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FilmRückblick 2014 - Der flotte 3x3er Drucken E-Mail
Die schlechtesten Filmleistungen des Vorjahres Kategorie: DVD & Kino - Autor: Christian Siegel - Datum: Donnerstag, 08 Januar 2015
 
FilmRückblick 2014

FilmRückblick 2014 – Der flotte 3x3er

In dieser Kategorie wollen wir uns den schlechtesten Filmleistungen des vorangegangenen Jahres widmen. Hier also nun – kurz und schmerzvoll – meine ganz persönliche Flopliste des Kinojahres 2014:


Die 3 schlimmsten Filmmomente 2014 Es gibt Filme, die sind nicht unbedingt in ihrer Gesamtheit schlecht, aber in denen es einfach einzelne grauenhafte Momente gibt. Um eben diese geht es im ersten Teil dieser Kategorie, in dem die dämlichste Szene, die unfreiwillig komischste Szene und die schlechteste Szene des Jahres 2014 prämiert werden. Zwar sollte es sich bei dieser Kategorie eigentlich von selbst verstehen, dennoch sei festgehalten, dass die nachfolgenden Szenenbeschreibungen Spoiler zum jeweiligen Film enthalten können – wobei ich heuer eigentlich nicht glaube, darin Weltbewegendes zu verraten.


EnemyKopfschüttler des Jahres – Die dämlichste Szene 2014
An dümmlichen Verhalten von Protagonisten hat es auch 2014 wieder einmal nicht gemangelt. Neben dem Dauerbrenner Horror zeichnete sich auch der eine oder andere Action- ("Non-Stop") und/oder Katastrophenfilm ("Storm Hunters") diesbezüglich aus. In meiner Wahl zur dämlichsten Szene will ich allerdings weniger eine dümmliche Aktion der Figuren prämieren, als vielmehr einfach einen bescheuerten Moment, der mir einen ohnehin schon nicht sonderlich gelungenen Film dann endgültig ruiniert hat. Die Rede ist von "Enemy" –womit sich Dennis Villeneuve (nach dem letztjährigen Triumph mit "Prisoners"; und auf die Gefahr hin, dass ihr am Ende noch zu glauben beginnt, ich hätte es auf ihn irgendwie abgesehen) in dieser Kategorie über den zweiten Sieg in Folge freuen darf. Denn die letzte Offenbarung war mir einfach zu abgehoben und bescheuert. Das war kein "WTF"-Moment mehr, sondern vielmehr schon "AYFKM" ("Are you fucking kidding me?!"). Dass meine Leih-Blu Ray just in diesem Moment ausgesetzt hat und zu Ruckeln begann, und ich die Scheibe daraufhin extra aus dem Player genommen, geputzt und im Laptop noch einmal abgespielt hatte, um zu sehen, was ich verpasst habe – nur um dann das zu sehen – setzte dem ganzen schließlich die Krone auf. Was für ein Blödsinn. .
>> Zum Review von Marcel Wetzel


Storm  HuntersAugenverdreher des Jahres – Die unfreiwillig komischste Szene 2014
Nach solidem Start wurde "Storm Hunters" grottiger und grottiger. Wie in meinem Review geschrieben, vereint er so ziemlich alle Katastrophenfilm-Klischees in knapp 90 Minuten, und das noch dazu völlig ironiefrei. Eben dies machte ihn für mich teilweise ungemein unfreiwillig komisch. Tatsächlich sah ich in dieser Kategorie eigentlich von vornherein keinen Konkurrenten für den Film – offen blieb eigentlich nur mehr die Frage, welchen Moment ich hier hervorheben soll. Die Videonachricht des Jungen an seinen Vater vor seinem vermeintlichen Tod? Der vorhersehbare und völlig überzogene Heldentod von einem der Hauptprotagonisten? Letztendlich entscheide ich mich dann aber doch für die Einblendung der kleinen US-Flagge inklusive patriotistisch-pathetischem Voice Over-Kommentar. Damit gibt es auch in dieser Kategorie eine witzige Überschneidung zum Sieger des Vorjahres, wo ich die flaggenschwenkende Tochter von Channing Tatums Figur in "White House Down" prämiert hatte. Es scheint, als würde mich ernstgemeinter US-Hurrapatriotismus immer mehr und immer öfter einfach nur mehr amüsieren. Aber he, unfreiwillige Komik ist immer noch besser als gar keine Unterhaltung!
>> Zum Review


