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Der Quell der Ewigkeit Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: The Well of Forever
Episodennummer: 1x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 23. Juni 1999
Erstausstrahlung D: 10. März 2000
Drehbuch: Fiona Avery
Regie: Janet Greek
Hauptdarsteller: Gary Cole als Captain Matthew Gideon, Tracy Scoggins als Captain Elizabeth Lochley, Daniel Dae Kim als Lieutenant John Matheson, David Allen Brooks als Max Eilerson, Peter Woodward als Galen, Marjean Holden als Dr. Sarah Chambers, Carrie Dobro als Dureena Nafeel.
Gastdarsteller: Michael Beck als Mr. Jones, David Saunders als Navigator, Joe Wandell als Communications Officer u.a.


Kurzinhalt: Galen schlägt Captain Gideon vor, nach dem sagenumwobenen Quell der Ewigkeit zu suchen, der sich irgendwo im Hyperraum verstecken soll. Max Eilerson ist dagegen, hält er diesen doch für einen Mythos. Und selbst wenn es ihn gebe, bezweifelt er, dass es ihnen mit Hilfe von Galens neuen Koordinaten gelingen könnte, diesen zu finden. Daher hält er die Suche für Zeitverschwendung Dureena wiederum ist in erster Linie deshalb skeptisch, weil sie den Motiven des Technomagiers nicht traut. Trotz ihrer Einwände stimmt Gideon dem Plan Galens zu, und sie begeben sich auf eine Reise durch den Hyperraum. Als sie den Quell der Ewigkeit dann tatsächlich finden, stellt sich jedoch heraus, dass Dureena mit ihrem Verdacht Recht behalten soll. Währenddessen muss sich Lieutenant John Matheson der neuerdings für Telepathen vorgeschriebenen Kontrolluntersuchung unterziehen. Denn zwar brachte der Fall des Psi-Corps neue Freiheiten – wie die Aufnahme in die Erdstreitkräfte und dem Wegfall der Handschuhpflicht – mit sich, dafür müssen sich Telepathen nun jedoch regelmäßig einem Scan unterziehen, um zu überprüfen, ob sie sich an die Regeln gehalten und keine illegalen Gedankenscans durchgeführt haben…

Review: Episodenbild (c) Netflix Beginnen wir gleich mit dem Nebenhandlungsstrang rund um Matheson und die Untersuchung durch Mr. Jones. Zwischen "Der letzte Blick zurück" und "Crusade" liegen ja etwas mehr als vier Jahre, und bereits die Pilotfolge deutete – mit Lt. Matheson als erster Offizier in den Erdstreitkräften – an, dass sich in der Zwischenzeit was die Regeln für Telepathen betrifft durch den Telepathenkrieg und den damit einhergehenden Untergang des Psi-Corps (beides ist leider auch fast 20 Jahre später, abseits einzelner Details, nach wie vor ein Mysterium) einiges verändert hat. Hier bekommen wir nun einen Einblick, wie diese genau aussehen. Auf den ersten Blick klingt die neue Lösung ja auch wirklich optimal. Statt vor die Wahl gestellt zu werden, sich dem Psi-Corps anzuschließen, die Schläferdroge zu nehmen oder ins Gefängnis zu gehen, können Telepathen ihren Karriereweg mittlerweile frei wählen. Auch sind sie nicht mehr durch Handschuhe vom Rest der Menschheit abgegrenzt. Klingt also im ersten Moment so, als hätte man eine sehr gute Lösung gefunden. Doch "Der Quell der Ewigkeit" macht deutlich, dass auch die neue Regelung ihre Tücken hat. Denn was, wenn sich – so wie Mr. Jones – der Kontrolleur selbst nicht an die Regeln hält? Im Zentrum des Dilemmas steht somit die gute alte Frage: Wer überwacht die Wächter?

