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Star Wars: Der Aufstieg Kylo Rens Drucken E-Mail
Wie Ben Solo zu Kylo Ren wurde Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Donnerstag, 01 Januar 2026
 
Titel: "Star Wars: Der Aufstieg Kylo Rens"
Originaltitel: "Star Wars: The Rise of Kylo Ren
Bewertung:
Autor: Charles Soule
Übersetzung: Michael Nagula
Illustrationen: Will Sliney
Farben: Guru-eFX
Lettering: Travis Lanham (E)
Cover: Clayton Crain
Umfang: 112 Seiten (E)
Verlag: Panini (D), Marvel (E)
Veröffentlicht: 23. Februar 2021 (D), 28 Juli 2020 E)
ISBN: 978-3-7416-2282-3 (D), 978-1-3029-2418-8 (E)
Kaufen: Taschenbuch (D), Kindle (D), Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: In einem Anflug der Angst hat Luke Skywalker in Erwägung gezogen, Ben Solo – von dem er spürte, dass er immer mehr von der dunklen Seite der Macht verführt wird – im Schlaf zu ermorden. Er aktivierte sein Lichtschwert – nur um dann inne zu halten und sich eines Besseren zu besinnen. Doch der Schaden war bereits angerichtet, denn genau in diesem Moment erwacht Ben Solo, sieht seinen Mentor über sich stehen – und schlägt zurück. Die darauffolgende Machtexplosion brennt den Jedi-Tempel nieder, und Ben Solo ist davon überzeugt, Luke Skywalker getötet zu haben. Unmittelbar darauf kehren drei andere Jedi-Schüler des neuen Ordens, den Luke gründen wollte, nach Ossus zurück. Hennix, Tai und Voe stellen sich Ben Solo in den Weg, können ihn jedoch nicht aufhalten. Dieser fliegt mit seinem Schiff zu Snoke, der ihn nun schon seit Jahren auf eben diesen Moment vorbereitet hat. Doch um seinen Weg zur dunklen Seite abzuschließen, und die Führung über die Ritter von Ren zu übernehmen, muss Ben Solo endgültig mit seiner Vergangenheit abschließen – und seine ehemaligen Freunde töten…

Review: Nachdem ich mich letztes Jahr dann auf die drei Sequel-Filme und ihre diversen Adaptionen (Romane, Comics und Hörspiele) fokussiert habe, gibt es jetzt noch ein paar Comics aus dieser Ära nachzuholen. Den Anfang macht "Der Aufstieg Kylo Rens". Dieser hat den Vorteil, erst nach Abschluss der Trilogie geschrieben worden zu sein. Dementsprechend wusste Charles Soule schon, wo die Reise hingegangen ist, und konnte im Hinblick auf den Fall von Ben Solo einerseits auf die Informationen aus den Filmen zurückgreifen, und musste andererseits nicht mehr befürchten, dass ihm diese in weiterer Folge widersprechen würden. Denn darunter haben ja ein paar frühere Veröffentlichungen (so lobenswert das Ziel grundsätzlich auch ist, einen schlüssigen Kanon zu präsentieren) ja gelitten: Man musste oft vage bleiben, da man nicht riskieren wollte, im Widerspruch mit den sich noch in Produktion befindlichen Filmen zu stehen (ein Problem, das es natürlich nicht gegeben hätte, wenn man von Anfang an einen klaren Plan für die Trilogie gehabt hätte, und diesem gefolgt wäre; für mich ist das auch der Hauptgrund, warum die Sequel-Filme neben "Solo" meine unliebsten "Star Wars"-Kinofilme sind; ich weiß, dass viele mit den Prequels ebenfalls alles andere als glücklich waren, aber die zeigten zumindest eine in sich schlüssige Entwicklung, da George Lucas von Anfang an wusste, wo sie Reise hingehen soll). Insofern bietet "Der Aufstieg Kylo Rens" nun ein paar Hintergründe zur aus den Filmen bereits bekannten Story rund um den Fall von Ben Solo – was allerdings natürlich bei jenen, die den Filmen wohliger gesonnen sind, natürlich unweigerlich deutlich besser ankommen wird, als in meinem Fall.

Grundsätzlich hat aber auch mir Charles Soules Arbeit hier gefallen. Er schließt die eine oder andere Lücke, und schafft es vor allem ziemlich gut, die diversen Puzzlestücke aus den Filmen zu nehmen und zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenzufügen. Mehr noch als das gefiel mir an "Der Aufstieg Kylo Rens" allerdings, wie der Autor hier einzelne Aspekte und/oder Entwicklungen konkretisiert. Denn trotz aller Informationen aus den Filmen blieb alles rund um den Fall von Ben Solo ja recht abstrakt. Soule liefert hier einerseits ein paar Antworten, macht aber vor allem aus einer bislang nur sehr vagen und damit nicht wirklich greifbaren Erzählung eine dramatische Geschichte. Weil zu hören, dass Ben Solo den Tempel niedergebrannt und den Jedi-Orden verlassen hat, um sich der dunklen Seite – und in weiterer Folge der Ersten Ordnung – anzuschließen, ist das eine. Zu sehen, wie er sich hier gegen seine früheren Kameraden stellt, etwas ganz anderes. Soule fängt dabei vor allem den inneren Konflikt der Figur sehr gut ein. Dann ist da noch die Art und Weise, wie er der Entwicklung hier mehr Tiefe gibt. Einerseits eben durch die kurzen Flashbacks zu Momenten mit Hennix, Tai und Voe, die Bens Verbindung zu ihnen zeigen, aber auch mit der gemeinsamen Mission von Ben und Luke Skywalker (wo dieser noch dazu wunderbar auftreten darf; ich finde es wirklich bedauerlich, dass wir Meister Skywalker – von dem Moment im Finale der zweiten "Mandalorian"-Staffel abgesehen – nie auf der Höhe seiner Macht erleben durften). Und auch optisch ist "Der Aufstieg Kylo Rens" super, und zählt für mich definitiv zu den besseren Marvel-"Star Wars"-Comics. Allerdings: Da ich mit Kylo Ren halt noch nie sehr viel anfangen konnte, hat mich auch der Comic nur sehr bedingt mitgerissen. Zudem gibt uns auch Charles Soule keine konkrete Antwort darauf, wie Bens/Kylos Verführung durch Snoke/Palpatine auf die dunkle Seite genau von statten gegangen ist. Anakin Skywalkers Fall in der Prequel-Trilogie war für mich da deutlich schlüssiger erzählt – ein Eindruck, an dem leider auch "Der Aufstieg Kylo Rens" nicht wirklich etwas ändert.

Fazit: "Der Aufstieg Kylo Rens" wird Fans der Sequel-Trilogie zweifellos besser gefallen als mir, der ich mit dieser – und auch mit der Figur des Kylo Ren (bzw. Ben Solo) – nicht viel anfangen konnte. Trotz dieses nicht unerheblichen Mankos fand ich den Comic aber (überraschend) ok. Charles Soule gelingt es sehr gut, auf den Informationen aus den Filmen aufzubauen, und die Vorgeschichte rund um Ben Solo zu erweitern und zu vertiefen. Auch optisch lässt "Der Aufstieg Kylo Rens" wieder einmal nichts zu wünschen übrig. Im Hinblick darauf, wie genau Ben Solo auf die dunkle Seite verführt wurde, bin ich allerdings nach dem Lesen des Comics auch nicht wesentlich schlauer.

Bewertung: 3/5 Punkten
Christian Siegel
Coverbild © 2021 Panini Comics






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