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Der Hobbit - Smaugs Einöde Drucken E-Mail
In allen Belangen eine Steigerung zum Vorgänger Kategorie: Filme - Autor: M. Spieler | C. Siegel - Datum: Freitag, 13 Dezember 2013
 
 
Der Hobbit - Smaugs Einöde
Originaltitel: The Hobbit: The Desolation of Smaug
Produktionsland/jahr: USA 2013
Bewertung:
Studio/Verleih: New Line Cinema/MGM/Warner Bros. Pictures
Regie: Peter Jackson
Produzenten: U.a. Carolynne Cunningham, Zane Weiner, Philippa Boyens, Fran Walsh & Peter Jackson
Drehbuch: Fran Walsh, Philippa Boyens, Guillermo del Toro & Peter Jackson, nach dem Roman von J.R.R. Tolkien
Filmmusik: Howard Shore
Kamera: Andrew Lesnie
Schnitt: Jabez Olssen
Genre: Fantasy
Kinostart Deutschland: 12. Dezember 2013
Kinostart USA: 13. Dezember 2013
Laufzeit: 161 Minuten
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Trailer: YouTube (1), YouTube (2), YouTube (3)
Kaufen: Soundtrack, Romanvorlage
Mit: Martin Freeman, Ian McKellen, Richard Armitage, Ken Scott, Graham McTavish, William Kircher, James Nesbitt, Stephen Hunter, Dean O'Gorman, Aidan Turner, John Callen, Peter Hambleton, Jed Brophy, Mark Hadlow, Adam Brown, Orlando Bloom, Evangeline Lilly, Lee Pace, Cate Blanchett, Benedict Cumberbatch, Sylvester McCoy, Luke Evans, Stephen Fry, Mikael Persbrandt u.a.



Kurzinhalt: Die Gemeinschaft, bestehend aus dem Hobbit Bilbo, dem Zauberer Gandalf, sowie den dreizehn Zwergen Thorin, Balin, Dwalin, Bifur, Bofur, Bombur, Fili, Kili, Oin, Gloin, Nori, Dori und Ori befindet sich nach wie vor auf dem Weg zum Berg Erebor. Doch die Orks, unter der Führung des Schänders Azog, sind ihnen dicht auf den Fersen. Nachdem sie eine geruhsame Nacht unter dem Schutz des Hautwandlers Beorn verbringen und daraufhin bis an die Grenze des Düsterwalds reiten, teilt sich die Gemeinschaft auf. Während sich Gandalf nach Dol Guldur begibt, um Gerüchten nachzugehen, dass der alte Feind der freien Völker Mittelerdes zurückgekehrt ist, setzen Bilbo und die dreizehn Zwerge ihren gefährlichen, beschwerlichen Weg zum Einsamen Berg fort. Im Düsterwald, dem Reich der Waldelben und der Seestadt erleben sie zahlreiche Abenteuer, ehe sie zuletzt ihr Ziel erreichen. Doch der Schatz der Zwerge wird immer noch vom fürchterlichen Drachen Smaug bewacht…
Christian Siegel


Review von Michael Spieler: Szenenbild (c) 2013 Warner Bros.Während ich diese Zeilen schreibe läuft im Hintergrund Howard Shores Soundtrack zu "Der Hobbit – Smaugs Einöde" – ein kleiner Versuch die Stimmung des Films wieder herzustellen. Fangen wir am besten mit dem Soundtrack an. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Herr Shore im zweiten Teil der Hobbit-Trilogie etwas zu generisch wird. Er greift wieder alte Melodien auf, wenn Elben auftauchen oder Gefahr lauert, aber man hört kaum Themen, die man als neu oder einzigartig beschreiben könnte. Einzig beim Betreten des Erebor wird mal etwas mit den Schlag- und Effektinstrumenten gespielt. Es wird auch nicht gesungen, bis auf den Endsong von Ed Sheeran, dessen "I See Fire" zwar thematisch passt, aber meiner Meinung nach nicht an Neill Finns "Song of the Lonely Mountain" heranreicht. Es fehlt "I See Fire" eine ähnliche Verbindung, wie sie Neill Finns Song zu "Misty Mountains" hatte, das am Anfang von den Zwergen in Beutelsend gesungen wird. Er wirkt auch viel weniger episch, dafür fast wie eine Erzählung, wie sie von den Bewohnern von Seestadt weitergegeben werden könnte.

