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FilmRückblick 2015 - Die besten Filme des Jahres: Die Top 10 Drucken E-Mail
Countdown zum besten Film des Jahres Kategorie: DVD & Kino - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 10 Januar 2016
 
FilmRückblick 2015


Die besten Filme des Jahres 2015 – Die Top 10


Während ich mich mit der Zusammenstellung es Verfolgerfelds sehr schwer getan habe, bestand angesichts der Tatsache, dass im Kinojahr 2015 genau zehn Filme eine Wertung von 9/10 erhalten habe, an der Top 10 grundsätzlich mal kein Zweifel. Und auch die Reihung ist mir vergleichsweise leicht gefallen – was jedoch nicht bedeutet, dass diese in einem halben Jahr notgedrungen immer noch genauso aussehen muss bzw. würde. Dennoch bin ich mir heuer meiner Sache ziemlich sicher: Dies hier waren für mich also, zumindest von jenen 98 die ich gesehen habe, die zehn besten Filme aus dem Kinojahr 2015 ->


SicarioPlatz 10: Sicario
Als wackeligster Neuner gerade noch so in die Liste hineingerutscht ist "Sicario", der – nachdem ich weder mit "Prisoners" noch mit "Enemy" viel anfangen konnte (wobei dies in beiden Fällen für mich weniger an seiner Inszenierung als vielmehr am Drehbuch lag) – doch tatsächlich der erste Film von Denis Villeneuve war, der mir sehr gut gefallen konnte. Der Film wirkt einen ziemlich erschütternden Blick auf den Kampf gegen Drogen, und besticht neben einzelnen ungemein packenden Momenten sowie teils wirklich harter Szenen in erster Linie mit Villeneuves kompetenter Regie sowie einem von Emily Blunt angeführten, grandios aufspielenden Ensemble. Und auch der Ausgang des Geschehens war angenehm düster. Der allerletzte Punch mag in meinen Augen zwar gefehlt haben, nichtsdestotrotz war "Sicario" für mich der beste Thriller des abgelaufenen Jahres. 9/10


The Diary of a Teenage GirlPlatz 9: The Diary of a Teenage Girl
Nachdem man – meinem Empfinden nach – in den 90ern und 0er-Jahren überwiegend allzu harmlosen Hollywood-Komödien das Feld überlassen hat, feiern angenehm ehrliche und offene Jugenddramödien (meist aus dem Indie-Sektor) nun zunehmend wieder ein Comeback. "The Diary of a Teenage Girl" sticht dabei einerseits mit dem Setting – nämlich das San Francisco der 70er, statt der Gegenwart – und andererseits mit der riskanten Thematik hervor, geht es doch um die Affäre einer 15-jährigen aufstrebenden Comic-Zeichnerin mit dem Freund ihrer Mutter. "The Diary of a Teenage Girl" wirft dabei erfreulicherweise so manche moralische Frage auf, ohne diese zu beantworten, bzw. irgendjemanden geradeheraus zu verurteilen. Grandios gespielt von Kristen Wiig, Alexander Skarsgard sowie einer sie alle bei weitem übertreffenden Bel Powley, wirft er einen angenehm ehrlichen, offenen und unverblümten Blick auf das sexuelle Erwachen von Teenagern – und alles, was damit einhergeht. Einzig mit Minnies – zwar aus Plotgründen notwendigen, jedoch im Kontext der Handlung fragwürdig wirkenden – Tagebuch in Kassettenform tat ich mir schwer. Davon abgesehen war "The Diary of a Teenage Girl" aber großartig, und die zweitbeste Teenie-Dramödie, die ich 2015 gesehen habe. 9/10


