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FilmRückblick 2013 - Die besten Filme des Jahres: Das Verfolgerfeld Drucken E-Mail
Die Plätze 25-11 werden enthüllt Kategorie: DVD & Kino - Autor: Christian Siegel - Datum: Freitag, 10 Januar 2014
 
FilmRückblick 2013

Die besten Filme des Jahres 2013 – Das Verfolgerfeld

Geht man nach den reinen, nackten Zahlen, so war das Kinojahr 2013, wenn auch gefühlsmäßig in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, nicht ganz so gut wie 2012. So sind vor einem Jahr "nur" 93 Filme in den Rückblick eingeflossen, allerdings gab es stolze 35 Filme mit einer Wertung von 8 Punkten oder darüber. 2013 haben das – aus 108 Filmen – "nur" 31 geschafft. Dafür gab es heuer doppelt so viele Höchstwertungen, somit gleicht sich das ansatzweise wieder aus. Jedenfalls musste ich heuer im Vergleich zum Vorjahr nur sechs Filme mit einer 8er-Wertung aus meiner Auflistung der besten Filme des Jahres außen vor lassen. Diese sind, in alphabetischer Reihenfolge: Silver Linings, The Conjuring, The Last Stand, Trance, Warm Bodies, und Zero Dark Thirty. Bei all diesen Filmen gab es halt den einen oder anderen Kritikpunkt, der dazu führte, dass sie gegenüber den nachfolgenden 25 Filmen knapp den Kürzeren gezogen haben. Womit wir uns auch endlich auf die meines Erachtens besten Filme des Jahres – genauer gesagt auf die Plätze 25 bis 11 – stürzen wollen:


The CongressPlatz 25: The Congress
Zugegeben, ob "The Congress" wirklich besser ist als die zuvor genannten, da bin ich mir selbst nicht sicher. So gäbe es durchaus den einen oder anderen berechtigten Kritikpunkt, dem man ihm gegenüber vorbringen kann. So fand ich den Einstieg zwar wirklich stark, und die Szene mit dem Scanning, die sich ja auch unter den 11 besten Filmmomenten des Jahres 2013 wieder fand, war wirklich phantastisch. Aber nach dem Schwenk zur Animation wurde das Ganze teilweise doch etwas sehr schräg und irgendwie auch unverständlich – vor allem dann, wenn es zu einer (animierten) Traumsequenz innerhalb der Szenen in der animierten Welt kommt. Da war es teilweise wirklich schwer, Realität und Phantasie/Einbildung voneinander zu trennen, was das Geschehen doch ein wenig verwirrend gemacht hat. Was mich jedoch letztendlich dazu bewogen hat, ihm gegenüber den anderen 8er-Filmen den Vorzug zu geben, ist seine Außergewöhnlichkeit. "The Congress" ist anders als alle anderen Filme, die ich 2013 gesehen habe, und hebt sich – in meinen Augen trotz einiger Schwächen durchaus wohltuend – von diesen ab. Und vor allem die trostlosen Szenen nach der Rückkehr in die Realität, sowie der vorhandene Tiefgang rund um eine Menschheit, die sich zunehmend in eine Traumwelt flüchtet, sorgten für einen gelungenen, nachhallenden Ausklang. Jedenfalls: Wer seine Filme lieber etwas ungewöhnlich, sonderbar, eigen und weit weg vom üblichen Blockbuster-Einheitsbrei hat, der sollte bei Gelegenheit einen Blick auf "The Congress" wagen. 8/10


Inside Llewyn DavisPlatz 24: Inside Llewyn Davis
"Inside Llewyn Davis" ist ein zwar sehr ruhiger und teils lakonischer, aber nichtsdestotrotz sehr unterhaltsamer Film, mit einigen wirklich witzigen Szenen. Für mich als Katzen-Fan und -Besitzer stach dabei vor allem alles rund um den Stubentiger ganz besonders hervor, wobei den Film generell ein sehr feiner Humor durchzieht. Getragen wird er darüber hinaus vor allem von den glänzenden schauspielerischen Leistungen. Oscar Isaac, den ich bisher eher aus Nebenrollen kannte, brilliert hier in der Titelrolle, und mach uns Llewin Davis trotz seiner oftmals nicht gerade charmanten Art und so mancher nicht unbedingt höflicher Tat sympathisch. Er schafft es, uns die Liebe der Figur zur Musik spüren zu lassen, weshalb man ihm auch wünscht, damit erfolgreich zu sein. Außerdem hat er eine wunderschöne Stimme, und erweckt die zahlreichen Musikstücke die er zum Besten gibt so richtig zum Leben. Neben ihm stach für mich vor allem noch die Performance von Carey Mulligan ins Auge, die hier wieder einmal ihr Talent und ihre Wandlungsfähigkeit (und ganz kurz auch ihre hübsche Stimme) unter Beweis stellt. Ein wichtiger Bestandteil des Films ist natürlich auch die Musik. "Inside Llewyn Davis" ist ein echter Ohrenschmaus, mit zahlreichen wundervollen Musikstücken, die genau meinen Geschmack getroffen haben. Mein einziger Kritikpunkt: "Inside Llewyn Davis" lebt mehr von seiner Stimmung als von seiner Geschichte. Inhaltlich darf man sich demnach keine Wunder erwarten, und generell muss ich dem Film eine gewisse Banalität unterstellen. Davon abgesehen war "Inside Llewyn Davis" aber überaus nett und unterhaltsam. 8/10


