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Originaltitel: 3:00 A.M. - 4:00 A.M.
Episodennummer: 8x12
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 15.03.2010
Erstausstrahlung D: 12.04.2010 (Sky)
Drehbuch: Chip Johannessen & Patrick Harbinson
Regie: Nelson McCormick
Hauptdarsteller: Kiefer Sutherland als Jack Bauer, Mary Lynn Rajskub als Chloe O'Brian, Mykelti Williamson als Brian Hastings, Freddie Prinze Jr. als Cole Ortiz, Katee Sackhoff als Dana Walsh, John Boyd als Arlo Glass, Anil Kapoor als Präsident Omar Hassan
Gastdarsteller: Nazneen Contractor als Kayla Hassan, Necar Zadegan als Dalia Hassan, T. J. Ramini als Tarin Faroush, Mido Hamada als Samir Mehran, Julian Morris als Agent Owen

Kurzinhalt: Dalia gelingt es zwar endlich, ihre Tochter Kayla zu erreichen und sie vor Tarin zu warnen, doch sie ist zu spät: Als Tarin erkennt, was los ist, entführt er Kayla. Kurz darauf wenden sich die Terroristen mit einem Ultimatum an Präsident Hassan: Binnen einer halben Stunde soll er ihnen eine bestimmte Datei zukommen lassen, sonst wird Kayla sterben. Eben diese Datei beinhaltet genau jene Informationen, welche es den Terroristen ermöglichen würde, die nuklearen Brennstäbe von den Behörden unbemerkt nach New York zu schmuggeln. Wenn er sie wie gefordert übermittelt, bringt er tausende von Menschen in Gefahr. Doch die CTU findet eine Spur; sofort machen sich Jack und Cole auf dem Weg, um Kayla zu befreien. Und auch Tarin scheint nicht gerade davon angetan zu sein, dass Kayla geopfert werden soll. Währenddessen erhält Dana Walsh Besuch von Kevins Bewährungshelfer…


Review: ImageAuch in dieser Episode gab es wieder so einiges, das mich gestört hat. Das beginnt schon bei der Rede der Präsidentin am Anfang, die ganz offensichtlich in erster Linie dazu da war, jene wichtigen Informationen zu vermitteln, die in der "Zuvor bei 24"-Zusammenfassung keinen Platz mehr hatten. Der dumme Sergeant, der partout nicht auf Jack hören will, fällt mal wieder als leicht übertriebene Anwendung von Murphy's Gesetzt negativ auf – wie auch, dass Jack und Cole nach der Verfolgungsjagd nur mehr ein leeres Taxi vorfinden. Konnte ja auch gar nicht anders sein. Mit der Angewohnheit der Macher, jede Situation bis auf die Spitze zu treiben was die Spannung betrifft – was eben auch bedeutet, dass jede Bedrohung erst in der letztmöglichen Sekunde ausgeschalten werden darf – macht man sich oftmals selbst vorhersehbar.

Etwas unangenehm viel mir auch jene Szene auf, als Jack Präsident Hassan ins Gewissen redet, dass er den Terroristen keinesfalls die richtige Datei übermitteln darf. Gerade er, der, wenn seine Familie bedroht wurde, selbst schon gern mal auf die Forderungen von Terroristen eingegangen ist, soweit ihm das möglich war, ohne allzu großen Schaden anzurichten. Ich bin mir sicher, wenn die Vorzeichen umgekehrt gewesen und es Jacks Tochter gewesen wäre, hätte er die Datei gestohlen und sie den Terroristen übermittelt. So gesehen wirkt er hier doch ein wenig scheinheilig. Am Ende musste ich mich dann unweigerlich fragen, warum niemand die verbliebenen Sekunden nutzt, um zu versuchen, das Auto aus der CTU hinauszubefördern. Wäre vielleicht erfolglos verlaufen, aber den Versuch wäre es doch bitte schön wert gewesen. Am nervigsten war aber erneut alles rund um Blondie und den Bewährungshelfer von Kevin. So fällt zwar einerseits – als einer der wenigen positiven Aspekte – auf, wie gut Dana lügen kann, zugleich stellt sie sich dabei teilweise aber auch sehr ungeschickt an. So hätte ich, statt meine Lüge zuzugeben, vielmehr gesagt, ich würde Kevin unter einem anderen Namen kennen. Wäre harmloser gewesen, und hätte vielleicht dazu geführt, dass sich der Kerl nicht gar so wie eine unnachgiebige Bulldogge in sie verbeißt. Wobei ich offen gestanden eh nicht verstanden habe, was er noch von ihr will – schien mir doch ihre Aussage all seine Fragen ausreichend zu beantworten. Dadurch wirkte die Wendung am Ende, dass sie plötzlich keinen anderen Ausweg sieht, als ihm die Wahrheit zu sagen, doch etwas verkrampft – und war zudem ebenso absehbar, wie dass es aufgrund des Angriffes auf die CTU nicht dazu kommen würde.

ImageTrotzdem will ich die Episode jetzt auch nicht krampfhaft schlecht reden, weil von diesen Punkten abgesehen war sie sehr gelungen. Entgegen meiner Befürchtung aus der vorangegangenen Episode musste Kayla nicht lange so tun als wäre alles noch in Ordnung, da Tarin ihr schnell auf die Schliche gekommen ist und sie entführt hat. Für die Flucht hat man clevererweise auf ein gelbes Taxi zurückgegriffen, von denen es in New York ja nur so wimmelt. Jedenfalls waren seine Flucht und die darauffolgende Verfolgungsjagd sehr spannend umgesetzt. Danach ist es den Machern wieder einmal gelungen, mich zu überraschen. Denn während ich als Jack und Cole das Lager der Terroristen gestürmt haben (nur zwei Agenten? Ist das nicht ein bisserl wenig?) schon geahnt hatte, dass sie schon über alle Berge sind, hatte ich ihren wirklichen Plan nicht vorhergesehen. Wirklich sehr clever und ausgeklügelt!

Fazit: Trotz meiner wieder einmal sehr ausführlichen Kritik, bot "24" zur Halbzeit der letzten Staffel erneut ordentliche Thriller-Unterhaltung. Die ganz großen Höhepunkte suchte ich allerdings erneut – wie in der Staffel bisher üblich – leider vergeblich. Wollen wir hoffen, dass man sich der nervigen Handlung rund um Dana Walsh alsbald entledigt, und für die letzten 12 Folgen der Serie noch einige Highlights für uns auf Lager hat!

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 20th Century Fox)




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