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"Star Wars": Interview mit Kenny Baker (R2-D2) Drucken E-Mail
Über die Dreharbeiten zu den "Star Wars"-Filmen Kategorie: Star Wars - Autor: Luna Black - Datum: Sonntag, 12 April 2009
 
Die türkische Fanseite Yildiz Savaslari hat R2-D2-Darsteller Kenny Baker interviewt. Baker spricht vor allem über seine Erfahrungen bei den Dreharbeiten zu den Star Wars-Filmen. Einige Auszüge aus dem Interview präsentieren wir euch im Folgenden in deutscher Übersetzung. Den gesamten englischsprachigen Artikel, der auch eine Mini-Biographie von Baker enthält, findet ihr im Quellenlink am Ende dieses Artikels.


Frage: Wie sind Sie zu der R2-D2-Rolle in Star Wars gekommen? Was war Ihr erster Eindruck von der Rolle?
Baker:
Ich bin durch Zufall dazu gekommen, als ich mit der Eisshow unterwegs war. Wenn man mit den Entertainment-Leuten in London unterwegs ist, lernt man Leute kennen. Eine Casting-Frau, die ich kannte, erzählte mir, dass ein junger amerikanischer Regisseur nach einer kleinen Person für seinen Film suchte und dass sie mir die Möglichkeit verschaffen könnte, ihn zu treffen. Einige Zeit später ging ich hin, um George im Londoner West End zu treffen. Ich ging in ein Büro und George sagte sofort, ‚Perfekt’. Ich wurde gemessen und dann ging ich. Kurz darauf sagten sie mir mehr über die Rolle und fragten mich, wie ich über die Sache denke. Zu der Zeit hatte ich gerade mit einem Freund, Jack Purvis, den ich in der Eisshow kennengelernt hatte, ein Comedy-Duo gegründet, und es lief wirklich gut, wir bekamen sogar TV-Spots. Also sagte ich zuerst ‚nein’ zu Star Wars, weil ich nicht in einem Film sein wollte, wo niemand mein Gesicht sah und keiner eine Ahnung hatte, dass ich das war da drin. Später kam George nochmal auf mich zu und sagte, sie hätten den Roboter in meiner Größe gebaut und erklärte mir, dass R2 wirklich ein großartiger Charakter sei und so etwas wie der Erzähler des ersten Films, und auch, dass mein Partner Jack an dem Film beteiligt sein solle. Also sagte ich zu, wusste aber immer noch nicht, auf was ich mich da einließ. 

Frage: Könnten Sie uns sagen, wie die Dreharbeiten ablaufen, wenn R2 in einer Szene ist? Welche Technik haben Sie verwendet, um im Inneren des Roboters die Anweisungen des Regisseurs zu hören? Haben Sie auch R2s Lampen kontrolliert?
Baker
: Nun, ich wusste, was in der Szene passierte und mit wem ich redete, aber ich hatte selber keinen Dialog und war in meiner Bewegungsfreiheit so eingeschränkt, dass ich nicht viel tun konnte. Alles was ich tun konnte, war Artoos Kopf herumzudrehen, so dass er denjenigen anschaut, mit dem er redet, oder wenn ich wusste, dass er Angst hatte, ihn zittern und den Kopf schütteln zu lassen, wenn er aufgeregt war, ihn schaukeln und von einer Seite zur anderen springen zu lassen. Aber George liebte es sofort, was ich tat, denn es gab Artoo einen wirklichen Charakter und machte ihn zu mehr als nur einem Roboter, und das kommt auf der Leinwand herüber, darüber war ich sehr glücklich. Ich habe nicht die Lichter kontrolliert oder die Geräusche gemacht, aber ich hatte zwei Handgriffe und einen kleinen Sitz innerhalb von Artoo, um ihn rollen zu lassen und von einer Seite zur anderen zu schaukeln. Ich hatte auch Handgriffe im Kopf des Droiden, um ihn zu drehen und einen Stab, um Artoos Auge zu bewegen, alles sehr einfach. 

Frage: Wie war die Reaktion des Publikums (besonders auf R2-D2), als der Film 1977 veröffentlicht wurde?
Baker:
Nun, wie George sagte, Artoo erzählt wirklich die Geschichte im ersten Film und weil er so bescheiden ist und C3-PO immer auf ihm herumhackt, wurde das Publikum sofort mit ihm warm. Die Reaktion auf den Film … nun, die kennen wir alle!

Frage: Könnten Sie uns etwas über Ihre Erfahrungen mit der Arbeit mit George Lucas und Antony Daniels (C-3PO) sagen?
Baker:
Während des ersten Films war George ein junger und konzentrierter Regisseur, der in mancherlei Hinsicht nicht wusste, wie er mit den Schauspielern in seiner Geschichte umgehen musste, und so war er sehr in sich zurückgezogen und sehr ruhig am Set. Am Set von ‚Phantom’ war George ganz anders. Nach all dem Erfolg, den er mit der ersten Trilogie hatte und der Zeit dazwischen war er sehr zugänglich. Es war eine richtige Familienangelegenheit am Sset, mein Sohn arbeitete mit mir, Liam Neesons Neffe, der zweite Assistent hatte seinen Sohn dabei und George seine Familie, und alle hatten Spaß.

Frage: Können Sie sich an R2-D2-Szenen erinnern, die geschnitten worden sind?
Baker:
Da gibts bestimmt viele, aber eine, an die ich mich erinnere, war aus ‘Phantom Menace’. Es ist die Szene, in der Anakin, Qui-Gon und Artoo auf das Schiff der Königin kommen, man sieht Artoo ans Ende der Landeplattform rollen und auf die ganzen vorbeifliegenden Schiffe schauen. Qui-Gon beendet seine Unter haltung und geht zum Schiff, und ruft Anakin, der seinerseits Artoo ruft. Was sie aus dieser Szene geschnitten haben ist, während Qui-Gon mit Artoo redet, steht der auf den Zehenspitzen, um über die Kante zusehen, und fällt hinunter. Anakin ruft nach Artoo und dann kommt Artoo zur Überraschung aller über die Kante zurückgeflogen mit seinen Booster-Raketen im Einsatz.

Frage: An welcher Trilogie haben Sie am liebsten gearbeitet, an der Orginal-Trilogie oder der Prequel-Trilogie – und warum?
Baker:
Ich persönlich habe am liebsten an der Original-Trilogie gearbeitet, denn ich hatte eine großartige Freundschaft mit Mark und ich wurde damals sehr viel mehr gebraucht. ‚Empire’ ist immer noch mein Lieblingsfilm, die Arbeit mit allen und Irvin Kershner war ein fantastischer Regisseur. 


Quelle:
 Yildizsavaslari  / TheForce.Net




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