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Gestrandet (Teil 1) Drucken E-Mail
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Originaltitel: Pilot (Part 1)
Episodennummer: 1x01
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 22.09.2004
Erstausstrahlung D: 04.04.2005 (Free-TV, Pro7)
Drehbuch: Damon Lindelof & J.J. Abrams
Regie: J.J. Abrams
Hauptdarsteller: Naveen Andrews als Sayid Jarrah, Emilie de Ravin als Claire Littleton, Matthew Fox als Jack Shephard, Jorge Garcia als Hugo „Hurley“ Reyes, Maggie Grace als Shannon Rutherford, Josh Holloway als James „Sawyer“ Ford, Malcolm David Kelley als Walt Lloyd, Daniel Dae Kim als Jin-Soo Kwon, Yunjin Kim als Sun-Hwa Kwon, Evangeline Lilly als Kate Austen, Dominic Monaghan als Charlie Pace, Terry O‘Quinn als John Locke, Harold Perrineau Jr. als Michael Dawson, Ian Somerhalder als Boone Carlyle
Gastdarsteller: L. Scott Caldwell als Rose Nadler, Fredric Lehne als Marshal Edward Mars, Kimberley Joseph als Cindy, Greg Grunberg als Pilot

Kurzinhalt: Auf dem Weg von Sydney nach Los Angeles bricht die Maschine "Oceanic 815" über einer Insel auseinander und stürzt ab. Jack erwacht mitten im Dschungel, und hört in der Nähe Lärm und Geschrei. Er folgt den Geräuschen und gelangt so schon bald an den Strand, wo zahlreiche Überlebende – teils schwer verletzt – unter Schock stehend herumirren. Auch unzählige Wrackteile – unter anderem eine immer noch laufende Turbine – sind am Strand verteilt. Nachdem er die ersten Verletzten versorgt hat zieht er sich wieder in den Dschungel zurück. Eine weitere Überlebende, Kate, folgt ihm, und er bittet sie ihm bei seinen eigenen Verletzungen zu helfen. Am Abend zieht man sich wieder an den Strand zurück, macht ein Feuer, und wartet auf Rettung. Doch aus der Mitte des Dschungels dringen plötzlich bedrohliche Geräusche, und Bäume scheinen umzufallen. Irgendeine Art von Ungeheuer scheint dort sein Unwesen zu treiben. Trotz dieser beunruhigenden Aussichten beschließen Jack, Kate und Charlie – Mitglied der Rockgruppe "Drive Shaft" – am nächsten Tag aufzubrechen, um das Cockpit zu suchen. Dort angekommen müssen sie nicht nur einen Angriff des Monsters überstehen, sie erfahren zudem, dass das Flugzeug kurz vor dem Absturz weit vom Kurs abgekommen ist…


Review: ImageKorrigiert mich wenn ich mich irre, aber… war "Gestrandet" damals nicht der teuerste Pilotfilm, der bis dato produziert wurde? Wundern würde es mich jedenfalls nicht – denn selten hat man im Fernsehen eine Produktion gesehen, die ähnlich hochwertig wirkte, und der man das Geld, das hineingesteckt wurde, förmlich ansah. Zwar gab es in den letzten Jahren vermehrt Fernsehserien, die sich in ihrer inszenatorischen Qualität zunehmend in Richtung "Kino auf dem kleinen Schirm" bewegt haben (wie "24"), doch "Lost" scheint dies auf eine neue Ebene zu heben. Schon allein der Einstieg mit den Wrackteilen am Strand – darunter einer laufende Turbine – ist atemberaubend. Doch auch sonst wirkt die Inszenierung schon im Pilotfilm extrem hochwertig. Es gibt – unterstützt von der beeindruckenden Kulisse Hawaii’s – zahlreiche beeindruckende Bilder und Einstellungen zu bewundern. Auch die Musik von Michael Giacchino vermag ab der ersten Sekunde zu gefallen.

Gleichzeitig wird aber auch früh deutlich, dass dies keine normale "Survival"- oder Abenteuerserie ist. Schon allein die Tatsache, dass Jack mitten im Dschungel aufwacht, und dennoch nur verhältnismäßig leicht verletzt zu sein scheint, sollte beim Zuschauer ein paar Fragen aufwerfen. Spätestens mit den mysteriös-bedrohlichen Geräuschen mitten im Dschungel sowie der seltsamen Begegnung mit dem – noch im verborgenen wütenden – Monster beim Cockpit machen deutlich, dass es sich hier um eine waschechte Mystery-Serie handelt. Und wie es sich für eine solche gehört, werden im Pilotfilm in erster Linie mal zahlreiche Fragen aufgeworfen, um das Interesse des Zuschauers zu wecken – was zumindest bei mir prima geklappt hat.

ImageZugleich zeigt der Pilotfilm schon, dass es sich bei "Lost" um eine Ensemble-Show handelt. Statt – wie "24" - in erster Linie eine Figur in den Mittelpunkt zu stellen, werden uns hier bereits zahlreiche Charaktere vorgestellt. Mit Jack, Kate, Charlie, Sawyer, John, Claire, Hurley, Shannon, Boone, den beiden Kim’s, Sayid, Michael sowie seinem Sohn Walt lernen wir bereits über ein Dutzend Figuren kennen, die ebenfalls ihre jeweiligen Geheimnisse in ihrer Vergangenheit zu haben scheinen. Dass es bei diesem großen Ensemble naturgemäß etwas Zeit brauchen wird, um sie alle vernünftig vorzustellen, ist klar. Und doch hat man bereits im Pilotfilm von ihnen allen zumindest mal einen ersten Eindruck gewonnen – selbst wenn sie nur in einer einzigen Szene zu sehen waren. Nur einer von vielen Aspekten, in denen das Drehbuch des Pilotfilms seine Stärken offenbart.

Die Inszenierung sowie den Soundtrack habe ich ja ebenfalls bereits gelobt. Auch die schauspielerischen Leistungen sind bis jetzt über jeden Zweifel erhaben – was vor allem angesichts des großen Ensembles beachtlich ist. Die Grundidee der Serie ist sehr interessant; vor allem die Mischung aus Überlebens-/Abenteuer- und Mystery-Serie ist sehr originell und klingt auch höchst vielversprechend. Zudem versteht es die Serie wirklich, ab dem ersten Moment zu packen – kein Wunder, angesichts des explosiven und enorm beeindruckenden Einstiegs mit dem Chaos nach dem Absturz. Danach vermögen es sowohl das Mysterium rund um den Absturz/die Insel als auch packende Momente wie die Begegnung mit dem Monster für Spannung zu sorgen. Alles in allem ein höchst vielversprechender Start – ich hoffe nur, dass die Macher bereits wissen, wo die Reise hingehen soll, und uns somit eine weitere Enttäuschung á la "Akte X" erspart bleibt…

Fazit: Willkommen auf der Insel! "Gestrandet – Teil 1" setzt(e) was Pilotfilme zu TV-Serien betrifft neue Maßstäbe. Der Einstieg ist ungemein packend, und auch im weiteren Verlauf bleibt es spannend. Unzählige interessante Fragen werden aufgeworfen, und auch die Figuren werden – wenn auch aufgrund des großen Ensembles verständlicherweise erst rudimentär – vorgestellt. Mit dem ersten Teil des Pilotfilm wurde "Lost" jedenfalls dem Hype, der ihr vorausgeeilt ist, völlig gerecht!

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © ABC)




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