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"Star Wars - The Clone Wars": Interview mit C. Burton (Dooku, Bane, Ziro) Drucken E-Mail
Über die Charaktere und Radio-Drama Kategorie: Star Wars - Autor: Luna Black - Datum: Sonntag, 29 März 2009
 
Kopfgeldjäger Cad Bane, Count Dooku und Ziro the Hutt haben neben ihren finsteren Plänen in "The Clone Wars" noch etwas anderes gemeinsam: Corey Burton, der allen dreien seine Stimme leiht. StarWars.com führte ein ausführliches Interview mit dem Synchronsprecher, das wir euch im Folgenden auszugsweise in deutscher Übersetzung präsentieren. Das vollständige Interview ist im Quellenlink am Ende dieses Artikels nachzulesen. 

Frage: Wie haben Sie sich auf die Rolle des Cad Bane vorbereitet?
Burton:
Er ist ein Charakter, den ich auf gewisse Weise mein Leben lang kannte, denn seine Stimme basiert auf einem alten, düsteren Filmstar namens Peter Lorre. Ich bin ein Fan von Radiodramen, und so konnte ich Lorres Arbeit als ernsthafter, verhaltener Schauspieler in Lux Radio Theater-Programmen hören. Es war nicht so cartoon-artig wie einige seiner Filmrollen. Da das George Lucas Vorschlag war, schien es natürlich. Zuerst war ich nicht so sicher, und dachte, es sei vielleicht zu komisch. Aber indem ich es in den eher finsteren Bereich brachte, wurde es nicht die stereotype "Mad Monster Party"-Stimme. Ich hatte völlige Freiheit, es nach meinem Instinkt zu entwickeln und eine originelle Charakterisierung zu schaffen. Obwohl es auf ihm basiert, ist es keine Imitation.

Frage: Alle lieben das Mysterium eines Kopfgeldjägers, und Cad Bane ist offensichtlich auch von klassischen Western inspiriert. Was macht ihn für Sie zu einem solch interessanten Charakter?
Burton:
Er hat diese typische Spaghetti-Western-Person, der starke schweigende Söldner-Typ. Es ist etwas Finsteres, der Welt Überdrüssiges an ihm. Er ist niemandem außer sich selbst verpflichtet. Aber er ist nicht völlig ohne Sinn für Humor. Er hat eine fast insektenartige Qualität, fast wie eine Gottesanbeterin. Da sind keine warmen und kuscheligen Gefühle. 
Da ich aus dem Radiodrama-Bereich komme, wo man nicht viel Zeit hat darüber nachzudenken, wie man seine Dialoge spricht, springt gut geschriebener Dialog einfach von der Seite. Für mich ist es umso besser, je weniger ich darüber nachdenken muss, wie ich eine Zeile spreche. Wenn die Worte den ganzen Charakter formen und ich sie einfach heraus kommen lassen kann. Es ist sehr wenig Berechnung dabei. 

Frage: Für die Rolle des Ziro the Hutt hatte Lucas eine andere ikonische Figur vor Augen, auf der die Stimme basieren sollte - Truman Capote. Wollten Sie eine geradlinige Capote-Prägung, oder wollten Sie es etwas anpassen für ihre eigene Version?
Burton:
Es hatte sehr viel damit zu tun, wie er in der Konzeptkunst aussah, und dann platzierte ich die Person des Truman Capote in diesen Charakter, anstatt sie ihm einfach aufzuprägen. Ich wuchs auf damit, Capote in Talk Shows zu beobachten und war von seiner zügellosen Art sehr beeindruckt. Zuerst machte ich einen sehr verhaltenen Capote, aber dann sagte mir Dave Filoni, ich solle doch einfach meinen Spaß damit haben. Die Idee war, den unbeschwerten Ton in der Serie zu behalten - und doch ist da eine finstere Qualität, nicht nur in Capotes Stimme, sondern auch in meiner eigenen. Es fällt mir sehr leicht, Leute zu verängstigen [lacht].

Frage: Die Fans sind so an die tiefe rumpelnde Stimme von Jabba The Hutt gewöhnt, dass es faszinierend ist, dass Ziro The Hutt wie dieser große Autor von "In Cold Blood" klingt, was völlig anders ist.
Burton:
Es ist interessant, dass Sie sagen, der Autor von "In the Cold Blood". So kann man das gut sehen, und es ist wahrscheinlich das Genie hinter Georges Ansinnen, Capote hier hineinzubringen. Da ist eine Stimme, die oberflächlich betrachtet albern und lächerlich ist, und dennoch ist das ein Mann, der einen Sinn für den Schrecken und das Melodram und das Grauen dieser kaltblütigen Killer gehabt haben musste, um sie aufs Papier zu bringen. 