"Smaugs Einöde" wirkt nicht zuletzt jedoch wegen der Musik sehr viel ernster, als "Eine unerwartete Reise". Von Anfang an herrscht ein um ein paar Grad kälterer Ton - Azog und später Bolg sind den Zwergen weiterhin auf der Spur, in Dol Guldur rührt sich mehr als es den Anschein hat und vor Bilbo und den Zwergen liegt der Düsterwald (oder Nachtwald). Unmöglich rechtzeitig zu Durins Tag zu umrunden, müssen sie den alten Elbenpfad durch das dichte Dickicht des kranken Waldes nehmen. Natürlich geraten sie erneut in Schwierigkeiten und treffen auf alte und neue Bekannte. Unter ihnen Legolas (Orlando Bloom, "Die Drei Musketiere") und Tauriel (Evangeline Lilly, "Real Steel"). Ein weiteres Abenteuer aus der Feder von Tolkien, in dem es an weiblichen Figuren und einer Liebesgeschichte mangelt und ein weiteres Mal, dass sich Jackson & Co. verpflichtet fühlten eine zu erfinden. Diesmal gibt es gleich eine Ménage-à-trois, denn Tauriel verguckt sich in Aiden Turners Kili (der hübsche Zwerg, natürlich), und Legolas steht irgendwie auf Tauriel, was man aber nur durch seine charakterfremde Eifersucht merkt. Irgendwas haben sie auch mit Orlando Bloom in der Maske angestellt. Zum einen wirkt sein Gesicht breiter und er hat seltsame Kontaktlinsen, die ihn fremd aussehen lassen. Noch seltsamer, da alle anderen Elben diese komischen Augen nicht haben. Auch scheint es immer von der Situation abzuhängen, ob Kili seine klobigen Zwergenhand-Handschuhe trägt oder nicht.

Szenenbild (c) 2013 Warner Bros.Eine weitere technische Einzelheit, die mir schon im ersten Teil aufgefallen war, ist die kaputte Sichtachse zwischen den - in unterschiedlichen, getrennten Locations aufgenommenen – Zwergendarstellern und dem Rest. Thranduil (Lee Pace, "Lincoln") schaut in seiner Halle ziemlich deutlich an Richard Armitages Thorin vorbei, wie auch Gandalf zuvor schon in Beutelsend oder Bard (Luke Evans, "Fast & Furious 6") später in Seestadt. Wer die Anhänge auf der Extended Edition von Teil 1 gesehen hat, weiß, wie frustrierend solitäres Spiel vor Green Screen so sein kann, während die große Gruppe nebenan am richtigen Set arbeitet. Ihnen blieb aber aufgrund des Wechsels zu 3D keine Wahl: der Perspektiven-Trick aus den Herr-der-Ringe-Filmen lässt sich nicht benutzen, da man natürlich aus zwei leicht verschobenen Blickwinkeln gleichzeitig filmt. Man wird in diesen Momenten etwas aus der Szenerie geholt und man merkt aktiv, dass man gerade einen Film schaut. Zu HFR kann ich nichts sagen, da ich mir nicht sicher bin, ob die Pressevorführung in HFR gezeigt wurde, oder nicht. Da mich aber nicht das Feeling übermannte, mir ein Videotape vom Urlaub '99 anzusehen, nehme ich an, dass man darauf bei uns verzichtet hat.

Es wird Jackson ja oft vorgeworfen, er hätte das Kinderbuch zu mehr aufgebläht, als es ist. Ich finde allerdings die Art und Weise wie er das macht, großartig. Er verbindet diese sonst sehr alleinstehende Geschichte aus Mittelerde an allen Ecken und Enden mit dem großen Ganzen, das wir bereits kennen, durch die - sich in den umfangreichen Anhängen der Bücher versteckenden - Nebengeschichten. Er findet beispielsweise absolut mögliche, logische Erklärungen für die Zeit, in der Gandalf sich im Buch von der Gruppe trennt und das macht seine Version des Hobbit zu mehr als einer Kindergeschichte & es ist trotzdem spannend. In den 161 Minuten im Kinosaal war mir nicht einmal langweilig - ständig passiert etwas und man gerät zusammen mit der Reisegruppe von einer Situation in die Nächste. Im Buch dauert der Aufenthalt der Zwerge in Seestadt zwei Wochen und besteht aus nichts als Festen. Die Entscheidung, dass auf ein Festmahl zu beschränken war okay, allerdings gibt es dann eine noch ziemlich große Abweichung von der Vorlage, bei der ich gespannt bin, wohin das im dritten Teil führen wird. Es war erfrischend die Waldelben zu sehen, die viel menschlicher wirken in ihrem Handeln und Wesen, als die Elben um Elrond und Galadriel. König Thranduil geht natürlich nicht eine gewisse Grazie ab, aber er ist wie sein Sohn Legolas und vor allem Tauriel viel leidenschaftlicher. Smaug, gesprochen und motion-gecaptured von Benedict Cumberbatch (der ist jetzt halt überall dabei), sieht super aus und bleibt den Zeichnungen von John Howe im Wesentlichen treu. Warum man in "Eine unerwartete Reise" immer so darauf bedacht war, ihn nicht in Gänze zu zeigen ist mir daher ein Rätsel. Die Szenen im Einsamen Berg sind aufwendig und bis auf ein Detail (siehe Fazit) super umgesetzt.

