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FilmRückblick 2016 - Der flotte 3x3er Drucken E-Mail
Die schlechtesten Filmleistungen des Vorjahres Kategorie: DVD & Kino - Autor: Christian Siegel - Datum: Mittwoch, 11 Januar 2017
 
FilmRückblick 2016

FilmRückblick 2016 – Der flotte 3x3er

In dieser Kategorie will ich mich nun den schlechtesten Filmleistungen widmen, die mir im vorangegangenen Jahr untergekommen sind. Eben dies ist insofern das Zauberwort, als diese heuer zweifellos nicht so repräsentativ ist, wie sie das in den Vorjahren war – und es wohl auch in Zukunft nie wieder sein wird. Grund ist, dass ich es mir abgewöhnt habe, Filme anzusehen, von denen ich bereits davon ausgehe, dass ich sie scheiße finden und somit mit ihnen nur meine Zeit verschwenden würde. Vor 2-3 Jahren hätte ich mir irgendwelche Adam Sandler-Filme oder so Sachen wie "Der Spion und sein Bruder" noch angeschaut, damit ich würdige Vertreter für die nachfolgenden Kategorien habe. Mittlerweile ist mir meine Lebenszeit dafür zu schade. Was nicht heißt, dass mir nicht trotzdem der eine oder andere Mist untergekommen ist. Tatsächlich habe ich letztes Jahr mit "The Greasy Strangler" den vielleicht unerträglichsten Film meines gesamten Lebens gesehen. Aber dieser – und ein paar andere Nieten – sind mangels eines regulären Kinostarts hier nun einmal nicht zugelassen. Und davon abgesehen habe ich eben heuer einen ziemlich guten Riecher bewiesen, was miese Filme betrifft, und diese überwiegend erfolgreich umschifft. Nichtsdestotrotz hier aber nun – kurz und schmerzvoll – meine ganz persönliche Flopliste des Kinojahres 2016:


Die 3 schlimmsten Filmmomente 2016 Es gibt Filme, die sind nicht unbedingt in ihrer Gesamtheit schlecht, aber in denen es einfach einzelne grauenhafte Momente gibt; und um eben diese geht es im ersten Teil dieser Trilogie des Grauens. Hier also nun jene drei Filmmomente des Kinojahres 2016, die mir ganz besonders schlecht in Erinnerung geblieben sind:


Valley of LoveAufreger des Jahres – Die frustrierendste Szene 2016
Grundsätzlich fand ich "Valley of Love" ja eigentlich gar nicht einmal soooo schlecht. Zugegeben, solch esoterische Geschichten sind eigentlich nicht wirklich meins, und die eine oder andere übersinnlich-mystische Begegnung zuvor traf auch schon nicht unbedingt meinen Geschmack, aber die Idee, Depardieu und Huppert sich selbst spielen zu lassen, sie jedoch in eine fiktive Geschichte zu versetzen, war nicht uninteressant. Das Ende hat mich dann aber leider einfach nur geärgert. Der gesamte Film scheint auf diesen einen entscheidenden Tag hinzudeuten, an dem sich die beiden in Death Valley begeben und angeblich ihren Sohn wiedersehen sollen. Ursprünglich war Depardieu fest dazu entschlossen, bereits am Tag davor wieder zurückzufliegen. Dann entscheidet er es sich in letzter Minute tatsächlich anders, kehrt zurück, trifft sich mit Huppert auf der Parkbank – und wir blenden ab. Einigen mag dieses offene Ende gefallen haben – ich fand's einfach nur ärgerlich, und extrem frustrierend.



