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Der Pfad der Sorgen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: The Path of Sorrows
Episodennummer: 1x04
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 30. Juni 1999
Erstausstrahlung D: 31. März 2000
Drehbuch: J. Michael Straczynski
Regie: Mike Vejar
Hauptdarsteller: Gary Cole als Captain Matthew Gideon, Tracy Scoggins als Captain Elizabeth Lochley, Daniel Dae Kim als Lieutenant John Matheson, David Allen Brooks als Max Eilerson, Peter Woodward als Galen, Marjean Holden als Dr. Sarah Chambers, Carrie Dobro als Dureena Nafeel.
Gastdarsteller: Mark Blankfield als Jenson, Gary Graham als Bruder, Dawn Stern als Alison, Sophie Ward als Isabelle, Daniel Guzman als XO, Kevyn Major Howard als Officer, Matt O'Toole als First Man, Patrick St. Esprit als Captain Ross u.a.


Kurzinhalt: Die Crew der Crusade geht Gerüchten nach einem Ort der Heilung nach, der sich auf einem unbekannten Planeten befinden soll. Dort angekommen steht man lange Zeit vor einem verschlossenen Tor – ehe es Galen mit Hilfe einer Träne von Dureena gelingt, dieses zu öffnen. Dahinter verbirgt sich ein außerirdisches Wesen, das in einer Glaskugel haust. Gideon, der vom Alien zu erfahren hofft, wo er ein Heilmittel für die Drakh-Seuche finden kann, lässt dieses an Bord der Excalibur bringen. Als er es dort in der Krankenstation besucht, erlebt er einen Flashback zu jenem Moment aus seiner Vergangenheit, als er nachdem sein Schiff zerstört wurde allein im All treibend zurückgelassen wurde – ehe sich eines der unbekannten Schiffe, die gerade in den Hyperraum flogen, ein Erbarmen mit ihm hatte und ihn an Bord nahm. Wie sich herausstellt, handelte es sich dabei um das Schiff des Technomagiers Galen. Danach erinnert er sich an jene Pokerrunde, in der er die geheimnisvolle Apokalypse-Box gewann. Der Außerirdische meint, dass er seinen Schmerz fühlt und ihm vergibt, dennoch zieht Gideon enttäuscht von dannen. Kurz darauf sucht Matheson das Alien auf, und findet sich ein paar Jahre in der Vergangenheit wieder, als er eine gefangene wilde Telepathin verhörte. Und auch Galen wird vom Alien an ein tragisches Ereignis aus seiner Vergangenheit erinnert…

Review: Episodenbild (c) Netflix Das Alien in seiner Glaskugel – die Puppe ist gut designt und umgesetzt, allerdings musste ich hier zugleich stark an "Farscape" denken, da solche Puppen dort ja an der Tagesordnung, bei "Babylon 5" aber abseits von N'Grath jedoch kaum Verwendung fanden – ist ja grundsätzlich ganz interessant. Mit gefällt dabei vor allem, dass es kein "böses" Alien ist, sondern vielmehr Absolution anbietet, und denjenigen, die es besuchen, helfen will, ihren eigenen Schmerz und ihre Schuldgefühle zu überwinden. Das war zweifellos nett. Gleiches gilt für die Idee, dass die Kreatur nur telepathisch kommuniziert, und uns die entsprechenden Untertitel eingeblendet werden. Leider kann aber all dies auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Außerirdische letztendlich nur eine reine "plot device" darstellt, um in die Vergangenheit der Figuren vordringen und so ein paar wichtige, prägende Ereignisse aus ihrem Leben aufrollen und zeigen kann. Den Anfang macht dabei Gideon. Im zweiten Buch der Technomagier-Trilogie wird genauer erzählt, was mit der Cerberus geschah, hier sehen wir nur die Auswirkungen: Sie wird von einem fremden Schiff zerstört, als Gideon gerade auf einem Außenbordeinsatz war – und ist somit der einzige Überlebende. Daraufhin treibt er allein im All (was hier übrigens sehr gut dargestellt wurde); mit zunehmend zur Neige gehendem Sauerstoffvorrat scheint seine Lage aussichtslos zu sein. Bis just Galen zu seiner Rettung eilte und ihn an Bord nahm. Sprich, die beiden kennen sich schon länger, als Gideon weiß.