Iron Man 3Platz 23: Iron Man 3
Die ersten beiden "Iron Man"-Filme hatten mich ja nur teilweise überzeugt, aber den dritten Teil fand ich sehr gelungen. Dies liegt in erster Linie an Shane Black, dessen Humor mir halt ganz einfach liegt, weshalb ich "Iron Man 3" um einiges amüsanter und damit auch unterhaltsam fand als die beiden Vorgänger. Aber auch die ernsteren Momente fand ich hier besser umgesetzt als in den bisherigen Filmen der Reihe. Und auch was das Spektakel und die Action betrifft kann sich das dritte Abenteuer durchaus sehen lassen. Zugleich muss ich aber auch festhalten: Ich kann absolut verstehen, wenn insbesondere langjährige Comic-Fans der Figur mit diesem Film – insbesondere der Art und Weise, wie der Mandarin umgesetzt wurde – wenig anfangen konnten. "Iron Man 3" ist aufgrund des doch teilweise etwas speziellen Humors wohl etwas weniger massentauglich als die beiden Vorgänger. Vermutlich hat er mir aber genau eben deshalb so gut gefallen, weil ihn dies aus der Masse an Superhelden- bzw. Marvel-Verfilmungen hervorstechen ließ. Mit den "Avengers" kann er sich zwar nicht messen, das (ebenfalls keineswegs schlechte) zweite Abenteuer des Donnergottes ließ er aber klar und deutlich hinter sich. 8/10
>> Zum Review


Die Tribute von Panem – Catching FirePlatz 22: Die Tribute von Panem – Catching Fire
Der erste Teil der Reihe hat letztes Jahr den 25. Platz belegt und ist somit gerade noch so in diese Liste hineingerutscht. Und obwohl ich den zweiten nicht unbedingt besser fand, sondern beide – teils mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen – in etwa auf einem Niveau sehe, konnte sich "Catching Fire" dank einer etwas schwächeren Konkurrenz auf den 22. Platz vorschummeln. Am zweiten Teil haben mir vor allem die Szenen vor den Hungerspielen sehr gut gefallen, mit der Tour der Sieger usw. Im Vergleich zum ersten Teil lernten wir die Welt und wie diese funktioniert näher und besser kennen, und tauchten so tiefer in diese dystopische Zukunftsvision ein. Zugleich fand ich allerdings, dass die Hungerspiele selbst – in erster Linie aufgrund der Tatsache, dass diesmal nur ältere Jugendliche und Erwachsene an den Start gingen – nicht ganz so kompromisslos und hart waren wie beim Vorgänger, wo sich auch Kinder bekriegen mussten. Kein Kritikpunkt war für mich hingegen – im Gegensatz zu manch anderen Kinobesuchern – der Cliffhanger am Ende. Vor allem die letzte Einstellung fand ich perfekt gewählt. Statt irgendeines Spektakels konzentriert man sich auf Katniss, und wie sie binnen weniger Sekunden mehrere Gefühlszustände durchlebt; kongenial dargestellt von einer wieder einmal triumphal aufspielenden Jennifer Lawrence. Insgesamt also eine gelungene, würdige Fortsetzung, die mich schon auf den zweiteiligen Abschluss der Saga neugierung gemacht hat. 8/10
>> Zum Review von Bettina Schwarzkopf


LincolnPlatz 21: Lincoln
Ich erlaube mir mal wieder, mein Fazit zu zitieren: "Lincoln" wird in erster Linie von einer phantastischen, unnachahmlichen Performance von Daniel Day-Lewis in der Titelrolle, sowie den grandiosen Leistungen der zahlreichen hochkarätigen NebendarstellerInnen, getragen. Steven Spielberg, John Williams und Janusz Kaminski nehmen sich – im Vergleich zu z.B. "Gefährten" – diesmal eher zurück, und überlassen den Figuren sowie der Geschichte die Bühne. Das Drehbuch erweist sich dabei als weitere wesentliche Stärke des Films, und gibt Daniel Day-Lewis in zahlreichen Reden und Monologen die Gelegenheit, zu glänzen, Lincolns Charme und Charisma zu zeigen, und damit auch Nicht-Amerikanern verständlich zu machen, was Amerika auch Generationen nach seinem Tod immer noch so an ihm fasziniert. Und auch wenn die Ereignisse selbst mittlerweile lange in der Vergangenheit liegen, konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Spielberg mit diesem Film auch der aktuellen amerikanischen Politik einen Spiegel vorhält, und sie dazu aufruft, sich an jenen ein Beispiel zu nehmen, die das Interesse des Landes und ihr Gewissen gegenüber Parteiinteressen und blindem Gehorsam den Vorzug gegeben haben. Jedenfalls wirkt "Lincoln", obwohl es sich bei ihm de facto um eine Geschichtsstunde handelt, auch heute noch sehr aktuell – nicht zuletzt, da er den Kampf um Gleichberechtigung aller Menschen (egal welcher Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Religion, sexueller Ausrichtung etc.) behandelt, der leider auch knapp 150 Jahre später immer noch nicht gewonnen ist. 8/10
>> Zum Review