Batman v SupermanAugenverdreher des Jahres – Die unfreiwillig komischste Szene 2016
In den anderen Kategorien habe ich mir heuer ja ein bisschen schwer getan, ehe mir eine hervorstechende Szene eingefallen ist. Der Preis für die unfreiwillig komischste Szene 2016 war jedoch seit März 2016 fest in der Hand von DC/Warner. Es hätte ein großer, hochdramatischer Moment sein sollen, in dem der angefressene Rächer bemerkt, dass der vermeintliche Gott eben auch nur ein Mensch ist. Aber dass Superman letztendlich dadurch gerettet wird, dass seine Mutter und jene von Bruce Wayne zufälligerweise den selben Namen haben, war einfach nur dämlich, und ungemein peinlich. Ich musste mich da im Kino damals echt zusammenreißen, dass ich nicht anfange, laut zu lachen – und begnügte mich schließlich damit, fassungslos mein Gesicht in meinen Händen zu vergraben. Wie alle Beteiligten scheinbar ernsthaft denken konnten, das sei eine gute Idee, werde ich nie verstehen.
>> Zum Review


Ghostbusters Weggucker des Jahres - Die schlechteste Szene 2016
Um ehrlich zu sein: Ich habe 2016 eigentlich noch ein paar grauenhaftere Szenen gesehen – die stammen aber nur halt entweder aus dem DTV-Bereich, oder aber aus Festival-Filmen, und sind daher hier nicht zugelassen. Generell war 2016 ein Filmjahr, wo es zwar so manch schwachen Film gab, aber einzelne grauenhafte Momente sind mir – abseits des alles überschattenen "Martha" aus "Batman v Superman" – nicht wirklich in Erinnerung geblieben. Dementsprechend schwer tat ich mir damit, hier einen würdigen Sieger zu küren. Dann jedoch erinnerte ich mich an die Szene, wo der Bösewicht in "Ghostbusters" die vor dem Hotel stehende Menschenmenge kontrolliert, und sie seine Bewegungen nachmachen – und ja, das war ehrlich gesagt schon ziemlich anstrengend und schmerzhaft. Zwar bin ich mir sicher, hätte ich mir "Der Spion und sein Bruder" angetan, wäre dieser Preis an die mir bereits berichtete Elefantensex-Szene gegangen (wer den Film schon gesehen hat dürfte wissen, was ich meine), wo ich allein die Beschreibung schon einfach nur dämlich, infantil und grauenhaft fand. Aber so darf sich halt "Ghostbusters" über diese "Auszeichnung" freuen. >> Zum Review von Michael Spieler



Die 3 enttäuschendsten Filme 2016 Das Wort "Enttäuschung" setzt natürlich eine gewisse Erwartungshaltung meinerseits heraus – somit sind die nachfolgenden Filme bei weitem nicht die schlechtesten, die mir letztes Jahr untergekommen sind, sondern einfach jene, wo bei mir die Schere zwischen meinen Erwartungen und dem, was ich dann letztendlich bekommen habe, am größten war:


Star Trek BeyondPlatz 3: Star Trek Beyond
Nun waren zugegebenermaßen meine Erwartungen an "Star Trek Beyond" von vornherein nicht übermäßig hoch. Ich bin, wie mittlerweile bekannt sein sollte, kein großer Fan der Reboot-Filme, und vor allem der erste Trailer, der im Dezember 2015 veröffentlicht wurde, dämpfte meine Erwartungen erheblich, und ließ den Film auf gerade mal den vorletzten Platz meiner KinoVorschau zurückfallen. Und trotzdem muss ich "Beyond" hier noch einmal gesondert hervorheben, da er exemplarisch dafür ist, wie CBS/Paramount meines Erachtens das Jubiläum von "Star Trek" versemmelt haben. Keine neue Serie, keine besonderen Aktionen zum großen Geburtstag; wenn Adam Nimoy nicht die Doku über seinen Vater just am 08. September veröffentlicht hätte, wäre das Jubiläum wohl aus Fan-Sicht gänzlich unauffällig vorbeigezogen. Und auch wenn der Film insgesamt ok und zweifellos wieder besser als "Into Darkness" war, aber als Film, der just im Jahr des 50. Geburtstags der Serie herauskommt, war "Beyond" für mich schon eine ziemliche Enttäuschung. Ich meine, ja, die Szene mit dem Bild als Hommage an bzw. Verbeugung vor der alten Crew war ja eh nett. Aber abseits dieses kurzen Moments sowie der netten Interaktionen zwischen Spock und McCoy hatte der Film irgendwie gar nichts, dass in mir nostalgische Gefühle geweckt und mich an die klassische Serie erinnert hätte. Und ja, ich weiß, dass ich damit nicht wenigen Trekkies widersprechen, die "Beyond" eben gerade als Rückbesinnung auf alte Tugenden empfanden, und die der Film stark an TOS erinnerte. Mir persönlich ist diese Haltung jedoch ein Rätsel. Es war einfach wieder die alte, fade Action-Leier, in der eine große Bedrohung auszuschalten ist. Wo bleibt da der Abenteuergeist, wo die intelligenten Geschichten, die zum Nachdenken anregen, die Betrachtung der "Conditio humana"… und vor allem das mutige Vorstoßen in Bereiche, in denen kein Mensch zuvor gewesen ist? Wenn man die Action denn wenigstens mit etwas Tiefgang anreichern würde, wie in "Star Trek VIII – Der erste Kontakt", aber selbst darauf muss man verzichten. Was bleibt, ist ein Film, der wie auch schon die ersten beiden Filme der Kelvin-Timeline inhaltlich und tonal mehr mit "Star Wars" gemein hat, als "Star Trek". Und gerade zum 50. Jubiläum der Serie fand ich das halt schon sehr traurig. 5/10
>> Zum Doppelreview


