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"Star Wars - The Clone Wars": Interview mit George Takei (Lok Durd) Drucken E-Mail
Über Clone Wars, Heroes, Star Trek und Sci-Fi Kategorie: Star Wars - Autor: Luna Black - Datum: Montag, 26 Januar 2009
 
Star Wars.com veröffentlichte ein ausführliches Interview mit George Takei, der in der "Clone Wars"-Episode "Defenders of Peace" General Lok Durd seine Stimme leiht. Science-Fiction Fans ist Takei natürlich bereits durch seine Rollen als Steuermann Sulu in der originalen Star Trek Serie und Commander bzw. Captain Sulu in mehreren Star Trek-Filmen bestens bekannt. Er spricht hier aber auch über seine Arbeit in "Star Wars: The Clone Wars", "Heroes", die Bedeutung von Science Fiction im Allgemeinen und vieles andere. Einige der interessantesten Auszüge präsentieren wir Euch im Folgenden in deutscher Übersetzung.

Frage: Wie sind Sie zu der Rolle des General Lok Durd in "The Clone Wars" gekommen?
Takei: Mein Agent rief mich an und fragte, ob ich interessiert sei. Also schickten sie eine Zeichnung und ich dachte "oh nein, wieder so ein fetter Typ!" Ich meine, der ist krankhaft fettleibig! Wie die Animateure diese krankhaft fettleibige Person eingefangen haben - wenn er sich bewegt, wabbelt sein ganzer Körper in einer genuin fleisch-artigen Weise. Wir haben eine wirkliche Epidemie von Fettleibigkeit hier, deshalb bin ich froh, dass Bösewichter so dargestellt werden, anstatt undiszipliniert, was ihr Leben und ihren Körper betrifft.

Frage: Als Sie die Rolle des General Lok Durd erhalten hatten, wie bereiteten Sie sich vor?
Takei: Ich hatte das Drehbuch, und ich wusste, dass ich einen sehr wichtigtuerischen, von sich eingenommenen Bösen spielte. Und ich hatte durch die Zeichnung eine Vorstellung, wie er aussah. Also nimmt man das als Ausgangspunkt und arbeitet mit den Worten. Ich bin in der Radio-Generation aufgewachsen, deshalb bin ich fasziniert von Leuten, die ihre Stimme benutzen, um eine Geschichte zu erzählen und dramatisieren. Wenn man für Animation die Stimmen spricht, ist es wunderbar, denn man bringt den Charakter mit seiner Stimme zum Leben, aber auch die Animatoren helfen, ihn visuell zum Leben zu bringen. So ist es eine echte Zusammenarbeit.

Frage: In drei Jahrzehnten Erfahrung, die Sie in diesem Medium gearbeitet haben, haben Sie eine ganze Reihe animierter Shows gemacht, wo Sie ihre Dialoge aufgenommen haben, ohne dass andere Schauspieler präsent waren. Aber in "The Clone Wars" hatten Sie die Möglichkeit, im Beisein von anderen Schauspielern zu arbeiten. Warum glauben Sie, dass "The Clone Wars" davon profitiert?
Takei: In Star Trek: Animated Series" kamen die Leute einzeln herein. Ich parkte mein Auto und ging ins Studio, Leonard Nimoy ging gerade und hielten ein kurzes Schwätzchen. Dann ging ich in die Kabine und sah meinen Dialog. Der Regisseur gab mir einen Hinweis, wie die Szene aussah und welche Qualität er wollte - aufgeregt oder entspannt oder laut - und wir nahmen es so auf. Und wenn ich ging, kam Jimmy Doohan herein. Ich finde das nicht die befriedigendste Art zu arbeiten. In "The Clone Wars" dagegen, mit allen Schauspielern zusammen, die schon ihren Charakter in den Griff bekommen, erhält man nicht nur eine Vorstellung von den Charakteren, sondern auch vom Rhythmus und den stimmlichen Qualitäten der Schauspieler. Es ist deshalb sehr viel erfüllender für einen Schauspieler, die Charaktere, mit denen man spielt, insgesamt mitzubekommen.

Frage: Haben Sie es erlebt, dass Fans auf Conventions auf Sie zukamen, die dachten, alles in Star Trek sei real?
Takei: Oh ja! Diese Leute kennen ihr überliefertes Star Trek-Wissen, Wissenschaft und Technologie aus dem Eff-Eff. Und sie stellen Fragen wie, "wenn Sie Alpha Ceti 4 bei Warp 3 verlassen, warum brauchen Sie dann so lange bis Alpha Ceti 5?" Ich sage auf solchen Conventions, dass ich mit Beratern reise, die überall im Publikum verteilt sind, und ich sage, "Berater, wer von Euch diese Frage beantworten kann, hebe bitte die Hand." Und sicher gehen ein halbes Dutzend Hände hoch.

