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Perfekter Schmerz Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Escape Velocity
Episodennummer: 4x04
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 25. April 2008 (SyFy)
Erstausstrahlung D: 06. Dezember 2008 (Premiere)
Drehbuch: Jane Espenson
Regie: Edward James Olmos
Hauptdarsteller: Edward James Olmos als Admiral William Adama, Mary McDonnell als President Laura Roslin, Katee Sackhoff als Captain Kara 'Starbuck' Thrace, Jamie Bamber als Major Lee 'Apollo' Adama, James Callis als Dr. Gaius Baltar, Tricia Helfer als Number Six, Grace Park als Lt. Sharon 'Athena' Agathon, Michael Hogan als Colonel Saul Tigh.
Gastdarsteller: Aaron Douglas als Chief Galen Tyrol, Michael Trucco als Ensign Samuel Anders, Kate Vernon als Ellen Tigh, Rekha Sharma als Tory Foster, Keegan Connor Tracy als Jeanne, Leah Cairns als Lt. Margaret Edmondson, Colin Lawrence als Lt. Hamish 'Skulls' McCall, Don Thompson als Specialist 3rd Class Anthony Figurski, Leela Savasta als Tracey Anne, Lara Gilchrist als Paulla Schaffer, Donna Soares als Speaking Delegate #1, Andrew McIlroy als Jacob Cantrell, Judith Maxie als Picon Delegate, Iris Paluly als Speaking Delegate #2, Marilyn Norry als Reza Chronides, Heather Doerksen als Sgt. Brandy Harder, Laara Sadiq als Priestess, Karen Austin als Lilly u.a.

Kurzinhalt: An Bord der Galactica wird eine Trauerfeier für Cally Tyrol – die sich vermeintlich selbst das Leben genommen hat – abgehalten. Der Tod seiner Frau stürzt den Chief, der ja ohnehin bereits über die Offenbarung seiner Cylonen-Natur erschüttert war, in eine noch tiefere Krise, und sorgt u.a. dafür, dass er einen schweren Fehler begeht, der den Piloten fast das Leben gekostet hätte. Aber auch Colonel Tigh nimmt die Trauerfeier mit, lässt ihn diese doch an den Tod seiner eigenen Frau – die er einst auf Caprica ermordete, da sie Informationen an die Cylonen weitergegeben hat – erinnert. Er spricht daraufhin vermehrt mit Six, zu der er – nun, da er seine wahre Natur kennt – eine Verbindung verspürt, und hofft, von ihr zu erfahren, wie sie mit ihren Schuldgefühlen ob der Auslöschung eines Großteils der Menschheit, und dem daraus resultierenden Schmerz, umgeht. Gaius Baltar wird indes von der zu seinen Ehren gegründete Sekte nach wie vor wie der Messias verehrt. Als einige seiner Anhänger von einer militanten Selbstjustizgruppe angegriffen wird, geht er zum Angriff über – was Präsidentin Roslin eine Gesetzgebung erwägen lässt, um seine Glaubensgemeinschaft zu verbieten…

Review von Christian Siegel (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Universal Mit "Perfekter Schmerz" tat ich mir leider wieder einmal sehr schwer. Am besten fand ich noch alles rund um Chief Tyrols Trauer und Selbstvorwürfe. Als er aufgrund von Unkonzentriertheit einen Fehler bei der Wartung des Shuttles macht, und daraufhin alle meinen, es wäre schon in Ordnung, ist dies das letzte, dass Galen hören will – macht ihm doch allein schon die Tatsache, dass er ein Cylon ist, mehr als genug zu schaffen (das "You're only human" fand ich allerdings in der Ironie etwas gar aufgesetzt). Das allein führt zu ausreichend Selbsthass – von den Schuldgefühlen ob Callys Tod ganz zu schweigen. Als er dann schließlich auch Admiral Adama anfährt, als dieser in der Bar versöhnliche Töne anschlägt, wird er vorläufig degradiert. Jedenfalls finde ich seinen Handlungsstrang momentan mit Abstand am Interessanten; er ist auch so ziemlich der Einzige, mit dem ich aktuell hier mitfühle. Auch noch ganz gut war alles rund um Tigh, und seine Besuche bei Six. Da er nun weiß, dass er ebenfalls ein Cylon ist, hofft er von ihr, ein Patentrezept zu erhalten, um seinen Schmerz und seine Schuldgefühle ob der Ermordung seiner Frau zu erhalten.