Szenenbild (c) 2013 Warner Bros.Kommen wir zuletzt zu den Darstellern. Natürlich ist es schwierig, bei einer derart großen Besetzung, Einzelleistungen herauszustellen, aber wie so oft, bekommen Einzelne immer doch mehr zu tun, als Andere. Erneut bin ich begeistert von Martin Freeman, der die Wandlung von Bilbo, seit dem Fund des Ringes, gerade richtig dosiert, in seinen sonst optimistischen Charakter einfließen lässt; eine Szene, in der er sich über sich selbst erschreckt, geht sogar ziemlich nahe. Richard Armitage fällt ein wenig die undankbare Aufgabe zu, den Anführer spielen zu müssen, der am Ende die Mission über einzelne Personen stellen muss. Gerade das, am Ende von Teil 1 aufgebaute, Verhältnis zu Bilbo wird dann an einer Stelle fast gegen die Wand gefahren und Thorins Entwicklung über zwei Filme hinweg scheint wieder auf Null zurückzugehen, je näher sie ihrem Ziel kommen. Das wirkt dann leider etwas unglaubwürdig. Alle anderen haben ihre festen Rollen und auch Kili bleibt sich eigentlich treu, obwohl er etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt. Luke Evans macht sein trüb dreinblickendes Gesicht als Beschützer des einfachen Volks, immer die Stirn in Falten, immer die Bürde seiner Herkunft auf den Schultern. Es ist eine Freude, Stephen Fry als Meister von Egsaroth zu sehen, aber leider bekommt der viel zu wenig Screentime und einen unnötigen Grima-Schlangenzunge-Charakter an die Seite.

Fazit: Flüssiges Gold ist nicht leicht zu animieren. Abgesehen davon hat mir "Der Hobbit – Smaugs Einöde" ausgesprochen gut gefallen und bildet einen hervorragenden Abschluss für dieses, etwas durchwachsene, Kinojahr. Ich bin Fan von Peter Jacksons Version von Mittelerde und bedaure jetzt schon, dass es nach Dezember nächsten Jahres wohl keine Rückkehr dorthin mehr geben wird.

Wertung:9 von 10 Punkten
Michael Spieler


Review von Christian Siegel: Szenenbild (c) 2013 Warner Bros.Der erste Teil von "Der Hobbit" vermochte es zwar nicht ganz, an die unvergleichliche "Herr der Ringe"-Trilogie anzuknüpfen, da ich dies jedoch von vornherein – schon allein aufgrund der unterschiedlichen Vorlagen – nicht erwartet hatte, wurde ich von ihm dennoch nicht enttäuscht. Normalerweise ist der zweite Teil einer Trilogie ja immer am Problematischsten – beim "Hobbit" waren jedoch von vornherein meine Erwartungen an den Mittelteil am Höchsten. Mit Kenntnis der Vorlage konnte ich mir einfach schon in etwa denken, wo die ersten beiden Teile jeweils aufhören würden, und auch wenn "Eine unerwartete Reise" vermutlich mit dem Höhepunkt der Trilogie für "Herr der Ringe"-Fans aufwarten konnte – nämlich dem Ringfund – vermutete ich von vornherein, dass man die Handlung wohl doch ziemlich strecken werde müssen, wenn man diesen Punkt in der Erzählung erst gegen Ende des ersten zweieinhalbstündigen Films – wo es dramaturgisch einfach am sinnvollsten ist – erreichen wollte. Beim letzten Film frage ich mich wiederum, was man da – von der Schlacht der fünf Armeen abgesehen – noch erzählen will. Aber der zweite sollte doch eigentlich mit Beorn, Düsterwald, den Waldelben, Seestadt und zuletzt natürlich auch Smaug prall gefüllt sein.

Und in der Tat konnte "Smaugs Einöde" meine diesbezüglichen Erwartungen erfüllen. Im Gegensatz zum ersten Teil konnte ich diesmal keine Längen ausmachen, nichts wo ich sagen würde, das hätte ich gekürzt, und auch keine Szenen – Actioneinlagen oder sonstige Momente – die ich als unnötig erachten würde (wie es bei "Eine unerwartete Reise" z.B. mit dem langen Einstieg bei Bilbo, insbesondere das Lied, oder auch der Verfolgung durch die Warge der Fall war). Es ist nicht so, dass der Film von der ersten bis zur letzten Minute nur Hochspannung und rasendes Tempo bieten würde. Peter Jackson füllt auch den zweiten Film wieder mit vielen ruhigen Charaktermomenten, schönen Landschaftsaufnahmen, oder auch stimmungsvollen Szenen. Aber insgesamt ist das Erzähltempo diesmal deutlich höher, und konnte zumindest ich keinen Ballast ausmachen. Zudem zeigt sich diesmal auch gelegentlich, dass die Aufsplittung der Erzählung in drei Filme nicht immer nur ein Fluch ist (wie zu Beginn von "Eine unerwartete Reise"), sondern manchmal auch ein Segen sein kann. Nehmt nur die Szene im Düsterwald. Hätte es nur zwei Filme gegeben, hätte Peter Jackson wohl was den Aufbau betrifft einiges kürzen müssen; aber gerade dieser stimmungsvolle Einstieg, der uns die Desorientierung vermittelt welche die Gemeinschaft spürt als sie den Wald betritt, trägt für mich viel zum Gelingen dieser Sequenz bei. Generell war der Kampf gegen die Spinnen – die phantastisch umgesetzt wurden und jeden Arachnophokier wohl schnurstracks aus dem Kinosaal jagen dürften – das erste große Highlight des Films. Einerseits aufgrund der düsteren Grundstimmung, und andererseits da Bilbo dort sehr heldenhaft auftreten und erneut seinen Wert für die Gemeinschaft beweisen durfte. Zudem beginnt der Ring zunehmend Einfluss auf ihn auszuüben, was uns in einigen tollen kurzen Momenten veranschaulicht wird.