A Million Ways to Die in the WestWeggucker des Jahres - Die schlechteste Szene 2014
Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo ich von meiner Wahl nach wie vor überzeugt bin, ist mir die Wahl in dieser Kategorie heuer recht schwer gefallen. Zwar gab es eine absolut grottenschlechte Szene, die sich die Auszeichnung hier mehr als nur verdient hätte, und die ganz klar die mieseste Szene war, die ich 2014 im Kino ertragen musste, nämlich die unsägliche (und gefühlt unendliche) Spaghettifress-Szene aus "Buzzard". Leider aber war das auf der Viennale, und hatte der Film keinen offiziellen Kinorelease. Und davon abgesehen gab es zwar durchaus auch so manchen wirklich schlechten Film, aber die meisten davon waren in ihrer Gesamtheit grottig oder halt einfach sterbenslangweilig; es tat sich demnach bei ihnen kein einzelner mieser Moment hervor (auch wenn ich kurz darüber nachgedacht habe, als Gag einfach "Die Pute von Panem" in seiner Gesamtheit als die schlechteste Szene des Jahres zu prämieren – aber das würde dem Sinn dieser Kategorie zuwiderlaufen). Und so habe ich mich letztendlich dazu entschieden, meiner Abneigung gegenüber Fäkalhumor zu frönen und das Dünnpfiff-Duell aus "A Million Ways to Die in the West" zu prämieren. Nicht, dass der Rest des Films so ein Heuler gewesen wäre, aber diese Szene zog ihn – und meine Wertung – doch noch einmal deutlich nach unten, und machte aus einer unlustigen Komödie einen im wahrsten Sinne des Wortes beschissenen Film.


Die 3 enttäuschendsten Filme 2014 Auch wenn mein Nietenradar, zumindest soweit es die Besuche regulärer Kinostarts betrifft, im Jahr 2014 eigentlich recht gut funktioniert hat, so war ich dann doch spätestens im Heimkino (wo es galt, unter anderem auch möglichst viele jener Veröffentlichungen nachzuholen, die ich aufgrund einer geringen Erwartungshaltung ganz bewusst ausgelassen hatte) nicht vor der einen oder anderen herben Enttäuschung gefeit. Wobei ich hier dezidiert darauf hinweisen will, dass die Filme deshalb weil sie mich enttäuscht haben nicht notgedrungen auch gleich schlecht sein müssen. Denn wie sehr ich von einem Film enttäuscht werde, hängt maßgeblich davon ab, mit welchen Erwartungen ich in ihn hineingegangen bin. Und bei den nachfolgenden dreien war diese Lücke eben ganz besonders ausgeprägt:


Der Hobbit – Die Schlacht der fünf HeerePlatz 3: Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere
Zugegeben, das ist vermutlich die Enttäuschung auf höchstem Niveau, die ich je unter meinen Enttäuschungen eines Kinojahres angeführt habe. Aber wenn du mit der Erwartungshaltung ins Kino gehst, schon allein weil es sich um das letzte Mittelerde-Abenteuer und deiner nostalgischen Erinnerungen an diese Filmwelt (und die "Herr der Ringe"-Trilogie) handelt, einen ungemein emotionalen Filmabend zu erleben, und dann den Saal mit dem Gedanken verlässt, dass es eigentlich ganz gut ist, dass Peter Jacksons Mittelerde-Saga nun ein Ende gefunden hat, dann ist nun mal irgendetwas gehörig schief gelaufen. "Die Schlacht der fünf Heere" war eigentlich ein Elfmeter – den Peter Jackson aus meiner Sicht leichtfertig vergeben hat. Der letzte Teil der Hobbit-Trilogie war jener, der mit Abstand am meisten unter der Entscheidung, den Hobbit auf drei Filme aufzuteilen, am meisten gelitten hat. Es war einfach kaum mehr eine nennenswerte Handlung da, stattdessen ging alles irgendwie in einem zwar nett inszenierten, aber letztendlich seelenlosen Schlachtengetümmel unter. Dem Film fehlte zudem ein klassischer (spannungsfördernder) Aufbau; er war ein Showdown ohne Vorbereitung, ein Höhepunkt ohne Vorspiel. Erschwerend kam hinzu, dass "Die Schlacht der fünf Heere" sowohl tonal als auch aufgrund (zu) zahlreicher bewusster Anspielungen am meisten an "Der Herr der Ringe" erinnert hat – und so am Deutlichsten machte, dass sich die neue Mittelerde-Trilogie mit der alten nun einmal nicht messen kann. Und so verließ ich den Kinosaal erstaunlich nüchtern (und ernüchtert), und bin letztendlich froh, dass sich Peter Jackson am Motto "Quit while you're ahead" orientiert und die Mittelerde-Filme nun ein Ende finden. Und dass ich mit diesen Gedanken und Gefühlen aus dem Kino gekommen bin, fand ich schon ungemein enttäuschend. 7/10
>> Zum Review