Nicht gebraucht hätte ich allerdings, dass er Six immer wieder als diese sieht. Ähnlich wie wie "You're only human" war mir zudem auch "You talk like we're different, but you know we're not." zu doppeldeutig-aufgesetzt. Und überhaupt, was haben die Cylons alle mit Schmerz? Ist ja nicht nur Six, sondern auch Tory. Jedenfalls kommt "Perfekter Schmerz" – passend zum deutschen Titel – teilweise echt wie eine Sadomaso-Orgie daher. Womit wir auch schon den Bogen zur Haupthandlung geschlagen hätten, die bei mir leider völlig durchfiel. Wer meine Reviews bis dahin verfolgt hat, den dürfte das kaum überraschen, kann ich doch mit Gaius Baltar schon praktisch seit Anbeginn nicht viel anfangen. Und vor allem seine Entwicklung in der vierten Staffel hier finde ich nun einfach furchtbar. Wie er vom Skeptiker zum Gläubigen, und von seinen Anhängern wie ein Messias gefeiert wird (Sisko aus DS9 lässt grüßen). Das mit "die andere Wange hinhalten" weckte zudem unliebsame Erinnerungen an eine fast identische Szene aus "Babylon 5", rund um Byron (die ich auch schon dämlich fand). Den Vogel schoss aber ab, wie Six ihn quasi hochhievt, und er daraufhin förmlich zu schweben beginnt. Wie das gehen soll, sollen mir die Macher bitte schön mal erklären. Das wirklich fatale an der Geschichte ist dann aber: Bloß weil ich absolut nicht auf Baltars Seite stehe, heißt das eben nicht automatisch, dass ich Roslins Kurs der Einschränkung der Religionsfreiheit befürworte. Denn ja, man stelle sich vor: So atheistisch ich auch veranlagt sein mag, bin ich dennoch der Ansicht, dass jeder an das glauben können soll, dass er will. Und so stand ich bei diesem Konflikt wieder einmal zwischen den Stühlen, da ich letztendlich fand, dass beide Seiten im Unrecht sind – weshalb ich ihn als unbeteiligter Beobachter verfolgte, statt zu einer Seite zu halten und dadurch emotional involviert zu sein. Insgesamt konnte mir "Perfekter Schmerz" somit leider wenig bieten, und war wieder mal Lichtjahre von "meinem" "Battlestar Galactica" (wie "Razor") entfernt.

Fazit: Episodenbild (c) Universal Die inneren Konflikte von Tyrol und Tigh – einerseits aufgrund ihrer Schuldgefühle, und andererseits, da sie nun ihre wahre Natur kennen – konnte mir ja soweit ganz gut gefallen. Davon abgesehen hat mich "Perfekter Schmerz" aber leider bestenfalls gelangweilt, und schlimmstenfalls genervt. Letzteres betrifft insbesondere wieder mal alles rund um Gaius Baltar, wobei mir vor allem die Szene, wo er von einem "Geist" hochgehoben wird, ein Dorn im Auge war. Vom "We're all perfect" ganz abgesehen. Jedenfalls wird der echt immer mehr zum Byron von "Battlestar Galactica" – in jeglicher Hinsicht. Es hilft auch nicht, dass ich im Streit zwischen ihm und Roslin auf keiner der beiden Seiten stand. Und auch die Tigh-Storyline war leider nicht perfekt. Seine Frage an Six mochte ich zwar, dass er dann aber ständig seine Frau in ihr sieht, na ja. Und das mit dem (im deutschen) titelspendenden perfekten Schmerz wirkte auf mich teilweise doch etwas aufgesetzt. Ich merke jedenfalls immer deutlicher, dass BSG für mich eher mit einzelnen, hervorstechenden Episoden denn im Gesamten funktioniert – und hoffe, dass das nächste Highlight nun nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Wertung: 1.5 von 5 Punkten
Christian Siegel