Szenenbild (c) 2013 Warner Bros.Danach geht es Schlag auf Schlag. Es gibt viel zu erzählen, und das Tempo ist dementsprechend eben deutlich höher als beim Vorgänger. Ich will hier nicht die gesamte Handlung des Films durchkauen, aber einzelne beeindruckende, gelungene Momente möchte ich schon noch kurz hervorheben. Was die Action betrifft, sticht neben dem Kampf im Düsterwald vor allem noch die Flucht in den Fässern hervor. Zwar hätte sie vielleicht eine Spur kürzer sein dürfen, aber insgesamt war sie durchaus packend und vor allem auch sehr einfallsreich inszeniert. Hier erinnerte mich "Smaugs Einöde" an die "Indiana Jones"-Filme von Spielberg, wo die Action ebenfalls aus vielen verschiedenen kurzen Momenten und netten Einfällen besteht. Eben dies konnte ich an dieser Stelle auch wieder ausmachen. Action- und kampftechnisch mein absoluter, unangefochtener Höhepunkt war aber Gandalf, der sich dem Necromancer in den Weg stellt. In der "Herr der Ringe"-Trilogie durfte Gandalf ja nur relativ selten seine magischen Fähigkeiten zeigen. Hier untersucht er die Ruine von Dol Guldur, und trifft letztendlich auf einen (für uns) alten Bekannten. Wie man diese Gestalt umgesetzt hat, Gandalfs "Schutzschild", der Kampf an sich… das war einfach nur phantastisch.

Davon abgesehen stach actionmäßig vor allem noch alles rund um die Waldelben hervor. Dort gibt es ja ein Wiedersehen mit Legolas, der in der Trilogie für seine abgefahrenen "Stunts" quasi berühmt wurde. Auch für "Smaugs Einöde" hat man sich zahlreiche coole Momente ausgedacht. Zugegeben, nichts davon übertrifft die Szene aus "Die Rückkehr des Königs", wo er den Mumakil ausschaltet – aber das würde ich auch gar nicht wollen, soll diese doch in meinen Augen auch wirklich der Höhepunkt seiner Kampfeskunst bleiben (wenn man sich die Filme dann in Zukunft mal in ihrer chronologischen Reihenfolge ansieht). Generell ist es weniger eine derartige vollständige Szene, als viele nette kleine kurze Einzelmomente und Details, wo seine Kampfkünste wieder einmal beeindrucken können. Wobei ihm Tauriel in nichts nachsteht. Bei ihr handelt es sich ja um eine Eigenkreation von Peter Jackson und seinen Drehbuch-Coautorinnen. Tolkien-Puristen werden wohl – so sie denn nach der "Schändung" der "Herr der Ringe"-Trilogie überhaupt noch mit dabei sind – missbilligend die Nase rümpfen. Ich fand allerdings, dass sie sich nahtlos und stimmig in die Welt von Mittelerde eingefügt und den Film wirklich bereichert hat. Zumal ohne ihren Auftritt der Östrogen-Anteil in der Hobbit-Trilogie ja wirklich erbärmlich gewesen wäre. Zudem erlaubt es Tauriel, auch eine kleine, zarte Romanze in den Film einzubauen, die zumindest mir auch wirklich gut gefallen hat. So zähle ich einen späteren kurzen, zärtlichen Moment zu den romantischsten Szenen des heurigen Kinojahres.

