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GWUP e.V.: Psi-Tests 2008 Drucken E-Mail
10000 Euro Preisgeld bleiben in der Vereinskasse Kategorie: Wissenschaft & Technik - Autor: Roger Murmann - Datum: Montag, 04 August 2008
 
ImageAm 25. und 26. Juli 2008 fanden im Biozentrum der Universität Würzburg die diesjährigen Psi-Tests der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP) statt. Wie immer, wurden sie von GWUP-Wissenschaftsratsmitglied Dr. Rainer Wolf geleitet. 

Von 5 ausgewählten Kandidaten fielen leider 2 kurzfristig aus. Am Freitagvormittag trat Walter K. mit der Behauptung an, er könne Schnecken- bzw. Muschelschalen aus einem Nebenraum mithilfe einer Metallrute muten. Dazu hatte er drei Schalen bzw. Gehäuse neben ein Holzbrett gelegt. Das Holzbrett hatte er zum Boden hin durch drei aufgeklebte Joghurtbecherdeckel "isoliert". Im Nebenraum hatte er ein ähnliches Arrangement aus Brettchen aufgebaut, die in verschiedenen Winkeln zueinander lagen. Die Gründe für die verschiedenen Anordnungen und Bestandteile erschlossen sich den Anwesenden nur schwer, spielten aber für die Durchführung des Test auch keine Rolle. Um diese Versuchsanordnung "ein- oder auszuschalten" wurde ein Ast vor die in einer Reihe liegenden Gehäuse gelegt bzw. entfernt. Nach dem 1:1- Verfahren hätte dieser Ast dann nach dem Zufallsprinzip im Test hingelegt oder entfernt wer den sollen. Nach längerem Ausprobieren dieser selbst gewählten Anordnung stellte Herr K. schließlich fest, dass er offenbar nur Zufallstreffer produziert. Aus diesem Grunde kamen wir überein, auf den eigentlichen Test zu verzichten. Zweifel an seiner Kunst ließ Herr K. nicht aufkommen, denn die "Gesamtsituation" sei anfällig für zahlreiche Störfaktoren... 

Am Samstagvormittag bestand Gelegenheit, einen Doppeltest durchzuführen. Jacek S. hatte sich beworben, weil er nicht nur einen Gegenstand mit dem Pendel orten, sondern auch mit der Hand spüren könne, ob ein Stromkabel unter Spannung steht. Für den ersten Test hatte er einen selbstgebastelten Gegenstand mitgebracht: eine mit einer gipsartigen Masse gefüllte Streichholzschachtel. Diese sollte unter einem Pappbecher versteckt werden. Herr S. hatte dazu zwei Bretter mitgebracht, auf denen die Standorte der zehn Becher bereits eingezeichnet waren. Auch die Kabelanordnung war von Herrn S. und seinem Begleiter selbst gebaut worden: zehn Kabel hatten sie parallel auf Brettern befestigt. Die einzelnen Kabel konnten am einen Ende jeweils mit einem Stecker ans Netz angeschlossen werden. Am anderen Ende war die Phasenleitung etwa 5 cm herausgelöst und stand nach vorne hin ab. Am Ende dieser Phase wollte Herr S. die Spannung mit der Hand in einem Abstand von ca. 3-5 cm erfühlen. Wir waren sehr beeindruckt von der fast perfekten Vorbereitung durch den Kandidaten und seinen Begleiter. Zudem bildete dieser Elektrosensibilitätstest eine willkommene Abwechslung gegenüber den üblichen Wünschelrutentests. In den beiden parallel stattfindenden 1:10-Tests, wobei Herr S. stets erst den Gegenstand mit dem Pendel mutete und danach den Kabeltest machte, hätte er jeweils in 7 von 13 Durchgängen Erfolg haben müssen. Das Ergebnis: 2 Treffer im Streichholzschachteltest und 1 Treffer im Kabeltest. Beides entspricht der Zufallserwartung, die bei 1,3 Treffern liegt. 

Am Samstagnachmittag trat schließlich Walther S. an, um mit einem ebenfalls selbstgebauten Apparat "beliebige Stoffe" von anderen zu unterscheiden. Wir hatten uns geeinigt, dass Herr S. versucht, ein Homöopathikum zu finden, das wir selbst auswählen durften. Wir entschieden uns für eine der preisgünstigsten Hochpotenzen: Arnica C200. Dieses Fläschchen war von 9 mit Sand gefüllten Phiolen zu unterscheiden, die alle in kleinen Pappschächtelchen versteckt waren. Der Apparat von Herrn S. bestand aus einer ca. 4cm dicken Basis, in der sich seiner Aussage nach diverse Widerstände und andere Teile befänden. An einer Seite war eine etwa meterhohe Skala montiert, vor der kleinere schmale Plattformen in verschiedener Höhe an einem Metallgestänge justiert werden konnten. Herr S. musste zuerst den Apparat auf die zu findende Substanz eichen. Dazu "kopierte" er mithilfe eines Metallstabs "die Information" des Homöopathikums und legte damit einen bestimmten Wert auf der Skala fest. Sinn und Funktion der verschiedenen Stäbe und biotensorartigen Gerätschaften waren nur schwer, wenn überhaupt, nachzuvollziehen. Offenbar würden durch die Substanz die umgebenden Erdstrahlen auf spezifische Weise abgelenkt, was von der Apparatur gemessen werden sollte. Wie dem auch sei: Walther S. erzielte mittels dieser elaborierten Apparatur und Prozedur 2 Treffer im 1:10-Versuch - wie es der Zufall vorhersagt. 

Damit stehen die von der GWUP ausgelobten 10.000 Euro für das Bestehen eines wissenschaftlichen Tests ungewöhnlicher Fähigkeiten weiterhin zur Verfügung.

Quelle / weiterführender Link: www.gwup.org



Kommentare (1)
RSS Kommentare
1. 05.08.2008 10:15
 
Auch im Weblog der Skeptiker ...
... steht inzwischen ein Artikel über die aktuellen Psi-Tests der GWUP mit einigen weiterführenden Links.
 

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