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Koylas Ende Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Irresponsible
Episodennummer: 3x13
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 20. April 2007
Erstausstrahlung D: 02. Januar 2008
Drehbuch: Carl Binder & Brad Wright
Regie: Will Waring
Hauptdarsteller: Joe Flanigan als Major John Sheppard, Torri Higginson als Dr. Elizabeth Weir, Rachel Luttrell als Teyla Emmagan, Jason Momoa als Ronon Dex, Paul McGillion als Dr. Carson Beckett, David Hewlett als Dr. Rodney McKay.
Gastdarsteller: Claire Rankin als Dr. Kate Heightmeyer, David Nykl als Dr. Radek Zelenka, Mitch Pileggi als Colonel Steven Caldwell, Patricia Nudd als Unnamed female Lantean, David Neale als Unnamed Ancient pilot, David Quinlan als 1st Scientist, Amanda Burke als 2nd Scientist, Michael Chase als Ancient Med Tech u.a.

Kurzinhalt: Das Atlantis-Team geht Gerüchten nach, wonach die Bewohner eines Dorfs auf dem Planeten M65-PL8 von einer Art Superheld beschützt werden. Sie staunen nicht schlecht, als sich just Lucius Lavin als eben dieser vermeintliche Held entpuppt. Sofort vermuten sie, dass die Dorfleute wieder unter dem Einfluss einer Droge stehen, doch diesmal ist ihre Wertschätzung für Lucius aufrichtig und freiwillig. Zu verdanken hat er diese dem Schutzschild der Antiker, welches er bei seinem Besuch in Atlantis mitgehen ließ, und das ihn unverwundbar macht. Insofern geht er eben auch kein Risiko ein, wenn er sich Räubern und sonstigem Gesindel entgegenstellt. Die restliche Zeit unterhält er die Dorfbewohner mit ausschweifenden – und übertriebenen – Erzählungen seiner angeblichen Heldentaten, wobei er sich auch schon gerne mal von den Berichten des Stargate-Teams inspirieren lässt, die er während seinem Aufenthalt in Atlantis gelesen hat. Allerdings hat man es als Superheld auch nicht leicht: Die Dorfbewohner erwarten fast ständig Heldentaten von einem – sonst lässt ihre Wertschätzung merklich nach. Und so inszeniert Lucius kurzerhand einen Überfall, um sie wieder daran zu erinnern, was sie an ihm haben. Dann jedoch wird das Dorf von Kolya und seinen Männern heimgesucht. Dieser verlangt, dass Lucius ihm Sheppard und sein Team ausliefern soll…

Denkwürdige Zitate: "If we act now, we risk injuring innocent villagers."
"And us. We risk injuring us."
(Ach, Rodney.)


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) MGM/Showtime Zuallererst muss natürlich den deutschen Übersetzern wieder einmal ein Kompliment ausgesprochen werden: "Kolyas Ende" ist wohl der spoilerigste Titel seid der SG1-Folge "Sha'res Tod". Ehrlich: Wie blöd kann man sein? Ohne diese Vorwarnung wäre Kolyas Erscheinen ein echter Schock und eine wirkliche Überraschung gewesen. Zudem hätte man dann auch noch nicht gewusst, wie es ausgehen wird. So hingegen war von vornherein klar, worauf das hinausläuft. Absolut gedankenlos! Aber auch davon abgesehen war ich von "Kolyas Ende" irgendwie nicht so recht begeistert. Das beginnt schon mit der Rückkehr von Lucius – lediglich zehn Folgen nach seinem ersten Auftritt (wenn wenigstens eine komplette Staffel dazwischengelegen wäre, von mir aus). Ich persönlich fand ja weder ihn noch die betreffende Episode – "Der Zaubertrank" –so toll, als dass ich diese Rückkehr gebraucht hätte. Und leider fand ich auch "Kolyas Ende" wieder sehr belanglos. Man streift ganz zaghaft am damals von "Spider-Man" populär gemachten "Aus großer Kraft folgt große Verantwortung"-Mantra, lässt aber leider die Gelegenheit, sich ernsthaft mit der Thematik auseinanderzusetzen und Lucius zu mehr zu machen als reinem comic relief, ungenutzt verstreichen.