The ImpossiblePlatz 20: The Impossible
"The Impossible" erzählt die wahre Geschichte einer Familie, die während ihres Urlaubs in Thailand 2004 Opfer des Tsunamis wurden, der eine unvergleichliche Spur der Verwüstung gezogen hat. Eben jene Szenen mit der Tsunami-Welle waren für mich auch mit Abstand die beeindruckendsten, nahegehendsten, wirkungsvollsten, und jene die mir am stärksten in Erinnerung geblieben sind. Eine weitere wesentliche Stärke sind die schauspielerischen Leistungen, allen voran von den beiden Hauptdarstellern Naomi Watts und Ewan McGregor. Aber auch die jungen Darsteller, die ihre drei Söhne spielen, schlagen sich wacker. Eine höhere Wertung wird jedoch von der einen oder anderen eher unnötig wirkenden Szene sowie meinem Eindruck einer teilweisen Überdramatisierung des Geschehens verhindert. Ich bitte um Entschuldigung, falls sich das wirklich alles im Detail auch genau so im wahren Leben abgespielt haben sollte, aber z.B. dass Maria plötzlich im Krankenhaus verschwindet und niemand ihrem Sohn sagen kann, was mit ihr passiert ist, oder auch das fast-verpassen der Familienmitglieder, als sie sich alle zufällig nahe des Krankenhauses wieder treffen, schienen mir doch etwas dick aufgetragen zu sein. Dennoch eine sehr kraftvolle Geschichte mit vielen berührenden, nachhallenden Momenten. 8/10


The EastPlatz 19: The East
Zugegeben, auf dem Papier klingt "The East" nach absolut nichts Besonderem – und abgesehen vom einen oder anderen netten Twist innerhalb der "Undercover-Cop-Thriller"-Formel ist er das auch nicht. Was ihn jedoch aus der Masse hervorstechen lässt, sind einerseits, wie Sarah – so wie auch der Zuschauer – langsam in diese Gemeinschaft hineingezogen wird und man mit den Aktivisten zu sympathisieren beginnt (zumal sie ja auch nicht für das FBI oder eine andere Behörde, sondern für eine private Agentur arbeitet), und andererseits die schauspielerischen Leistungen. Brit Marling ist hier wieder einmal wundervoll, aber auch Alexander Skarsgard, Ellen Page und der Rest der Besetzung machen ihre Sache wirklich gut. Im weiteren Verlauf gibt es dann sowohl ein paar packende als auch tragische Szenen. Einzig eine Offenbarung rund um Benji gegen Ende des Films hat mir weniger gut gefallen – zumal sie einen zentralen inneren Konflikt von Sarah zuvor irgendwie sinnlos macht. Außerdem zählte diese Wendung für mich zu den klischeehafteren Elementen des Films. Davon abgesehen aber ein spannender, netter kleiner Thriller, der zahlreiche deutlich teurer produzierte Thriller aus dem Kinojahr alt aussehen und klar hinter sich ließ. 8/10


SightseersPlatz 18: Sightseers
Sowohl mit Ben Wheatleys Erstling ("Kill List") als auch seinem jüngsten Film ("A Field in England") konnte ich eher weniger anfangen – aber "Sightseers" war genau mein Fall. Eine bitterböse schwarze Komödie über eine junge Frau, die ihren jüngsten Freund auf einen Ausflug mit einem Campingmobil begleitet und schon bald erkennen muss, dass er über mörderische Tendenzen verfügt. Richtet sich sein Zorn anfangs nur gegen Leute die ihn verärgern, beginnt er mit der Zeit zunehmend Leute nur deshalb umzubringen, weil sie etwas besitzen, das er haben will. Und anstatt sich angewidert abzuwenden, scheint Tina von seiner Gewaltbereitschaft vielmehr angezogen zu werden, und beginnt schon bald, ihn zu weiteren Morden anzustiften. Das Ergebnis ist ein wundervoller, herrlich pechschwarzer Film mit zahlreichen phantastischen Szenen, und einem – meines Erachtens – perfekten, zynischen Ausklang. Darüber hinaus sind vor allem noch die schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller Alice Lowe und Steve Oram lobend zu erwähnen. Wer schwarzen Humor mag, kommt jedenfalls in meinen Augen an dieser makaberen britischen Komödie nicht vorbei! 8/10