Im vorliegenden Fall gelingt es zwar, Mr. Jones zu erpressen und so die Gefahr für Matheson auszuschalten. Dennoch, ein bitterer Nachgeschmack bleibt, denn der nächste Telepath hat eben vielleicht nicht so viel Glück. Und so bleibt JMS trotz allen Fortschritts seiner Linie treu, keine utopische Zukunftsvision zu zeigen, wo die Menschheit all ihre Probleme überwunden hat. All dies fand ich wirklich sehr interessant und faszinierend. Leider fiel die Haupthandlung rund um die Suche nach dem Quell der Ewigkeit hier ab. Zwar ist dieser von der Grundidee her (und der Offenbarung, worum es sich dabei handelt) grundsätzlich sehr schön, war gut designt, und auch halbwegs ok getrickst. Und mir gefällt vor allem auch, dass Galen hier zwar einerseits eine verborgene und egoistische Motivation offenbart, jedoch keine böswilligen Absichten verfolgte. Vielmehr ging es darum, sein Versprechen an Isabelle einzulösen (im Übrigen ist das so ein Punkt, wo sich die suboptimale Reihenfolge der Episoden bemerkbar macht; weil "Der Pfad der Sorgen" vorher zu zeigen hätte dem Ende mehr Gewicht gegeben, da dann auch wir Isabelle zumindest von den kurzen Flashbacks kennen und Galens tiefempfundene Gefühle für sie zumindest ansatzweise nachvollziehen könnten). Eben dies gefiel mir grundsätzlich sehr gut. Wie auch, dass Matheson einen deutlich finsteren Plan verfolgt, und dieser vereitelt wird. Aber der Weg dorthin war leider wenig packend. Evan H. Chens Musik für die Serie mag zudem zwar weitaus besser sein als für "Waffenbrüder" – aber gerade auch dem Moment, wenn die Excalibur den Quell der Ewigkeit findet, wird er leider überhaupt nicht gerecht. Da fragte ich mich unweigerlich – und bedauernd – was Christopher Franke da wohl herausgeholt hätte (immerhin war die zärtliche Musik, wenn sich Galen an Isabelle zurückerinnert, ganz nett). Vor allem aber die Begegnung mit den Hyperraumquallen stach für mich negativ hervor. Einerseits, weil man sich hier tricktechnisch doch wieder zu viel vorgenommen hat. Vor allem aber aufgrund des Fremdschäm-Moments, wo die Qualle versucht, sich mit der Excalibur zu paaren. Auch wenn das Drehbuch zu "Der Quell der Ewigkeit" ja eigentlich von Fiona Avery stammt, würde ich viel darauf verwetten, dass dieser Moment auf JMS' Konto geht – und ich kann ihn mir richtig dabei vorstellen, wie er vor der Tastatur sitzt, mit den (zugegebenermaßen entbehrlichen) ständigen Wünschen von TNT nach mehr Sex und Gewalt im Kopf, und daraufhin diese "Sexszene" ersinnt und sich ins Fäustchen lacht. Jedenfalls hoffe ich, dass ihm dies ein bisschen Genugtuung bereitet hat – weil so hatte zumindest einer was von diesem doch ziemlich peinlichen und misslungenen Moment.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix "Der Quell der Ewigkeit" bietet einzelne starke Szenen – die sich jedoch für mich nur bedingt zu einem überzeugenden Gesamtprodukt zusammenfügen wollten. Unter anderem aufgrund der Effekte, wo man sich teilweise überhoben hat, der Musik, dem peinlichen Moment rund um die paarungswilligen Hyperraumquallen, sowie dem irgendwie auch ziemlich misslungenem Pacing, bleibt "Der Quell der Ewigkeit" weit hinter dem vorhandenen Potential zurück. Immerhin, einzelne Elemente konnten mir dann doch sehr gut gefallen. Wie z.B. die spannenden und aufschlussreichen Erkenntnisse rund um die neuen Regeln für Telepathen (die zwar zweifellos eine Verbesserung darstellen, jedoch eben, wie sich hier zeigt, auch nicht perfekt sind), die Offenbarung darüber, was genau es mit dem Quell der Ewigkeit auf sich hat, sowie insbesondere auch Galens sehr persönliche Motive dafür, diesen finden zu wollen (wobei seine Erinnerungen an Isabelle aus meiner Sicht nach "Der Pfad der Sorgen" besser funktioniert hätten). Da die einzelnen Elemente jedoch irgendwie kein stimmiges Ganzes ergeben wollen, ist "Der Quell der Ewigkeit" letztendlich leider weniger, statt mehr, als die Summe seiner Teile.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1999 TNT)




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