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"Star Wars: Force Unleashed": Details zum Game & zur "Ultimate Sith Edition" Drucken E-Mail
Ende 2009 endlich auch für PC und Mac Kategorie: Star Wars - Autor: Alexander Lutz - Datum: Samstag, 25 Juli 2009
 
Heute Nacht wurde die Macht erschüttert, von tausenden von Fans, die in Beigeisterung ausbrachen. Das Unglaubliche, nein das seit Jahren Verneinte, ist geschehen: "Star Wars: The Force Unleashed" (TFU), das Star Wars Game 2008, wird Ende 2009 in der "Ultimate Sith Edition" auch für PC und Mac erscheinen (wir berichteten).

Mittlerweile sind auch weitere Details zu der "Ultimate Sith Edition" bekannt: Lucas Arts folgt in den neuen Missionen tatsächlich dem inoffiziellen, Non-Kanon-Ende in dem der Starkiller zuerst Darth Vader tötet und dann den Imperator angreift. Während dieses Duells reisst der Imperator, mit Hilfe der Macht, die Rogue Shadow (Starkillers Raumschiff) aus dem Orbit und führt eine Kollision mit dem Todesstern herbei. Dabei werden die Verschwörer und Juno Eclipse getötet. Starkiller wird vom Imperator gerettet und zum Sith Lord-Cyborg gemacht um als Vaders Nachfolge die letzten Feinde des Imperiums zu jagen.

Mit diesem Hintergrund führt nun der kommende Download Content (DLC) Starkiller nach Tatooine um dort Ben (Obi-Wan) Kenobi aufzuspüren und zu töten, bevor er in der USE-exklussiven Mission nach Hoth geschickt wird um dort Luke Skywalker gegenüber zutreten, der dort auf der, aus "Das Imperium schlägt zurück" bekannten Rebellenbasis stationiert ist.

Hintergrundinfos zu TFU:
"The Force Unleashed", das erstmalig am 17.04.2006 in einem Interview der New York Times mit dem damaligen Präsidenten von Lucas Arts, Jim Ward, erwähnt wurde, findet nun dreieinhalb Jahre nach diesem Ereignis seinen Höhepunkt und wohl auch sein (vorläufiges) Ende.

Das damals angekündigte "Darth Vader-Spiel" entwickelte sich in den folgenden 2 Jahren zu etwas besonderem:
Lucas erklärte das Spiel zum offiziellen Lückenfüller zwischen der Prequel-Triologie (Episode I - III) und der Original-Triologie (Episode IV - VI). Wie "Shadows of the Empire" (SOTE), das 1997 die Lücke zwischen "Das Imperium schlägt zurück" und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" schloss, sollte "The Force Unleashed" die neue mit der alten Trilogie verbinden. Genau wie SOTE wurde TFU zum Multimedia-Projekt: Um das eigentliche Spiel herum sollten Bücher, Comics, Toys usw. erscheinen.

Von Anfang an hatte sich Lucas Arts vorgenommen, mit diesem Spiel neue Masstäbe zu setzen. Deshalb sollte es nur für die beiden Next-Gen-Konsolen XBOX 360 und PS3 erscheinen. Man wollte mit der DMM- und der Euphoria-Technik physikalische Effekte erzeugen, die zum damaligen Zeitpunkt nur mit diesen Konsolen möglich waren, da sie Multi-Core-Prozessoren verwendeten und damit über die Notwendige Rechenpower verfügten.

Allerdings entwickelte sich das Game nicht so, wie Lucas sich das gewünscht hatte. Ganz im Gegenteil: Auf Grund mehrfacher Verschiebungen des Release um ca. ein bis anderthalb Jahre, entwickelte sich TFU für Lucas Arts zum Worst-Case-Szenario, in dessen verlauf sogar Jim Ward seinen Präsidenten-Posten aufgeben musste:
Hasbro stellte Unmengen von Spielwaren aller Art her, Comics und ein Roman wurden geschrieben und nichts davon durfte zum geplanten Termin verkauft werden. Alles musste für ca. 1 Jahr eingelagert werden, weil Lucas Arts das Spiel nicht fertig stellen konnte.