Review von Robert Lißack (kann Spoiler enthalten): Nachdem es letzte Woche aufwärts ging, geht es dieser Woche wieder etwas abwärts mit der Qualität. Ja, wirklich schlecht war die Folge ja nicht, aber der letzte „Kick“ hat dann doch gefehlt. Einen rührenden Abschied hat sie ja bekommen, die gute Cally, die oft nervige Frau des Chiefs. Dieser macht einen äußerst verzweifelten Eindruck. Und das nicht nur wegen dem Tod seiner Frau, sondern eher deshalb wegen dem was er ist. Saul und Tory fordern ihn auf, sich nicht so gehen zu lassen und dadurch nur unnötig viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Doch es hilft nichts. Der Chief ist für mich immer die Identifikationsfigur gewesen: Er ist so wie jeder Mensch sein könnte, extrem gut ins einem Fach, aber doch ein ganz normaler Mensch. Doch nun ist er ein Zylone, aber doch sonst ganz normal, er scheint keine Superkräfte oder so zu haben. Doch dann kommt der Unfall und er hat Zweifel: Tat er es weil er so verzweifelt ist und unaufmerksam oder weil er ein Zylone ist? Wir erfahren es nicht. Wirklich lustig sind die Szenen zwischen dem Soul und der gefangenen Sechs welche ihm in Gestalt seiner verstorbenen Frau (Kate Vernoon) erscheint. Der Überfall auf die Sekte Baltars und auf ihn bietet einen der beiden Höhepunkte dieser Folge. Der andere Höhepunkt ist der verunfallte Raptor bei welchem der Chief einen kleinen, aber bedeutsamen Wartungsfehler begeht. Fast hätte ich befürchtet, es wäre das Ende von Racetrack, nach Kats Tod wäre das in meinen Augen ein echter Verlust. Doch es war nicht so. Mich freut das, aber es wäre gut für die Dramatik der Handlung gewesen. Am Ende der Folge gibt es eine Rede von Baltar vor seinen Anhängern und mit blutverschmierten Gesicht und diese Rede reißt noch einiges heraus bei der Bewertung dieser Folge welche eindeutig der Figur des Gaius Baltar gewidmet ist.

Fazit: Hier gibt es nichts zu rütteln: "Escpae Velocity" ist die bisher schlechteste Folge der 4. Staffel.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Robert Lißack


Inhaltsangabe von Michael Spieler (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Universal Gaius Baltar beschwört Unruhe und Gewalt herauf, seit dem er den Glauben an den Gott der Cylonen predigt und die vier humanoiden Cylonen auf der Galactica streiten darüber, wie weit zu gehen sie bereit sind um ihr gemeinsames Geheimnis zu schützen. Während Gaius' Kult angegriffen wird und er damit wieder einmal die Aufmerksamkeit auf sich lenkt und Tyrol mit dem Tod seiner Frau zu kämpfen hat, die Reparatur eines Raptors versaut und es soweit treibt vom Admiral neu eingeteilt zu werden, fühlt sich Tigh immer wieder zu Six hingezogen, weil er in ihr seine tote Frau Ellen sieht. In wie weit Six ihn jedoch als einen der Ihren erkennt wird nicht hundertprozentig klar, auch nach der Eskalation der Situation in der Zelle. Gaius schafft es dank Six, die seinen Körper doch sehr merkwürdig kontrollieren kann, als sei sie wirklich anwesend noch mehr Anhänger um sich zu scharen, als man versucht ihn daran zu hindern in die Unterkünfte zurückzukehren.
Michael Spieler
(Bilder © Universal)








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