GhostbustersPlatz 2: Ghostbusters
Ich bin definitiv keiner dieser verkappten Internet-Hater, die den Film von vornherein verdammten, nur weil die Geisterjäger diesmal weiblichen Geschlechts sind. So wählte ich "Ghostbusters" in meiner KinoVorschau auf den soliden 26. Rang, und schrieb dort u.a. "Geben wir den Mädels doch einfach mal 'ne Chance!" Dass ich eben dies nicht im Kino, sondern erst zu Hause tat, liegt daran, dass meine Erwartungen in der Zwischenzeit durch die mich überhaupt nicht ansprechenden Trailer doch deutlich gesunken waren. Der Film bestätigte meine Skepsis dann auch leider, statt sie zu widerlegen. Zwar ist der Film schön bunt und der mit Abstand optisch netteste, den Paul Feig bisher abgeliefert hat. Und sowohl die Figuren als auch die Besetzung fand ich überwiegend ebenfalls gelungen (lediglich, dass man just die Afroamerikanerin in der Truppe "street smart" machen und ohne akademisches Diplom zum Geisterjagen losschicken musste, ist im Jahr 2016 – und gerade auch bei einem Film, der sich zumindest in feministischen Belangen bewusst modern geben will – zutiefst ärgerlich). Der große Knackpunkt, der sich für mich eben auch schon im Trailer angekündigt hat, ist aber nun mal leider: Ich konnte mit dem Humor hier wenig bis gar nichts anfangen. Gelegentlich brachten mich die Gags zum Schmunzeln, die meisten fand ich aber eher lahm und bemüht, und teilweise sogar richtiggehend schwach. Was gerade auch angesichts der vielversprechenden Besetzung schon sehr bedauerlich ist. 4/10
>> Zum Review von Michael Spieler


Suicide SquadPlatz 1: Suicide Squad
Dass sich mein meisterwarteter Film eines Kinojahres in der Liste der Enttäuschungen auf Platz 1 wiederfindet, ist mir in all den Jahren, seitdem ich FilmRückblick und KinoVorschau nun mache, noch nie untergekommen. Und auch wenn ich "Suicide Squad" – wie auch schon "Batman v Superman" – nicht ganz so kritisch sehe wie manch andere, konnte er die von mir in ihn gehegten Erwartungen leider überwiegend nicht erfüllen. Gut gefallen konnten mir in erster Linie Margot Robbie, deren Harley Quinn erwartungsgemäß die Show stahl (wobei Will Smith nach einigen Ausfällen auch wieder überraschend gut war), die nette Optik, sowie der eine oder andere eingespielte Song. Mit besagten Einlagen hat man es jedoch insgesamt dann doch übertrieben. Teilweise hatte ich das Gefühl, es gäbe eigentlich keinen klassischen Score, sondern die musikalische Untermalung würde einzig und allein aus Popsongs bestehen. Mit der Zeit verlor das die gewünschte Wirkung, und war einfach zu viel. Ein völliger Reinfall war auch alles rund um das Rothemden-Teammitglied, dass nur deshalb da ist um zu zeigen, wie schnell die US-Behörde bereit ist sich der Suicide Squad zu entledigen (was wiederum dadurch, dass man ihm als einzigen keine Vorstellung schenkte, auch viel zu offensichtlich war). Generell war die Story nicht das Gelbe vom Ei. Dass praktisch der ganze Film in einer Nacht spielt mag ihn innerhalb des Genres hervorstechen lassen, verhindert aber auch eine nachvollziehbare, plausible Charakterentwicklung. Und vor allem alles rund um die Hexe und ihren Plan (wieder mal muss eine Art Portal, das in den Himmel schießt, geschlossen werden. Gähn!) war sehr enttäuschend. Zuletzt war der Film tonal dann auch noch völlig uneinheitlich. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich Studio und Filmemacher nicht darüber einig waren, welchen Film sie da eigentlich machen wollten. Das Ergebnis hat zwar dennoch seine Momente, ist letztendlich aber nichts Halbes und nichts Ganzes – und exemplarisch dafür, wie sich Warner/DC abmühen, während alles von der Marvel/Disney-Konkurrenz leichtgängig und spielerisch wirkt. 5/10
>> Zum Review von Michael Spieler


