3 Hauptdarsteller müssen gehenKategorie: TV & Einschaltquoten - Autor: Robert Lissack - Datum: Montag, 10 November 2008
Die neue „Knight Rider“-Serie muss sich angesichts sinkender Quoten einem sogenannten „Retooling“ unterziehen. Das bedeutet, das Konzept der Serie wird mit der zehnten. Episode, einer Doppelfolge, eine Konzeptänderung erfahren. Weg vom Kampf gegen den „Terroristen der Woche“ hin zum ursprünglichen Konzept der Serie: Ein Mann und sein Auto helfen dem einfachen Menschen gegen das Unrecht.
Diese Art der Geschichten würden laut Showrunner Gary Scott Thompson auch besser in das aktuelle Lineup am Mittwochabend, bestehend aus der kürzlich auf eine volle 2. Staffel erweiterten Serie „Life“ und „Law & Order“.
Überlegt wird jedoch auch, die Serie auf den Sonntagabend-Sendeplatz nach dem Footballspiel zu verlegen, vielleicht schon mit der zehnten Episode beginnend. Hier konnte der Backdoor-Pilotfilm im Februar schließlich seine 13 Millionen Zuschauer einfahren. Aktuell waren es letzte Woche gerade noch knapp über 5 Millionen Zuschauer.
Dieses nun umzusetzende „Retooling“ wurde bereits vor der Verlängerung der Serie auf eine volle Staffel beschlossen. Größte Änderung wird sein, dass drei Hauptdarsteller, namentlich Sydney Tamiia Poitier, Yancey Arias und Bruce Davison über die 13 von Anfang an bestellten Episoden hinaus, nicht mehr an Bord sein werden. Diese Entscheidung, so Thompson, sei ihnen sehr schwer gefallen, hat sie doch nichts mit den darstellerischen Qualitäten der drei zu tun, sondern sei inhaltlicher Natur.
Es ist auch nicht geplant, die drei Darsteller zu ersetzen. Die Serie stellt also nun die vier verbliebenen Darsteller Mike (Justin Bruening), Sarah (Deanna Russo), Billy (Paul Campbell), Zoe (Smith Cho) and natürlich KITT in den Mittelpunkt.
Dazu ist ein sogenanntes „Stunt-Casting“ geplant: Man holt sich besonders bekannte Schauspieler an Bord und erhofft sich davon zusätzliche Aufmerksamkeit in den Medien.