Ganz im Gegenteil war mir die Episode bis zuletzt zu sehr auf lustig getrimmt und nahm sich und das Thema einfach nicht ernst genug. Das zeigt sich auch sehr schön am Abschlussgag. Man stelle sich vor, was Lucius alles hätte passieren können, weil Sheppard ihm nicht gesagt hat, dass der Schild nicht mehr funktioniert. Im schlimmsten Fall hätte er sogar draufgehen können. Aber natürlich bekommt er eh nur einen ungefährlichen Tritt in den Allerwertesten (oder wohin auch immer), damit der Zuschauer ohne schlechtes Gewissen darüber lachen kann. Hat für mich nur leider nicht wirklich funktioniert. Und auch, dass die Episode teilweise sehr durchsichtig ist, hilft ihr nicht. Dies gilt insbesondere für den Überfall, der von vornherein inszeniert wirkte – weshalb die entsprechende Offenbarung zumindest für mich keine war. Trotz dieser Kritik muss ich gestehen, dass ich die Ausgangssituation rund um das Schutzschild – und wie Lucius diese Macht missbraucht, um wieder einmal Anhänger und insbesondere -innen um sich zu scharen – interessanter fand, als die Liebesdroge damals. Generell war das Zusammenspiel zwischen Lucius und dem Team – da diese diesmal nicht unter seinem Bann standen – amüsanter als damals. In erster Linie drehte "Kolyas Ende" für mich dann aber auf, als die Genii auf den Plan traten. Dass Sheppard sich bevor er sich Kolya stellte Lucius Schutzschild angeeignet hat, war das auch wieder keine Überraschung, ihr Duell aber sehr schön und in klassischer Western-Manier umgesetzt. Die Status Quo-Veränderung am Ende ist ja grundsätzlich ebenfalls positiv (auch wenn ich sagen muss, ein zukünftiges Wiedersehen mit Kolya wäre mir weitaus lieber gewesen, als eine potentielle dritte Begegnung mit Lucius); ich wünschte aber halt, die deutschen Übersetzer hätten diese nicht schon im Titel verraten.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Der deutsche Titel ist nicht einfach nur spoilerig (und dementsprechend ärgerlich), sondern auch etwas unpassend, bezieht er sich doch rein auf eine spätere Entwicklung, die gerade mal fünf Sekunden dauert. Denn statt Kolya und/oder den Genii (die erst relativ spät in Erscheinung treten) steht vielmehr Lucius Lavin im Mittelpunkt des Geschehens. Sein zweiter Auftritt hat mir dabei zwar eine Spur besser gefallen als sein erster – was nicht zuletzt auch daran liegt, dass das Konzept rund um den vermeintlichen Superhelden interessanter war, als die Liebesdroge – einen dritten bräuchte ich aber trotzdem nicht unbedingt. So manches an der Episode war zudem sehr absehbar. Vor allem aber fand ich es schade, dass man sich sehr auf den Humor konzentriert und sowohl die ernsteren als auch potentiell dramatischeren Elemente hinter dem Konzept nicht ausgeschöpft hat. Und so blieb Lucius leider auch hier größtenteils ein "comic relief"-Charakter ohne Tiefe – was sich dann eben auch auf die Episode im Ganzen überträgt. Somit bleiben als einzige wesentliche Pluspunkte das Wiedersehen sowie Sheppards Duell (und dessen Ausgang) mit Kolya.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel


Review von Michael Melchers: "Irresponsible" vereint viele Elemente vergangener Folgen zu einer neuen. Da hätten wir "Hide and Seek" - die Sache mit dem Schutzschild -, "Sanctuary" - die Begegnung mit Chaya -, "Irresistable" - die erste Begegnung mit Lucius - und "Common Ground" - die letzte Konfrontation mit Kolya. Alles in allem ist die Folge aber nur durchschnittlich, da Szenen wie das 1. Treffen mit Lucius Lavin ein wenig an die SG-1 Folge "It’s good to be king" erinnern, in der SG-1 auf den ehemaligen Colonel Maybourne trifft. Bei dem Schutzschild haben die Autoren exzellent auf die Kontinuität geachtet und Ronon auf den Schild schlagen lassen. Er war der Einzige, der bei dem ersten Vorfall mit dem Schild nicht anwesend war. Sehr gut hat mir persönlich Beckett gefallen. Er hat endlich Mal Rückgrat gezeigt und ist nicht mehr so ängstlich wie sonst. Er legt sich sogar beinahe mit Kolya an. Etwas merkwürdig ist der Tod von Kolya, ich persönlich hätte mehr erwartet. Es ist schade, dass ein so toller Nebencharakter und Feind aus der Serie eliminiert wurde. Die Gefechte zwischen Kolya und Sheppard waren immer sehr interessant und auch voller Dramatik und Emotionen. Die Frage, die ich mir nun stelle: Wird es noch gute Genii-Stories geben, da Kolya und Cowen nun beseitigt wurden und werden wir Lucius noch einmal wieder sehen?

