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"Battlestar Galactica": Moore und Eick blicken auf das Finale "Daybreak" zurück Drucken E-Mail
Über das Daniel-Fiasko, die Flashbacks & "Caprica" Kategorie: Battlestar Galactica - Autor: Luna Black - Datum: Sonntag, 22 März 2009
 
Anlässlich des am Freitag, den 20. März 2998, ausgestrahlten Finales von "Battlestar Galactica" wurden zwei Interviews mit den ausführenden Produzenten Ronald D. Moore und David Eick veröffentlicht. Im Folgenden präsentieren wir euch Auszüge aus diesen Interviews in deutscher Übersetzung (die vollständigen Original-Interviews sind in den Quellenlinks am Ende dieses Artikels nachzulesen). 

Io9.com sprach mit Ronald D. Moore über die letzte Episode, den Plan der Show, und den vermissten Zylonen namens Daniel.

Frage: Wann hatten Sie Klarheit, was Sie mit dem Ende machen wollen? Denn ich hörte im Hinblick auf Präsidentin Roslin, dass Sie ihre tragische Familiengeschichte schon fast vom ersten Tag an kannten, aber damit warteten, sie zu zeigen. War es mit dem Finale auch so? 
Moore:
Das war in der "Bibel" der Show. Das war in der ursprünglichen Show-Bibel, die ich aufgeschrieben hatte. Ich habe alle Charakter-Biographien geschrieben, und das war in der Charakterbiographie und wir haben es einfach nie ins Spiel gebracht oder etwas damit bezweckt. Der Sinn der Flashbacks war zu sagen "hier endet der Charakter", und uns zu helfen, zu verstehen, wo sie endeten und warum, und wie alles zusammenhängt. Diese Geschichte mit dem Verlust ihrer Geschwister und die darauffolgenden Ereignisse, die Sie im Finale sehen, sind wirklich das verbindende Gewebe, das Laura nach Galactica bringt, was auch bedeutet, das ist der Grund warum sie dort ist. 

Frage: Wann wussten Sie, als Sie das Finale schrieben, dass es dies ist, was Sie tun wollten?
Moore:
Das kam viel natürlicher. Über die Jahre hatten David und ich viele Ideen für das Finale. Als wir die vierte Season planten, da haben wir angefangen, ernsthaft darüber zu reden, wie es enden wird. Und es änderte sich mehrere Male im Verlauf der vierten Season. Erst, als wir in einem Raum waren und über die letzte Episode sprachen, kamen die Flashbacks hinein und wir sprachen konkret darüber, wie es genau endet, und über das spezielle Ende für die einzelnen Charaktere, und wo genau Galactica am Ende sein wird. 

Frage: Was ist mit den Fan-Theorien über die Show, wie den fehlenden Zylone namens Daniel, der einmal erwähnt wurde? Nachdem er zur Sprache kam, flippten die Fans online völlig aus. War das beabsichtigt von Ihnen, und sollte er diese große Fan-getriebene Hintergrundgeschichte inspirieren?
Moore:
Wissen Sie, das Daniel-Ding wird eines der größten Fiaskos der Show werden, im Hinblick darauf, was die Fans erwarteten und was die Wahrheit ist. Denn Daniel sollte nicht mehr sein als ein bisschen interessante Hintergrundgeschichte. Und so gingen wir es an. Es war nur eine Geschichte, die Cavil und Ellen einander erzählten, als es darum geht, wer Cavil ist und wie tief seine Verbitterung ist, und um seine eifersüchtige Natur - und wir wollten eine Kain-und-Abel-Allegorie machen. Das war alles. 
Und dann, nachdem die Folge ausgestrahlt war, bekam ich mit, wie die Fans besessen waren von Daniel und dachten, Daniel sei Karas Vater, und er sei die große Überraschung. Und ich dachte, "oh Sch..., langsam Leute, ich will nicht, dass ihr euch da wirklich investiert." Gewöhnlich gehe ich nicht raus und sage, "oh, das ist eine schlechte Theorie", denn Teil meines Spaßes mit der Show ist es, auf neue Ideen zu kommen. Aber das entwickelte ein solches Moment, ich wollte nicht, dass die Leute ins Finale gehen und darauf warten, dass die Daniel-Sache aufgelöst wird, wenn es gar keine Sache gibt. Es ist eines der Dinge, wo man in einer Show ist und es sich ansieht, und dann geht man in eine Richtung. Und dann wird es ausgestrahlt, und das Publikum sieht es, und dann greifen sie sich dieses Stück, was man nie antizipiert hat und man ist verblüfft. Und man sagt, "langsam, nein ... kommt zurück."