KingsmanPlatz 8: Kingsman – The Secret Service
Nach dem für seine Verhältnisse ein bisschen enttäuschenden "X-Men: Erste Entscheidung" (der für die X-Men-Reihe wiederum ein Schritt in die richtige Richtung war) kehrte Matthew Vaughn hier zu seinen geringbudgetären und überwiegend außerhalb des Studiosystems entstandenen Indie-Wurzeln zurück. Wie schon bei "Kick-Ass" verfilmte er wieder eine Vorlage von Mark Millar, und schaffte in einem Film voller Geheimagenten mit seiner Parodie auf eben diese zugleich den besten Vertreter des Genres. Mit viel Witz und Charme, voller absurder Ideen, einer offenkundigen Vorliebe für James Bond und andere Genre-Vertreter, sowie Vaughns unvergleichlichem Können wenn es darum geht, vergleichsweise wenig Geld wie das Budget einer Großproduktion aussehen zu lassen, hat mich "Kingsman" von der ersten bis zur letzten Minute bestens unterhalten. Der durchwegs tolle Cast (mit einem alle anderen überstrahlenden Colin Firth, der noch nie so cool war wie hier) sowie die wieder einmal großartige Musikauswahl rundeten das überaus positive Gesamtbild ab. 9/10
>> Zum Review von Michael Spieler