Wertung: 3 von 5 Punkten


Inhaltsbeschreibung: Episodenbild (c) MGM/Showtime In Atlantis verlassen Teyla und Weir gerade Weirs Büro. Die beiden reden über eine Person, die auf einem anderen Planeten über so etwas wie Superkräfte verfügt und von den dortigen Menschen als „Held“ bezeichnet wird. Die Person soll die Bewohner des Planeten sogar vor mehreren Übergriffen bewahrt haben. Im Gaterraum angekommen, warten schon Beckett, Sheppard und Ronon auf die Abreise, denn sie werden den Planeten mit dem Helden besuchen. Der Einzige, der noch fehlt, ist McKay. Er kommt von hinten angelaufen und macht einen herzhaften Witz, dass er noch sein Autogrammbuch holen war, falls Teylas Held wirklich einer ist. Weir gibt daraufhin den Befehl, den Wahlvorgang zu starten. Auf dem Planeten angekommen, unterhält sich das Team über ihre Superhelden. Sheppards Held ist „Evel Knievel“, McKays Favorit ist „Batman“, Becketts „Highlander“ und Ronon hält seinen ehemaligen früheren ersten Vorgesetzen für den besten Helden. Als sie in dem Dorf des angeblichen Helden ankommen, werden sie freundlich begrüßt. Auf die Frage, ob man den Helden sehen kann, geleitet einer der Bewohner das Team zu ihm. Sie werden auf einen Platz geführt, wo bereits viele Leute sind.

Die Menschen treten zur Seite und ein alter Bekannter kommt zum Vorschein, Lucius Lavin. Während Lucius sich freut, seine alten Bekannten wieder zu sehen, ist die Freude bei dem Team eher bescheiden. Später sitzen die Bewohner um Lucius Lavin versammelt und hören ihm bei einer seiner Geschichten zu. In allen seinen Geschichten ist natürlich Lucius der Held, welcher alle bösen Mächte besiegt. Da Sheppard und sein Team nicht glauben, dass die Menschen des Planeten ihm freiwillig zuhören, entnimmt Beckett Lucius etwas Blut, um zu untersuchen, ob er etwas von der Droge in seinem Blut hat. Mit dieser Droge hat Lucius in der Vergangenheit ein anderes Dorf und auch die Bewohner von Atlantis gefügig gemacht, damit diese ihm alles von den Augen ablesen. Lucius beteuert, dass Beckett keinen Milliliter der Droge in seinem Blut finden wird. Bei Abnehmen des Blutes schreit Lucius plötzlich auf und beschwert sich bei Beckett, da er gesagt hat, die Abnahme würde nicht wehtun. Mit dem nächsten Satz beendet Lucius die gerade erzählte Geschichte und sämtliche Bewohner, bis auf das Atlantis Team, brechen in Applaus aus. Als Sheppard am Ende der Geschichte noch fragt, wie es Lucius am Ende den gelungen sei, die Menschen in seiner Geschichte zu retten, weiß dieser keine richtige Antwort. Er gerät schnell ins Stocken und endet mit dem Satz, dass die morgige Geschichte von einer wunderschönen Antikerin handeln wird. Nachdem die Bewohner wieder ihrer normalen Arbeit nachgehen, erzählt Lucius, dass er die meisten Geschichten den Missionsberichten von Atlantis entnommen und ein wenig aufgebauscht hat, damit er immer der glorreiche Held ist. Er beteuert noch einmal, dass er seine Lektion gelernt hat und die Bewohner ihm dieses Mal alle freiwillig zuhören, da er ihr Held ist. Lucius erzählt auch noch, dass er das Dorf vor einer bösen Bande gerettet hat und des Weiteren unverwundbar ist.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Als das Team diese Aussage hört, glaubt es ihm nicht. Lucius sucht daher nach einer Möglichkeit, um dem Team seine Fähigkeiten zu demonstrieren. Er entdeckt eine Palette mit Säcken, die gerade von einigen Bewohnern mit Hilfe eines Flaschenzuges nach oben gezogen wird. Lucius stellt sich direkt unter die Palette und befiehlt den Leuten das Seil loszulassen, welches die Palette hält. Die Palette mit den Säcken rast auf Lucius zu und wird von einem grünen Schild abgelenkt, so dass Lucius nichts passiert. Sheppards Team steht etwas geschockt da. Bis auf Ronon erkennen sie aber sofort, um welche Technologie es sich bei Lucius Schutzschild handelt. Lucius bittet Ronon als nächstes, ihn zu schlagen, was dieser auch sofort tut, obwohl Rodney ihn gewarnt hat. Ronons Faust wird vom Schild abgewehrt, woraufhin er vor Schmerzen aufschreit. Lucius lädt das Team als nächstes in ein Gasthaus ein und erzählt ihm, wie er an den Schutzschild gekommen ist. Es ist ein Geschenk seines alten Dorfes, das er wegen dem anwesenden Team verlassen musste. Lucius erklärt, dass er die wahre Bedeutung des Geräts erst aus den Missionsberichten von Atlantis erfahren hat. Daher hat er sich eine Person gesucht, die ihm das Gerät aktiviert. Es hat zwar erst eine Weile gedauert, aber seither funktioniert es wann er es möchte.