Frage: Was die Stimme von Count Dooku betrifft, der ursprünglich von dem großen Theater- und Filmschauspieler Christopher Lee gespielt wurde, haben Sie dessen Stimme einfließen lassen, oder haben Sie mehr eine eigene Mischung mit Ihrer eigenen Stimme gemacht?
Burton:
Christopher Lee ist ein traditioneller englischer Shakespeare-Bühnenschauspieler, also habe ich das als Basis für meine Charakterisierung verwendet. Ich kann auf natürliche Weise ziemlich ähnlich wie Christopher Lee klingen, und habe in anderen "Star Wars"-Projekten mein Bestes versucht, ihn zu ersetzen. Als wir mit "The Clone Wars" begannen, sagte man uns einfühlend, wir sollten die Charaktere in unsere eigene Richtung entwickeln. Also schaltete ich alle meine Mimik-Schaltkreise ab und ging vom grundlegenden Ton und seiner Charakterisierung aus. Ich spielte es, wie es instinktiv aus mir und den Worten zu mir kam. Ich arbeite gern sehr eng mit dem, was der Regisseur im Sinn hat, denn die hören es auch in ihrem Kopf. Ein Wort oder zwei, um mich in die eine oder andere Richtung anzuschubsen, macht es sehr einfach für mich, zu wissen, wie ich die Zeilen sprechen soll und das Geschehen in der Szene und die Gefühle des Charakters zu verstehen. 
Count Dooku ist immer in Mysterien gehüllt und ein Gefühl gottgleicher Macht, wie bei einem griechischen Gott wie Zeus, umgibt ihn. Dooku schreit oder kreischt niemals. Er mag innerlich überkochen, aber er hält es im Zaum. Es ist sehr ähnlich dem, was Sir Alec Guiness mit Obi-Wan Kenobi tat - sehr ruhig und an der Oberfläche allwissend. 

Frage: Wie ist es, sich selbst gegenüber zu stehen, wenn Sie Count Dooku spielen, der zu Ziro spricht, oder Bane, der zu Ziro spricht?
Burton:
Auch hier kommt wieder das Radiodrama-Training hinein. Man nennt das dort "Doubling". Als ich in dieses Geschäft kam, erwartete ich, dass man bei der Arbeit an animierten Cartoons in Realzeit arbeitet, und von Stimme zu Stimme springt. Ich ging einfach von der alten Zeit aus, wo ich beobachtet hatte, wie man zwischen den Charakteren vor und zurückspringt, und im selben Atemzug umschaltet. Es ist, als sähe ich die Szene in meinem Kopf und werfe die Worte in ihren Mund. Nach einer Weile kommt das ganz natürlich. 
Für mich ist es einfacher, die beiden Charaktere zur selben Zeit zu spielen, als sie separat aufzunehmen. Denn wenn ich im Charakter bin, weiß ich nie, wie der Charakter die Zeilen sprechen wird, bevor ich mich sie selber sprechen höre. Dann weiß ich, wie ich damit mit dem anderen Charakter weitermachen muss. Gutes Synchronsprechen ist immer mit "Channeling" verglichen worden. Ich sage Leuten, die sich für das Erlernen des Synchronsprechens interessieren, sie sollen sich selbst verlieren und nicht über ihre Stimme nachdenken. Sie sollen sich vom Charakter übernehmen lassen und der Charakter wird wissen, was zu tun ist; sie übernehmen die Kontrolle.

Frage: Welcher "Clone Wars"-Charakter ist Ihre Lieblingsrolle?
Burton:
Cad Bane ist eine wahre Freude zu spielen und es ist völlig mühelos. Nicht dass es anstrengend wäre, einen der drei Hauptcharaktere zu spielen. Dave Filoni hat so einen guten Sinn für Casting, dass wir immer Rollen bekommen, die für uns natürlich sind und nicht eine Menge Nachdenken und Anstrengung erfordern. 
Ich habe auch einige kleinere Rollen für die Show gemacht. General Loathsom machte Spass mit seinem schottischen Akzent. Ich habe auch die Stimme für den Droiden TX-20 gemacht und ich liebte, wie es herauskam. Ich machte das in einer abgeklärten monotonen Roboterstimme und als es verarbeitet war, klang es ein bisschen wie Colossus in dem Film "Colossus: The Forbin Project", der von einem meiner Idole, Paul Frees, gesprochen wurde. Also war ich sehr stolz darauf.

Frage: Wer war Ihr Lieblingscharakter in den "Star Wars"-Filmen? 
Burton:
Als ich zuerst "A New Hope" sah, identifizierte ich mich mit Luke Skywalker. Ich habe mich sogar zur Zeit von "The Empire Strikes Back" mit Mark Hamill getroffen. Zu dieser Zeit hatte mich "Disney Storyteller Read-Along Records" als Stimmendouble für Mark verpflichtet. Mark hat mich immer beeindruckt mit seiner absoluten, echten Offenheit. Er ist überhaupt nicht anmaßend. Er bat mich um ein Autogramm für die Schallplatte [lacht]. Ich liebe auch James Earl Jones Stimme für Darth Vader. Und ich bewundere die Eleganz und die finstere Qualität in Peter Cushings Stimme als Tarkin. 


Quelle: StarWars.Com 



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