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Auferstehung E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Crossroads (Part 2)
Episodennummer: 4x01
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 04. April 2008 (SyFy)
Erstausstrahlung D: 15. November 2008 (Premiere)
Drehbuch: Bradley Thompson & David Weddle
Regie: Michael Rymer
Hauptdarsteller: Edward James Olmos als Admiral William Adama, Mary McDonnell als President Laura Roslin, Katee Sackhoff als Captain Kara 'Starbuck' Thrace, Jamie Bamber als Major Lee 'Apollo' Adama, James Callis als Dr. Gaius Baltar, Tricia Helfer als Number Six, Grace Park als Lt. Sharon 'Athena' Agathon, Michael Hogan als Colonel Saul Tigh.
Gastdarsteller: Aaron Douglas als Chief Galen Tyrol, Tahmoh Penikett als Captain Karl 'Helo' Agathon, Michael Trucco als Ensign Samuel Anders, Alessandro Juliani als Lt. Felix Gaeta, Kandyse McClure als Lt. Anastasia Dualla, Rekha Sharma als Tory Foster, Ryan Robbins als Charlie Connor, Keegan Connor Tracy als Jeanne, Leah Cairns als Lt. Margaret Edmondson, Jennifer Halley als Ensign Diana 'Hardball' Seelix, Colin Corrigan als Marine Allan Nowart, Shaun Omaid als Shaunt, Leela Savasta als Tracey Anne, Lukas Pummell als Derrick, Lara Gilchrist als Paulla Schaffer, Heather Doerksen als Sgt. Brandy Harder u.a.

Kurzinhalt: Die Flotte ist ob der Rückkehr der totgeglaubten Kara Thrace schockiert. Diese behauptet, die Erde gefunden, und den Überlebenden der Menschheit nun den Weg zu dieser weisen zu wollen. Allerdings fällt es allen schwer, ihr zu glauben – und drängt sich ob ihrer unerwarteten Rückkehr, nachdem Lee Adama gesehen hat, wie ihr Raptor explodierte, der Verdacht auf, dass es sich bei ihr um eine Cylonin handelt. Umso mehr, als Kara behauptet, dass sie nur sechs Stunden weg gewesen wäre, in Wahrheit seit ihrem Verschwinden jedoch mehr als zwei Monate vergangen sind. Während Kara verzweifelt versucht, zu Bill Adama und insbesondere Präsidentin Laura Roslin durchzudringen, wird Gaius Baltar in einen abgeschotteten Bereich der Galactica gebracht, in dem sich ein aus überwiegend weiblichen Mitgliedern bestehender Kult zurückgezogen hat, der ihn als Abgesandter Gottes verehrt. Eine der Frauen will nun, dass er ihren kranken Sohn heilt – doch Gaius hat keine Ahnung, wie er dies anstellen soll. In der Zwischenzeit müssen Saul Tigh, Galen Tyrol, Tory Foster und Samuel Anders irgendwie mit dem Wissen fertig werden, dass es sich bei ihnen um Cylonen handelt. Und als sich Roslin nicht geneigt zeigt, Kara zu glauben, sieht sich diese zu einem drastischen Schritt gezwungen…

Review von Christian Siegel (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Universal Nach der Verschnaufpause mit "Auf Messers Schneide" sind mit "Auferstehung" die religiösen Themen bei "Auferstehung" wieder einmal besonders stark vertreten. Auf der einen Seite mit der vermeintlich von den Toten zurückgekehrten Kara, die der Menschheit den Weg ins gelobte Land weisen will, vor allem aber auch rund um Gaius Baltar, der vom Frauenkult als Abgesandter Gottes verehrt wird. Als sie ihn in ihr kleines Reich führten, dachte ich echt einfach nur: Können uns die Cylonen bitte endlich auslöschen? Ich fand das alles einfach nur furchtbar. Und es wurde nur umso schlimmer, als sich hier Gaius Läuterung nur fortsetzt. Hat Six bereits in der Vergangenheit – wie z.B. als er kurz als Verräter eingesperrt wurde, noch in der ersten Staffel – daran gearbeitet, ihn in den Plan der einzigen wahren Götter glauben zu lassen, ist es hier wohl nun endgültig soweit, als er diese anfleht, das Kind zu verschonen – und dies dann auch tatsächlich eintritt. Ich kann euch nicht sagen, wie mich das angekotzt hat, aber wenn ihr meine Reviews bis hierher durch- und ausgehalten habt, könnt ihr es euch vermutlich denken. Das einzig interessante an dieser Entwicklung war, dass Gaius hier zum möglicherweise ersten Mal seitdem wir ihn kennen selbstlos agierte, und sogar sein Leben quasi zum Austausch für den kleinen Jungen anbot. Schade nur, dass mir das durch die vermeintlich wundersame Heilung nach Baltars Gebet leider doch ziemlich verdorben wurde.