Nachdem Darrell Rodriguez Jim Ward als Präsident von Lucas Arts abgelöst hatte, wurde die Fertigstellung des Games beschleunigt und so kam TFU im September 08 in den Handel. Dadurch war natürlich auch der Lucas' Plan, das Spiel 2007 zum höchst-offiziellen Star Wars-Kapitel zu machen gescheitert. Erschien es nun doch nur wenige Wochen vor der Premiere der neuen Star Wars CGI-TV-Serie "The Clone Wars", die natürlich sehr viel mehr Beachtung fand als ein Videospiel.

Die ganzen Termin-Probleme hatten natürlich auch Auswirkungen auf die Fans. Durch den von Lucas gesteuerten Hype heiss gemacht fühlten sich die Fans hingehalten und verarscht. Dazu kam noch, dass die Begründung warum das Game nur auf Konsolen erscheinen würde mittlerweile unhaltbar war, denn die PC-Hardware war mittlerweile so weit entwickelt, dass sie sehr wohl die von TFU verlangten Anforderungen erfüllte. Immer wieder verlangten die Fans eine PC-Version von TFU. Doch gerade unter Jim Ward verfolgte Lucas Arts eine "Consoles-Only"-Politik, die viele eingefleischte PC-Fans hochgradig verärgerte und so manchen Fanseiten-Admin zur Verzweiflung trieb.

Da das Spiel auf nahezu allen Plattformen (außer, wie gesagt, dem PC) erschienen ist, gab es davon mehrere Versionen. Die Highend-Version für PS3 und 360 wartete mit einer spektakulären Grafik auf, während die Lowend Version für Wii und PS2 in Sachen Leveldesign sehr stark von der Highend-Version abwich. Zwar folgt das Spiel immer noch der gleichen Grundhandlung, und es werden auch weitest gehend die gleichen Planeten besucht, Allerdings weichen die einzelnen Level dann doch sehr stark voneinander ab und es gibt sogar Level die nur in einer Version vorkommen und in der anderen nur eine Cutscene oder sogar gar nicht enthalten sind.

Die Wii-Version beinhaltet dazu noch einen exklusiven Duell-Koop-Modus, während die PSP-Version einen Modus mit "historischen Schlachten" (Kämpfen aus den Filmen) enthält.

Handlung von TFU:
Das Spiel selber erzählt die Geschichte des "geheimen Schülers" von Darth Vader: Kurz nach Ende der Klonkriege schicke der Imperator Darth Vader auf den Wookie-Planeten Kashyyyk, da sich dort einer der Überlebenden Jedi-Ritter versteckt hielt. Als Vader diesem Jedi entgegen trat fühlte er eine sehr starke Präsenz in der Macht und fand heraus, dass dieser sehr mächtige Jedi der kleine Sohn der Jedi Ritters war. Vader tötete den Jedi und nahm den Jungen in seine Obhut. Vor dem Imperator geheim gehalten, bildete ihn Vader 10-15 Jahre lang zum Sith aus.

Knapp 4 Jahre vor der Schlacht um Yavin bekam Starkiller, wie der geheime Schüler genannt wurde, den Auftrag den gegen das Imperium kämpfenden Jedi-General Rahm Kota zu töten. Während dieses Kampfes sieht der Jedi die Zukunft der Schülers und dass er selbst darin eine Rolle spielt. Doch Vaders Schüler besiegt Kota und schleudert ihn ins All. Im Anschluss an diese Mission bekommt Starkiller noch weitere Aufträge in denen er Jedi töten soll. Unterstützt von seiner Pilotin Juno Eclipse und seinem Trainings-Droiden PROXY kann er diese Aufträge auch erfüllen. Doch Starkiller verliebt sich dabei auch in Juno.

