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Ans andere Ufer Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Faith
Episodennummer: 4x06
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 09. Mai 2008 (SyFy)
Erstausstrahlung D: 20. Dezember 2008 (Premiere)
Drehbuch: Seamus Kevin Fahey
Regie: Michael Nankin
Hauptdarsteller: Edward James Olmos als Admiral William Adama, Mary McDonnell als President Laura Roslin, Katee Sackhoff als Captain Kara 'Starbuck' Thrace, Jamie Bamber als Major Lee 'Apollo' Adama, James Callis als Dr. Gaius Baltar, Tricia Helfer als Number Six, Grace Park als Lt. Sharon 'Athena' Agathon, Michael Hogan als Colonel Saul Tigh.
Gastdarsteller: Tahmoh Penikett als Captain Karl 'Helo' Agathon, Michael Trucco als Ensign Samuel Anders, Alessandro Juliani als Lt. Felix Gaeta, Callum Keith Rennie als Leoben Conoy, Donnelly Rhodes als Dr. Cottle, Rekha Sharma als Tory Foster, Bodie Olmos als Lt. Brendan 'Hot Dog' Constanza, Alisen Down als Jean Barolay, Tiffany Lyndall-Knight als The Hybrid, Jennifer Halley als Ensign Diana 'Hardball' Seelix, Nana Visitor als Emily Kowalski, Alana Husband als Nurse Sashon u.a.

Kurzinhalt: Karas Entscheidung, Leobens Einladung anzunehmen und zum Basisschiff der Cylonen zu fliegen, hat eine Meuterei zur Folge. Als Felix Gaeta dabei angeschossen wird, erkennt Kara den Ernst der Lage, und beschließt, eine andere Richtung einzuschlagen: Statt mit der Demetrius selbst zum Cylonen-Schiff zu fliegen, will sie eine kleine Gruppe anführen, die mit einem Shuttle nach dem Basisschiff sucht. Die Demetrius soll, mit Helo als Kommandant, bis zu einem festgelegten Zeitpunkt warten, und falls Kara und die anderen bis dahin nicht zurückgekehrt sind, zurück zur Flotte springen. Nachdem sie das Basisschiff gefunden haben stellt sich heraus, dass Leoben im Hinblick auf den Bürgerkrieg innerhalb der Cylonen die Wahrheit gesagt hat. Nun gilt es allerdings, aus dem unverständlichen, wirren Geplapper des Hybriden einen Hinweis auf den Standort der Erde zu finden. Währenddessen hat sich Präsidentin Roslins Zustand verschlechtert. Sie bereitet sich darauf vor, die Amtsgeschäfte zu übergeben, und begibt sich auch immer wieder für Behandlungen in Dr. Cottles Krankenstation. Dort trifft sie schließlich auf eine andere sterbenskranke Patientin, die zu Baltars Anhängerinnen zählt…

Review von Christian Siegel (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) Universal Beginnen wir mit der Nebenhandlung rund um Präsidentin Roslin, deren auffälligstes Merkmal zweifellos der Gastauftritt von DS9-Veteranin Nana Visitor ist. Diese spielt hier eine andere Patientin, mit der sich Roslin während ihrem Aufenthalt in der Krankenstation anfreundet – und die eine Anhängerin von Gaius Baltar ist. Oder zumindest hört sie sich gerne seine Predigten an. Ich persönlich kann mit seinem Gebrabbel ja so überhaupt nichts anfangen und fand gerade auch die "wir sind alle perfekt!"-Szene von vor zwei Folgen furchtbar; aber ja, wenn sie meint. Und es fängt immerhin insofern einen durchaus realistischen Aspekt ein, als sich eben gerade auch Menschen in einer solchen Notlage zum Glauben hingezogen fühlen. Jedenfalls: Abseits der Diskussion rund um Baltar und seine Positionen fand ich die gemeinsamen Szenen zwischen den beiden durchaus nett. Es entsteht rasch ein Band zwischen ihnen, welches sich nicht zuletzt auch dadurch ergibt, als Roslin hier quasi mit einem Blick auf ihre eigene Zukunft – die wohl auch nicht mehr allzu weit entfernt sein dürfte – konfrontiert wird. Einzig den wieder einmal sehr mystischen und potentiell übernatürlichen Traum hätte ich nicht gebraucht. Ansonsten waren diese Szenen aber schon ok.