Als die Kellnerin des Lokals am Tisch von Lucius vorbeiläuft, hält dieser die Frau auf. Er fragt sie, ob sie nicht die Nacht mit ihm verbringen will. Die Frau antwortet mit „nein“, da seine Heldentaten schon lange zurückliegen. Danach verabschiedet sich Lucius und sagt, dass er noch spazieren gehen will, zudem verabschiedet er sich schon einmal, falls er das Team vor dessen Abreise nicht mehr sehen wird. Sheppard antwortet darauf, dass sie so lange hier bleiben bis Beckett die Ergebnisse seines Bluttests hat und sie wissen, dass er sauber ist. Es dauert nicht lange und Beckett kommt ins Lokal. Er berichtet, dass Lucius sauber ist. Er hat keinerlei Spuren einer Droge in seinem Blut finden können. Sheppard gibt daraufhin den Befehl zur Abreise. Beim Verlassen des Dorfs versucht Rodney den Bewohnern zu erklären, dass Lucius die Leute nur ausnutzt. Worauf Sheppard antwortet, dass er nicht wirklich am Wohlergehen der Bewohner interessiert ist, sondern vielmehr an dem Schutzschild. Rodney gibt dies ohne zu lügen zu, da es in seinen Augen eine Verschwendung der Technologie ist und man damit viel Nützlicheres machen könnte als einigen Dorfbewohnern etwas vorzuspielen. Kurz nachdem sie denselben Platz überschreiten über den sie gekommen sind, tauchen plötzlich bewaffnete Typen auf. Sheppards Team wird komplett umstellt, der Anführer der Fremden fordert Sheppard auf die Waffen niederzulegen. Sheppard stimmt am Ende zu, da er sich nicht sicher ist, ob sie heil aus der Angelegenheit herauskommen. Die Fremden fesseln das Team und verlangen als nächstes nach dem Helden. Doch als keiner der Bewohner eine richtige Antwort gibt, drohen sie damit das Dorf niederzubrennen, falls der so genannte Held nicht bald auftaucht.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Im nächsten Moment steht Lucius mitten auf dem Platz und gibt sich als der Held zu erkennen. Der Anführer gibt seinen Männern den Befehl Lucius zu töten. Während Lucius bewegungslos dasteht, schlagen die Männer mit Knüppeln, Brettern und sonstigen Gegenständen auf ihn ein. Als sie vor Frust die Waffen niederlegen, schlägt Lucius sämtliche Männer nieder und jagt die Restlichen in die Flucht. Er ruft den Männern auch noch hinterher, so lange er in diesem Dorf ist, sei dieser Ort sicher. Als die Fremden aus dem Blickfeld verschwunden sind, umarmen und bejubeln die Bewohner ihren Helden. Sheppard und sein Team sitzen unterdessen noch immer gefesselt am Boden und denken sich ihren Teil. Wenig später sitzt Lucius im Wirtshaus und erzählt wieder eine seiner Geschichten. Sheppard und sein Team kommen ebenfalls ins Wirtshaus, um zu sagen, dass sie nun abreisen werden. Lucius möchte darauf noch, dass sie sich bedanken. Worauf das Team etwas verdutzt schaut. Lucius hilft Sheppard und seinem Team auf die Sprünge: für die Rettung vor diesen Fremden, denn ohne ihn wären sie tot. Notgedrungen bedankt sich das Team und geht. Beim Verlassen sagt Lucius noch etwas, woraufhin Ronon am liebsten noch einmal hineingegangen wäre, um Lucius sprichwörtlich die Meinung zu geigen, jedoch wird er von Sheppard daran gehindert.