Szenenbild (c) 2013 Warner Bros.Womit wir schon bei einer weiteren wesentlichen Stärke des Films wären: So spektakulär und packend die Action auch sein mag, die wirklichen Höhepunkte hätte zumindest ich eher in den stilleren, ruhigeren Momenten ausgemacht. Der aus den Baumkronen hervorschauende Bilbo, das Gespräch zwischen Tauriel und Kili im "Gefängnis", oder auch die Dialoge zwischen Tauriel und Legolas – um nur einige zu nennen. Auch der eine oder andere magische Moment hat sich wieder in den Film geschlichen. Spannungstechnisch stellt erwartungsgemäß jene Szene, als sich Bilbo in Smaugs Schatzkammer wagt, sowie ihr nachfolgendes Gespräch, einen ganz besonderen Höhepunkt dar. Zwar nicht so gut und beeindruckend wie die Rätsel in der Finsternis, aber dennoch sehr packend und gelungen umgesetzt. Generell hat man bei Smaug ganze Arbeit geleistet. Für meinen Geschmack hätte er zwar noch eine Spur rötlicher sein dürfen, aber was CGI-Kreationen betrifft war das wieder einmal Effektearbeit auf allerhöchstem Niveau. Generell fand ich die Spezialeffekte diesmal überwiegend besser als beim Vorgänger, wo das eine oder andere für mich etwas künstlich aussah (ein Eindruck, der aber natürlich auch mit HFR zusammenhängen könnte, dass ich mir bei "Smaugs Einöde" gespart habe). Diesmal könnte ich maximal das flüssige Gold beanstanden; davon abgesehen waren die Effekte in meinen Augen makellos.

Positiv fiel mir auch auf, dass Peter Jackson wieder etwas mehr auf echte Masken, Sets und praktische Effekte gesetzt hat. Konnte ich bei "Eine unerwartete Reise" keinen einzigen echten Ork ausmachen, gab es diesmal doch wieder einige, bei denen man auf CGI verzichtet hat. Letztere haben zwar nach wie vor – gerade auch im Vergleich zu der "Herr der Ringe"-Trilogie, wo man nur dort auf den Computer zurückgegriffen hat, wo die Szenen mit praktischen Effekten nicht umsetzbar waren – Oberwasser, zumindest mir erschien das Verhältnis aber im Vergleich zu ersten Hobbit-Film wieder einen Hauch ausgewogener zu sein. Was ebenfalls nach wie vor besticht, ist wie überzeugend man die unterschiedlichen Größenverhältnisse zwischen den Figuren umsetzt. Diese Effekte sind insofern großartig, als dass sie keinerlei Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Man könnte wirklich glauben, Luke Evans z.B. wäre wirklich größer als die ganzen Zwergendarsteller, und das wäre am Set auch wirklich genau so gedreht worden. Apropos Sets: Auch diese sind sehr imposant geraten. Was die Schauplätze betrifft, hat "Eine unheimliche Reise" ja in erster Linie altbekanntes geboten, mit dem Auenland, Bilbo's Höhle, Bruchtal… und optisch sooooo beeindruckend war Gollums Höhle ja auch nicht unbedingt. Diesmal gibt es dafür einige neue Schauplätze, die wirklich phantastisch umgesetzt wurden. Mein Favorit ist ganz klar der Düsterwald… den fand ich wirklich überragend. Das Reich der Waldelben hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Dort lehnt man sich zwar einerseits an den bekannten Designs von Bruchtal und Lothlorien an, schuf aber dennoch einen Schauplatz mit einer ganz eigenen Identität, der doch im Vergleich nicht ganz so einladend wirkt wie die zuvor genannten. Seestadt ist überhaupt mal eine ganz neue, recht ungewohnte Umgebung, und mit den bisherigen von Menschen bewohnten Orten nicht wirklich zu vergleichen. Zugleich zeigt man uns dort eine Stadt, die ihre beste Zeit hinter sich hat – wer mag, kann hierin durchaus eine Analogie zu aussterbenden Städten in unserer Gegenwart finden. Der letzte große Schauplatz, Erebor, ist dann schließlich eine Art gesteigertes, noch größeres und imposanteres Moria, und bietet zahlreiche beeindruckende (digitale) Sets.

Szenenbild (c) 2013 Warner Bros.Was mir im Vergleich zu "Eine unerwartete Reise" diesmal auch viel besser gefallen hat, ist der Soundtrack. Beim ersten "Hobbit"-Film hatte sich Howard Shore ja meines Erachtens doch etwas zu sehr aus der bestehenden Mittelerde-Musikbibliothek bedient (wenn ich auch mittlerweile erfahren habe, dass jene beiden Szenen wo mir die Musikauswahl ganz besonders negativ aufgestoßen ist, vielmehr auf Peter Jacksons Wunsch zurückzuführen ist, und Shore dort eigentlich schon neue Kompositionen einspielen wollte; was etwas an "Angriff der Klonkrieger" erinnert, wo John Williams Musik für den Kampf der Jedi gegen die Droiden in der Arena geschrieben und George Lucas diese rausgeworfen und stattdessen die Podrenn-Musik eingesetzt hat). Diesmal gibt es hingegen zahlreiche neue Themen, die sich noch dazu perfekt ist das bestehende, bekannte Klangbild einfügen. Natürlich werden auch diesmal wieder – dort wo es Sinn macht – bekannte Themen angespielt. Dies geschieht aber deutlich sporadischer, und wirkt zudem im Vergleich zum Vorgänger nie unpassend. Jedenfalls sehe ich den Soundtrack zu "Smaugs Einöde" – im Gegensatz zu jenem des Vorgängers – durchaus auf einer Stufe mit der "Herr der Ringe"-Trilogie.

