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The Plan Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: The Plan
Episodennummer: Sx04
Bewertung:
Heimkino-Release USA: 27. Oktober 2009
Erstausstrahlung D: 16. August 2010
Drehbuch: Jane Espenson
Regie: Edward James Olmos
Hauptdarsteller: Edward James Olmos als Commander Adama, Mary McDonnell als President Laura Roslin, Katee Sackhoff als Kara 'Starbuck' Thrace, Jamie Bamber als Lee 'Apollo' Adama, James Callis als Gaius Baltar, Tricia Helfer als Number Six, Grace Park als Lt. Sharon Valerii, Michael Hogan als Colonel Saul Tigh.
Gastdarsteller: Michelle Forbes als Admiral Helena Cain, Graham Beckel als Colonel Jack Fisk, Stephany Jacobsen als Kendra Shaw, Nico Cortez als Young Adama, Matthew Bennett als Aaron Doral, Steve Bacic als Colonel Jurgen Belzen, Brad Dryborough als Hoshi, Eileen Pedde als Sgt. Mathias, Fulvio Cecere als Lt. Alastair Thorne, Vincent Gale als Peter Laird, Campbell Lane als Hybrid, Kyra Scott als Young Helena Cain, Chandra Berg als Little Lucy Cain, Peter Flemming als Helena's Father, Shekhar Paleja als Medic Hudson, Andrew Dunbar als Marine Dasilva, Jacob Blair als Squad Leader Banzai, Peter Bryant als Frank Bruno u.a.

Kurzinhalt: Lange haben sich die Cylonen, angeführt von Cavill, auf diesen Tag vorbereitet. Nun ist es endlich soweit, und sie setzen ihren Plan in die Tat um: Alle zwölf Kolonien der Menschheit werden gleichzeitig mit Nuklearraketen angegriffen. Doch einigen Menschen gelingt die Flucht, zudem gibt es auf Caprica noch ein paar Überlebende. Während eines der Cavill-Modelle auf der Galactica landet und von dort aus versucht, die Auslöschung der Menschheit voranzutreiben, mischt sich ein zweiter Cavill unter die Rebellen auf Caprica, und lernt so die Menschen näher kennen. Schon bald kommen ihm Zweifel, ob der Angriff der Cylonen richtig war…

Anmerkung: Das nachfolgende Review bezieht sich auf die "Direct to DVD"-Version des Films, und nicht um die gekürzte TV-Fassung.

Review: Episodenbild (c) Universal "Die Cylonen wurden von Menschen erschaffen. Sie entwickelten sich weiter. Sie rebellierten. Es gibt viele Kopien. Und sie haben einen Plan." Dieser Einleitungstext begleitete die Episoden des "Battlestar Galactica" über einige Jahre bzw. Staffeln hinweg. Der letzte Satz verspricht einen großen, ausgeklügelten Plan der Cylonen. Wohl nicht nur ich habe mich nach dem Ende der Serie gefragt: "Worin bestand der Plan der Cylonen denn nun eigentlich genau?". Eben dieser Frage geht der "Direct to DVD"-Prequel-Film "The Plan", der zeitlich von kurz vor dem Angriff auf die Kolonien bis ca. dem Ende der zweiten Staffel angesiedelt ist, nun nach. Oder zumindest sollte man sich das von einem Film mit dem Titel "The Plan" erwarten. Doch auf meine Hoffnung einer genialen, cleveren Auflösung folgte schon bald Ernüchterung. Denn, wie sich herausstellt, bestand der Plan der Cylonen einfach darin, die Menschheit auszulöschen (etwas, dass man sich eigentlich schon nach der Miniserie denken konnte, angesichts des Angriffs auf die Kolonien). Das war's. Sorry, liebe (?) BSG-Macher, aber… ist das euer Ernst? Ganz ehrlich: In dem Fall hätte ich es besser gefunden, man hätte sich dieses Prequel gespart, weil dann hätte man sich zumindest noch selbst eine Erklärung zurechtschneiden können. Aber die eigene Unkenntnis – und dass man die Zuschauer über Jahre hinweg belogen hat – auf diese Weise publik zu machen, und den treuen Fans dafür dann auch noch Geld aus der Tasche zu ziehen, ist nun wirklich der Gipfel der Unverfrorenheit.