Der RichterPlatz 2: Der Richter
Wenn man den Interviews und Vorabberichten glauben darf, war "Der Richter" für Robert Downey Jr. eine Herzensangelegenheit. Ich vermute daher, dass ihn noch so manche "daddy issues" plagen – die er mit diesem Film aufarbeiten wollte. Und grundsätzlich finde ich das ja super – Therapie ist immer gut. Was ich allerdings etwas frech finde, ist den Kinobesucher für eben diese zur Kasse zu bitten. Jedenfalls: Als großer Fan von Gerichtsfilmen und -serien sowie von Robert Downey Jr. (der in "Ally McBeal" bereits Erfahrung beim Darstellen eines Anwalts gesammelt hat) hätte "Der Richter" eigentlich voll und ganz auf meiner Wellenlänge liegen sollen. Und er war ja jetzt auch nicht unbedingt grottenschlecht. Robert Downey Jr. hat nun mal einen gewissen Charme, dieses schelmische Funkeln in den Augen, das seinen Filmen einen gewissen Reiz verleiht. Zugleich fällt allerdings auf, dass er viel zu oft dieselbe arrogante, selbstverliebte Person spielt, die dann Läuterung erlebt. Zuerst in "Ally McBeal", dann in "Iron Man", jetzt in "Der Richter" – und das sind nur jene entsprechenden Rollen, die mir im ersten Moment einfallen. Mit der Zeit wird das halt schon ein bisserl langweilig, und ich hoffe, er sucht sich demnächst mal eine neue Herausforderung. "Der Richter" litt jedenfalls unter einer viel zu langen Laufzeit, einem klischeehaften Handlungsverlauf sowie einer ziemlich unspannenden Gerichtsverhandlung. Selbst Robert Downey Jr's Charme kam dagegen letztendlich nicht mehr vollends an. 4/10


TranscendencePlatz 1: Transcendence
Ein Science Fiction-Film über einen Mann, der sein Bewusstsein in einen Computer überträgt, und die Auswirkungen dieser Transformation? Mit Johnny Depp in der Hauptrolle, und inszeniert von Christopher Nolan Stamm-Kameramann Wally Pfister? Was kann da schon schiefgehen? Nun, offenbar eine ganze Menge, leider. Der von mir in der KinoVorschau 2014 als vermeintlicher "Genre-Geheimtipp des angelaufenen Kinojahres" hat sich vielmehr als eine der ganz großen Nieten herausgestellt, die das Jahr 2014 zu bieten hatte. Mit unzähligen sinnlosen, Terrence Malick-artigen und sehr selbstverliebt wirkenden Aufnahmen von Wassertropfen u.ä. gespickt und einer Handlung, die jener von "Der Rasenmäher-Mann" teils zum Verwechseln ähnlich sieht, ist "Transcendence" leider weniger eine Studie in menschlicher Natur als vielmehr in Langeweile. Die Handlung entwickelt sich dabei ohne Überraschungen, und litt zudem darunter, dass ich zu kaum jemandem eine Bindung aufbauen konnte – schon gar nicht zu den Terroristen, denn so sehr man sie in weiterer Folge auch zu Helden hochzustilisieren sucht, mit dem Anschlag zu Beginn, bei dem mehrere Unschuldige ihr Leben verloren, haben sie sich von vornherein selbst disqualifiziert. Schade fand ich auch, dass Will Casters Entwicklung nachdem er seinen "Geist" in die Maschine übertragen hat, sowie der Frage ob das wirklich noch Will ist oder nur eine künstliche Intelligenz, die ihnen vorspielt Will zu sein, zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Die eine oder andere Idee, wie z.B. rund um die optimierten Menschen, wirkte zudem sehr unausgegoren. Jedenfalls: Von Transzendenz war Wally Pfisters Regieerstling derart weit entfernt, dass ich hoffe, dass er reumütig wieder hinter Christopher Nolans Kamera zurückkehren und sich in Zukunft ans Motto "Schuster, bleib bei deinen Leisten" halten wird. 3/10
>> Zum Review von Michael Spieler