3096 TagePlatz 17: 3096 Tage
In meinem Artikel zu den schlechtesten Filmleistungen habe ich bezüglich "Pain & Gain" festgehalten, dass Filme nicht automatisch deshalb besser werden, weil sie auf einer wahren Begebenheit beruhen – es aber durchaus Filme gibt, die eben davon aufgewertet werden. "3096 Tage" ist für mich so ein Fall. Als fiktive Geschichte einer Entführung wäre er ja schon "schlimm" genug, aber der Gedanke, dass sich das tatsächlich so zugetragen hat – noch dazu aus meiner Sicht quasi ums Eck, nämlich in der näheren Umgebung von Wien – und dieser Film auf den schrecklichen Erlebnissen von Natascha Kampusch beruhen, machten es für mich noch einmal um einiges schwerer, ihn mir anzusehen. Doch auch von diesem Aspekt abgesehen gab es vieles, das mir an "3096 Tage" ungemein gut gefallen hat. Wie die schauspielerischen Leistungen, wobei vor allem der Einsatz von Antonia Campbell-Hughes lobend hervorgehoben werden muss, die sich für diese Rolle richtiggehend abgemagert hat. Aber auch Thure Lindhardt macht seine Sache als Wolfgang Priklopil wirklich gut. Sehr gelungen fand ich dann vor allem auch die Dynamik zwischen den beiden, und wie sich Natascha langsam aber sicher in gewissen Punkten durchsetzt und sich nach und nach ein kleines Stückchen Respekt und Freiheit erarbeitet – ehe ihr dann schließlich in einer unachtsamen Sekunde die Flucht gelingt. Meine einzigen beiden Kritikpunkte: Ich hätte es vorgezogen, wenn wir nach der Entführung nur bei Natascha geblieben und quasi mit ihr gefangen gewesen wären, und demnach auch nur das erlebt und gesehen hätte, was sie erlebt und gesehen hat. Vor allem die beiden Szenen mit ihrer Mutter, so kurz sie auch waren, hätte ich ausgespart. Und da ich die Medienberichte über den Fall sehr gut kenne, fiel mir eine größere Ungereimtheit (Priklopils Tod; er stürzte sich nicht vor einen Zug, sondern eine U-Bahn) auf, die mich wiederum fragen lässt, wo man sich sonst noch künstlerische Freiheit herausgenommen hat. Davon abgesehen aber ein bewegender und mitreißender Film. 8/10


Die fantastische Welt von OzPlatz 16: Die fantastische Welt von Oz
Das Original habe ich als Kind leider immer verpasst – oder aber ich hatte einfach keine Erinnerung mehr daran, ihn je gesehen zu haben. Jedenfalls habe ich ihn erst vor ein paar Jahren nachgeholt, konnte seinen Charme aber trotzdem durchaus nachvollziehen. Und meiner bescheidenen Meinung nach ist es "Die fantastische Welt von Oz" auf fantastische Art und Weise gelungen, den Charme dieses Klassikers einzufangen und in eine neue Geschichte zu verpacken. Die große Wertschätzung von Sam Raimi und seinem Team gegenüber dem Original zeigt sich dabei nicht nur beim herrlich nostalgischen Einstieg in schwarz-weiß und 4:3 (was den Wechsel nach Oz, wo das Bild dann nicht einfach nur bunt wird, sondern sich zudem auf die große Leinwand öffnet), sondern auch in der Art und Weise, wie man auf dieses aufbaut und sich bemüht, eine würdige und logische Vorgeschichte zu erzählen und so das Original – und die darin enthaltenen Figuren – aufzuwerten. Und zumindest in meinen Augen ist ihnen dies auch absolut gelungen. Vor allem die Entwicklung von Theodora, und wie Oz an dieser und somit an allen weiteren daraus resultierenden Folgen die Hauptschuld trägt, hat mir sehr gut gefallen. Ich finde auch, dass man damit eine recht eindimensionale, schlichte böse Hexe aus dem Original deutlich vielschichtiger und damit interessanter macht. Auch die Figur des Porzellanmädchens fand ich wunderbar. Das wahre Highlight von "Die fantastische Welt von Oz" ist aber sicherlich die visuelle Gestaltung des Films, die sich in anderen Jahren durchaus Hoffnungen auf eine Auszeichnung als imposanteste Szene des Jahres hätte machen können. Da waren wirklich ein paar wunderschöne Augenöffner dabei. Jedenfalls versprühte "Die fantastische Welt von Oz" auf mich einen unwiderstehlichen nostalgischen Charme. 8/10
>> Zum Review von Michael Spieler


