dass man es möglichst lange aufrecht erhält, aber wenn man schon diese Richtung einschlägt, braucht man ganz einfach mehr Dramatik und zwischenmenschliche Konflikte an Bord. Stattdessen erscheint "Darkness" in erster Linie wie ein Lückenfüller, der zwar einige Entwicklungen vorbereitet, wo jedoch nichts wesentliches oder wichtiges passiert, dass man nicht genau so gut im Teaser der nächsten Episode hätte unterbringen können. So bereitete z.B. die Szene mit Eli und den Crewmitgliedern, die ihn quasi auf ihre Seite ziehen wollen, zwar vermutlich eine baldige Meuterei vor, aber für sich genommen war diese Szene nur bedingt interessant. Auch die Handlung auf der Erde konnte mit jener aus der vorangegangenen Episode meines Erachtens nicht mithalten. Zwar fand ich es gut, dass Colonel Young trotz der Möglichkeit, vielleicht nie wieder zur Erde zurückkehren zu können, eine Aussöhnung mit seiner Frau verwehrt bleibt, aber im Vergleich zu Chloe's Szenen aus "Air – Teil 3" hat mich diese Entwicklung doch eher kalt gelassen.

Generell fehlte es mir dann doch etwas an Spannung, Handlung und Dramatik. Es tut sich einfach nicht viel in dieser Episode. Was für sich allein genommen noch kein Beinbruch sein muss, aber ein solcher Mangel an Handlung muss halt immer durch andere Aspekte ausgeglichen werden. Dies war bei "Darkness" meines Erachtens nicht der Fall. Ja sogar der auflockernde Humor fristete hier nur noch ein Schattendasein in Form eines vorpubertären "Eis am Stiel"-Gags, der besser in "Enterprise" als in "Stargate Universe" gepasst hätte, und andererseits durch eine billige und nichtmal halb so gelungene Kopie des "Planet der Affen"-Gags aus der letzten Folge. Nichtsdestotrotz war "Darkness" aber kein Reinfall, und hatte einige gute Szenen und positive Elemente zu bieten. Mir gefiel, wie sich Eli und Chloe näher kamen (auch wenn ich immer noch davon überzeugt bin, dass letztendlich der Mann in der Uniform das Rennen machen wird) und dass sich Dr. Rush hier einmal völlig irrational aufführen durfte. Gerade er, der den Leuten diesen Schlamassel ja überhaupt erst eingebrockt hat, und der wohl die einzige Chance auf die Rückkehr zur Erde ist, verliert die Nerven. Anfangs war es mir zwar zugegebenermaßen schon fast etwas zu übertrieben dargestellt, aber dank der Erklärung rund um den Koffein- und Schlafentzug wurde dieser Mangel wieder ausgemerzt. Denn unter diesen Umständen erscheint mir sein Verhalten durchaus plausibel.

ImageAuch die kurzen Kameraaufzeichnungen der einzelnen Crewmitglieder fand ich eine gute Idee. Angesichts der Fülle an Figuren und der Tatsache, dass man nicht jedem von ihnen eine wichtige Rolle in einer der kommenden Folgen geben kann, war dies ein kluger Schachzug, um sie uns zumindest rudimentär vorzustellen, und den unbekannten Gesichtern im Hintergrund wenigstens einen Hauch von Persönlichkeit zu verleihen. Das Highlight der Episode war für mich aber der Flug durch den Gasriesen. Weniger, dass diese Szene so überaus spektakulär gewesen wäre (denn mittlerweile hat man in SF-Serien und insbesondere Filmen natürlich schon deutlich beeindruckenderes gesehen), aber die Reaktionen der Crewmitglieder haben für mich genau diesen "Sense of Wonder" heraufbeschworen, den man in der modernen Science Fiction oftmals schmerzlich vermisst. Und auch wenn ich den Cliffhanger für sich genommen nicht allzu gelungen fand – es ist einfach sonnenklar, dass die Destiny in der nächsten Episode nicht zerstört wird – so bin ich mir doch ziemlich sicher, dass mit der größeren Gefahr auch Spannung und Dramatik wieder zunehmen werden, und uns mit "Light" wieder eine deutlich bessere Episode erwartet.

Fazit: Nach dem sehr gelungenen Einstieg hat man mit "Darkness" das Tempo doch recht drastisch reduziert. Etwas, dass ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehe. Einerseits bedeutet jede langsam erzählte Episode, dass sich auch die unweigerliche Richtungsänderung in konventionellere Bahnen (sprich: einen übermächtigen Feind, den es zu bekämpfen gilt) länger hinauszögert. Andererseits hat es "Darkness" aber selbst für meinen Geschmack schon etwas zu sehr an Spannung und Dramatik vermissen lassen. Die letzte Szene verspricht aber im wahrsten Sinne des Wortes strahlende Aussichten für die kommende Episode "Light", und lässt mich hoffen, dass dieser kleine qualitative Einbruch nur von kurzer Dauer war.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel


Review von Robert Lissack: Image„Darkness (Part 1)“ fällt gegenüber dem vorangegangenen „Air“-Dreiteiler schon merklich ab. Es fehlt an Witz, der Dramatik und dem tollen Begleitsoundtrack. Hier wurde diesmal alles etwas zurück gefahren. Speziell an Actionsequenzen herrscht ein Mangel, und auch die Spannung ist weniger mitreißend als in „Air“. Von einer schlechten Folge zu sprechen, wäre jedoch unangebracht. Der Ausraster von Dr. Rush macht die grenzwertige Situation hin zum Wahnsinn sehr gut deutlich, in welcher sich die „Crew“ befindet. Die Ausweglosigkeit wird auch fühlbar, als einige Crewmitglieder Eli quasi als Geisel nehmen, weil sie annehmen, er wüsste mehr als sie alle selbst. Oder die kleinen Filmschnippsel, in welchen Eli einige Crewmitglieder in die fliegende Kamera über ihre Gefühle und Gedanken sprechen lässt; das hat schon etwas Endzeitartiges und Beklemmendes. Es trägt ganz wesentlich zur düsteren Atmosphäre der Episode bei, welche ansonsten eher weniger mit Handlung angereichert ist. Man erfährt einige Details zu ausgewählten Expeditionsteilnehmern, doch tiefgreifende Charaktermomente sucht der Zuschauer vergebens. Die Spannung ist dennoch stets fühlbar und begleitet den Zuschauer bis zum viel zu früh einsetzenden Schluss – Fortsetzung folgt.

Die Folge erreicht auf diese weise solide 3 Punkte.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Robert Lissack

(Bilder © MGM/SyFy)


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