Die entsprechenden Flashbacks waren jedenfalls wirklich interessant, und boten mit der Verbindung zu Galen auch eine nette Offenbarung. Mit allem rund um die Apocalypse-Box konnte ich hingegen schon weniger anfangen. Schon klar, JMS hat hier bestimmt eine interessante spätere Offenbarung vorbereitet. Da die jedoch nicht kam und die Box somit für immer ein Mysterium bleiben sollte, finde ich die entsprechende Szene doch irgendwie frustrierend. Auch der Flashback von Matheson blieb hinter den Möglichkeiten zurück. Ursprünglich hätte Lyta Alexander jene Telepathin sein sollen, die er verhört, und die ihn schließlich dazu überredet, die Sleeper-Injektion auszulassen. In weiterer Folge hätte so dann das ultimative Schicksal von ihr – und Lennier – erzählt werden sollen. Leider stand Patricia Tallman für die Dreharbeiten aufgrund einer Terminkollision nicht zur Verfügung – und damit ging leider meines Erachtens auch ein wesentlicher Grund dafür, diese Geschichte zu erzählen, verloren. Zwar ist sie grundsätzlich trotzdem nett, vor allem auch aufgrund der sich daraus ergebenden Rolle, die Matheson bei der Zerstörung der Psi-Corps-Basis spielte. Aber durch die uns völlig unbekannte Telepathin fehlt diesen Szenen irgendwie das nötige emotionale und dramaturgische Gewicht. Bleibt noch die dritte Rückblende rund um Galen, die uns Isabelles Tod zeigt. Im Review zur letzten Folge "Der Quell der Ewigkeit" meinte ich ja, dass die Szene, wo Galen ihr ihren letzten Wunsch erfüllt wohl nach "Der Pfad der Sorgen" stärker gewirkt hätte. Allerdings muss ich zugeben, das gilt auch umgekehrt. Denn so haben wir in der Episode zuvor zum ersten Mal von ihr gehört, und hier sehen wir nun, wie Galen sie verloren hat. Ohne die vorherige Erwähnung in "Der Quell der Ewigkeit" hätte die Szene wohl nicht ganz so stark gewirkt. Die Musik von Evan H. Chen war in dieser Szene auch überraschend ok (auch wenn sie mit Christopher Franke wohl doch nochmal emotionaler geworden wäre, und für meinen Geschmack ruhig früher hätte einsetzen dürfen). Was mich jedoch enorm störte, ist der Moment am Ende, der andeuten soll, dass Isabelle Galen eine Nachricht aus dem Jenseits schickt. Solch mystischer Hokuspokus will zu JMS eigentlich gar nicht passen; vor allem aber muss man sich doch bitte schön die Frage stellen, warum Isabelle diese Nachricht erst (bzw. just) jetzt schicken sollte? Eben dies zog die Episode für mich leider doch nochmal ordentlich runter.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix Die Idee hinter "Der Pfad der Sorgen" fand ich ja eigentlich sehr nett. Und auch wenn es zweifellos konstruierter wirkende Wege gibt, um die Vorgeschichte der Figuren mittels Flashbacks aufzurollen, als dies hier mit dem geheimnisvollen (und sehr nett aussehenden und gut umgesetzten) Alien in der Glaskugel der Fall ist, so fand ich es schon schade, dass dieser letztendlich zu einem reinen Plotkonstrukt verkommt, um eben diesen Rückblenden den Weg zu ebnen. Immerhin sind diese dann aber soweit gelungen, und teilweise auch sehr aufschlussreich. Vor allem die erste von Gideon hatte es mir dabei angetan – wie er allein im All treibt, und schließlich von Galens Schiff gerettet wird. Die zweite rund um die Apocalypse-Box leidet halt darunter, dass hier Elemente vorgestellt werden, die in weiterer Folge aufgrund der Absetzung der Serie ins Nichts liefen – was die dadurch aufgeworfenen Fragen halt schon etwas frustrierend macht. Schade ist zudem, dass Patricia Tallman für die Dreharbeiten nicht zur Verfügung stand, und daher eine völlig unbekannte Telepathin an Lytas Stelle in Mathesons Rückblenden auftritt – wodurch nicht nur ein möglicher Bezug zu "Babylon 5" verloren ging, sondern mangels Bezugs zur besagten Telepathin auch die emotionale Wirkung etwas leidet. Der Flashback von Galen zu Isabelles Tod war dann dafür wieder durchaus gelungen und berührend – nur ihre vermeintliche Botschaft aus dem Jenseits hätte ich nun wirklich nicht gebraucht. Insgesamt macht "Der Pfad der Sorgen" aber einen guten Job dabei, uns die Figuren – über einprägsame, schmerzhafte Ereignisse aus ihrem Leben – näher vorzustellen.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1999 TNT)




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