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Die Luzianer-Allianz
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Originaltitel: Subversion
Episodennummer: 1x17
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 21.05.2010
Erstausstrahlung D: 03.07.2010 (Free-TV, RTL II)
Drehbuch: Paul Mullie & Joseph Mallozzi
Regie: Alex Chapple
Hauptdarsteller: Robert Carlyle als Dr. Nicholas Rush, Justin Louis als Colonel Everett Young, David Blue als Eli Wallace, Brian J. Smith als Lt. Matthew Scott, Elyse Levesque als Chloe Armstrong, Jamil Walker Smith als Sgt. Ronald Greer, Alaina Kalanj als Tamara Johansen, Ming-Na als Camille Wray
Gastdarsteller: Richard Dean Anderson als General Jack O'Neill, Lou Diamond Phillips als Col. Telford, Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson, Haig Sutherland als Sgt. Hunter Riley, Peter Kelamis als Adam Brody, Rhona Mitra als Kiva

Spoilerwarnung: Das nachfolgende Review beinhaltet Spoiler und nimmt somit wesentliche Punkte der Handlung vorweg. Falls ihr die Episode noch nicht gesehen habt, solltet ihr das Review überspringen, und nur das Fazit lesen!

Kurzinhalt: ImageWährend er schläft hat Dr. Rush einen seltsamen Traum bzw. eine Vision: Er sieht, wie Colonel Telford sich mit Vertretern der Luzianer-Allianz trifft. Da zuvor schon Lt. Scott nach der Verwendung der Antiker-Kommunikationssteine etwas ähnliches erlebt hat, hält es Col. Young für möglich, dass es sich dabei um zufällig übertragene Erinnerungsmuster handelt. Dies würde aber auch bedeuten, dass es sich bei Col. Telford um einen Verräter handelt. Um diesbezüglich Gewissheit zu erlangen, tauscht der Colonel ungeplant und ohne sein Wissen auch bei der nächsten Übertragung den Körper mit Dr. Rush. Auch Col. Young benutzt die Kommunikationssteine kurz darauf und setzt Colonel O’Neill über die Situation in Kenntnis. Dieser beauftragt Daniel Jackson, ein Auge auf Dr. Rush zu werfen – der wiederum versucht, mit der Luzianer-Allianz in Kontakt zu treten und mehr über die seltsame Verbindung zu Col. Telford in Erfahrung zu bringen. Auf der Destiny versucht währenddessen Col. Young, Telford zur Rede zu stellen, doch dieser weist alle Vorwürfe von sich. Und auch auf der Erde verläuft die Aktion nicht nach Plan: Als Dr. Rush sich mit Vertretern der Luzianer Allianz trifft, wird er von diesen gefangen genommen…

Review: Ich komme mir so dumm vor. Ich meine, wie lange bin ich jetzt schon Stargate-Fan? 13 Jahre? Man sollte meinen, in dieser langen Zeit hätte ich eigentlich auch mal eine der grundlegenden Regeln der Serie(n) begriffen: Vor dem Staffelfinale gibt’s noch mal einen kleinen Durchhänger; Füll-Episoden, mit verhältnismäßig wenig Aufwand produziert, die auch meist recht banale und wenig aufregende Geschichten erzählen (um die Erwartungshaltung vor dem Finale zu dämpfen? Oder einfach, weil die besseren Drehbuchautoren mit dem Grande Finale beschäftigt sind?), und die daher zumeist kaum überzeugen können. Wie konnte ich das also nur vergessen? Zu meiner Verteidigung könnte man maximal noch vorbringen, dass mich die Macher von Stargate Universe derart davon überzeugt haben, eine neue Richtung für das Franchise einzuschlagen – was bisher ja auch zweifelsohne der Fall ist – dass ich davon ausgegangen bin, sie würden auch mit dieser eisernen Regel brechen. Aber das war wohl ein Irrtum. Denn: Mit "Die Luzianer-Allianz" zeigt sich, dass der qualitative Abfall, der in den letzten beiden Episoden festzustellen war, einfach nur auf diesen typischen Durchhänger gegen Ende jeder Staffel zurückzuführen war. So gesehen muss man den Machern ja eigentlich noch dankbar sein und sie dafür loben, dass sie uns zumindest keine Clip-Folge präsentiert haben! *schauder* Mit "Die Luzianer-Allianz" ist man jedenfalls wieder auf Spur und präsentiert eine der bisher besten Folgen der Serie.