Ginger & RosaPlatz 15: Ginger & Rosa
"Ginger & Rosa" ist ein brillantes britisches "Coming of Age"-Drama, das in den frühen 60er Jahren, genauer gesagt zu Zeiten der Kuba-Krise, angesiedelt ist. Dadurch erhält es eine interessante weltpolitische Komponente, bzw. ergibt sich daraus generell ein faszinierendes Wechselspiel aus den persönlichen Problemen und Herausforderungen des Erwachsenwerdens mit der globalen Krise und dem drohenden Untergang der Welt. Zugleich dient die Kubakrise Ginger in gewisser Weise auch als Ventil für ihren Frust, ihren Zorn und ihrem Schmerz, ob des Verrats ihrer besten Freundin Rosa, mit der sie praktisch von Geburt an befreundet ist. Anstatt sich diesen Gefühlen und der Problematik zu stellen, stürzt sie sich lieber in ihren Aktivismus, und hat zudem mit der drohenden Vernichtung der Welt eine gute "Ausrede" für das, was in ihr vorgeht – ohne sich als auch anderen die tiefergehenden, persönlichen Gründe für ihre Verzweiflung eingestehen zu müssen. Dieses Wechselspiel fand ich jedenfalls sehr faszinierend, und als eine der größten Stärken des Films. Davon abgesehen sind es vor allem die schauspielerischen Leistungen, die hervorstechen. Alice Englerts Performance weiß ja schon zu gefallen, aber was Elle Fanning hier zeigt, ist überragend, und beweist nach "Super 8" und "Somewhere" neuerlich ihr großes Talent. Vor allem jene Szene, als das schreckliche Geheimnis dann schließlich aus ihr rausbricht, ist phänomenal. Leider war dafür in meiner Liste der besten Filmmomente 2013 kein Platz, dennoch zähle ich es zu den besten Szenen, die ich im Kinojahr 2013 gesehen habe, sowie zu den beeindruckendsten schauspielerischen Leistungen des vorangegangenen Jahres. Allein diese Szene bzw. Elle Fannings Performance ist es in meinen Augen jedenfalls schon wert, sich "Ginger & Rosa" anzuschauen. 8/10