Der BabadookPlatz 7: Der Babadook
Die Werbekampagne hatte recht: Einmal geweckt, wird man den Babadook nicht mehr los. Es ist mittlerweile fast 1-1/2 Jahre her, dass ich den Film gesehen habe, und dennoch ist er mir nach wie vor in bester Erinnerung. Dies liegt einerseits an den tollen, lebensechten Figuren, den großartigen Schauspielerischen Leistungen, der tollen Regie von Jennifer Kent (die zugleich auch das nicht minder grandiose Drehbuch schrieb), dem schlichten aber überaus effektiven Design des Monsters – vor allem aber dadurch, dass "Der Babadook" im Vergleich zu 99% ähnlicher Horrorfilme dem Zuschauer nicht etwa (oftmals auch durch einen Twist in letzter Sekunde oder auch eine Mid-Credits-Szene) eine bestimmte Sichtweise aufzwingt, sondern es diesem vielmehr freistellt, wie er das Geschehen hier interpretieren will. Und als wäre all das nicht schon genug, ist der Film zudem sauspannend. Schon allein die düstere Grundstimmung sorgt für eine nette, bedrohliche Atmosphäre – aber vor allem auch jene Szenen, wo Kent die Spannungsschraube dann andrehte, waren überaus gruselig, beängstigend und spannend. "Der Babadook" ist zweifellos einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre! 9/10
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Lost RiverPlatz 6: Lost River
Ich vermute mal, kein anderer Film in meiner Top 10 wird ähnlich viel Kopfschütteln hervorrufen wie "Lost River" – und ich kann das auch durchaus verstehen. Er ist zweifellos ein sehr eigener Film, der einige wenige ansprechen und die Mehrheit anöden wenn nicht gar richtiggehend nerven wird. Ich selbst stehe solch alptraumhaften, meditativen Filmen ja auch nicht immer wohlwollend gegenüber. Zugleich ist es aber gerade auch bei solchen Filmen schwer bis unmöglich, zu begründen, warum er für einen funktioniert hat. Entweder man kippt hinein, oder eben nicht. Und genau dies war bei mir nun mal eben der Fall. Ryan Gosling zog mich in seinem Regiedebüt mit seiner absurden Geschichte, den interessanten Figuren, einigen der visuell schönsten und hervorstechendsten Szenen des letzten Kinojahres, und vor allem mit seiner surreal Grundstimmung in den Bann, wie dies nur wenigen anderen Filmen im letzten Jahr gelang. Ein wunderschöner Alptraum, der mich noch lange nach dem Kinobesuch nicht losgelassen hat. 9/10
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Das ewige LebenPlatz 5: Das ewige Leben
Bereits die bisherigen Brenner-Filme zählten mit zum Besten, was der österreichische Film je hervorgebracht hat – aber mit "Das ewige Leben" hat sich das gesamte Team, angeführt von Wolfgang Murnberger, Wolf Haas und dem unvergleichlichen Josef Hader, in meinen Augen selbst übertroffen. Angefangen von der herrlich düster-deprimierenden Grundstimmung, über nichtsdestotrotz zahlreiche amüsante (und teils durchaus schwarzhumorige) Szenen, einem interessanten Kriminalfall, bis hin zum ersten Showdown vor der Kamera zwischen zwei der besten und bekanntesten österreichischen Schauspieler der Gegenwart – Josef Hader und Tobias Moretti – fing "Das ewige Leben" so gekonnt wie wenige andere Filme vor ihm die gequälte österreichische Seele filmisch ein. Als weiterer Geniestreich erwies sich die Inszenierung der Rückblenden, wo man die "gute alte Zeit" auch visuell wiederaufleben ließ. Und vor allem auch das faszinierende Verhältnis zwischen Zuschauer und die Figuren, was die vorhandenen Informationen betrifft, fand ich ungemein interessant. So wissen die Protagonisten natürlich, was damals vorgefallen ist, während wir dies erst im Verlauf des Films erfahren. Zugleich sind wir den Figuren aber wiederum was die Ereignisse in der Gegenwart betrifft voraus – und können so die Tragik der Ereignisse umso besser nachvollziehen, wenn diese hier von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt werden. Für alle, die sich nur ansatzweise für den österreichischen Film interessieren, ist "Das ewige Leben" jedenfalls ein absoluter Pflichttermin! 9/10
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Der MarsianerPlatz 4: Der Marsianer – Rettet Mark Watney
"Der Marsianer" war zweifellos einer der unterhaltsamsten Filme des letzten Kinojahres. Das einzige, was eine höhere Platzierung verhinderte, war, dass er für mich was Spannung, Intensität und emotionale Wirkung betraf mit "Interstellar" und "Gravity" nicht ganz mithalten konnte. Dafür war er jedoch zugegebenermaßen um einiges amüsanter als diese beiden. Wer hätte gedacht, dass ein Film über einen auf dem Mars gestrandeten Astronauten so lustig sein könnte? Zu verdanken ist dies natürlich in erster Linie Andy Weirs großartiger Vorlage, dennoch gebührt diesbezüglich zweifellos auch Drehbuchautor Grew Goddard und Regisseur Ridley Scott viel Lob, die es verstanden haben, eben diese gekonnt, unverfälscht, und weitgehend ohne größere Änderungen auf die große Leinwand zu übertragen. Und auch Matt Damon muss für seine Leistung hier ein Kompliment ausgesprochen werden, gelingt es ihm doch sowohl in den amüsanteren als auch in den dramatischeren Momenten voll und ganz, zu überzeugen. Darüber hinaus hatten es mir vor allem auch noch die Effekte, die überzeugende Umsetzung der Mars-Oberfläche, der nette Score von Harry Gregson-Williams sowie die grandiose Musikauswahl angetan. Für mich war "Der Marsianer" jedenfalls eines der ganz großen Science Fiction-Highlights 2015! 9/10
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Ich und Earl und das MädchenPlatz 3: Ich und Earl und das Mädchen
Kein anderer Film hat mich 2015 emotional mehr mitgenommen als "Ich und Earl und das Mädchen". Olivia Cooke erweist sich hier als ein ganz großes, neues Talent, dass es im Auge zu behalten gilt (was jetzt nicht heißt, dass ihr unbedingt alle loslaufen und "Ouija" anschauen müsst – der war nämlich leider nicht so besonders); wobei sich ihre männlichen Co-Stars Thomas Mann und RJ Cyler ebenfalls sehr gut schlagen. Besonders gut gefallen hat mir zudem, wie sehr sich "Ich und Earl und das Mädchen" sowohl tonal als auch vom Zugang her vom thematisch ganz ähnlich gelagerten "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" unterscheidet – mehr will ich jedoch, um euch nicht zu viel zu verraten, dazu nicht sagen. Als weitere positive Aspekte stechen die köstlichen Filmparodien von Greg und Earl hervor, sowie die Art und Weise, wie ersterer im Verlauf des Films als Person wächst. Meinen einzigen Kritikpunkt kann ich zwar aus Spoilergründen wieder einmal nicht anführen, wisset aber, dass er jetzt nicht übermäßig dramatisch war. Insgesamt reiht sich "Ich und Earl und das Mädchen" jedenfalls in die Liste jener Filme aus 2015 ein, die wirklich nur haarscharf an der Höchstwertung vorbeigeschrammt sind. 9/10