Aber auch abseits dieser enttäuschenden Antwort, aufgrund derer ich mich doch ziemlich gefrotzelt vorkam, stellt sich mir im Hinblick auf "The Plan" die Sinnfrage. Gut, ok, einzelne Lücken mögen nun durch die zusätzlichen Szenen gestopft werden, aber ganz ehrlich: Aus meiner Sicht war da nichts Essentielles drunter, wo ich immer noch drüber nachgedacht und verzweifelt auf eine Erklärung gewartet hätte. Dies gilt nicht zuletzt auch für den ganzen Teil auf Caprica, wo man die Geschichte der rund um Sam versammelten Rebellen während den ersten beiden Staffeln aufrollt. Ich fand weder die Figur noch die Geschichte damals übermäßig interessant. Einzelne Momente mögen ganz gelungen gewesen sein, einiges war aber auch unfreiwillig komisch, wie z.B., wenn sie die Fähigkeiten des vor dem Angriff noch fleißig geübten Spiels einsetzen, um den einen Stützpunkt der Cylonen auszuschalten. Es hilft auch nicht, dass ein Großteil des Films aus recyceltem Material aus der Serie besteht; im Gegenteil, es wirkt gerade auch im Hinblick auf den ursprünglichen "Direct to DVD"-Charakter nur umso zynischer, da man als Fan für einen kompletten Film bezahlt, aber dann nur ca. 2/3 neues Material erhält (selbst wenn sich darunter, zum ersten Mal in der Serie, nun nicht nur angedeutete, sondern offen gezeigte nackte Tatsachen befinden mögen). Zumal es dieses halt auch überwiegend an den großen, interessanten neuen Erkenntnissen vermissen ließ. Ihr seid es vielleicht ja schon Leid, ständig meine Vergleiche zu "Babylon 5" hören zu müssen, aber gerade auch in diesem Fall drängt es sich halt leider schon recht stark auf. Man vergleiche "The Plan" mal mit "Der erste Schritt" – und es tut mir leid, aber da zieht "The Plan" sowas von den Kürzeren.

Episodenbild (c) Universal Warum also, trotz meiner überwiegenden Enttäuschung, trotzdem noch eine nicht einmal ganz so katastrophale Wertung (und immerhin einen halben Wertungspunkt mehr als fürs Serienfinale)? Nun, einerseits weil "The Plan", trotz allen Wiederkäuens, zumindest nie langweilig wurde. Zudem fand ich es nachdem ich mit der Serie nun fertig bin durchaus reizvoll, wieder an den Anfang zurückzukehren, und die Ereignisse aus den ersten beiden Staffel auf diese Weise aufgerollt zu bekommen. Zudem konnte mir alles rund um Boomer – insbesondere ihr Konflikt, und wie sie Cavill gegenüber meint, dass sie als Mensch glücklicher ist denn als Cylone – gut gefallen. Und auch alles rund um die hier vorgestellte Technikerin – Frau bzw. Witwe von Simon – fand ich stark. Die Szenen der beiden Cavills nebeneinander (die sich dann sogar die Hand geben) war auch großartig gemacht. Vor allem aber bietet "The Plan" doch tatsächlich eine Message: Denn während sich der Galatica-Cavill von allen abschottet und seinem Plan treu bleibt, mischt sich der Caprica-Cavill unter sie, lernt sie kennen – und beginnt in dem Moment, wo er sie als Lebewesen und als Individuen wahrnimmt, umzudenken, und seinen irrationalen Hass auf diese abstrakte, homogene Masse mit dem Namen "Menschheit" zu hinterfragen (wie es ja auch Simon zuvor schon tat). Hierin steckt tatsächlich eine wichtige Aussage. Zumindest das kann und muss ich lobend anerkennen.

Fazit: "And they have a plan". So hieß es in den ersten Staffeln vor jeder Folge. Und im passend betitelten ersten "Direct to DVD"-Film zur Serie erfahren wir also nun, dass dieser große, ausgeklügelte Plan darin bestand… die Menschheit auszulöschen! Ganz ehrlich: Angesichts dieser banalen Erklärung drängt sich mir leider der Verdacht auf, dass vielmehr die Showrunner keinen Plan hatten. Jedenfalls fand ich diese "Offenbarung" schon enorm enttäuschend. Generell wurde ich mit diesem Prequel nicht so recht warm. Wirklich viel Neues erfahren wir nicht, es werden in erster Linie Lücken geschlossen, die mir entweder bisher nie aufgefallen wären, die ich zwischenzeitlich eh schon wieder vergessen hatte, oder die von vornherein jetzt nicht so spannend und/oder wichtig waren, als dass ich eine Erklärung gebraucht hätte. Insgesamt hielt sich der Erkenntnisgewinn von "The Plan" jedenfalls in beschämend kleinen Grenzen. Und auch das teils heftige Recycling früherer Szenen stach mir negativ ins Auge; das hatte teilweise fast schon was von einer Clip-Show. Pluspunkte sammelt der Film aber immerhin für die nette Nebenhandlung rund um Giana O'Neill, ein paar starke Szenen rund um Boomer, die effekttechnisch makellos umgesetzte letzte Szene mit den beiden Cavills, sowie in erster Linie die hier mitschwingende Aussage, dass es immer leichter ist, einen Feind zu hassen, so lange man ihn noch nicht genauer kennt. Ob es für diese – zugegebenermaßen gerade auch in unserer heutigen, zunehmend von Hass geprägten Welt – so wichtige wie bedeutungsvolle Message aber unbedingt 112 Minuten gebraucht hat, steht auf einem anderen Blatt.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel


(Bilder © 2009 Universal)








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