Kick-Ass 2Platz 14: Kick-Ass 2
Stimmt schon: Den Vergleich mit dem Vorgänger hält Jeff Wadlows "Kick-Ass 2" in allen Belangen nicht stand. "Kick-Ass" war lustiger, anarchischer, frischer, unterhaltsamer, besser inszeniert, mit spektakulärerer Action, und insgesamt halt ganz einfach besser. Aber der war ja auch immerhin der – meines Erachtens – beste Film des Jahres 2010, und somit ein ausgesprochen hoher Maßstab. "Kick-Ass 2" mag mit dem Vorgänger nicht mithalten können – zählte für mich aber dennoch zu den unterhaltsamsten und besten Filmen des letzten Kinojahres. Wobei dies zugegebenermaßen bis zu einem gewissen Grad sicher damit zusammenhängt, wie sehr mir Kick-Ass und Hit-Girl ans Herz gewachsen sind. Und so fand ich vor allem auch ihre gemeinsamen Szenen bzw. wie sich ihre Freundschaft im Film entwickelt hat, phantastisch; vor allem die Szene beim Begräbnis stellte für mich einen Höhepunkt des letzten Kinojahres dar. Natürlich fehlt im Vergleich zum Vorgänger der kongeniale Zugang, als Parodie zu beginnen und schließlich ein eigener vollwertiger und ziemlich übertriebener Vertreter des Genres zu werden. Insgesamt fand ich die Fortführung der Handlung hier aber durchaus gelungen – und würde mich auch über eine weitere Fortsetzung freuen, auch wenn diese wohl angesichts des überschaubaren Einspielergebnisses utopisch sein dürfte. Andererseits fand ich das Ende von "Kick-Ass 2" so schön und passend, dass ich auch damit leben könnte, wenn es das für Kick-Ass und Hit-Girl auf der großen Leinwand gewesen sein sollte. 8/10
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Der Hobbit – Smaugs EinödePlatz 13: Der Hobbit – Smaugs Einöde
Zwar immer noch nicht auf dem Niveau der "Herr der Ringe"-Filme, fand ich "Smaugs Einöde" dank der flotteren Erzählweise und der dichteren Handlung wieder unterhaltsamer und besser als die – auch nicht schlechte – "unerwartete Reise". Highlights waren dabei für mich die Szenen im Düsterwald, Bilbo's Aufeinandertreffen mit Smaug, sowie der Kampf zwischen Gandalf und dem Nekromanten. Als sehr positiv empfand ich auch die für den Film neu geschaffene Figur von Tauriel. Ob man ihr unbedingt ein Liebesdreieck mit Legolas andichten musste, sei dahingestellt, aber ihre gemeinsamen Szenen mit Kili haben mir ungemein gut gefallen. Zudem profitiert natürlich auch der zweite "Hobbit"-Film von der Tatsache, dass wir darin in die Welt von Mittelerde zurückkehren, die ich vor mehr als 10 Jahren kennen und lieben gelernt habe. Zumal wir diesmal viele neue Orte und Figuren kennenlernen und Mittelerde dadurch noch einmal größer wird, als es das nach der "Herr der Ringe"-Trilogie schon war. Die Actionszenen fand ich wieder besser als beim Vorgänger (wenn sie auch teilweise immer noch im Vergleich zur "Herr der Ringe"-Trilogie etwas zu übertrieben sind), und auch die Filmmusik hat mir wieder besser gefallen. Die schauspielerischen Leistungen, allen voran von Martin Freeman, waren wieder einmal sehr gut, und auch Sets, Ausstattung und Spezialeffekte sind weitestgehend über jeden Zweifel erhaben. Insgesamt ist "Smaugs Einöde" ein phantastisches Fantasy-Abenteuer, nach dem ich dem Abschluss der "Hobbit"-Trilogie bereits jetzt schon mit mindestens so viel Wehmut wie Vorfreude entgegensehe. 9/10
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ExcisionPlatz 12: Excision
"Excision" ist in etwa so weit von einem "Feel Good"-Film entfernt, wie man nur entfernt sein kann. Wer sich einen unterhaltsamen "Achterbahn"-Horrorfilm erwartet ist hier definitiv falsch. Vielmehr präsentiert uns Richard Bates Jr. ein düster-verstörendes Horror-Drama über eine zutiefst problemgebeutelte Teenagerin, deren Rufe nach Hilfe von niemandem gehört und schon gar nicht erhört werden. Das Ergebnis ist dann die für mich schockierendste und verstörendste Szene des letzten Kinojahres. Aber auch davor kann "Excision" schon mit zahlreichen phantastischen Momenten – wie z.B. den morbiden Traumsequenzen – aufwarten. Als wesentliche Stärke erweist sich dabei die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin AnnaLynne McCord; aber auch Drehbuchautor und Regisseur Richard Bates Jr. gibt sich – immerhin in seinem Spielfilmdebüt – keine Blöße, und stattet seinen Film mit einer düster-pessimistischen Grundstimmung aus, die von Anfang an vermuten lässt, dass die Geschichte nicht gut ausgehen wird. Horror-Fans sollten allerdings ein bisschen Geduld mitbringen; lassen doch die Horror-Elemente ein bisschen auf sich warten, und wirkt "Excision" im ersten Drittel eher wie ein Jugend-Drama, ehe die Stimmung dann zunehmend erdrückend und beängstigend wird – bis zum bitteren Ende. Bei mir hat "Excision" jedenfalls noch lange nachgehallt, und ich hoffe, euch wird es ähnlich ergehen. 9/10
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OblivionPlatz 11: Oblivion
Was soll ich sagen… ich bin nun mal ein SF-Verrückter. Was nicht automatisch heißt, dass mir jeder Film des Genres gefällt, werden wir doch auch immer wieder mit Schrott bombardiert. Dennoch hat ein Science Fiction-Film bei mir dank meiner Vorliebe für das Genre von vornherein schon mal einen guten Stand. "Oblivion" mag inhaltlich nicht der interessanteste und originellste Film sein – wobei ich wie im Review bereits erwähnt aufgrund der Tatsache, dass er auf einer vor Jahren geschriebenen aber nie veröffentlichten Graphic Novel basiert, mit Plagiatsvorwürfen vorsichtig wäre – wie schon bei "Tron: Legacy" hat es für mich aber auch hier wieder Joseph Kosinski's Inszenierung und sein Gespür für opulente, beeindruckende Bilder herausgerissen. Vor allem auch im IMAX, wo der Film in einer eigenen Fassung lief die über weite Strecken die komplette Leinwand ausgefüllt hat, bliebt mir bei einigen Szenen von "Oblivion" vor lauter Staunen der Mund offen stehen. Vor allem alles im Orbit fand ich phantastisch und optisch ungemein beeindruckend. Aber auch das Design, die Filmmusik, und generell die ruhige, stilvolle Inszenierung des Films haben mich überzeugt. Schade fand ich lediglich, dass der Trailer eine der zentralen Wendungen des Films schon vorweggenommen hat. Und auch ein etwas anderes Ende hätte ich vorgezogen. Davon abgesehen bot "Oblivion" aber phantastische Science Fiction-Unterhaltung, die mich vor allem als Fest für die Augen und Ohren zu begeistern wusste. 9/10
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Kommentare (8)
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1. 12.01.2014 00:34
 
Da ich viel weniger im Kino war also du, hab ich nur 21 Titel zur Verfügung. Hier 21-11 mit Wertung: 
 
11. The Last Stand = 7/10 
12. Der Hobbit I: Eine unerwartete Reise = 7/10 
13. Superman (2013) - Man of Steel = 7/10 
14. Pacific Rim = 7/10 
15. Star Trek II: Into Darkness = 7/10 
16. Tanz der Teufel (2013) - Evil Dead = 6/10 
17. Gangster Squad = 6/10 
18. Captain Phillips = 6/10 
19. Life of Pi = 6/10 
20. Iron Man III = 5/10 
21. Oblivion = 5/10 
 
Die Top 10 gibt es bei deiner.
 
