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Nach eigenen Regeln Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Warner Bros.

Originaltitel: The Rules of the Game
Episodennummer: 1x07
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 21. Juli 1999
Erstausstrahlung D: 31. März 2000
Drehbuch: J. Michael Straczynski
Regie: Jesus Treviño
Hauptdarsteller: Gary Cole als Captain Matthew Gideon, Tracy Scoggins als Captain Elizabeth Lochley, Daniel Dae Kim als Lieutenant John Matheson, David Allen Brooks als Max Eilerson, Peter Woodward als Galen, Marjean Holden als Dr. Sarah Chambers, Carrie Dobro als Dureena Nafeel.
Gastdarsteller: Tim Choate als Polix, Joel Swetow als Ris, Timothy Landfield als Lorkan #3, Sal Landi als Rolf Muller, Jamie Rose als Cynthia Allen, Jonathan Chapman als Brakiri Ambassador, Carl Reggiardo als Drazi Vendor, Kathe Weeks als Diane u.a.


Kurzinhalt: Kurz nach der Konferenz auf dem Mars, wo es zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Captain Lochley und Captain Gideon kam, stattet die Excalibur Babylon 5 einen Besuch ab. Dort trifft sich Gideon mit Vertretern der Lorkaner, um über einen Besuch von Lorka VII zu verhandeln. Diese sind jedoch ein überaus eingebildetes Volk, die sich selbst als rein und alle anderen Zivilisationen als verdorben erachten, und deshalb auch nicht wollen, dass Besucher von anderen Welten ihre Planeten besuchen und so ihr eigenes Volk verunreinigen. Als die beiden Vertreter Gideon belauschen und so erfahren, dass dieser nicht gedenkt, sich einfach so abwimmeln zu lassen, sehen sie sich zum Schutze ihres Volkes zu drastischen Maßnahmen genötigt. Währenddessen kommen sich Gideon und Lochley immer näher. Und Max Eilerson hilft seiner Exfrau dabei, sich gegen den Gauner Rolf Muller, dem sie Geld schuldet, zur Wehr zu setzen…

Review: Episodenbild (c) Warner Bros. In "Nach eigenen Regeln" stattet die Ablegerserie zu "Babylon 5" der Raumstation ihren ersten – und einzigen – Besuch ab. Eben darin lag für mich dann auch die größte Stärke der Episode. "Crusade" ist ja soweit schön und gut, und die Excalibur und ihre Sets an sich ja auch ganz nett, aber Babylon 5 ist halt Babylon 5, und an diesen Ort, wo ich fünf Jahre hinweg die Geschichte verfolgt, Leute kommen und gehen, Imperien aufsteigen und Fallen, Kriege anfangen und enden und vor allem auch Figuren sich weiterentwickeln sah, wieder zurückzukehren, hatte einfach schon einen großen Reiz. Zumal dies zugleich das letzte Mal sein sollte, dass wir "Babylon 5" so wie wir es kennen wiedersahen (ich mag die "Vergessenen Legenden" ja grundsätzlich, aber was das betrifft, war der DVD-one-shot doch eine ziemliche Enttäuschung). Ich persönlich fand es jedenfalls ungemein schön, wieder die Korridore der Station zu sehen, und wohl bekannte Orte zu besuchen, als auch ein paar bislang unbekannte Ecken kennenzulernen.

Was für mich ebenfalls wieder sehr gut funktionierte, war die Interaktion zwischen Gideon und Lochley. Die beiden harmonieren sehr gut miteinander, und ich hatte kein Problem, ihnen die gegenseitige Anziehung – und damit auch ihre kurze Affäre – abzukaufen (wobei ich nach wie vor nicht weiß, ob ich die Szene mit dem Schiff, dass ins Dock fliegt, als clevere Variante der typischen "Zug fährt in den Tunnel"-shots anerkennen oder doch eher billig finden soll). Generell bleibt es dabei, das mich mit Lochley bei "Crusade" – einer Ablegerserie mit nur mehr sporadischer Verbindung zu "Babylon 5" – wesentlich besser klar komme, als dies noch bei "Babylon 5" der Fall war. Und gerade auch die Szene, wo sie Gideon hereinlegt und sich herausstellt, dass sie die unteren Ebenen öfters mal in ihrer Freizeit besucht ("I'll have the usual"), war köstlich. Der Nebenplot rund um Max Eilerson, seine Ex-Frau und den Erpresser besticht wiederum mit der Lösung, die Max am Ende für das Problem findet. Er selbst mag kein Kämpfer sein, aber er weiß sich – sowohl, indem er schlagkräftige Leute anheuert, als auch dank seiner archäologischen Funde – zu helfen. Hier wurde uns eine neue, interessante Seite der Figuren offenbart. Der Hauptplot rund um die Lorkaner ist hingegen doch recht generisch, und absolut nichts Besonderes. Zumal das rund um die angeblich so reinen Lorkaner an frühere, ähnliche Thematiken und Geschichten bei "Babylon 5" erinnert ("Ein unheimlicher Fund", "Das Ende der Markab", "Ein sterbendes Volk"). Generell gelang es der Episode nicht wirklich, dem Zuschauer begreiflich zu machen, was an Lorka VII so wichtig ist. Einzig der Spruch des neuen Vertreters am Ende ("Interacting with a species as corrupt as yours will be the supreme test of our faith.") stach hier positiv hervor. Ansonsten fand ich das doch eher schwach. Dafür waren die – in ihrem Original-4:3-Format belassenen – Effekte aber durchaus wieder nett anzusehen; während mir Evan H. Chens Musik in früheren Episoden auch schon mal besser gefallen konnte. Was aber auch daran liegen mag, dass seine ungewöhnliche Komposition in der gewohnten Umgebung von Babylon 5 besonders hervorstach, bzw. ich Christopher Franke hier eben ganz besonders vermisste.

Fazit: Episodenbild (c) Warner Bros. An "Nach eigenen Regeln" gefiel mir in erster Linie die Rückkehr nach Babylon 5 – immerhin ist dies das erste (und einzige) Mal, dass wir die Station in der Ablegerserie besuchen. Ich fand es schön, noch einmal an diesen Ort zurückzukehren, und dabei auch gleich noch ein paar neue Ecken kennenzulernen, in die es uns bisher nicht verschlagen hat. Auch alles rund um Gideon und Lochley hat für mich wieder sehr gut funktioniert. Vor allem die Wette und deren Ausgang war sehr amüsant, aber auch ihre Romanze entwickelt sich für mich zwar rasch, aber dennoch natürlich und glaubwürdig. Und auch der Nebenplot rund um Max war ganz nett; dort gefiel mir vor allem, wie es diesem am Ende gelingt, den Gangster doch noch auf seine ganz eigene Art und Weise zu schlagen. Jedoch: Die Haupthandlung rund um die Verhandlungen mit den Lorkanern war leider kein Highlight. Es gelang der Episode nie, zu vermitteln, was genau an einem Besuch des Planeten so wichtig ist. Das mit der moralischen Erhabenheit kam bei "Babylon 5" bereits einige Male vor. Und bei den Angriffen auf Gideon und Lochley kam, da man ja ohnehin weiß, dass ihnen nichts passieren wird, keinerlei Spannung auf. Insgesamt war aber auch "Nach eigenen Regeln" wieder eine solide Episode.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1999 TNT)




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