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Verschollen Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Dienstag, 25 August 2020
 
Als Teyla und Dr. Keller aufbrechen, um die Athosianer zu besuchen, finden sie die Siedlung verlassen vor. Kurz darauf treten ein paar Krieger der gefürchteten Bola Kai aus dem Wald hervor. Teyla und Jennifer treten die Flucht an…
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Missing
Episodennummer: 4x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 09. November 2007
Erstausstrahlung D: 25. Februar 2009
Drehbuch: Carl Binder
Regie: Andy Mikita
Hauptdarsteller: Joe Flanigan als Major John Sheppard, Amanda Tapping als Colonel Samantha Carter, Rachel Luttrell als Teyla Emmagan, Jason Momoa als Ronon Dex, David Hewlett als Dr. Rodney McKay.
Gastdarsteller: Jewel Staite als Dr. Jennifer Keller, Johann Helf als Nabel Golan, Danny Trejo als Omal, Glenn Ennis als Bola Kai warrior u.a.

Kurzinhalt: Teyla Emmagan und Dr. Jennifer Keller treten durchs Stargate, um den Athosianern einen Besuch abzustatten. Dr. Keller will sich um deren medizinische Bedürfnisse kümmern, während sich Teyla auf eine Verabredung mit Kanaan, ihrem Geliebten, freut. Doch als sie die Siedlung erreichen, finden sie diese verlassen vor. Was ist passiert? Die beiden haben kaum Gelegenheit, in den Überresten der Siedlung nach Hinweisen zu suchen, da treten ein paar Krieger der gefürchteten Bola Kai aus dem Wald hervor. Könnten diese vielleicht für das Verschwinden der Athosianer verantwortlich sein? Wo sind dann aber die Leichen? Oder gelang es ihnen irgendwie, durch das Stargate zu fliehen? Doch bevor Teyla und Jennifer daran arbeiten können, diese offenen Fragen aufzuklären, müssen sie sich erstmal in Sicherheit bringen. Allerdings ist Dr. Keller nicht die beste Begleitung, wenn es um Überleben in der Wildnis geht – geschweige denn, wenn man dabei auch noch von brutalen Kriegern verfolgt wird. Recht bald verstaut sie sich den Knöcheln, was das Weiterkommen zusätzlich erschwert. Dennoch gelingt es ihnen vorerst – nicht zuletzt dank Teylas Fähigkeiten als Kämpferin – den Bola Kai zu entkommen. Dann jedoch finden sie einen schwer verletzten Überlebenden – und Dr. Keller besteht darauf, ihm zu helfen…

Denkwürdige Zitate: "You're a doctor, a healer, not a killer."
"You're right. I am a healer. But first I need something to heal."
(Gegen Dr. Kellers Logik kann man schwer was einwenden.)


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) MGM/Showtime Ich bin jemand, der üblicherweise recht genau auf die Gaststar-Credits achtet, insofern freute ich mich darüber, als der Name Danny Trejo eingeblendet wurde – hat sich dieser doch spätestens in den 0er-Jahren zu einem kleinen Kultstar gemausert. Leider aber scheint man wenig Geld für seinen Auftritt gehabt zu haben; es wirkte auf mich so, als konnte man ihn sich gerade mal für einen Tag leisten (wenn überhaupt); dementsprechend überschaubar ist die Anzahl an Szenen, in denen er zu sehen ist. Wenn man seinen Namen nicht im Vorspann gesehen hat, ist einem das wohl egal, dann freut man sich einfach darüber, wenn er auf einmal vor Teyla und Jennifer steht. Wenn man jedoch so wie ich seinen Credit bemerkt, wartet man irgendwie ständig darauf, dass er auftaucht – und ist das rückblickend doch ein wenig enttäuscht. Übrigens nicht nur, weil seine Rolle so klein ist, sondern auch, weil sie so bedeutungslos ist. Da hätte man nun wirklich jeden x-beliebigen Schauspieler genauso gut nehmen können (vorausgesetzt, es bleibt bei diesem einen Auftritt, und wir sehen Omal nie wieder).