2. 13.01.2014 00:04
 
Interessant. Das sieht bei dir ja so ganz anders aus als bei mir ;). Auch scheinst du das anders zu zählen als ich (ich gehe nach offiziellem Kinostart), weil sich Hobbit 1 in deiner 2013-Liste befindet. Immerhin habe ich aber alle der von dir hier aufgeführten Filme gesehen :).
 
3. 13.01.2014 01:13
 
2012 war ich nicht so in Laune und hab den Hobbit deshalb erst Anfang 2013 gesehen. Hoffentlich siehst du an Iron Man III (ich benutze seit längerem die römischen Zahlen bei Sequel-Titeln), dass ich auch bei Blockbusters streng bin und denen nicht immer automatisch 8/10 gebe. 
 
Wie fandest du Captain Philipps?
 
4. 13.01.2014 12:14
 
Ja, sehe ich, wobei ich es gerade bei Iron Man 3 überhaupt nicht nachvollziehen kann ;)
 
Captain Phillips war ok, ich fand aber, dass dem Film zum Ende hin etwas die Luft ausgegangen ist. Alles bis zum Überfall auf dem Schiff war packend, aber das Nachspiel auf dem Boot der Piraten hätte man meines Erachtens deutlich kürzen können. Vor allem Phillips kurzzeitige "Flucht" war im Prinzip völlig unnötig. Zumal sich dort auch die Marines nicht sonderlich gscheit angestellt haben. 
 
Und die letzte Szene mit Tom Hanks wäre um einiges wirkungsvoller gewesen, wenn der Soundtrack dort nicht wie eine völlige Kopie von Hans Zimmers "Time" aus "Inception" geklungen hätte. Das hat die Wirkung der Szene für mich leider enorm reduziert. Insgesamt habe ich ihm eine 6/10-Wertung gegeben. 
 
Falls es dich interessieren sollte: Ich führe ein Filmtagebuch auf Letterboxd. Dort kann man immer gleich sehen, wann ich was gesehen habe, inklusive meiner Wertung. http://www.letterboxd.com/cornholio1980/films/diary/
 
5. 13.01.2014 18:51
 
Und ich kann nicht verstehen, wie Iron Man 3 so hochgelobt werden kann. Da haben sich ja viele wieder von der Tony-Show blenden lassen, weil dieser ja "ne obercoole, richtig krasse, urkomische Sau" ist, die jede Gegend rockt! Nur hab ich mich an der "obercoolen, richtig krassen, urkomischen Sau" inzwischen echt satt gesehen. Die Mandarin-Sache mag zwar auf ne gewisse Art mutig gewesen sein, hat aber die Sache mit den 10 Ringen im ersten kaputt gemacht und wurde nur gemacht, um China nicht zu erzürnen (die insgeheim trotzdem noch immer zu dem Schlimmsten Feinden Amerikas gehören). Außerdem war Shane Black als Regisseur fehlbesetzt und wäre für den Punisher geeigneter gewesen. Denn dieser verkörpert ja die ganzen Tugenden der 80er-Jahre Actionheronen, die zwar Knarren und Schutzwesten benutzten, ihre unterschiedlichsten Feinde aber auch hauptsächlich durch Manneskraft und kämpferisches Geschick plattmachten und deshalb keine "erbärmliche" Rüstung gebraut haben (deshalb hat Mark 42 nie richtig funktioniert und geht schon zu Bruch, wenn ein LKW angerast kommt).  
 
Guck dir einfach dieses Video an, bringt sämtliche Schwächen treffend auf den Punkt (die Mandarin-Sache natürlich nur wegen Comicnähe): 
 
http://www.youtube.com/watch?v=e3r4FklA4gI 
 
Captain Phillips war bis zur Entführung gut und auch danach spannend. Nur leider fing dann patriotischer scheiß an, den die Amis ja offen ausleben dürfen wo man merkt, dass das extra geschielt so inszeniert ist, damit kleine Amis sich nach dem Film sofort bei der Navi einschreiben. Außerdem empfand ich nicht, dass die schwarzen groß mit nem Motiv gesegnet waren. Die wurden echt als das pure Böse dargestellt ala "Dieser nette Captain wollte nur seinen Job machen. Und dann kommen diese N****r-Barbaren, entführen ihn und ziehen mit ihm diese menschenverachtende scheiße ab! Gut, dass wenigstens einer von denen seine gerechte Strafe bekommen hat."  
 
