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Originaltitel: 6:00 P.M. - 7:00 P.M.
Episodennummer: 8x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 18.01.2010
Erstausstrahlung D: 15.03.2010 (Sky)
Drehbuch: David Fury & Alex Gansa
Regie: Milan Cheylov
Hauptdarsteller: Kiefer Sutherland als Jack Bauer, Mary Lynn Rajskub als Chloe O'Brian, Mykelti Williamson als Brian Hastings, Freddie Prinze Jr. als Cole Ortiz, Katee Sackhoff als Dana Walsh, John Boyd als Arlo Glass, Cherry Jones als Präsidentin Allison Taylor, Chris Diamantopoulos als Rob Weiss, Anil Kapoor als Präsident Omar Hassan
Gastdarsteller: Bob Gunton als Ethan Kanin, Nazneen Contractor als Kayla Hassan, Necar Zadegan als Dalia Hassan, Akbar Kurtha als Farhad Hassan, T. J. Ramini als Tarin Faroush, Jennifer Westfeldt als Meredith Michelle Reed, Doug Hutchison als Davros, Clayne Crawford als Kevin Wade

Kurzinhalt: Jack verfolgt die Spur des vermeintlichen Attentäters bis zu einem Haus. Als er dort ankommt, findet er zwei Leichen vor. Gerade als er Chloe darüber informieren will, treffen zwei Polizisten beim Haus ein, und halten ihn für den Täter. Da eines der Opfer ein Polizist war, beschließt einer der beiden, Jack ein bisschen zu bearbeiten, ehe sie den Vorfall melden. Währenddessen erfährt die CTU von der Affäre zwischen Präsident Hassan und der Reporterin – und sie müssen erkennen, dass sie einer Finte aufgesessen sind. Zugleich entdeckt man Informationen, die auf einen Bombenanschlag im UN-Gebäude hindeuten. Sofort beauftragt man die Evakuierung – nicht wissend, dass man damit dem Attentäter, der sich in der Zwischenzeit in Stellung gebracht hat, in die Hände spielt…


Review: ImageDie dritte Episode der letzten Staffel hat mir bis auf einen Kritikpunkt sehr gut gefallen. Ein Highlight waren sicherlich die Szenen in der Dämmerung, bzw. generell die beeindruckenden Einstellungen von New York kurz vor dem Sonnenuntergang. Danach wurde es zwar erneut sehr schnell eshr finster, zum ersten Mal innerhalb der Serie fand dieser Tag/Nacht-Wechsel aber wenigstens mal nicht wie von Zauberhand zwischen einer Episode und der nächsten statt, sondern innerhalb einer Episode. Ich speichere das als Fortschritt ab. Sehr gut gefallen hat mir auch der Anschlagsplan der Terroristen. Das Zielobjekt durch eine fiktive Bombendrohung herauszulocken und ihn dann von jemandem, der in dessen Sicherheitstrupp eingeschleust wurde, durch eine Bombe auf der Straße auszuschalten, war definitiv mal was neues, und durchaus clever. Dementsprechend spannend wurde es in den letzten Minuten der Episode, die mit einem Herzschlagfinale aufwarten konnte, und uns danach mit gleich mehreren offenen Fragen zurücklässt. Hat Hassan den Anschlag überlebt? Und was ist mit Cole? Verlor er bei seinem heldenhaften Einsatz das Leben?

Durchaus interessant verlief auch die Handlung rund um Dana Walsh und den Schatten aus ihrer Vergangenheit. Man darf bezweifeln, dass er sich damit zufrieden geben wird, sich eine Nacht bei ihr einzuquartieren, und danach auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Was auch so ziemlich das einzige ist, was man Dana hier vorwerfen kann: Denn falls sie das tatsächlich glauben sollte, ist sie naiver, als ich bisher gedacht hatte. Gut gefallen hat mir auch, dass Präsident Hassan zu seiner Affäre mit der Reporterin gestanden ist, und diese – gegen den Willen seines Sicherheitschefs – nicht verschwiegen hat. Jacks Handlung war zwar grundsätzlich auch nicht schlecht, jedoch lag für mich genau dort der einzige nennenswerte Kritikpunkt. Denn so nett es grundsätzlich auch war, dass die Polizisten ihn für den Mörder halten und der Schauspieler aus "The Wire" (der dort schon ebenfalls einen etwas raueren Cop gespielt hat) ihn in die Mangel nimmt, aber… das hatte schon wieder mal so ein bisschen was von Murphy's Gesetz – was schief gehen kann, geht auch schief – und schien in erster Linie nur deshalb drin zu sein, da es notwendig war, damit Jack nicht schon viel früher seine Erkenntnisse an Chloe und die CTU melden kann. Wirklich logisch erschien es nicht, weil wenn mir jemand sagt, er sei Agent, würde ich normalerweise schon nachfragen, ob das auch stimmt – anstatt meine Karriere zu riskieren. Zumal wohl die wenigsten Mörder zu einer solchen Lüge, die sich derart leicht entlarven lässt, greifen würde. Und wenn er doch gelogen hat, kann ich ihn nachher immer noch ein bisschen in die Mangel nehmen. Etwas konstruiert wirkte das unkooperative Verhalten des Cops jedenfalls leider schon, weshalb ich es auch nicht ganz ungestraft lassen kann.

Fazit: In der dritten Episode hat die Staffel zum ersten Mal so richtig aufgedreht. Vor allem die letzten Minuten, mit dem bevorstehenden Anschlag auf Präsident Hassan, boten Spannung auf höchstem Niveau. Auch die restlichen Handlungsstränge waren weitestgehend gelungen – lediglich das mit Jack und den Cops erschien mir doch etwas zu konstruiert zu sein.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 20th Century Fox)




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