ImageNach den letzten beiden, sehr ereignis- und belanglosen Episoden tut sich bei "Die Luzianer-Allianz" endlich wieder etwas. Die aus dem Pilotfilm offene Frage, woher die Allianz vom Planeten und dem dort vorhandenen Stargate wusste, wird nun wieder aufgegriffen und auch beantwortet. Hatte ich damals noch Dr. Rush als Verräter in Verdacht, stellt sich nun Colonel Telford als der Übeltäter heraus. Ein wenig schade finde ich das insofern, als dass die Figur den meisten wohl ohnehin nicht mehr allzu sympathisch war, weshalb seine Offenbarung als Spion nicht unbedingt groß schockierte. Dafür konnte mir seine Motivation recht gut gefallen, da ich diese sogar nachvollziehen konnte und auch recht originell fand. Sicherlich um einiges einfallsreicher, als wenn es ihm nur um Geld gegangen wäre, oder gar darum, DIE WELT ZU EROBERN!!! Die Verhörszenen waren zudem sowohl von Justin Louis als auch insbesondere von Lou Diamond Philips wirklich sehr gut und überzeugend gespielt. Und am Ende konnte "Die Luzianer-Allianz" auch noch mit einem recht netten – wenn auch im Ausgang etwas vorhersehbaren – Cliffhanger aufwarten.

Auch die zahlreichen Gaststars werten die Episode deutlich auf. In erster Linie natürlich Richard Dean Anderson, dem man diesmal einen (für seine Verhältnisse) relativ langen, umfangreichen und auch wichtigen Auftritt spendiert hat. So darf er sogar mit einem Crewmitglied der Destiny den Körper tauschen und sich selbst für ein paar Minuten auf das Schiff begeben! In diesen Szenen versprüht Anderson genau jenen Witz und Charme, den der Cast von SGU leider vermissen lässt. Jedenfalls sorgt er, wie sich das für den O’Neill mit zwei "L" gehört, auch diesmal wieder für einiges an auflockernden Humor, dank seiner Mimik, Gestik und den amüsanten Kommentaren, die man ihn auf seinen mittlerweile doch etwas umfangreicheren Leib geschrieben hat. Doch nicht nur mit O’Neill gibt es ein Wiedersehen, auch Michael Shanks darf erneut in seine bekannt-beliebte Rolle als Daniel Jackson schlüpfen. Im Vergleich zu "Der genetische Code" fand ich seinen Auftritt diesmal um einiges logischer, und längst nicht so verkrampft und konstruiert. Im Vergleich zu O’Neill bekommt er aber doch etwas wenig zu tun, und kann sich daher kaum in Szene setzen. Mit Rhona Mitra gibt es dann noch einen mehr oder weniger prominenten Neuzugang. Eine Schauspielerin, deren Werdegang ich nun schon seit längerem verfolge, und die zwar nicht zu den talentiertesten und besten ihrer Zunft gehören mag, dafür jedoch über eine tolle Ausstrahlung und Bildschirmpräsenz verfügt – wie sie meines Erachtens auch hier wieder unter Beweis gestellt hat.