Ex MachinaPlatz 2: Ex Machina
"Ex Machina" ist der beste Science Fiction-Film des Jahres 2015 (und zählt für mich auch ganz klar zu den besten dieser Dekade), und zugleich ein ungemein beeindruckendes Regiedebut von Alex Garland, der bislang in erster Linie als Drehbuchautor bekannt war. Hier verfilmte er nun sein eigenes Drehbuch auch gleich, und erweist sich auch sogleich als eine der interessantesten Genre-Stimmen. Mit "Ex Machina" zaubert er einen ungemein intelligenten und nachdenklichen SF-Film auf die Leinwand, dem es trotz aller Gedankenspiele jedoch auch gelang, mich emotional anzusprechen (und zu manipulieren). Dass ich mich dabei letztendlich als Zuschauer in der gleichen Rolle wiederfand wie Caleb, zählte zu den ganz großen Geniestreichen des Films. Eine Besprechung von "Ex Machina" wäre jedoch nicht komplett, ohne nicht auch auf die Schauspieler einzugehen. Domhnall Gleeson und Oscar Isaac spielen ihre jeweiligen Rollen absolut phantastisch, werden jedoch von Alicia Vikander (in ihrer zweiten größeren internationalen Rolle nach dem enttäuschenden "Seventh Son") gnadenlos an die Wand gespielt. Jedenfalls kann ich allen Genrefans, die "Ex Machina" vielleicht im Kino verpasst haben, nur empfehlen, ihn schleunigst nachzuholen! 9/10
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BirdmanPlatz 1: Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
"Birdman" ist zweifellos der außergewöhnlichste Film auf dieser Liste – und schon allein deshalb ein würdiger Sieger. Zwar nicht der einzige Film des heurigen Jahres, der – vermeintlich – in einer Einstellung gedreht wurde, zeichnet sich "Birdman" darüber hinaus noch durch seinen traumhaften Charakter sowie den netten inszenatorischen Kniff aus, dass zwar alles wie aus einem Guss wirkt, aber sich die Geschichte an sich – trotz des Verzichts auf Schnitte – offenkundig nicht an einem einzigen Tag abspielt. Neben der Regie und der Kameraarbeit stachen dann vor allem noch das ungemein clevere Drehbuch, die vielen verschiedenen, vielschichten und allesamt interessanten Figuren, sowie die großartigen schauspielerischen Leistungen hervor. Michael Keaton, Emma Stone, Edward Norton, Naomi Watts, Andrea Riseborough, und sogar Zach Galifianakis – sie alle waren absolut grandios. Für mich der größte Pluspunkt und letztendlich auch der Hauptgrund, warum "Birdman" von keinem anderen Film des Jahres mehr vom ersten Platz verdrängt wurde, ist aber seine ungeheure, fast manische Energie, die sich auch auf mich als Zuschauer übertragen hat. In meinen Augen ist "Birdman" jedenfalls ein Film für die Ewigkeit – und wenn ich nur die allerletzte Einstellung gemocht hätte, wäre es auch der einzige Film des Jahres 2015 gewesen, der von mir die Höchstwertung ergattern konnte. Ein ungemein unterhaltsamer und sehr empfehlenswerter Film sowie ein würdiger Sieger ist "Birdman" jedoch auch so. 9/10
>> Zum Review



Und, was sagt ihr? Könnt ihr meine Meinung halbwegs nachvollziehen, oder seid ihr vielmehr der Ansicht, ich hätte völlig den Verstand verloren? Wie sieht eure Top 10 des Filmjahres 2015 aus? Ich freue mich über eure Meinung in den Kommentaren sowie im SpacePub!


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