Die schauspielerischen Leistungen sind wieder einmal makellos, und können durch die Bank gefallen. Martin Freeman erweist sich auch bei seinem zweiten Auftritt als junger Bilbo Beutlin als die Idealbesetzung. Zwar ist der titelspendende Hobbit diesmal nicht mehr ganz so im Vordergrund wie bei "Eine unerwartete Reise"; vor allem im mittleren Drittel rückt Bilbo vielmehr ein wenig in den Hintergrund um für die Zwerge und den zahlreichen neuen Figuren Platz zu machen. Dafür gibt es gleich zu Beginn ein paar tolle Momente für und mit ihm, wo seine Leistung gefallen kann; insbesondere die zunehmende Korrumpierung durch den Ring stellt Martin Freeman wunderbar dar. Davon abgesehen war es in erster Linie die Szene mit Smaug am Ende, wo er mich begeistert hat. Er ist eine so eine wunderbare Präsenz, und überzeugt sowohl in den komischeren als in den ersten Momenten. Interessant fand ich auch, wie Peter Jackson ihn manchmal in Szene setzt. So gibt es einige Momente, wo Bilbo Beutlin nur recht klein im Bild zu sehen ist. Andere Regisseure hätten da wohl auf eine Nahaufnahme des Darstellers gesetzt; Jackson vertraut jedoch darauf, dass Bilbos Reaktion dank Freemans Schauspiel auch in diesen Aufnahmen zur Geltung kommt. Sir Ian McKellen ist Gandalf, und wird auch immer Gandalf bleiben. Auch er ist in der Rolle nach wie vor absolut perfekt – wenn er auch diesmal vergleichsweise wenig zu tun bekommt; schauspielerisch, meine ich jetzt, ist Gandalf doch diesmal in erster Linie nicht als Anführer und/oder als fürsorgliche Großvater-Figur, sondern vielmehr als Zauberer und Actionheld im Einsatz. Da hat es der Schauspieler natürlich vergleichsweise schwer, zu glänzen. Die Darsteller der Zwerge leiden nach wie vor unter ihrer schieren Anzahl. Optisch kann man sie zwar auseinanderhalten, aber wirklichen Eindruck hinterließen bei mir in erster Linie Thorin, Balin und Kili. Den einen oder anderen Zwerg – wie Bombur, der aufgrund seines Aussehens hervorsticht – könnte ich wohl noch beim Namen nennen, aber ich bin mir sicher, bei einem Spiel wo man die Namen den Gesichtern zuordnen muss, würde ich maximal die Hälfte richtig hinbekommen.

Szenenbild (c) 2013 Warner Bros.Diesbezüglich hilft es natürlich auch nicht gerade, dass bei "Smaugs Einöde" so viele neue Figuren hinzukommen, die natürlich ebenfalls beleuchtet werden wollen. Aus der Riege der Neuzugänge stach dabei für mich vor allem Evangeline Lilly heraus; nicht nur die Figur an sich, sondern auch sie selbst, mit ihrer Präsenz und ihrem Schauspiel, empfand ich als Bereicherung für die Filme. Ich bin ja immer noch überrascht, dass sie in Hollywood trotz ihrer bestechenden Leistung in "Lost" – von der einen oder anderen Nebenrolle abgesehen – noch nicht angekommen ist. Ich hoffe, diese prominente Rolle wird hier Abhilfe schaffen. Auch Luke Evans als Bard zeigt eine tolle Leistung. Überhaupt erweist sich sein Bogenschütze als einer der interessantesten Neuzugänge, was wohl auch daran liegt, dass ihm vergleichsweise viel Aufmerksamkeit – und Zeit auf der Leinwand – gewidmet wird. Lee Pace (als Thranduil), Stephen Fry (als Bürgermeister) und Ryan Gage (als Grima Schlangenzunge-Verschnitt Alfrid) gefielen mir ebenfalls allesamt gut, bekamen aber entweder zu wenig Screen Time und/oder knackige Szenen, um bei mir Eindruck zu hinterlassen.