Die 3 schlechtesten Filme 2014 Jeder Film kann mal im einen oder anderen Aspekt danebenhauen. Aber um hier genannt zu werden, müssen die Beteiligten schon richtig Mist gebaut haben. Filme, die in ihrer Gesamtheit nicht überzeugen können und bei denen selbst die positiven Elemente (so denn überhaupt vorhanden) die zahlreichen schlechten Szenen und ungelungenen Aspekte nicht im Geringsten ausgleichen können. Bevor ich mich den Top 3 widme, seien aber noch die engsten Verfolger (die ebenfalls über eine mickrige 2/10-Wertung nicht hinauskamen) erwähnt, die es knapp nicht geschafft haben, sich durchzusetzen, die da wären: "Enemy" (mit dem ich – abseits Jake Gyllenhaals toller schauspielerischer Leistung – nichts anfangen konnte; die oben erwähnte Abschlussszene machte die Katastrophe für mich dann schließlich perfekt), "I, Frankenstein" (der wie eine "Van Helsing"-Kopie wirkt – und angesichts der Tatsache, die grottig der schon war, stellt sich mir die Frage: Wer zum Teufel hielt es bitte schön für eine gute Idee, gerade dem Film nachzueifern?) und "Storm Hunters" (siehe Review).


Winter's TalePlatz 3: Winter's Tale
Akiva Goldsman zählte ja bisher schon nicht zu den Lieblingen der Filmjournalisten und -Fans, aber mit "Winter's Tale" hat selbst er einen absoluten künstlerischen Tiefpunkt erreicht. An dem Film funktionierte einfach überhaupt nichts. Nun kenne ich zugegebenermaßen die Vorlage nicht; angesichts der Tatsache, dass ich die Story zumindest so wie sie im Film erzählt wurde absolut hirnrissig fand schließe ich nicht aus, dass ein Großteil der Probleme bereits in der Vorlage zu finden waren. Andererseits hat ja niemand Akiva Goldsman gezwungen, den Film zu drehen. Da er den Roman selbst adaptiert hat gehe ich nicht nur davon aus, dass es sich hier für ihn um eine Herzensangelegenheit gehandelt hat, sondern ist im letztendlich auch die Tatsache, dass die Geschichte in dieser Form für mich nicht funktioniert hat, anzulasten. Aber auch seine Regie tut sich jetzt nicht gerade hervor. Erschwerend kommen dann noch schlechte Szenen wie alles rund um den Teufel (Will Smith funktioniert nicht einfach nur in der Rolle überhaupt nicht, dass man just ihn als Satan besetzt hat verleiht dem Film sogar eine potentiell rassistische Note) sowie die zahlreichen übertrieben kitschigen Momente und Ideen hinzu. Der grauenhaft-schwülstige Voice Over-Kommentar schlug dem Fass dann endgültig den Boden aus. "Winter's Tale" ist vom ersten bis zum letzten Bild ein kreativer Fehlschlag; einzig die hohe Produktionsqualität sowie die Tatsache, dass ich ihn wenigstens nicht sterbenslangweilig fand, verhindert, dass er sich über eine noch bessere Platzierung "freuen" konnte. 2/10