Nachdem Sheppard und sein Team gegangen sind, entschuldigt sich Lucius bei den Bewohnern, denn er will noch etwas spazieren gehen. Mit den Worten „Ihr braucht keine Angst zu haben, da ich euch beschützen werde.“ verlässt er das Wirtshaus und macht sich auf den Weg. Unterwegs dreht sich Lucius immer wieder um, um sich zu vergewissern, dass ihm niemand folgt. Als er sich sicher ist alleine zu sein, trifft er sich mit den Männern, die zuvor das Dorf überfallen haben. Lucius gibt dem Anführer ein Säckchen voller Geld, woraufhin dieser das Geld zählt. Er bemerkt, dass es weniger ist als vereinbart. Der Anführer wird ein wenig sauer und macht Lucius klar, dass sie Genii sind und man sie nicht so behandelt. Lucius versucht die Situation zu erklären, in dem er ihnen sagt, wenn sie sich beim nächsten Mal überzeugender verhalten, erhalten sie auch mehr Geld. Als Lucius sich wieder auf den Weg ins Dorf macht, sehen wir Sheppard und sein Team, die sich in einem nahe gelegenen Gebüsch versteckt hatten und das gesamte Treffen verfolgt haben. Lucius ist inzwischen wieder im Dorf angekommen und gestattet unter Freude, dass die Dorfbewohner seine Unverwundbarkeit testen in dem sie ihn zum Beispiel zwischen die Beine treten. Kurz darauf tauchen Sheppard und die Fremden von vorhin auf. Sie haben den Bewohnern eine interessante Geschichte über Lucius zu erzählen. Lucius ist nämlich ein Betrüger. Das Einzige, was die Bewohner jedoch machen, ist ihren Helden zu verteidigen. Sie behaupten zudem Sheppard und sein Team seien nur eifersüchtig auf Lucius.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Später liegt Lucius in seinem Haus und lässt sich von zwei Frauen die Füße massieren. Sheppard und sein Team kommen herein und versuchen Lucius dazu zu bringen dem ganzen ein Ende zu setzen, da er die Bewohner nur ausnutzt. Lucius ist dazu jedoch nicht bereit. Bevor die Konversation zu Ende ist, hört man plötzlich Schüsse von draußen. Als Sheppard und sein Team aus dem Fenster sehen, um zu sehen wer die Schüsse abgegeben hat, entdecken sie einen Trupp Genii, welcher von Koyla persönlich angeführt wird. Lucius hält die Anwesenheit dieses Mannes für eine gute Gelegenheit seine Kräfte zu demonstrieren. Das Team ist jedoch anderer Meinung. Egal was Lucius machen würde, Koyla wäre trotzdem in der Lage das gesamte Dorf zu zerstören. Als Sheppard dann auch noch mit seiner Waffe auf Koyla losgehen will, wird auch er abgehalten, da es nichts bringen würde. Eine Weile überlegt das Team und kommt zu dem Schluss, dass Koyla nur wegen ihnen hier ist. Lucius öffnet daraufhin ein Versteck in der Wand und rät dem Team dort unterzutauchen. Koyla wird verschwinden, wenn er keine Spur des Teams findet. Bevor Lucius das Versteck verschließt, weist Sheppard ihn noch einmal daraufhin keine Heldentaten zu versuchen.