Die 3 schlechtesten Filme 2016 Jeder Film kann mal im einen oder anderen Aspekt danebenhauen. Aber um hier genannt zu werden, müssen die Beteiligten schon richtig Mist gebaut haben. Wobei ich auch gleich gestehen muss: Aufgrund meiner Weigerung, mit extra vermeintlich schlechte Filme anzusehen, nur um diese Liste mit würdigen Kandidaten füllen zu können, ist diese heuer sicherlich nicht so repräsentativ wie in den Vorjahren – einfach, da ich vermeintliche Nieten von vornherein ausgelassen habe. Zudem leidet die Liste darunter, dass zahlreiche schlechte Filme, die ich gesehen habe, wie "Apple of my Eye", "The Ornithologist" und "The Greasy Strangler" mangels eines regulären Kinostarts keine Berücksichtigung finden. Und während die Plätze 1 und 2 schnell klar waren, tat ich mir heuer doch ziemlich schwer, mich zu entscheiden, welchen meiner 3er-Wertungsfilme ich hier in der Top 3 noch erwähnen will, da sie alle letztendlich zwar mäßig, aber doch nicht wirklich abgrundtief schlecht gewesen sind. Worauf meine Wahl letztendlich fiel, und wer die beiden "gesetzten" Kandidaten waren, erfahrt ihr nun hier:


HardcorePlatz 3: Hardcore
Zugegeben, statt "Hardcore" könnte ich an dieser Stelle nun genauso gut "Point Break", "The Huntsman & The Ice Queen", "Gods of Egypt", "Chevalier" oder "Remainder" besprechen. Dass meine Wahl letztendlich trotzdem auf den (angeblich) ersten POV-Film der Geschichte fällt, ist der Tatsache zu verdanken, dass er eben genau wegen dieser gewählten Umsetzung hervorsticht – und dabei aus meiner Sicht leider ziemlich auf die Nase gefallen ist, und deshalb als warnendes Beispiel gelten sollte. Mein Problem ist dabei nicht einmal das Konzept an sich – POV hat bereits in kleineren Dosen z.B. in "Doom" toll funktioniert, und wenn man es richtig macht, kann ich mir durchaus auch einen ganzen Film nach diesem Schema vorstellen – sondern vielmehr die von Ilya Naishuller hier gewählte Umsetzung. So mag zwar der komplette Film aus Sicht des Protagonisten geschossen sein, jedoch findet er nicht in Echtzeit statt. Was nicht so schlimm gewesen wäre, wenn man die Schnitte gut versteckt oder sie halt immer zwischen wichtigen Momenten gebracht hätte. Stattdessen wird praktisch ständig geschnitten, selbst wenn der Protagonist z.B. gerade über ein Dach läuft. Der Sinn von solchen POV-Aufnahmen ist ja eine größere Immersion des Zuschauers zum Geschehen; er soll sich so fühlen, als würde er das selbst erleben. Die ständigen Schnitte haben mir diesen Eindruck jedoch völlig ruiniert. Erschwerend kommt nun noch hinzu, dass "Hardcore" abseits des POV-Gimmicks ein durch und durch unterdurchschnittlicher und unbeeindruckender Actionfilm ist. Die Hauptfigur wird kaum beleuchtet; wir sollen mit ihm mitfiebern, weil wir quasi er sind, und das war's auch schon. Generell sind Charaktermotivationen Nebensache, wenn es nach Naishuller geht. Und zu allem Überfluss zeigte Danila Kozlovsky in der Rolle des Oberbösewichts die schlechteste schauspielerische Leistung, die mir 2016 untergekommen ist. Einzelne Momente mögen recht gelungen sein – aber das Gesamtpaket konnte mich leider überwiegend nicht überzeugen. 3/10