In einem anderen Interview sprach SciFi-Wire mit David Eick über seine Gefühle am Ende der Show, und das bevorstehende Prequel "Caprica". 

Frage: Was für eine Mahlzeit war "Battlestar Galactica" für Sie?
Eick:
Zu viel. Zu reichhaltig. Unglaublich stopfend. Es ist, als bekäme man alles, was man in seiner Karriere wollte. Es kann nicht mehr viel besser kommen. Wir haben das schon lange zueinander gesagt, dass das die beste Erfahrung ist, die irgendwer von uns kreativ haben wird, die irgendwer von uns professionell haben wird. Seit dieser Show habe ich ein paar andere Dinge gemacht, und es ist leider wahr. Ich glaube, so etwas kommt einmal im Leben, und das war es. 

Frage: Wie schwer ist es, ein Serienfinale nicht zu vermasseln?
Eick:
Es ist unglaublich schwer. Es ist so viel Druck da. Unser Regisseur, Michael Rymer, ich glaube, der hatte am Ende eine geladene Pistole in der Tasche, und war kurz davor, um sich zu schießen. Es ist so schwer, die Integrität von dem zu erhalten, was wir dachten, dass das Finale es repräsentieren soll. Das Interessante ist, dass alle Schauspieler zusammen kamen. Alles, was Sie im Finale sehen, die Leute, die weinen, sich Lebewohl sagen, wir drehten es so ziemlich in chronologischer Folge, deshalb sehen Sie tatsächliche Gefühle. Es ist keine Schauspielerei.

Frage: Die meisten Leuten denken, dass mit dem Ende von "Galactica" nicht einfach eine gewöhnliche Show zu Ende geht, dass es mehr war, als Unterhaltung. Was denken Sie, haben Sie hinterlassen?
Eick:
Nun, das muss jemand anderer beurteilen, aber meine Hoffnung ist, dass wir das Gesicht der Science Fiction verändert haben im Hinblick auf die Macht der Allegorien. Es war nie beabsichtigt, dass es nur eine eskapistische Fantasie ist. Es sollte metaphorische Resonanz haben. Es sollte uns etwas über unsere eigene Kultur und unsere Zeit sagen. Und das hofften wir zu tun.

Frage: Wie sehr sind Sie in "Caprica" und den bevorstehenden DVD-Film "The Plan" involviert?
Eick:
Genauso sehr. Ich glaube, "Caprica" wird auf seine Weise genauso einzigartig werden, wie es "Battlestar" war. 

Frage: "Galactica" war Science Fiction im traditionellen Sinn, mit Raumschiffen und Robertern etc., aber "Caprica" hört sich nach etwas ganz anderem an. 
Eick:
In "Caprica" geht es wirklich um eine Kultur von Ideen und um die Vorstellung, dass künstliche Intelligenz letztendlich in der Gesellschaft auf ein bedeutendsames Niveau kommt. Und es geht darum, wie sich zwei unterschiedliche Standpunkte darum kämpfen, wo es mit dieser künstlichen Intelligenz hingeht, und wie das in vielerlei Hinsicht zur Geburt der Zylonen führt, die wir aus "Battlestar" kennen.

Frage: Ist das für Sie eine reinere Form von Science Fiction als "Galactica"? 
Eick:
Nun, ich weiß nicht. Science Fiction ist Action und Raumschiffe, und Science Fiction sind spekulative Ideen. Und ich denke, in "Battlestar" war es mehr das erstere, und in "Caprica" mehr das letztere.


Quellenio9 / ScifiWire   



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