The Strange Color of Your Body's TearsPlatz 2: The Strange Color of Your Body's Tears
Sterbenslangweilig war dann auch schon das Stichwort für Platz zwei auf meiner Flop-Liste. Auftritt "The Strange Color of Your Body's Tears". Dass nicht jeder Festival-Film meinen persönlichen Geschmack trifft, ist ja nichts Neues (wenn ihr auch mangels offizieller Kinostarts und da ich im DTV-Bereich keine Flopliste anlege von vielen davon nichts erfährt). Neben dem hier genannten wäre z.B. auch der neueste Film mit Viggo Mortensen, "Jauja", ein mehr als würdiger Kandidat in dieser Flopliste gewesen; der war nämlich ebenfalls ungemein zach und sinnlos. Aber, so wie "Buzzard", erspart ihm der mangelnde reguläre Kinostart die zweifelhafte Ehre, in dieser Liste genannt zu werden. Und so bleibt "The Strange Color of Your Body's Tears" das einzige Festival-Lowlight, dass ich hier verewigen kann – und er ist eine absolut würdige Vertretung. Die Wiederholungen einzelner Szenen bzw. Zeitsprünge, das ewig gleiche Musikstück dass mich mit der Zeit einfach nur mehr genervt hat, die völlig sinnlose Handlung, zahlreiche schräge Elemente und Szenen… "The Strange Color of Your Body's Tears" legte zu viel Wert darauf, was anderes zu sein, und zu wenig darauf, unterhaltsam zu sein. Das Ergebnis ist ein Film, der mich von der ersten bis zur letzten Sekunde einfach noch genervt hat. Ich würde mir lieber noch 3x "I, Frankenstein" anschauen, als noch ein einziges Mal "The Strange Color of Your Body's Tears" durchleiden zu müssen! 2/10


Die Pute von PanemPlatz 1: Die Pute von Panem - The Starving Games
Überraschung! In einem Jahr mit einem neuen Friedberg & Seltzer-Film (die Bezeichnung "Parodie" haben ihre Machwerke nicht verdient; selbst "Film" dehnt den entsprechenden Begriff schon fast bis zur Schmerzgrenze aus, um noch durchgehen zu können) ist dieser der Schlechteste, den ich im betreffenden Jahr gesehen habe. Wer hätte das gedacht? Damit sind sie nach "Meine Frau, die Spartaner und ich" zum mittlerweile zweiten Mal auf dem ersten Platz in dieser Kategorie gelandet. Gratulation!?!?! Jetzt werde ihr euch vielleicht fragen: Warum tust du dir den Scheiß denn überhaupt noch an? Na ja – einer muss es doch tun! Vor allem aber würde ich mich unwohl dabei fühlen, einen anderen Film als den schlechtesten eines Kinojahres zu bezeichnen, solange ich Friedberg & Seltzers Beitrag noch nicht gesehen habe. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich dem jeweiligen Film damit Unrecht tue, ist einfach zu groß.

Nach dem zwar ebenfalls nicht einmal ansatzweise guten aber auch nicht gänzlich katastrophalen "Beilight – Biss zum Abendbrot" (der neben der wunderbaren Kirsten Stewart-Parodie durch Jenn Proske wohl vor allem auch von meiner eigenen Abneigung gegenüber den "Twilight"-Filmen profitierte) sind sie jedenfalls mit "The Starving Games" endgültig wieder in alte "Epic Movie" und "Meine Frau, die Spartaner und Ich"-Gewohnheiten verfallen. Sprich: Sie werfen völlig willkürzlich zahlreiche pseudo-witzige popkulturelle Anspielungen hinein, und meinen, das allein wäre schon lustig. Ist es aber nicht. Zudem halten sie entweder ihre Anspielungen immer noch für so clever oder aber ihre Fans für so dämlich, dass sie meinen, ihre Gags auch noch erklären zu müssen. Erschwerend kam diesmal dann noch hinzu, dass der Film (im Gegensatz zu einigen ihrer früheren Werke) so aussieht, als wäre er für die Hälfte der Gage von Bruce Willis' Friseur entstanden. Und generell ist leider ihr Humor nach wie vor überwiegend nicht meins. Immerhin, zwei Dinge muss ich ihnen zu Gute halten: Die letzte Szene mit den Avengers war nicht einmal sooooooo übel (vor allem das mit Hawkeye), und auch wenn es für mich nicht überraschend war und somit auch die gewünschte humoristische Wirkung verfehlte, aber das mit der Kondom-Lieferung zu Kantmiss (oh wie lustig) und Peter war sogar ansatzweise inspiriert (1 Minute bevor es passierte dachte ich sogar noch, dass sie genau das hätten einbauen sollen). Letztendlich strapazierte aber leider auch "Die Pute von Panem" in erster Linie wieder meine Nerven und meinen Geduldsfaden, statt meiner Lachmuskeln. Jedenfalls fürchte ich mich jetzt schon vor ihrer wohl unvermeidlichen "50 Shades of Grey"-Verarsche. 1/10


Was waren eure persönlichen Flops des Kinojahres? Wir freuen uns über eure Antworten im SpacePub!

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