UnfriendPlatz 2: Unfriend
Exemplarisch für ein schwaches Horrorjahr – wo mich von vornherein nur die wenigsten Filme ins Kino locken konnten (vieles aus dem Genre werde ich in den nächsten Monaten erst noch nachholen müssen; dann kann ich mir auch durchaus vorstellen, dass ich diesen hier z.B. eher durch das vermeintlich völlig überflüssige "Blair Witch"-Sequel ersetzen würde) sei an zweiter Stelle meiner "Worst of"-Liste dieser völlig unspannende Horrorfilm genannt, der meines Erachtens sehr schön einige der Dinge aufzeigt, die im Mainstream-Horror (von wegen Ausnahmen abgesehen) momentan falsch laufen. So ist der entsprechende Output mittlerweile viel zu gewöhnlich und 08/15, auf Hochglanz poliert, verlässt sich zu sehr auf billige Schockeffekte statt auf eine dichte Atmosphäre, und zudem mit absolut blassen, austauschbaren Figuren besetzt, die von zwar bemühten aber letztendlich unauffälligen JungdarstellerInnen verkörpert werden. Zudem scheint man mittlerweile wirklich nur mehr den Teenies nachzujagen – was insofern nicht verwunderlich ist, als diese völlig klischeehaften und überraschungslosen Filme Horror-erfahrenere Gemüter wohl kaum mehr erschrecken können. Und es ist halt so viel einfacher, sich nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner zu richten, statt sich tatsächlich zu bemühen, einen guten Job zu machen. Das Ergebnis dieses Trends sind dann so Filme wie "Unfriend", der zwar eine brauchbare Prämisse hatte, diese dann aber letztendlich durch die mäßige Inszenierung (die rein auf ausgelutschte und dadurch meilenweit vorhersehbare Schockeffekte setzt), zahlreiche hirnrissige Wendungen, eine unspannende Handlung, uninteressante Figuren sowie einen lächerlichen finalen Twist versemmelt wird. Dann doch lieber Indie-Horror à la "The Witch"! 2/10


Alice im Wunderland - Hinter den SpiegelnPlatz 1: Alice im Wunderland – Hinter den Spiegeln
Zugegeben, im Vergleich mit den drei schlechtesten Filmen des letzten Jahres ("The Boy Next Door", "Der Kaufhaus-Cop 2", "Fantastic Four") würde ich mich, wenn man mich vor die Wahl stellte, sofort dazu entschließen, mir stattdessen lieber "Alice im Wunderlang- Hinter den Spiegeln" noch einmal anzuschauen. Dennoch war er insgesamt der schlechteste Film, der mir aus dem Feld der regulären Kinostarts 2016 bislang untergekommen ist – und zudem auch schön exemplarisch für den Trend der miesen (und auch kommerziell erfolglosen) Sequels, nach denen zudem kein Mensch gefragt hat. Und dabei zähle ich mich zu jenen, denen der erste "Alice im Wunderland"-Film von Tim Burton sehr gut gefallen hat! So fand er sich sogar im damaligen FilmRückblick auf dem sehr guten 17. Platz. Ich bin also definitiv keiner von denen, die den ersten gehasst haben, und dementsprechend schon mit Abscheu in den zweiten gegangen sind. Aber leider, was bei Tim Burton für mich noch sehr gut funktioniert hat, war diesmal unter James Bobins Regie ein einziger Murks. Das beginnt zugegebenermaßen schon bei einem Aspekt, für den er nichts kann, nämlich dem Drehbuch. Während der erste Film meines Erachtens durchaus auch für Erwachsene geeignet war, scheint mir "Hinter den Spiegeln" mit seinen naiven Glückskeks-Weisheiten von vornherein auf Kinder zugeschnitten. Die Story hüpft zudem unmotiviert hin- und her, und lässt es sowohl an einem klaren roten Faden als auch insbesondere an Spannung vermissen. Die schauspielerischen Leistungen, insbesondere von Anne Hathaway, waren in der Vergangenheit auch schon mal besser. Und wo der erste optisch noch beeindrucken konnte, leidet der zweite darunter, dass solche Effektorgien in den Jahren dazwischen im hochbudgetären Blockbuster-Bereich zum Standard geworden sind. Insgesamt empfand ich "Alice im Wunderland – Hinter den Spiegeln" jedenfalls leider als absolute Zeitverschwendung – was angesichts der Thematik des Films nicht einer gewissen Ironie entbehrt. 2/10