Unterdessen durchsuchen die Genii ein Haus nach dem anderen. Lucius kommt aus seinem Haus. Mit kräftiger Stimme geht er auf Koyla zu und sagt, dass die Genii zwei Optionen haben - entweder sie gehen freiwillig oder er wird ihnen nachhelfen. Koyla ist nicht sonderlich beeindruckt, zieht ganz locker seine Waffe und zielt auf Lucius. Der Schuss prallt jedoch an dem Schild ab. Koylas einzige Reaktion ist das Wort „Interessant“. Als nächstes befiehlt Koyla seinen Männern den Kopf von Lucius in ein Fass voller Wasser zu tauchen. Der Schild von Lucius hält zwar das Wasser ab, doch im Wasser kommt er an keinen frischen Sauerstoff und droht zu ersticken. Nachdem die Männer ihn wieder atmen lassen, erkennt Lucius das Koyla nur aus einem Grund hier ist. Er wurde von dem Mann gerufen, den Lucius vorher um sein Geld betrogen hat, dem Anführer der Fremden. Koyla spricht nun zu Lucius, er möchte keinem hier etwas tun, sondern ist nur auf der Suche nach Sheppard und seinem Team. Wenn er sie hat, wird er verschwinden. Lucius erzählt Koyla, dass Sheppard und sein Team schon auf dem Weg zum Stargate sind. Er rät Koyla sich zu beeilen, denn dann werden sie Sheppard und sein Team noch abfangen. Koyla macht Lucius klar, dass seine Männer das Stargate bewachen. Sheppard und sein Team sind daher noch auf dem Planeten. Da Lucius Koyla nicht das sagt, was er hören will, lässt er ihn wieder in das Fass tauchen. Diese Prozedur geht weiter bis Lucius schließlich das Versteck verrät, doch als die Genii es öffnen ist das Versteck leer. Sheppard und sein Team sind inzwischen in einem anderen Haus untergetaucht und beobachten die Situation vom Fenster aus. Sie sind nicht überrascht, dass Lucius sie verraten hat, es war höchstens eine Frage der Zeit.

Episodenbild (c) MGM/Showtime Da es Sheppard zu heiß wird, suchen sie einen Weg, um das Dorf zu verlassen und einen Hinterhalt für Koyla und die Genii vorzubreiten. Nachdem Koyla von seinen Männern über das leere Versteck unterrichtet wurde, konfrontiert er Lucius damit. Lucius ist sehr überrascht und fragt sich, wo Sheppard und seine Leute sein können. Koyla erzählt ihm danach, dass er eine sehr gute Idee hat. Er wird ihn lebendig begraben. Da Lucius Angst um sein Leben hat, versucht er Koyla einzureden, dass er mit dem Atlantis-Team sehr gut befreundet ist und sehr viel über Atlantis weiß. Koyla ist beeindruckt und bereit sich anzuhören, was Lucius zu erzählen hat. Im Wirtshaus erzählt Lucius bei einem alkoholischen Getränk alles Mögliche, was er weiß. Als er am Ende sagt dies sei alles, verlassen Koyla und seine Männer das Haus. Koyla sagt ihm noch, dass seine Beerdigung bald stattfinden wird. Sheppard kommt im nächsten Augenblick herein. Er will, dass Lucius mit ihm kommt, doch dieser weist Sheppard daraufhin, dass er am Stuhl festgebunden ist.

