"Stargate Universe": Weitere Informationen zur Serie
Episodentitel, Handlung, Konzepte, Drehorte, Darstellerinfos und mehrKategorie: Stargate - Autor: Robert Lissack - Datum: Dienstag, 06 Januar 2009
Im folgenden findet ihr weitere Informationen aus dem extralangen neuen Blogeintrag von Joseph Mallozzi, in welchem der Stargate-Showrunner Brad Wright die Fragen der Fans beantwortet.
Nach dem Pilotfilm heißt die zweite Folge der Serie „Earth“. Eigentlich ist es jedoch schon die vierte Episode, da der Pilotfilm aus drei Folgen am Stück besteht. Verantwortlich für diese Episode ist der bei den Fans beliebte „Atlantis“-Autor Martin Gero, welcher bereits Folgen wie „Unter Druck“ (2x14) oder „Der doppelte Rodney“ (3x08) schrieb.
Eigentlich als Episode sechs geplant, dreht sich diese Charakter-Episode um eine neue Technologie.
Die dritte Episode (eigentlich ja 1x05) ist bereits ebenfalls fast fertig geschrieben und wird neue Örtlichkeiten für die Dreharbeiten erfordern. Regisseur Andy Mikita und Autor-Produzent Robert C. Cooper schauen sich bereits in der Wüste in Mexico nach einem passenden Ort um.
Mit den ersten zehn Episoden in Überblick, haben wir dabei keinen einzigen Planeten dabei, welcher Wälder oder Grünes beinhaltet. Damit solle auch deutlich werden, dass sich die Serie deutlich von ihren Vorgängern unterscheidet, was nicht bedeuten soll, dass es doch noch einen Wald oder ähnliches geben könnte.
Bereits in vier Wochen starten die Dreharbeiten zu „Stargate: Universe“. Die restlichen Hauptdarsteller der Serie sollen in Kürze bekannt gegeben werden.
Aber Wright spricht in seinem Blog noch weitere interessante Themen an. Hier einige daraus.
Wright gibt zu bedenken, dass wenn man, wie von vielen Fans gefordert, die Serien so lange hätte weiter laufen lassen, bis die Quoten wirklich sagen, „nun ist endgültig Schluss“, auch keine Filme mehr bekommen hätte, weil das Interesse dann einfach nicht mehr da wäre. So gibt es immer noch ein großes Interesse, weil die Fans noch immer sehr „Stargate“-hungrig sind.
Wie viele Filme es von „Atlantis“ geben wird ist Übrigends völlig offen, dass hängt vom Erfolg des ersten Filmes ab. Als sich der erste „SG1“-Film als erfolgreich herausstellte, bestellte MGM sofort einen weiteren. Es sei jedoch unmöglich voraus zu sagen, was die Zukunft an Filmen mit sich bringe, denn es liegen stets viele Filmprojekte gleichzeitig vor, woraus MGM eine Auswahl treffen müsse. Ob dann auch wirklich „Stargate“ erste Wahl ist, ist keineswegs gesichert.
Interessant ist auch, was Wright zur Zielgruppe der Serie sagt, welche der Sci Fi Channel ja als jünger als bisher beschreibt. Wright betont, dass dies eine Aussage des Senders ist und keineswegs die Absicht der Produzenten. Er findet es lächerlich anhand jüngerer Charaktere auch auf eine Serie zu schließen, welche sich hauptsächlich an ein jüngeres Publikum richtet. Das sei schlicht falsch.
Wright verspricht den Fans, dass man in SGU weg geht von den alten, menschlichen Rassen auf fernen Planeten, hin zu wirklich fremden Aliens, welche kein Englisch sprechen und auch keine Gummi-Gesichter haben werden. Ebenso wird es keine dominierende Rasse in der neuen Galaxie geben, es geht größtenteils um die Crew an Bord der Destiny und um das, was diese dann in den Folgen erleben.
Eine herbe Enttäuschung wird die Fans eines langen Serienvorspanns erwarten – es wird nämlich keinen geben. Eine drei sekündige Eröffnungssequenz, das war es. Hier kann der Sci Fi Channel dann auch nichts herunter kürzen, wie bei den beiden Vorgänger-Serien.
Wright verrät auch, dass, wenn SGU erst einmal etabliert ist, er sich um andere Projekte kümmern möchte. Ob innerhalb oder außerhalb des „Stargate“-Franchise, hat er nicht gesagt.
Und was er nochmals betont: Es wird keine Darsteller aus den anderen beiden „Stargate“-Serien mit Gastauftritten geben, mit Ausnahme des Pilotfilms, aber selbst das ist noch nicht sicher.
Was wiederum einige Fans beruhigen dürfte ist, dass aus „Stargate“ keine Comedy-Serie wird, nur weil sie auf den Mainstream ausgerichtet werden soll.