Was waren eure persönlichen Flops des Kinojahres? Wir freuen uns über eure Antworten im SpacePub!


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Kommentare (3)
RSS Kommentare
1. 04.03.2017 15:37
 
Du beschissener Penner! - REST GELÖSCHT
 
2. 04.03.2017 15:40
 
Eigentlich wollte ich ja deinen ganzen Kommentar löschen bzw. nicht veröffentlichen, aber dann wollte ich dir zumindest noch diese Rückmeldung mit auf den Weg geben: Ich sehe keinen Grund, mich hier auf dieser Seite von dir beschimpfen zu lassen. Und damit will ich das Kapitel "Illuminat" nun auch endgültig abschließen. (Weitere Kommentare von dir werden natürlich gerne veröffentlicht, solange du dich dabei an unsere Richtlinien hältst. Erwarte aber keine Antwort mehr von mir.)
 
3. 06.03.2017 04:55
 
Illuminat, ich hab auf deine Kommentare bisher selten geantwortet, weil ich sie meist zu belanglos oder kindisch fand. Doch diesmal will ich zumindest noch folgendes sagen: Dein Verhalten ist einfach nur beschämend.  
 
Christian hat hier auf deine Kommentare jahrelang mit viel Geduld und Aufmerksamkeit geantwortet. Er ist immer so ausführlich wie möglich auf alle deine Gedanken und Fragen eingegangen. Wahrscheinlich hat er oftmals sogar 1 Stunde oder mehr investiert, um dir angemessen zu antworten. Dabei ist seine Zeit eh schon sehr knapp bemessen. Hättest du zumindest einen Funken Anstand und Charakterstärke in dir, würdest du dich trotz aller Meinungsverschiedenheiten respektvoll verabschieden anstatt jetzt so einen dümmlichen Pöbelkommentar zu posten. Leider bestätigst du damit komplett den negativen Eindruck, den ich von dir in all den Jahren hatte bzw. übertriffst diesen sogar noch. 
 
Wie gesagt, dieses Verhalten ist einfach beschämend. Man kann dir nur wünschen, dass du das irgendwann selbst begreifst und vielleicht doch noch zu einem charakterstarken Menschen heranreifst. Dann würde es vielleicht sogar Spaß machen, mit dir zu diskutieren. Denn die Konflikte mit dir sind hier nicht allein wegen deiner politischen Standpunkte entstanden, sondern eher wegen der Art und Weise, wie du diese rübergebracht hast.  
 
Du scheinst geistig noch sehr unreif zu sein. Ich hoffe in deinem Sinne, dass du noch ziemlich jung bist. Alles andere wäre wirklich mehr als nur bedauernswert.  
 
Ich schließe mich Christian an und lasse dir auch die Tür offen, hier weitere Kommentare zu posten, sofern du damit nicht wiederholt gegen unsere Regeln verstößt. Aber ich kann auch sehr gut verstehen, warum Christian dir künftig nicht mehr antworten möchte. Daran hätte ich an seiner Stelle ebenfalls kein Interesse mehr. 
 
Tschüss!
 
Brainy

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