Trotz der Tatsache, dass sich "Der Hobbit" mit dem zweiten Teil in praktisch allen Belangen gesteigert hat, konnte ich aber doch auch wieder das eine oder andere Härchen in der Suppe ausmachen, dass verhindert, dass "Smaugs Einöde" zur großartigen "Herr der Ringe"-Trilogie aufschließen kann. Diesbezüglich seien als erstes einige Synchronizitäten zu nennen. Es gibt zahlreiche Szenen oder auch Dialoge, die an ähnliche Momente und Aussagen aus der "Herr der Ringe"-Trilogie erinnern. Exemplarisch sei Balins Kommentar an Bilbo genannt, dass ihn Hobbits doch immer wieder überraschen würden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es auch nur einen "Ringer" gibt, der dabei nicht sofort an einen ganz ähnlich lautenden Kommentar von Gandalf an Frodo in "Die Gefährten" denken muss. Und solcher Momente gibt es eben doch einige. Zwar kann ich mir vorstellen, was Peter Jackson damit wohl bezweckt – er möchte die Lücke zum "Herr der Ringe" verkleinern und zudem bestimmte Themen und Aussage durch die Wiederholung verstärken/bekräften – aber in dieser Häufigkeit wirkte es auf mich doch ein wenig erzwungen. So gut mir der Soundtrack auch gefallen mag – ähnlich wie schon bei "Eine unerwartete Reise" konnte ich mit dem abschließenden Song leider wieder einmal eher weniger anfangen. Bis jetzt treffen diese Lieder absolut nicht meinen Geschmack – aber einen Versuch haben sie ja noch. Rückwirkend betrachtet sticht zudem ins Auge, dass es diesmal keine alles überschattende, grandiose Szene wie die Rätsel in der Finsternis aus dem Vorgänger gibt – ein Moment, der sich mit den besten Szenen aus "Der Herr der Ringe" messen konnte. Einen ähnlichen Höhepunkt sucht man hier vergeblich; und zumindest für mich kam die Szene zwischen Bilbo und Smaug, auch wenn sie wohl quasi als solche gedacht war, in ihrer Wirkung nicht ganz an diesen genialen Moment aus "Eine unerwartete Reise" heran. Damit haben wir die etwas seltsame Situation, dass mir "Smaugs Einöde" im Gesamten zwar besser gefallen hat, sich die bislang beste Szene der "Hobbit"-Reihe aber im schwächeren Vorgänger befindet.

Szenenbild (c) 2013 Warner Bros.Hier dürfte es sich auch etwas rächen, dass es diesmal mehrere Schauplätze mit parallel verlaufenden Handlungen gibt. Dementsprechend wechselt Peter Jackson gelegentlich zwischen den Schauplätzen hin- und wer. Zwar macht er dies eh nicht so oft, dass es den Erzählfluss großartig unterbrechen würde, aber ich denke, die Rätsel in der Finsternis waren u.a. auch deshalb so etwas Besonderes, weil wir während dieser kompletten Sequenz drangeblieben sind und nicht "weggeschaltet" haben. Diesmal wird man doch gelegentlich aus dem Verlauf einer Szene herausgerissen, damit die Ereignisse an einem anderen Ort weitererzählt werden können. Die Action ist zwar wieder sehr spektakulär, und dabei aber auch insgesamt wieder etwas bodenständiger und "realistischer" im Vergleich zum Vorgänger. Aufgrund der Fülle an Actionszenen bzw. generell auch an Figuren und Schauplätzen fühlt sich "Smaugs Einöde" letztendlich schon fast wieder ein bisschen zu voll an. So wurde ich beim Showdown gegen Smaug dem Spektakel langsam aber sicher doch ein wenig müde, und dachte mir, dass sie es jetzt dann aber schön langsam mal gut sein lassen könnten. Last but not least: Wer Cliffhanger am Ende von Filmen nicht ausstehen kann, wird mit dem Ausgang von "Smaugs Einöde" wohl nicht allzu glücklich werden.

Fazit: "Smaugs Einöde" stellt im Vergleich zu "Eine unerwartete Reise" in allen Belangen eine Steigerung dar. Die Handlung bewegt sich deutlich flotter voran, so dass zumindest bei mir keine Sekunde Langeweile aufkam. Zugleich ist es aber auch nicht so, dass Peter Jackson jetzt völlig durch die Handlung hetzen würde. Nach wie vor gibt es einige gelungene, ruhige Momente, in denen die Figuren im Mittelpunkt stehen, oder auch eine gewisse Stimmung und/oder Atmosphäre aufgebaut wird. Nicht wenige eben dieser eher stillen Szenen zähle zu den besten Momenten des Films. Zudem lernen wir einige neue Figuren kennen – wobei für mich vor allem die Eigenkreation Tauriel als gelungener Neuzugang hervorstach – und besuchen so manchen bislang unbekannten Ort auf der cineastischen Karte Mittelerdes. Die Actionszenen sind gespickt mit interessanten Einfällen und gelungenen kurzen Momenten, und tragen einiges zum hohen Unterhaltungswert des Films bei – wobei für mich neben der oftmals sehr spektakulären Elben-Action (werden doch sowohl Tauriel als natürlich auch wieder Legolas viele coole, beeindruckende Momente geschenkt) vor allem auch der optisch wunderbar in Szene gesetzte Kampf zwischen Gandalf und dem Necromancer als einer der absoluten Höhepunkte des Films hervorstach. Aber auch auf spannende Momente wird nicht vergessen – wobei mir diesbezüglich vor allem alles im Düsterwald sowie die Begegnung von Bilbo mit Smaug positiv in Erinnerung geblieben ist. Die schaupielerischen Leistungen – egal ob von den Veteranen oder den Neuzugängen – sind allesamt makellos. Martin Freeman rückt zwar zur Mitte des Films gegenüber anderen Figuren etwas in den Hintergrund, bekommt aber dafür sowohl zuvor im Düsterwald als dann auch am Ende mit Smaug einige phantastische Szenen spendiert. Ian McKellen ist auch gewohnt grandios, kann seine schauspielerischen Fähigkeiten diesmal jedoch aufgrund eines deutlich actionreicheren Parts nicht mehr ganz so stark ausspielen wie zuletzt. Auch der Rest des Ensembles ist großartig, wobei für mich vor allen noch Richard Armitage als Thorin, Luke Evans als Bard sowie Evangeline Lilly als Tauriel hervorstachen.