ImageAuch der Sountrack ist mir bei "Die Luzianer-Allianz" wieder einmal positiv aufgefallen, wobei dieser in einigen Szenen (wie der Verfolgung von Dr. Rush) für Stargate durchaus ungewöhnlich war. Etwas irritiert war ich davon, dass alle Szenen außerhalb der Destiny recht hell waren; vor allem bei den Gesprächen im Pentagon wirkten z.B. die schwarzen Uniformen eher grau, und das Bild durch die Helligkeit auch etwas Ausgewaschen, was die Farben betrifft. Wenn die Szenen auf der Destiny nicht wiederum gut ausgesehen hätten, wäre ich fast versucht gewesen zur Helligkeitseinstellung auf meinem Fernseher zu greifen. Zwar bin ich mir noch nicht 100%ig sicher, ob dies eventuell auf einen technischen Effekte bei Hulu zurückzuführen war, aber wenn es von den Machern wirklich so beabsichtigt war (was sich heute bei der RTL II-Ausstrahlung zeigen wird), dann fand ich diesen künstlerischen Kniff doch etwas zu extrem eingesetzt; es hat mich teilweise schon ein wenig aus der Handlung gerissen. Gut gefiel mir hingegen, dass man uns hier endlich wieder mal mit einem dämlichen Lied veschont hat.

Neben der schwankenden Helligkeit gab es auch noch ein paar andere kleinere Punkte, die mir negativ aufgefallen sind. So war aufgrund der Ereignisse rund um Dr. Rush ziemlich schnell klar, dass Telford tatsächlich ein Verräter ist, was der Handlung auf der Destiny etwas an Spannung geraubt hat. Der Plan mit dem Körpertausch erscheint mir zudem angesichts der Tatsache, dass die Verbindung jedes Mal wenn die Destiny aus dem Hyperraum springt kurz abbricht, etwas riskant. Und so gut es mir grundsätzlich auch gefällt, dass Dr. Rush der Folter nicht lange widerstehen konnte (was wieder in jenes positive Schema fällt, dass es sich hier nun mal um Menschen, und keine strahlenden, unfehlbaren Helden handelt, die jeder Gefahr trotzen, allem widerstehen können und jeder Herausforderung gewachsen sind) frage ich mich doch ob es notwendig war, seine wahre Identität preis zu geben (und der Allianz damit eine der wertvollsten Ressourcen der Destiny in die Hände zu spielen). Hätte er nicht behaupten können, er sei Camille? Mit ihr hätten sie vergleichsweise wenig anfangen können. Last but not least: Warum sich Col. Telford, nachdem er die Vorwürfe in den 30 Minuten zuvor laufend zurückgewiesen hat, als Jack O’Neill vor ihm stand plötzlich gemüßigt sah, alles zuzugeben, war mir irgendwie unverständlich. Das ging mir dann doch etwas zu plötzlich. Dies sind jedoch allesamt nur marginale Kritikpunkte, die den Unterhaltungswert der Folge zu keiner Zeit wesentlich beeinträchtigen konnten…

Fazit: ImageNa also, es geht doch! Nach den letzten beiden, recht enttäuschenden Episoden war ich von "Die Luzianer-Allianz" richtiggehend begeistert. Die Handlung war spannend und mit einigen interessanten Wendungen und Offenbarung gespickt. Zudem bot die Episode einiges an Dramatik sowie an jenen Spannungen zwischen den Figuren, die ich zuletzt etwas vermisst hatte. Auch über die Gastauftritte habe ich mich gefreut; allen voran natürlich über jenen von Richard Dean Anderson, der mit seiner charmanten Bildschirmpräsenz wieder einmal jede Szene in der er zu sehen war dominiert und die Episode allein durch seine Anwesenheit ordentlich aufgewertet hat. Auch Lou Diamond Philips lieferte wieder einmal eine überzeugende Performance ab, und mit Rhona Mitra darf sich eine Schauspielerin, die ich immer wieder gerne sehe, dem Cast der Serie anschließen. Der Cliffhanger war dann durchaus spannend, und wenn es in dieser Tonart weitergeht, steht uns mit "Feindlicher Übergriff" ein tolles Staffelfinale ins Haus!

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Christian Siegel



(Bilder © MGM/SyFy)


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