Als Sheppard versucht, die Fesseln zu lösen, bemerkt er eine große Packung Sprengstoff unter dem Tisch, welche jeden Moment explodiert. Sheppard rennt um sein Leben. Das Gebäude explodiert und schleudert Sheppard durch die Gegend, ihm ist zum Glück nichts passiert. Als die anderen Teammitglieder aus ihren Verstecken kommen, um Lucius zu helfen, werden sie einer nach dem anderen von Koylas Männern gestellt, denn es war eine gut geplante Falle. Sheppard sieht, wie seine Freunde einer nach dem anderen gefangen werden und zieht sich vorerst zurück. Lucius kommt halb besinnungslos aus dem Gebäude und sagt nur „Ihr seid doch verrückt.“. Als Antwort bekommt er von Koyla „Gut gemacht. Wir werden dich erst morgen beerdigen.“ und sie ziehen von dannen. Während Sheppard versucht unentdeckt zu bleiben, sind Beckett, Rodney, Teyla und Ronon in eine Art Gefängnis gebracht worden und diskutieren darüber, ob Sheppard entkommen ist. Einer der Bewohner kommt zu den Gefangenen und bringt ihnen etwas zu essen. Er erzählt ihnen, dass die Genii noch immer auf der Suche nach Sheppard sind und ihn bis jetzt noch nicht gefunden haben. Voller Freude erzählt der Mann auch, dass Lucius daran arbeitet die Genii aus dem Dorf zu vertreiben. Die Gefangenen hingegen können nicht glauben, was der Mann sagt. Sie versuchen ihn vom Gegenteil zu überzeugen, denn Lucius ist kein Held, sondern spielt es nur, aber der Mann glaubt ihnen nicht. Als das Team den Mann bittet, ihnen bei der Flucht zu helfen, sagt er nein, da es zu gefährlich ist und Lucius alles wieder ins Lot bringen wird. Dann verschwindet er. Außerhalb des Dorfes schleicht Sheppard durch die Gebüsche. Er will zum Stargate, um Verstärkung zu holen, dabei trifft er auf Lucius, denn er nach einer kleinen Unterredung mitnimmt.


Episodenbild (c) MGM/Showtime In der Zelle versucht McKay inzwischen etwas total Sinnloses: Er versucht mit einem Löffel einen Weg durch die Wand nach draußen zu kratzen. Plötzlich taucht Koyla vor dem Gitter der Zelle auf. Er erzählt ihnen, dass er von Sheppards Versuch zu Entkommen sehr beeindruckt ist, ihn aber am Ende finden und töten wird. Des Weiteren plant er sie gegen eine Waffenlieferung von Atlantis freizulassen. Falls Weir der Forderung nicht nachkommt, wird er auch sie töten. Beckett sagt darauf ganz selbstbewusst, dass es niemals dazukommen wird, da durch Sheppard bereits Verstärkung hierher unterwegs ist. Als Sheppard und Lucius einige hundert Meter vom Stargate entfernt in einem Busch sind und bereits die Genii vor dem Tor sehen, meldet sich Koyla über Funk bei Sheppard. Er droht Sheppard einen seiner Freunde nach dem anderen - angefangen bei Rodney McKay - zu töten, falls er Verstärkung holt. Sheppard antwortet Koyla und teilt ihm mit, dass er zum Dorf zurückkommen wird.

Unterdessen lässt Koyla die Gefangenen auf den Platz bringen. Lucius ist getrennt von Sheppard ins Dorf zurückgekehrt und macht den Bewohnern klar, dass sie sich nicht länger auf einen Helden verlassen sollen und ihr Schicksal wieder selbst in die Hand nehmen sollen. Koylas Ultimatum ist inzwischen abgelaufen und als es darum geht, McKay zu erschießen, stellen sich Beckett, Teyla und Ronon vor ihn. Koyla ist es egal, er wird auch alle auf einmal erschießen. Als Koyla seine Waffe scharf macht, hört man ein lautes und starkes „Koyla“ von der anderen Seite des Platzes. Es ist Sheppard. Koyla gibt seinen Männern den Befehl auf Sheppard zu schießen. Die Männer feuern ihr gesamtes Magazin, doch Sheppard wird nicht ein einziges Haar gekrümmt. Er trägt den Schutzschild von Lucius. Plötzlich versagt das Gerät jedoch und Sheppard steht schutzlos da. Als Koyla seinen Männern befiehlt nachzuladen, kommt Lucius mit den Bewohnern aus den Häusern. Alle sind bewaffnet und umstellen die Genii und Koyla. Sheppard bietet Koyla an, sich zu ergeben, was dieser aber ablehnt. Es kommt zu einem Kampf „Mann gegen Mann“, der für Koyla tödlich endet. Die Genii ergeben sich schließlich. Am Ende findet ein großes Fest statt, an dem das Team jedoch nicht teilnimmt. Bevor Sheppard geht, gibt er Lucius noch den Schutzschild zurück. Dieser ist jedoch unwissend, dass das Gerät nicht mehr funktioniert. Als das Team zum Stargate geht, sieht man im Hintergrund wie Lucius zu einem Kind sagt „Tritt mich so fest du kannst.“, woraufhin ein lauter Schmerzensschrei zu vernehmen ist.
Michael Melchers
(Bilder © MGM/SyFy Channel)







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