Noch die Spur besser gefiel mir allerdings alles rund um die Mission der Demetrius. Ok, die Meuterei zu Beginn lief noch ein bisschen gar dämlich und überdramatisiert ab, mit Samuel, der sich – natürlich – auf Karas Seite schlägt, und dann sogar Gaeta anschießt. Immerhin hat die Eskalation der Ereignisse aber dazu geführt, dass Kara ihre Entscheidung nochmal überdachte, und letztendlich aus meiner Sicht eine bessere Wahl getroffen hat. Nämlich, statt dem gesamten Schiff nur sich und eine kleine Crew für ihr Gefühl in Gefahr zu bringen. Die Szene mit dem Basisschiff vor dem Planeten, was ihre Zeichnung widerspiegelt, warf für mich zwar wieder mal die Frage auf, wie zur Hölle das sein könnte (außer, sie ist eben doch "Nr. 5", und ihr wurden diese Bilder – nach einer Zeitreise – einprogrammiert), und ein bisschen schade fand ich es auch, dass Kara hier nun die in "Auf Messers Schneide" an die eine todgeweihte Offizierin geäußerte, unheilverkündende Prophezeiung, dass sie die Todesbringerin sei, und die Menschheit zu ihrem Ende führen wird, selbst erfuhr. Allerdings weckte diese Szene durchaus schon mein Interesse daran, was genau passieren wird, und vor allem auch, was – wenn überhaupt etwas – die Hybriden mit diesen Warnungen bezwecken. Spannend fand ich auch, dass sich die Entscheidung, den Centurions mehr freien Willen zuzugestehen, hier zu rächen droht, als dieser dann auf einmal – vermeintlich, um die Hybridin zu beschützen – das Feuer eröffnet. Die stärkste Szene war aber zweifellos jene, wo das Six-Modell aus Rache Barolay ermordet, und dafür dann von einer anderen Six hingerichtet wird. Generell muss ich sagen, dass die Serie nun, da sie sich dem Ende nähert, doch langsam an Tempo aufzunehmen scheint. So deutet der Plan, D'Anna aufzuwecken – welche die letzten fünf wohl identifizieren kann – an, dass die wahre Identität von Anders, Tyrol, Tigh und Foster auch den anderen schon bald offenbart werden könnte. Vom geheimnisvollen letzten Modell ganz zu schweigen (wobei mir bei jedem Intro auffällt, dass mich die Frage danach wesentlich weniger interessiert, als dass die Macher mit ihrem vermeintlich spannungssteigernden Text zu Beginn jeder Folge wohl beabsichtigten).

Fazit: Episodenbild (c) Universal Nachdem sich die Serie in der Vergangenheit da und dort aus meiner Sicht doch ein bisschen zu viel Zeit genommen hat, um ihre Geschichte zu erzählen, bekomme ich nun – ev. auch bedingt durch das Wissen ob des anstehenden Finales der Serie – zunehmend den Eindruck, dass die Handlung an Fahrt aufnimmt, und auf ihren Endpunkt hinsteuert. Dies beginnt sich nun langsam aber sicher auch auf meine Vorfreude auf die kommende Folge auszuwirken. War diese zu Beginn der vierten Staffel noch eher verhalten, beginnt sie nun langsam zu steigen, und bin ich durchaus schon gespannt auf die Beantwortung der letzten noch offenen Fragen, das Erleben einiger Momente denen ich nun schon seit ein paar Folgen mit großer Erwartung entgegensehe (wie z.B. die Reaktion, wenn sich die wahre Identität der vier Cylonen an Bord der Galactica offenbaren), sowie vor allem auch, ob ich mit meiner recht früh im Verlauf der Serie getroffenen Prognose im Hinblick auf dessen Ausgang recht behalten werde. "Ans andere Ufer" bot jedenfalls wieder einige interessante Hinweise, und vor allem auch an Bord des Basisschiffs ein paar starke Momente. Weniger glücklich war ich hingegen mit der Nebenstory rund um die Präsidentin und Emily, die zwar insgesamt durchaus ok war, und immerhin einen netten Gastauftritt von Nana Visitor bot, mich jedoch mit den Gesprächen rund um Baltars Predigten nur bedingt ansprach, und dann vor allem auch in eine sehr mystischen Traumsequenz mündete. Nicht zuletzt dank der interessanten Ausgangssituation bin ich aber nun auf die nächste Episode durchaus schon gespannt.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Universal)








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