Die Story rund um Kara leidet wiederum darunter, dass die Frage, ob sie nun das letzte noch unbekannte Modell der Cylonen ist oder nicht, für mich keine Spannung beinhaltet (nach "Ruf aus dem Jenseits" vermutete ich ja eben genau dies, mittlerweile glaube ich allerdings fast, es wäre zu offensichtlich – was natürlich wiederum die Frage aufwirft, was mit ihr passiert ist, und wie sie überlebt hat). Denn tatsächlich ist es mir leider herzlich egal, wer es denn nun ist – weshalb das große Drama, welches man rund um dieses letzte große Geheimnis der Serie macht, für mich nicht wirklich funktioniert. Soll's halt Adama sein (auch wenn dies die Frage aufwerfen würde, wie das zu den Rückblenden aus "Auf Messers Schneide" passt), oder von mir aus auch Roslin, oder halt eben doch Kara. Ich würde alles davon mit einem Achselzucken quittieren. Und auch ihr Gespräch am Ende mit Samuel verlief so vorhersehbar, dahingehend, dass er ihr sagt, es würde für ihn keinen Unterschied machen, wenn sie eine Cylonin wäre, und er würde sie trotzdem weiterhin lieben – im Wissen, dass er selber einer ist, und in der Hoffnung, dass Kara dies genauso empfindet – und sie daraufhin erwidert, dass sie im umgekehrten Fall ihn ohne zu zögern erschießen würde. Von diesem Kritikpunkt abgesehen war allerdings alles rund um Saul, Galen, Tory und eben Samuel, die sich irgendwie mit ihrer wahren Identität abfinden müssen, mit das Beste an der Folge. Es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen, und ihren Schock und ihre Verzweiflung nachzuempfinden. Zumal man uns anhand von Tighs schrecklichen, alptraumhaften Visionen auch direkt an seinen Ängsten teilhaben ließ. Ich hoffe jedenfalls, dass sie sich, so schwer es ihnen verständlicherweise natürlich auch fallen muss, doch bald dazu durchringen können, die Wahrheit zu sagen. Immerhin wird Sharon ja mittlerweile ebenfalls als eine von ihnen akzeptiert. So rasch als möglich offen zu sein würde wohl viel dazu beitragen, dass die anderen das Vertrauen in sie trotzdem nicht gänzlich verlieren würden.

Fazit: Episodenbild (c) Universal Ach, seufz. War das schön. Also mit "Auf Messers Schneide". Leider hat diese Atempause von den religiösen Untertöten nicht lange angehalten, wobei mir bei "Auferstehung" insbesondere alles rund um den Kult von Gaius Baltar sauer aufstieß. Umso mehr, als dessen Gebete am Ende doch tatsächlich erhört werden, und es dem Jungen wieder besser geht. Schon klar, kann natürlich auch nur Zufall gewesen sein. Oder vielleicht kommt ja auch noch eine gute Erklärung für all diese vermeintlich göttlichen Fügungen, aber ich kann mit sowas halt nichts anfangen. Was umso bedauerlicher ist, als Gaius Entwicklung hin zu einem selbstlosen Mann, der bereit ist, für den kleinen Jungen sein Leben zu opfern, eigentlich sehr interessant und gefällig wäre. Die Kara-Storyline leidet wiederum darunter, dass mir die Identität des letzten Cylonen schnurzpiepegal ist, weshalb das entsprechende Rätselraten für mich nicht funktioniert. Bleibt noch der Handlungsstrang rund um die vier frisch offenbaren Cylonen (Randnotiz: Warum hat eigentlich Sharon den Ruf der Musik nicht vernommen?), und der konnte mir in der Tat sehr gut gefallen; bis auf die letzte Szene zwischen Samuel und Kara, wo einfach klar war, was sie sagen würde. Ansonsten gefiel mir aber, wie diese vier mit der Offenbarung ihrer wahren Natur kämpfen. Und auch das bisschen Action zu Beginn war nett. Aber mit diesem ganzen religiösen Quatsch kann ich mich halt leider einfach nicht anfreunden.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel


Review von Robert Lißack (kann Spoiler enthalten): Was für ein Einstand in die neue Staffel! Schon der Beginn erzeugt Gänsehaut. 4 Basisschiffe erscheinen vor der zivilen Flotte der Galactica und starten eine gewaltige Angriffswelle, Apollo fliegt plötzlich mit Starbuck Seite an Seite und Saul Tigh, der kürzlich erfuhr, dass er ein Zylone ist, erschießt Admiral Adama – in einem Tagtraum. Es gibt mächtig viel Action in dieser Folge. Doch nicht weniger faszinierend ist, was mit Baltar geschieht – er ist plötzlich eine Art Messias für einen Frauenkult. Sehr beeindruckend sind die Raumschlachten mit der bewährten spektakulären Musikuntermalung von McCreary. Die gewaltigen Geschütze der Galactica aus der Nähe, die Zerstörung des großen Zivilschiffs Pyxis, der Beinahetod des "Neu-Zylonen" Anders machen deutlich, dass niemand mehr sicher ist. Dass Col. Tigh, Samuel Anders, Chief Galen Tyrol und Tory Foster Zylonen sind, noch völlig unbemerkt vom Rest der Crew, das gibt der Handlung eine ganz eigenartige Atmosphäre. Vor allem weil der von vielen so lieb gewonnene Chief darunter ist. Einem Menschen, der so herrlich normal ist, ganz bodenständig eben. Jeder könnte "Galen" sein. Und nun das! Das ist wirklich ein Schock, den man erst einmal verdauen muss. Hier stellt sich die Frage: Wenn herauskommt, dass ein schon seit Jahrzehnten geliebter Mensch ein Zylone ist, was tust du dann? Diese Frage stellt Lee Adama seinem Vater Bill in einem ruhigen Moment im Zusammenhang mit Kara Thrace: Er hat sie nämlich wie seine eigene Tochter aufgezogen, kennt sie von klein auf. Und wenn er nun feststellen würde, sie sei ein Zylone, was würde er tun? Ja, er wusste darauf keine Antwort. Und das ist dann auch die große Frage der Episode: Wie verhält man sich gegenüber Kara Thrace? Als sie endlich landet, fällt Lee ihr in die Arme, kurz darauf auch Samuel. Doch bei ihm merkt man, dass er etwas zusammenzuckt, wenn das Wort "Zylone" fällt. Später, in einem Gespräch mit Sam spricht sie eine interessante Möglichkeit an: Sie ist vielleicht wirklich in der Explosion gestorben, aber sie haben ihren "Geist" noch da und haben ihn in einen exakten "Ersatz-Körper" kopiert. Das würde dann auch die Wissenslücke von 2 Monaten erklären, da sie davon ausging, nur 6 Stunden weg gewesen zu sein.

Episodenbild (c) Universal Der Titel der Episode "He That Beliveth in Me" (in etwa: "Wer an mich glaubt”) hat in zweierlei Hinsicht Bedeutung: Zum einen für die Menschen, die nun an Gaius Baltar glauben. Zum anderen für all diejenigen, die Kara Thrace immer noch vertrauen wollen. Fassen wir also zusammen, welche Erwartungen diese Folge in mir an den weiteren Staffelverlauf weckt: Endlich kommt Baltar voll zur Geltung, das Genie, dass Menschen wie kein anderer Manipulieren kann. Er wickelt nicht nur die Menschen ein, durch seinen Freispruch, sondern auch die Zylonen. Ja, das ist der Baltar, den wir schon aus der klassischen Serie "Kampfstern Galactica" kennen. Und was wird aus Kara Thrace? Ist sie ein Zylone oder nicht? Und was wird mit den anderen 4 "Neu-Zylonen"? Doch vor allem: Wer ist der 5. Zylon oder die 5. Zylonin? Kara Thrace? Einer der beiden Adamas? Edward James Olmos meinte scherzhaft in einem Interview "in meinem Vertrag steht, dass ich kein Zylone bin"… Doch vor allen die Frage aller Fragen: Wer wird alles die Erde lebend erreichen?

Fazit: Die neue Staffel verspricht enorm viel Spannung und die aktuelle Auftaktfolge "He that Beliveth in Me" macht schon einen exzellenten Anfang.

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Robert Lißack
(Bilder © Universal)








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