Das ist jedoch nicht der einzige Grund, warum ich von "Verschollen" – wie auch unmittelbar davor von "Tabula Rasa" – wieder nicht übermäßig begeistert war. Und dabei fand ich die Grundidee, die zuletzt doch etwas zu kurz gekommene Teyla mit dem relativen Neuzugang Jennifer gemeinsam auf Mission zu schicken, damit erstere mal wieder mehr zur Geltung kommt, und wir letztere wieder etwas besser kennenlernen, eigentlich sehr gut. Was man dann aber in weiterer Folge daraus macht, war es leider weniger. So richtig zusammen fiel die Episode für mich, sobald man Nabel findet. Bis dahin war die Folge zwar kein Reißer, aber soweit ganz ok, und bot sowohl ein paar nette Momente (wie die Hängebrücke) als auch Landschaftsaufnahmen (der Vorsprung, unter dem sich die beiden verstecken; wenn man sich auch fragt, wie es Dr. Keller mit ihrem verstauchten Knöchel so schnell dorthin geschafft haben soll). Aber sobald Nabel den Mund aufmacht, war einfach klar, dass er lügt. Tatsächlich hatte ich in dem Moment, wo der da verletzt daliegt, den gleichen Gedanken wie vor mittlerweile rund drei Jahren H.C. Strache auf Ibiza: "Falle. Des is a Falle." Das ganze Setup war einfach dermaßen verdächtig. Zugegeben dachte ich zwar eher, dass dieser von den Bola Kai als Köder ausgelegt wurde, aber die Details sind letztendlich ja egal. So oder so war das von Anfang an verdächtig, weshalb man sich schon fragt, warum die sich ansonsten in der Folge sehr misstrauisch zeigende Teyla oder auch die später ihre tolle Menschenkenntnis rühmende Jennifer (da musste ich echt laut lachen) nicht auf den gleichen Gedanken kommen. Zumal ich seine Geschichte darüber, dass die Athosianer von den Wraith geerntet wurden, zu keinem Zeitpunkt glaubwürdig fand. Aber, gut, ok, hätte ich ihnen vielleicht noch nachgesehen. Nicht aber, dass sie nachdem sie Omals Version der Geschichte gehört haben und Nabel auf einmal scheinbar unverletzt vor ihnen stand ihm nochmal auf den Leib gehen. Davon, wie zur Hölle es ihm bitte gelungen sein soll, mit seinem angeschossenen Fuß binnen weniger Sekunden zu verschwinden, ganz zu schweigen (ist er etwa Batman? Mag eine gewagte Theorie sein, aber ich weise nur darauf hin, dass Batman und Nabel Golan noch nie zugleich am selben Ort gesichtet wurden! Zufall?!). Vor allem aber ließ die Tatsache, dass es ihm gelang, Teyla und Jennifer – und eigentlich auch das Atlantis-Rettungsteam – wie Vollidioten aussehen. Und der abschließende Cliffhanger rund um Teylas Diagnose war so billig wie ineffektiv.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Die erste Hälfte von "Verschollen" ist ja eigentlich noch ganz ok. Das Rätsel rund um die verschwundenen Athosianer sorgt ebenso für Spannung, wie die Verfolgung der ruchlosen Bola Kai. Zudem konnte die Interaktion zwischen Teyla und Jennifer gut gefallen, gab es einzelne nett gewählte Locations (wie den Vorsprung), sowie mit der Hängebrücke einen netten – und auch gut inszenierten – frühen Höhepunkt. Leider aber fiel die Episode, sobald sie auf Nabel treffen, rasch in sich zusammen. Ich fand sein Auftauchen an dieser Stelle von Anfang an verdächtig, und glaubte ihm dementsprechend im Hinblick auf das Schicksal der Athosianer keine Sekunde lang. Noch schwerer wiegt aber, dass sie selbst nachdem er als Lügner entlarvt wurde ihm immer noch vertrauensvoll in die Arme laufen, und ihn dann am Ende sogar – mit Schusswunde im Bein! – entkommen lassen. Wie blöd kann man bitte sein? Und genau das war für mich dann eben – zusammen mit dem billigen, ineffektiven Cliffhanger – dann auch die Krux an "Verschollen"; denn damit, wie dämlich sich Teyla und Jennifer sobald sie Nabel gefunden hatten anstellen mussten, damit sich die Handlung wie von Drehbuchautor Carl Binder gewünscht entwickeln konnte, hat man weder den beiden Figuren noch dem Zuschauer einen Gefallen getan.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)







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