Szenenbild (c) 2013 Warner Bros.Die Effekte haben mir ebenfalls wieder besser gefallen als im Vorgänger. Meinem Empfinden nach war der Anteil an "practical effects" und realen Sets und Masken wieder etwas höher; aber auch die CGI war überwiegend makellos, wobei vor allem Smaug ein Highlight darstellt. Auch Howard Shore hat sich im Vergleich zu seinem etwas enttäuschenden Soundtrack zum Vorgänger wieder deutlich gesteigert, und präsentiert einige interessante neue Leitmotive, die sich perfekt in das bekannte Klangbild Mittelerdes einfügen. Zitate bekannter Stücke gibt es zwar auch diesmal wieder, diese sind jedoch deutlich sporadischer und auch viel besser und passender platziert. Aufgrund der einen oder anderen kleineren Schwäche mag es zwar auch "Smaugs Einöde" nicht ganz vergönnt sein, zum "Herr der Ringe" aufzuschließen. Dennoch war der zweite Teil der "Hobbit"-Trilogie in meinen Augen wieder um einiges gelungener und vor allem unterhaltsamer als der Vorgänger. Nun hoffe ich auf einen triumphalen Abschluss im nächsten Jahr, wenn es dann wohl endgültig an der Zeit ist, Peter Jacksons Mittelerde auf immer Lebewohl zu sagen.

Wertung:9 von 10 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2013 Warner Bros.)


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Weiterführende Links:
Review zu "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise"




Kommentare (2)
RSS Kommentare
1. 03.01.2014 13:13
 
Horror Movie Diary
Teil 1 fühlte sich als 'Ganzes' an, als etwas daß sich so natürlich entwickelt wie Die Gefährten, während Teil 2 sich nicht und nicht entwickeln will. Ein neuer imposanter Standort hier, eine actiongeladene Szene da. Die Interaktion unter den Zwergen bleibt auf der Strecke, Bilbo wird beinahe zur Nebenfigur degradiert. Stückwerk. Diverse Sequenzen bei den Elben, im Dunkelwald und in der Seestadt, sowie so ziemlich alle Szenen mit Orlando Bloom zeigen deutlich, wo Jackson strecken musste um 3 aus 2 zu machen. 
 
Interessanter Punkt bez. Sichtachse den der Herr Spieler da aufwirft. Hab kurz vor Betreten des Kinosaals ein Interview mit Thranduil im Skip gelesen, wo er über den Dreh dieser Szene spricht. Hab daher bei dieser Szene besonders aufgepasst. Weiß nicht ob's mir ohne Interview auch aufgefallen wär, aber... naja, daß da was nicht ganz passt, das ist mir definitiv aufgefallen. Macht den Eindruck, daß die zwei Charaktere nicht völlig aufeinander eingehen, oder so. 
 
CGI war größtenteils gut, bis auf das Flüssiggold - der schmelzende Götze erinnert eher an ein Gummibärchen - und den unnatürlich aussehenden und viel zu grellen Stromschnellen. Hab bei der Szene die 3D Brille abgenommen und festgestellt, daß die dann tatsächlich noch heller und greller wirken. WTF? 
 
Overall, gut aber nicht gut genug 7/10
 
2. 07.01.2014 16:03
 
Horror Movie Diary
Huch... dann darf ich mich wohl glücklich schätzen, dass mir das mit der Sichtachse halt einfach nicht aufgefallen ist :)
 
Der erste war mir persönlich zu ausgedehnt, und daher nicht ganz so unterhaltsam. Dass man im zweiten vergleichsweise schon fast wieder durch die Handlung hetzt, stimmt zwar, mir das dies nach dem etwas gemächlichen Einstieg im ersten aber durchaus willkommen. In dem störte mich zudem noch das Musik-Recycling, sowie die klischeehafte Story, wie Bilbo Thorins Vertrauen gewinnt. Der zweite hatte solche Schwächen IMHO nicht.
 

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