Nachdem der Schüler die Jedi-Meisterin Shaak Ti auf dem Planeten Felucia besiegt hatte wurde er von Vader zurück in seine Basis, den gerade im Bau befindlichen Supersternzerstörer Executor, befohlen. Doch statt sich Darth Vader mit Ihm zusammen gegen den Imperator stellen würde, wandte er sich gegen Starkiller, durchbohrte ihn mit dem Laserschwert und schleuderte ihn durch ein Bückenfenster ins All. Gleichzeitig liessen Vader und der Imperator Juno Eclipse wegen Verrat verhaften.

Aber Vader ließ auch seinen Schüler aus dem Vakuum des Alls retten und liess ihn heilen.
Nach der Genesung des Schülers erklärte Vader dass er so handeln musste um den Imperator zu befriedigen. Nun solle Starkiller im Geheimen den Imperator beschäftigen damit dieser nicht von Vaders Verrat erfährt.
Dazu fliehen Starkiller, Juno und PROXY in die Weiten der Galaxie, mit dem Ziel die Gegner des Imperators zu versammeln und eine Rebellion anzuzetteln.

Starkiller gelingt es, den durch im Kampf erblindeten Rahm Kota ausfindig zu machen und mit seiner Hilfe Kontakt zu Bail Organa, Garm Bel Iblis und Mon Mothma herzustellen.
Doch als die 5 auf Corellia die Rebellen-Allianz gründen wollen schlägt Darth Vader zu: Er zerstört PROXY, stürzt Starkiller in den Abgrund und verhaftet die Rebellen Kota, Organa, Mothma und Iblis und lässt sie zum Verhör auf den noch im Bau befindlichen Todesstern bringen.
Starkiller überlebt den Sturz und folgt Vader in den Outher Rim wo es auf dem Todesstern zum Finalen Kampf kommt.

Im offiziellen Ende folgt Starkiller der hellen Seite, greift den Imperator an und wird von diesem getötet. Dies ermöglicht den Rebellen die Flucht und so gründen sie in Anwesenheit von Prinzessin Leia auf Kashyyyk die Rebellen-Allianz und verwenden Starkillers Familienwappen (den aus der Original Trilogie bekannte "Halbmond von Kollador") als ihr Symbol.

Meinung des News-Autors zu TFU:
"Star Wars: The Force Unleashed" (TFU) an sich ist eigentlich sehr gelungen, leider bietet es den Fans auch Angriffspunkte in seiner Funktion als offizielles Kapitel der Star Wars Saga. So findet zum Beispiel die Invasion von Kashyyyk, kurz nach Ende der Klonkriege mit der gleichen imperialen Technik statt, die das Imperium 20 Jahre Später, in der Originalen Trilogie hat. Richtig wäre hier die Technik aus Episode 3 gewesen.

Auch das Ende ist recht unbefriedigend: Während Rahm Kota nach dem Spiel ohne Erklärung aus dem Star Wars Universum verschwindet, warten die anderen 3 Verschwörer geschlagene 3 Jahre bis zum Angriff auf den Todesstern und 8der dem Imperator als Verschwörer bekannte) Bail Organa sitzt in dieser Zeit seelenruhig auf seinem Heimatplaneten Alderaan und wartet darauf, dass Grand Moff Tarkin den Planeten in Episode 4 zerstört.

Spielerisch befriedigt TFU durchaus. Lediglich die Tatsache, dass die Entscheidung des Spielers, ob er der hellen oder der dunklen Seite der Macht folgen wird, an einer bestimmten Stelle des letzten Levels erfolgt und die Tatsache, dass der Spieler fast alle Planeten doppelt aufsuchen muss, verderben etwas den Spaß.


Quellen: NYtimes.com / LucasArts.com / Starwars-Union.de Forum / Kotaku.com 



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