Frage: Warum, glauben Sie, sind Sci-Fi und Sci-Fantasy-Filme immer noch so fesselnd für neues Publikum? Warum, denken Sie, sind diese Genres wichtig?
Takei: Science Fiction kitzelt die Imagination. Es ist die Zukunft. Science fiction zeigt uns, wo wir hingehen und wie wir dahin kommen werden und wie es sein wird. Und was ist unsere Rolle in dieser Zukunft? Gute Science Fiction beschäftigt ein Publikum wirklich. Zum Beispiel war das Internet Science Fiction, als Star Trek und Star Wars zuerst in Szene kamen. Wir hatten dieses altmodische Ding namens Telefon, über das wir grade sprechen. Das war unser Kommunikationsmittel. Aber nun haben wir das Internet, das uns global unmittelbaren Zugang ermöglicht. Es ist Science Fiction, aber heute ist es eine Realität. Ich erinnere mich an den Film "Fantastic Journey" mit Raquel Welch, in dem eine kleine Kapsel durch den menschlichen Körper reiste, und wir haben diese Kapseln heute. Science Ficiton wird wissenschaftliche Realität, weil wir aktiv daran teilhaben. Science Fiction ist der Imaginationsfunke, der Leute dazu bringt, darüber nachzudenken "Warum nicht?" und "Was wäre wenn?". Und am Ende werden fiktive Dinge zur Realität.

Frage: Wenn wir von Star Trek sprechen, was denken Sie über den bevorstehenden Film mit Regisseur J.J. Abrams?
Takei: Ich habe nur die Trailer gesehen. Es sieht großartig aus. Ich finde, J.J. Abrams ist ein fantastischer Filmemacher. Er bringt mit einem zeitgemäßen Rhythmus neue Energie in Star Trek.

Frage: Wie war Ihre Erfahrung mit der Rolle von Masi Oka's Vater in "Heroes"?
Takei: Als die Show zuerst herauskam, waren überall Plakate, und so wusste ich, dass ein asiatischer Schauspieler dabei war. Ich hatte noch nicht angefangen, die Show zu sehen, aber meine E-Mail-Box füllte sich mit Mails von Leuten, die mir sagten, dass ein japanischer Charakter in der Show ist, der ein verrückter Star Trek-Fan ist und besondere Kräfte hat. Und ich dachte, "nun, ich schaue mir das besser an." Und so wurde ich ein Fan davon. Dann rief mich eines Tages mein Agent an und sagte, "die Leute von "Heroes" wollen, dass du Hiros Vater spielst." Sie schickten mir das erste Drehbuch, und ich hatte überhaupt keinen Dialog. Deshalb dachte ich, es würde eines von diesen Cameo-Dingern werden. Aber im zweiten Drehbuch hatte ich dann viel mehr zu tun. Es war viel mehr ein Vater-und-Sohn-Verhältnis, ich sollte ein mächtiger, hart antreibender Business-Manager und einer der reichsten Männer der Welt sein. Ich hatte diesen sonderbaren Sohn, der auf und davon ist, um sein verrücktes Ding durchzuziehen. Und ich wollte ihn zurück in den Schoß der Familie bringen und ihm etwas Disziplin beibringen, so dass er in meine Fußstapfen treten kann. Ich dachte, das sei das Verhältnis, und dann kam ein paar Monate später ein neues Drehbuch herein, wo ich Baby Claire dem HRG übergebe. Und ich dachte, "oh meine Güte!" Ich habe mehr mit dem Club der älteren Generation zu tun, sozusagen. Ich habe keine Ahnung, wo das alles hinführen wird mit "Heroes", denn sie lassen dich im Unklaren. Du lernst mit jedem Skript ein bisschen mehr über deinen Charakter. Also werden wir sehen, wo das alles hinführt.

Frage: Nun, nur weil jemand in Heroes stirbt, heißt das noch nicht, dass wir ihn nicht mehr sehen werden.
Takei: Sie haben mich vielleicht von diesem Hochhaus fallen sehen, aber hier bin ich! Tatsächlich soll ich sogar jünger sein, weil es sich um Flashbacks handelt, und mir gefällt es, weil sie mir zusätzliche Haarsträhnen verpassen. (lacht)

Frage: Oder vielleicht werden wir in künftigen Heroes-Folgen alternative Zukunftsversionen von Ihnen sehen?
Takei: Wer weiß, was den Autoren einfällt. Sie sind viel zu jung, um sich daran zu erinnern, aber da ist ein Zitat aus der alten Radioshow  "The Shadow": "Wer weiß, welche Übel in den Herzen der Menschen liegen? Heh-heh-heh-heh-heh-heh-heh! Der Schatten weiß es..." Das waren noch Zeiten.

Das vollständige Interview findet ihr unter dem nachstehenden Quellen-Link.


Quelle: StarWars.com  



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