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"Battlestar Galactica": Ronald D. Moore & Jane Espenson über "Caprica" & "The Plan" Drucken E-Mail
Details über die neuen Projekte Kategorie: Battlestar Galactica - Autor: Luna Black - Datum: Montag, 27 Juli 2009
 
BSG-Produzent Ronald D. Moore sprach auf der San Diego Comic Con über sein bevorstehendes BSG-Spinoff-Projekt "Caprica". Über Caprica sagte Moore, die Show sei noch mehr als BSG ein Abbild unserer heutigen Gesellschaft, da sie anders als BSG nicht von der Prämisse einer postapokalyptischen Welt ausgehe. Während in BSG der Kampf den Zylonen gilt, spielen sich in Caprica die Kämpfe innerhalb der eigenen Kultur ab, die Moore als eine Art Spiegel unserer eigenen Kultur bezeichnete. "Caprica ist noch eine florierende Gesellschaft, und ihre Probleme sind intern. In der Hintergrundgeschichte der Show waren die zwölf Kolonien zeitweise im Krieg miteinander. Und die kulturellen Differenzen werden in der Show unser Maßstab für Rassismus und das Lösen unserer eigenen kulturellen Probleme sein." Die Frage, ob er je befürchtet habe, zu weit zu gehen, verneinte Moore und erklärte, das Großartige an der Science Fiction sei, dass man mit diesen Themen auf eine Art und Weise umgehen kann, wie es in einem herkömmlichen Drama nicht möglich ist. "Alle anderen müssen um diese Dinge herumschleichen ... "was ist heute politisch korrekt?" und "kriegen wir Anrufe von dieser oder jener Gruppe?" ... Wir müssen uns damit nicht auseinandersetzen. Und Leute, die gegenüber diesen Themen übermäßig empfindlich sind, nehmen unser Genre sowieso nicht ernst genug, um sich damit zu befassen, deshalb können wir mit voller Kraft voraus das Drama spielen und uns wirklich mit den Konzepten befassen."

Verglichen mit BSG sei "Caprica", was die Produktion betrifft, ganz anders angegangen worden. "Battlestar wurde hauptsächlich auf zwei Sets mit Bühnen gedreht, mit einem oder zwei Drehtagen vor Ort für jede Episode. In Caprica sind wir sehr viel mehr draußen. Wir drehen auf Straßen, in Wohnhäusern, in Vorhöfen und Parks. Deshalb ist die ganze physische Produktion ganz anders." Trotz Budgetproblemen habe er eine enorme Freiheit mit "Caprica" gehabt, im Vergleich zu BSG, das als Show schon existierte. "Wir hätten überall anfangen können. Wir hätten alles machen können, was wir sollen. Wir haben uns für diesen Weg entschieden, und wo es von hier aus hingeht, ist wirklich uns überlassen." Moore sagte außerdem, dass er auch für "Caprica" seine Podcasts weiterführen will. 


In einem weiteren Interview sprach die ausführende Produzentin Jane Espenson über die beiden BSG-Ablegerprojekte. Über "The Plan" sagte Expensen mit Bezug auf das Schreiben aus dem Blickwinkel der Zylonen: "Ich liebe es, unmoralische Charaktere zu schreiben. Ich finde das überhaupt nicht schwer. Ich weiß nicht, was das über mich aussagt. Aber immer wenn man eine Szene schreibt, eines der großartigen Dinge, wenn man Dialoge schreibt ... man ist gezwungen, zu jedem Charakter in der Szene zu werden, und zwischen ihnen zu wechseln, deshalb versetzt man sich jedesmal, wenn man einen Bösewicht schreibt, oder eine oberflächliche oder sich selbst belügende oder unmoralische Person, in die Person hinein. Und das macht einfach Spaß. Ich habe kein Problem damit. Ich will nicht rausgehen und tun, was sie tun, aber ich denke, es ist sicher wertvoll, sich in sie hineinzuversetzen. Und ich denke wirklich ... so sollten wir mit Menschen, die wir im täglichen Leben sehen, und auch in geopolitischen Fragen, umgehen... 'Nun, sie sind verrückt.' ... 'Sind sie das?' Wenn ich ihren Standpunkt verstehe, könnte ich dann erkennen, wie sie zu diesem verrückten Standpunkt kamen, und damit umgehen? Ich glaube, das ist eine wertvolle Fähigkeit."

Über "Caprica" sagte Espensen, ihre Lieblingscharaktere seien Sister Clarice (dargestellt von Polly Walker), und der kleine Hausroboter Serge. Was die Erschaffung der verschiedenen Planeten betrifft, erklärte sie, dass sie versuche, Stereotypen zu vermeiden. "Bob Harris hat ein Dokument geschrieben für die Autoren, das als Führer durch die Kultur der 12 Kolonien dient. Und er hat hart gearbeitet, um herauszuarbeiten 'diese ist wie Indien, außer dass....' und er beschreibt all die verschiedenen Arten, wie ein Planet eine wirklich große Unterklasse in Armut haben kann, und anderes. Er hat gleichzeitig einige der besten Erholungsorte in den Kolonien. Wer arbeitet in diesen Resorts, und wie sieht das Leben dieser Leute aus? Es ist wie 12 TV-Serien und diese Kolonien sind groß. Es ist nicht einfach die eine die Wüstenkolonie, die andere die Jungelkolonie." 

Serien- und Film-Infos:
"Caprica" spielt mehr als 50 Jahre vor den Ereignissen von "Battlestar Galactica". Es ist eine Welt auf dem Gipfel ihrer Macht, die mit neuen Wissenschaften und Technologien und den Problemen, die sie schaffen, kämpft. Die Serie folgt dem Weg zweier Familien und ihrer Patriarchen - den Adamas und den Graystones. Verstrickt in die Technologien, die schließlich zu der Erschaffung der Zylonen führen, konkurrieren sie gegeneinander in einer Welt, die aus insgesamt 12 Kolonien besteht. "Caprica" wird von Ronald D. Moore, David Eick und Remi Aubuchon produziert. In den Hauptrollen werden Eric Stoltz, Esai Morales, Paula Malcomson und Polly Walker zu sehen sein. "Caprica" soll 2010 auf SciFi Premiere haben; der ungeschnittene Pilotfilm ist jedoch schon seit 21. April 2009 als DVD und Digital Download von Universal erhältlich.

"The Plan" beschreibt die zentrale Geschichte um die Zerstörung der menschlichen Kolonien aus dem Blickwinkel der Zylonen. Regisseur ist Edward James Olmos. Das Drehbuch schrieb Jane Espenson, unter den Darstellern werden neben Olmos auch Michael Trucco, Aaron Douglas, Dekan Stockwell, Tricia Helfer, Grace Park, Rick Worthy, Matthew Bennett, Callum Keith Rennie, Michael Hogan und Rekha Sharma zu sehen sein. "The Plan" wird im Herbst 2009 auf DVD erscheinen.


Quellen: SciFi-Wire (1) / SciFi-Wire (2)




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