Dass hat zwar nichts mit dem schwarzen Volk zu tun, mit denen ich eh nichts zu schaffen hab, aber ich würde dem Film trotzdem keinen Oscar geben. Gilt ja als heißer Oscarkandidat.
 
6. 14.01.2014 22:38
 
Warum sie das mit dem Mandarin so gemacht haben wie sie uns gemacht haben, kann keiner von uns wissen. Das mit China ist reine Spekulation. Immerhin ist Russland mittlerweile ja auch ein wichtiger Markt, das hat sie aber bei Teil 2 auch einen Dreck geschert ;). Insofern halte ich das als einzigen, entscheidenden Grund für diese Änderung für wenig glaubwürdig. ich glaube vielmehr, dass Shane Black hier etwas über Propaganda, Manipulation der Massen, Panikmache für den eigenen Nutzen etwas aussagen wollte.  
 
Im übrigen fand ich, dass es in "Iron Man 3" von allen drei Filmen (bzw. eigentlich vier, mti Avengers) am wenigstens von dieser "Tony-Show" gab, die du kritisierst. Ich mochte ihn in erster Linie, weil er sich - nicht zuletzt dank des Humors, der halt einfach genau auf meiner Wellenlänge liegt, sowie Shane Blacks Einfluss - vom üblichen Blockbuster-Einheitsbrei abhob.  
 
Von Captain Phillips (dem ich übrigens kaum Oscar-Chancen einräume) war ich wie gesagt ebenso nicht besonders angetan. ich fand aber schon, dass die Motivation der Piraten gut rüberkam, und über ein neues badguy-Schema hinausging.
 
7. 15.01.2014 18:06
 
Dass Russland ein wichtiger Mark sein soll, ist mir neu. Mit ist nur bekannt, dass die wieder als Feindbild gelten, seit dem irgendein Typ dort an der Macht ist. Der Grundgedanke, den du vorschlägst, hört sich zwar nicht ganz so übel an und ist als Idee für sich auch nicht schlecht, dennoch teile ich es nicht, wenn es um Iron Man 3 geht. 
 
Iron Man 3 ist doch ne Tony-Show per excellence! Auch hier sieht man wieder die ganze Zeit nur den Robert und da Shane Black der Regisseur ist und die Ansicht hat, dass die Actionheronen der 80er noch richtige Männer waren und für ihre Gegner von Bastarden keine erbärmlichen Rüstungen benötigt haben, gibt es noch mehr Robert. Das gipfelt vor allem in der bekloppten Szene, wo er die Villa stürmt und plötzlich zu ner Mischung aus Agent und Ninja mutiert, obwohl er einfacher Milliardär mit hohem Hirn ist, der zusätzlich Mechanik betreibt und dadurch ne Rüstung baute. 
 
Nur weil man kurz sah, wie die leben, lässt das nie nicht besser wegkommen. So, wie die dargestellt werden, kann in dem Zusammenhang gesagt werden \"Nur, weil ihr in beschissenen Verhältnissen aufgewachsen seit und lebt, gibt das euch trotzdem noch lange nicht das Recht, diesen netten Captain zu entführen und mit ihm diese menschenverachtende Scheiße abzuziehen.\"  
 
Hattest du bei den Navi-Szenen am Ende nicht auch den Verdacht, dass diese als Werbung an diese gedacht sind?
 
8. 26.02.2014 12:33
 
Mit etwas Verspätung - aber das ist bei mir ja nichts neues ;)
 
Doch doch... Russland wird für Hollywood immer wichtiger. Deswegen orientierten sich zuletzt ja auch einige Franchises in diese Richtung (MI4, Die Hard 5). Mich persönlich überzeugt deine Theorie, dass man den Mandarin aus rein kommerziellen Gründen so dargestellt hat, jedenfalls nciht, sorry ;)
 
Das mit Tony Show habe ich falsch verstanden. Ich dachte du beziehst dich damit auf die Szenen von Tony, dem Partylöwen. Du meinst aber vielmehr, dass es generell zu viel Tony und zu wenig Iron Man gab. Hattest du glaub ich eh auch früher schon erwähnt, der Gedanke war mir aber in dem Moment als ich deinen Kommentar gelesen habe gerade nicht präsent, sorry *g*. Mich persönlich hat es nicht gestört; zumal ich mit Superhelden deren Gesicht man nicht sieht oftmals eh weniger mitfiebern kann, als mit Menschen aus Fleisch und Blut. Aber ja, dass es in IM3 wieder mehr Tony als Iron Man gab, ist unbestreitbar. 
 
Zu Captain Phillips (zu dems übrigens vorraussichtlich morgen ein Review von mir gibt): Der Anfang macht deutlich, dass sie nicht freiwillig dabei sind, sondern von "warlords" dazu gezwungen werden. Das war für mich als etwas graustufigere Motivation ausreichend. Und nein, die Navi-Szenen vermittelten mir nicht wirklich den Eindruck eines Werbespots.
 

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