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"Caprica": Jane Espenson im Interview über die ersten 13 Episoden Drucken E-Mail
Über Bezüge zu Politik, Gesellschaft & Wissenschaft Kategorie: Battlestar Galactica - Autor: R.Lissack / M.Wenzel - Datum: Samstag, 19 Dezember 2009
 
Jane Espenson ist zwar nicht mehr die Showrunnerin von "Caprica", aber dennoch entstanden die ersten 13 Episoden unter ihrer Verantwortung. Nach der Produktion der 11. Episode hatte das Magazin 'SFX 191' die Gelegenheit, mit ihr zu sprechen. Wir präsentieren euch hier eine kompakte Zusammenfassung dieses Interviews:

Espenson erklärt, dass es schon in "Battlestar Galactica" in der Handlung Bezüge zu unserer gesellschaftlichen und politischen Realität gab. In einigen Episoden konnte man manche "Galactica"-Charaktere mit Politikern der US-Regierung vergleichen, aber in anderen Episoden musste man dann sehen, dass diese Einschätzung doch nicht 100%ig passte. Das läge daran, dass es gibt keinen eindeutigen "Schlüssel" zur Handlung geben sollte. Die Autoren wollten vermeiden, dass man klare Parallelen zur Wirklichkeit ziehen kann, weil das die Handlung vorhersehbar machen würde. Diese Arbeitsweise wurde nun auch im "Battlestar Galactica"-Prequel "Caprica" wieder aufgegriffen.

Beispielsweise könne man in der neuen Serie die Verbrecherorganisation Ha’La’Tha, um die sich die Handlung auf der Kolonie Tauron dreht, durchaus mit der japanischen Yakuza oder der italenischen Mafia vergleichen. Doch dann stellt sich heraus, dass Teile der tauronischen Kultur sehr an die griechische, polynesische oder irische Kultur erinnern. Es gibt unerwartete Veränderungen, die jedoch keineswegs unmotiviert sind. Der Autor Bob Harris hat für "Caprica" eine Art Regelwerk (Titel: "Wer hasst wen?") erstellt, in der die Geographie, Geschichte und Kultur aller 12 Kolonien zusammengestellt ist.

So wie es "Battlestar Galactica" erlaubt war, den Irak-Krieg mit in die Handlung einzubeziehen, so spielt in "Caprica" die aktuelle Weltwirtschaftskrise eine Rolle. Man wird sehen können, wie Menschen wegen der Krise ihre Lebensgrundlage verlieren. Es gibt immer wieder derartige Konflikte und schreckliche Ereignisse in der Gegenwart und die Autoren spielen damit. Insgesamt gehe es in dem ScienceFiction-Drama jedoch eher um moderne Technologie als um moderne Politik. Im Mittelpunkt stehen die moralischen Aspekte des technologischen Fortschrittes. Deshalb richtet "Caprica" seinen Fokus auf die Erschaffung der Künstlichen Intelligenz und vor allem auf das Design der Roboter.

Die Handlung beginnt 18 Jahre bevor die 'Final Five' aus "Battlestar Galactica' in den 12 Kolonien ankamen. Espenson erklärte abschließend, dass dieses 18. Jahr ein guter Zeitpunkt für das Ende von "Caprica" sei. Doch erstmal muss die neue Serie am 22. Januar 2010 auf dem amerikanischen Sender Syfy starten - und es bleibt zu hoffen, dass ihr eine lange Laufzeit vergönnt ist, in der die Entstehungsgeschichte des Konflikts zwischen Menschen und Zylonen ausgiebig erzählt werden kann. 

Serien-Infos:
"Caprica" spielt 58 Jahre vor den Ereignissen von "Battlestar Galactica". Es ist eine Welt auf dem Gipfel ihrer Macht, die mit neuen Wissenschaften und Technologien und den Problemen, die sie schaffen, kämpft. Die Serie folgt dem Weg zweier Familien und ihrer Patriarchen - den Adamas und den Graystones. Verstrickt in die Technologien, die schließlich zu der Erschaffung der Zylonen führen, konkurrieren sie gegeneinander in einer Welt, die aus insgesamt 12 Kolonien besteht. "Caprica" wird von Kevin Murphy, Ronald D. Moore, David Eick und Jane Espenson produziert. In den Hauptrollen werden Eric Stoltz, Esai Morales, Paula Malcomson und Polly Walker zu sehen sein.

"Caprica" soll 2010 auf SciFi Premiere haben; der ungeschnittene Pilotfilm ist jedoch schon seit 21. April 2009 als DVD und Digital Download von Universal erhältlich.


Quelle: SFX 191



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